Gnade über Gnade - 2. Woche                                                                                   25.01.2009


Hallo, Freund, wir sprechen in dieser Sendung über die Gnade Gottes und befassen uns in der Botschaft besonders mit dem Thema Gesundheit und damit, was die Gnade Gottes mit Heilung und Gesundheit zu tun hat. Jeder hat das Verlangen, gesund zu sein. Tatsache ist, dass Gott sich für Ihren Körper interessiert. Die Bibel sagt: „Der Leib aber ist für den Herrn und der Herr für den Leib."

Jesus nahm Striemen auf Seinem Rücken auf sich und die Bibel sagt: „Durch Seine Striemen sind wir geheilt." Ich denke, es wird ein Segen für Sie sein. Lassen Sie uns gemeinsam zum Wort Gottes kommen.

Wir wollen über eine weitere Facette der Gnade Gottes sprechen, und zwar im Zusammenhang mit Gesundheit. Errettung, Dienst und Nummer drei ist Gesundheit oder körperliche Heilung. Bedenken Sie Folgendes doch einmal. Ich möchte Ihnen diese Stelle... Epheser 2:8... aus einem etwas anderen Blickwinkel zu Bedenken geben.

Epheser 2:8-9
„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme."

Das griechische Wort für ‚gerettet‘, in Vers 8, ist das Wort ‚sozo‘, s o z o. Dieses Wort wird im Neuen Testament immer und immer und immer wieder mit geheilt, gesund gemacht und Gesundheit übersetzt. Dort steht das gleiche griechische Wort.

Die Frau mit dem Blutfluss, die 12 Jahre litt, der es schlimmer statt besser ging, die ihr ganzes Vermögen für Ärzte ausgab und nicht geheilt wurde, drängte sich von hinten an Ihn heran und rührte Jesu Gewand an. Jesus spürte, dass Kraft von Ihm ausging. Die Frau wurde sofort geheilt. Jesus stoppte die Prozession, ließ sie erzählen und sagte: „Tochter, geh hin in Frieden. Dein Glaube hat dich geheilt." Sozo - genau dieses Wort steht hier.

Die zehn Aussätzigen, die von ihrem Aussatz geheilt wurden... einer kam zurück, um Gott die Ehre zu geben. Jesus fragte: „Wurden nicht zehn gereinigt? Aber wo sind die Neun?" Er sah ihn an und sagt: „Geh deines Weges. Dein Glaube hat dich gesund gemacht." Sozo - dasselbe griechische Wort.

Bedenken Sie diesen Vers einmal aus diesem Blickwinkel. „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme."

Heilung hängt genauso mit der Gnade Gottes zusammen wie Sündenvergebung. Weder Vergebung noch Heilung können Sie durch Werke oder eigene Leistung bekommen. „Aber ich habe Geld gespendet." Super, es ist gut, großzügig zu sein. Aber das erwirkt Ihnen keine Heilung. „Aber ich arbeite in der Gemeinde mit." Das ist gewaltig. Sie sollten in der Gemeinde aktiv sein. Wir sind berufen, zu dienen. Aber dadurch können Sie sich Ihre Heilung nicht verdienen. „Aber ich besuche jeden Gottesdienst." Wunderbar. Das ist gut. Aber das bringt Ihnen keine Punkte. Aus Gnade durch Glauben plus nichts. Schauen Sie sich bitte mit mir Apostelgeschichte 14 an. Apostelgeschichte Kapitel 14. Denken Sie darüber nach. Apostelgeschichte 14:6.

Apostelgeschichte 14:6
„... entflohen sie, als sie es bemerkten, in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe und die Umgegend; und dort verkündigten sie das Evangelium."

Was predigten sie dort? Das Evangelium, die gute Nachricht von Jesus Christus, wo es natürlich hauptsächlich um Sündenvergebung und Gerechtigkeit vor Gott geht. Aber zum Evangelium gehört weit mehr, Freund. Das Evangelium ist: Jesus rettet, Jesus heilt, Jesus tauft im Heiligen Geist und Jesus kommt wieder. Das Evangelium beinhaltet mehr als die Vergebung. Lassen Sie mich einmal Paulus aus dem Römerbrief zitieren. Er spricht über das Predigen des Evangeliums. Hören Sie, was er sagt. 

Römer 15:19
„in der Kraft der Zeichen und Wunder, in der Kraft des Geistes, so dass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium des Christus völlig verkündigt habe."

Für den Apostel war Heilung ein Bestandteil der vollständigen Verkündigung des Evangeliums. Eine Übersetzung sagt: „Ich habe nichts ausgelassen. Ich habe es vollständig verkündigt." Nach Paulus waren Zeichen, Wunder und Heilungen ein unverzichtbarer Bestandteil davon. Hier sehen wir ihn, er verkündigt das Evangelium. Vers 8.

Apostelgeschichte 14:8
„Und ein Mann in Lystra saß da, kraftlos an den Füßen, lahm von seiner Mutter Leib an, der niemals umhergegangen war. Dieser hörte Paulus reden; als der ihn fest anblickte und sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden, sprach er mit lauter Stimme: Stelle dich gerade hin auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher."

Ich habe eine Frage: Paulus sieht den Mann an und sieht, dass er Glauben hat, geheilt zu werden.

Woher kam der Glaube, geheilt zu werden? 

Römer 10:17
„Demnach kommt der Glaube aus dem Gehörten, das Gehörte aber durch Gottes Wort."

Er hatte Glauben, geheilt zu werden, weil die Verkündigung des Paulus Jesus den Heiler mit einbezog, nicht nur Jesus den Retter. Ich bin überrascht, dass wir heute in den Gemeinden so viele Heilungen erleben, obwohl so wenig darüber gepredigt wird. Wenn Sie es nicht hören, können Sie keinen Glauben dafür haben. Paulus sprach im Hinblick auf den Glauben zur Rettung und Rechtfertigung vor Gott: „Wie können sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?" Wie können sie hören ohne einen Prediger? Wie können sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie lieblich sind die Füße derer, die die gute Nachricht verkündigen? Das trifft auch auf Heilung zu. Wie können sie an einen Heiler glauben, von dem sie nichts gehört haben? Manche Leute haben zum Thema Heilung nur Folgendes gehört: „Pass bloß auf!" Freund, das bringt keinen Glauben zustande.

Paulus sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden. Ich zitierte diese Geschichte aus folgendem Grund: Bei der Aussage von Paulus in Vers 9, wo er sieht, dass er Glauben hat, geheilt zu werden, steht unser Wort sozo. Es ist das gleiche Wort wie in Epheser 2:8 „Aus Gnade seid ihr errettet... sozo ... durch Glauben." Paulus erkannte, dass der Mann Glauben hatte. Gemäß Römer 5:2 haben wir Zugang zu dieser Gnade Gottes, in der wir stehen, durch Glauben. Römer 5:2, wir haben Zugang zur Gnade Gottes durch Glauben. Glaube ist die Hand, die nimmt, was Gott uns umsonst gibt und was wir uns nie verdienen könnten - durch Seine Gnade. Die Bibel ist ein Buch der Gnade Gottes. Schauen Sie sich Apostelgeschichte 14:3 an.

Apostelgeschichte 14:3
„Sie verweilten nun lange Zeit und sprachen freimütig in dem Herrn, der dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab, indem er Zeichen und Wunder geschehen ließ durch ihre Hände."

Es heißt das Wort Seiner Gnade. Das Evangelium ist die Geschichte eines gnädigen, barmherzigen, immens geduldigen, gütigen, segnenden Gottes, der sich herabneigt und Menschen wie mir und Ihnen, die es nicht verdienen, Gunst erweist.

Und wenn wir von diesem gütigen, gnädigen, barmherzigen Vater hören, der langsam zum Zorn und reich an Güte ist, der sich herabneigt und Menschen unverdiente Güte erweist, wächst Glaube in unseren Herzen.

Schauen Sie sich doch einmal mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 3, an. Wir werden uns gleich ein paar Verse dort anschauen. Vielleicht haben Sie dieses alte Lied gehört, als Menschen nach einem Aufruf bei einer Evangelisation zum Altar strömten. Die Band spielt und jemand singt: „ Just As I Am without one plea". Kennt jemand die Melodie? Das Lied ist so treffend, wenn Menschen nach vorne kommen, um Vergebung zu empfangen. Wir können es auch gut singen, wenn wir Heilung empfangen. Wir können auf keiner anderen Grundlage zu Gott kommen und erwarten, Heilung zu empfangen. Denken Sie nur nicht, dass Sie etwas tun müssten, um Gott zufrieden zu stellen und um zu empfangen. Jesus sagte: „Das ist das Werk Gottes, dass ihr glaubt."

Vor vielen Jahren erzählte mir ein Pastor von zwei Familien in seiner Gemeinde. Eine Familie war eine echte Säule. Sie waren bei jeder Veranstaltung anwesend. Ihre Kinder waren in der Gemeinde aktiv und dienten. Der Vater war im Finanzausschuss und diente als Ordner. Die Mutter diente im musikalischen Bereich. Sie waren einfach treu. Sie waren Geber, halfen, wo sie konnten, waren aber ständig von Krankheit geplagt. Jedes Mal, wenn die Kinder die Grippe oder Masern kriegten oder jemand krank wurde, mussten sie durchgehen. Es nahm seinen normalen Verlauf. Soweit sie wussten, gab es kein einziges göttliches Eingreifen, keine übernatürliche Heilung, keine Berührung Gottes. Eines Tages kam das Ehepaar zum Pastor. Sie waren sauer und sagten: „Pastor, du kennst uns. Wir sind schon lange in der Gemeinde. So weit wir wissen, obwohl wir oft um Gebet baten und selbst beteten, hat Gott nie eins unserer Gebete um Heilung erhört. Wenn jemand krank wurde, nahm es den natürlichen Verlauf." Ich denke, er hatte einige Rückenprobleme. „Meine Frau hat Arthritis und wir haben keinerlei Besserung erfahren." Und der Pastor sagt: „Okay, aber ich verstehe eure Frage nicht." Er sagte: „Wir sind hier, weil... du kennst diese andere Familie in der Gemeinde..." Und sie nannten eine andere Familie. Diese Familie war keine Säule. Sie sagten: „Wir wollen nicht negativ über sie reden, aber wir verstehen es einfach nicht. Sie kommen nur sporadisch zur Gemeinde. Ich bin im Finanzausschuss und habe bestimmte Einblicke. Ich weiß, dass sie nicht sehr oft und nicht viel geben. Aber wir wissen auch... es ist sogar so, Pastor, dass sie kein gutes Beispiel abgeben. Ich hörte, wie er neulich auf dem Parkplatz der Gemeinde nach dem Gottesdienst fluchte. Wir wissen aber... auch, jedes Mal, wenn sie oder ihre Kinder krank wurden, nach vorne kamen und von den Ältesten unter Gebet mit Öl gesalbt wurden, empfingen sie, so weit wir wissen, Heilung von Gott. So weit wir wissen, wurden sie immer erhört. Das verstehen wir nicht." Und der Pastor sagte: „Ihr glaubt also, dass ihr es mehr verdient als sie." „Genau, Pastor, das stimmt." Er sagte: „Ich denke, das ist euer Problem. Sie wissen, dass sie es nicht verdienen und kommen nicht aufgrund von Werken so wie ihr." Sie nahmen es zu Herzen und beteten darüber und ich denke, es war eine Woche später, dass für sie gebetet wurde und entweder einer von ihnen oder beide geheilt wurden. Ich erinnere mich nicht ganz genau. Und der Pastor fragte sie:  „Was hat sich verändert?" Sie sagten: „Weißt du, wir erkannten, dass wir auf der Grundlage unserer Werke zu Gott kamen... unserer Gottesdienstbesuche und unseres Gebens. Wir entschieden uns, Heilung genauso zu empfangen wie wir unsere Sündenvergebung empfingen, im ausschließlichen Vertrauen auf Gottes Gnade. Das ist der Unterschied!"

Zwei Geschichten in der Bibel: der römische Hauptmann und die Syrophönizierin. Beide sind Heiden und erlebten Heilung... der Hauptmann bei seinem Knecht, die Syrophönizierin bei ihrer Tochter. Das sind die einzigen Fälle in den Evangelien, wo Jesus sagte: „Dein Glaube ist groß." Ihr Glaube an Christus brachte Heilung in ihren Situationen. 

Das sind die einzigen beiden Male, wo Jesus jemandem sagte, er habe großen Glauben. Eins haben sie gemeinsam... sogar mehr als das. Etwas fällt aber auf, das auf beide zutrifft: Sie waren beide Heiden. Beide waren nicht unter dem Gesetz. Alle Juden, die zu Jesus kamen, waren vom Gesetz geprägt. Sie lebten in einer Kultur des Gesetzes. Man musste das Gesetz halten. Und die Pharisäer und Sadduzäer allemal! „Ihr müsst auch von der Minze, dem Anis und euren Gewürzen im Schrank den Zehnten geben!" Da war diese Einstellung: „Lass uns nur keinen Fehler machen!" Sie gingen am Sabbat nicht weit. Sie durften am Sabbat nur eine bestimmte Anzahl Schritte gehen. Mehr war zu viel und galt als Arbeit, als Belastung und würde Gottes Zorn nach sich ziehen. Die einzigen beiden, von denen Jesus sagte, sie haben großen Glauben, hatten keine Ahnung vom Gesetz. Sie waren nicht auf das Gesetz ausgerichtet, sondern nur auf Jesus. Ich frage mich, ob wir, wenn wir zu Ihm kommen, auf das Gesetz ausgerichtet sind:

- „Ich habe zu wenig gebetet."
- „Ich habe zu wenig getan."
- „Meine guten Werke reichen nicht aus."

Sind wir auf das Gesetz oder auf Jesus ausgerichtet? Beides geht nicht.

Wie gesagt, das ist kein Freibrief, nach Belieben zu handeln. Wenn die Gnade Gottes unser Herz berührt hat, werden wir innerlich gedrängt, Gott zu dienen. Es ist Gottes Güte, die uns zur Umkehr bringt.

Egal, über welchen Aspekt der Gnade Gottes wir sprechen, es dreht sich um Gnade, die wir weder verdienen noch erarbeiten können. In Apostelgeschichte 3 wird der Mann an der schönen Pforte des Tempels geheilt. Alle staunen. Petrus sagt daraufhin: „Hey, seht nicht auf uns! Es geschah nicht, weil wir gut oder heilig sind. Jesus tat es. Wir haben es nicht erarbeitet oder verdient. Wir haben es nur angeliefert, sonst nichts!" Dann wurden sie in Gewahrsam genommen. In Vers 7 von Kapitel 4 stehen sie vor den religiösen Leitern. Apostelgeschichte 4:7.

Apostelgeschichte 4:7-12
„Und nachdem sie sie in die Mitte gestellt hatten, fragten sie: In welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr dies getan? Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, - raten Sie mal, welches Wort dort steht - sozo - so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, - das musste er auch noch loswerden - den Gott auferweckt hat aus den Toten - in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen."

Gehen Sie zu Vers 14.

Apostelgeschichte 4:14
„Und da sie den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen sahen, konnten sie nichts dagegen sagen."

Dieser ganze Abschnitt, die ganze Geschichte, das Ganze und alle Nachfragen drehten sich um die Heilung dieses Mannes. „Durch welchen Namen und in welcher Kraft habt ihr das getan?" „Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, so sei euch allen kund: Im Namen Jesu Christi." Und dann sagt Petrus Folgendes: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen." 

Das habe ich auch schon gepredigt und werde es weiter tun. Aber, Freund, wenn Sie in den Himmel kommen wollen, wenn Sie Vergebung für Ihre Sünden und Reinigung haben wollen, gibt es unter dem Himmel keinen anderen Namen außer dem Namen Jesus, in dem Sie errettet werden können. Das geschieht allein aus Gnade. Sie können nichts dafür tun. Sie müssen es einfach annehmen. Wenden Sie sich von Ihren Sünden ab und kommen Sie zu Ihm. Wer kann das bestätigen?

Gut, es ist wahr. Es ist wahr. Aber das war nicht das Thema von Petrus. Es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, in dem wir sozo - geheilt - werden müssen. Der Kontext, das Thema, worum sich alles dreht, die Fragen - alles bezog sich auf die Heilung dieses Mannes, der von Geburt an lahm war. Petrus sagte: „Ihr wollt wissen, wodurch dieser Mann gesund wurde (sozo)? Ich sage es euch: Jesus Christus tat es. Kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, durch den wir errettet werden müssen und in keinem anderen ist Errettung (sozo)... in keinem anderen Namen ist Heilung, dieses Wort hat im Griechischen dieselbe Wurzel.

Vorhin haben alle geklatscht, als ich darüber sprach, dass es aus Gnade geschieht und dass uns kein anderer Name reinwaschen kann. Trauen wir uns, es hier in diesem Kontext anzunehmen und ebenso kühn zu empfangen und fest zu glauben, dass kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben wurde, in dem wir geheilt werden müssen? Und dass es aus Gnade durch Glauben, nicht aus Werken geschieht? Genau darum geht es hier.

Und, Freund, wenn wir einen Aspekt der Rettung Gottes beanspruchen und verhandeln: „Herr, diese Woche betete ich mehr als sonst; Herr, ich gab viel in dieses besondere Opfer. (Ich hoffe, dass sie das tun). „Ich habe die Kinder diese Woche nicht einmal angeschrien, Gott!" Dann sagt Gott: „Nein, du kannst es nicht kaufen, alles wurde bereits bezahlt. Du kannst nichts hinzufügen." „Was soll ich tun?"

„Bitte darum." „Das ist alles?" „So ist es!"

Bitte neigen Sie ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen. Halleluja!

Wir nehmen uns etwas Zeit...

Vater, wir bitten Dich zunächst: Hilf uns, auf Dich zu sehen und nicht auf unsere eigene Kraft, Stärke oder Weisheit, sondern uns Deiner bewusst zu sein und uns auf Deine Gnade zu verlassen. Hilf uns dabei, die Gnadengabe zu erkennen und sie mit Deiner Hilfe zu entwickeln, die Du in jeden von uns gelegt hast. Herr, wir wissen, dass wir zum Dienst gerufen sind und wir wollen es in Deiner Kraft und Befähigung tun. Vater, wir erkennen an, dass Du etwas in uns gelegt hast. Herr, wir wollen Deiner Führung folgen und sagen: „Tu Dein Werk in uns."

Bitte schauen Sie nicht herum. Wenn Sie heute allein herkamen, mit einem Familienmitglied oder einem Freund und noch keinen Frieden mit Gott haben, haben Sie sicher der heutigen Botschaft entnommen, dass Sie Frieden nicht erarbeiten können. Er kann weder errungen noch verdient werden. Sie können nichts anderes tun, als ihn zu empfangen. Aber Sie müssen bereit sein, das zu tun. 

Jesus hing am Kreuz und bezahlte für unsere Sünden. Das Werk ist vollbracht. Es ist abgeschlossen. Die Bibel sagt: „So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er die Vollmacht, Söhne Gottes zu werden."

Freund, Sie haben jetzt die Gelegenheit, das großartigste Geschenk der Welt zu empfangen, den Sohn Gottes selbst. Die Bibel sagt, wenn du im Herzen glaubst, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat und Ihn mit deinem Mund als Herrn bekennst, wirst du errettet werden. Ich möchte Ihnen gleich ein ganz einfaches Gebet vorsprechen. Wenn Sie es von Herzen sprechen, wird Gott Ihr Gebet annehmen, wenn Sie aufrichtig sind.

Falls Sie ein verlorener Sohn, eine verlorene Tochter sind, eine Begegnung mit Jesus hatten, aber heute... Sie wissen es und Gott auch... ist Ihr Herz wie Eis. Sie machen vielleicht alles mit, gehen zur Kirche, geben vielleicht noch den Zehnten, aber Ihr Herz ist Lichtjahre von Gott entfernt. Sie haben kein echtes geistliches Feuer, keine Dynamik und kein Leben mehr in Ihrem Wandel. In mancher Hinsicht leben Sie fast so, als würde Gott nicht existieren, nachdem der Gottesdienst vorbei ist. Sie studieren nicht in der Schrift, haben keine liebevolle Gemeinschaft mit Ihm durch das Wort. Sie nehmen sich keine Zeit, Gott im Gebet ernsthaft zu suchen. Sie haben Ihre Bestimmung sozusagen beiseitegelegt. Ich möchte Ihnen sagen: Sie sollten sich jetzt entscheiden, wieder von ganzem Herzen zu Ihm zurückzukommen. Die großartige Nachricht ist: Gott ist nicht böse. Er erwartet nicht Werke der Buße, sondern Glauben. Ich möchte Sie herausfordern: Geben Sie Ihr Leben neu dem Retter hin.

Legen Sie los! Leben Sie ab jetzt mit der Leidenschaft für Ihn, wie Sie eigentlich sollten.

Gut, wir werden beten. Gott sucht nach einem aufrichtigen Herzen. Ich möchte bei diesem Gebet Heilung einschließen. Wenn Sie körperlich krank sind, warum sollten Sie jetzt nicht in der gleichen Weise kommen und mit demselben Glauben das annehmen, was Jesus, der Sohn Gottes, anbietet.

Gemeinde, wir wollen beten. Sagen Sie:

Oh Gott, ich komme heute zu Dir. Ich bringe nichts mit. Ich komme nicht auf der Grundlage meiner guten Werke. Ich komme allein aufgrund Deiner Gnade zu Dir. Jesus, ich glaube, dass Du alles vollbracht hast. Du trugst die Dornenkrone. Du ertrugst Striemen auf Deinem Rücken. Du starbst am Kreuz für meine Sünde. Und Du wurdest von den Toten auferweckt. Dein Werk ist vollbracht. Jesus, ich bitte Dich jetzt, Herr meines Lebens zu werden. Ich vertraue auf Dich. Reinige mich von jeder Sünde. Ich empfange das Geschenk der Errettung. Ich nehme Deine Vergebung an. Und, Herr, ich strecke mich aus und nehme von Kopf bis Fuß Heilung in Anspruch. Ich danke Dir auch für diese Gnade. Ich weiß, ich kann sie mir nicht erarbeiten und könnte sie nie erlangen. In Demut und Dankbarkeit empfange ich sie in dem kostbaren Namen Jesu. Amen.

Freund, ich möchte Sie ermutigen. Wenn Sie Ihr Herz, Ihr Leben, noch nie völlig hingegeben haben, warum tun Sie es nicht heute? Sie sind keine anonyme Person in der Menge. Sie sind keine Nummer auf Seiner endlosen Liste. Gott hat Sie ganz genau vor Augen und Sie sind Ihm wichtig. Er liebt Sie.

Ich hatte in meinem Herzen gerade den Eindruck, dass mir einige geistliche Leiter zuschauen. Sie sind wirklich entmutigt. Sie haben gepredigt und nur wenige Resultate gesehen. Wir müssen gehorsam sein. Die Resultate sind Gott überlassen. Ja, wir können immer Dinge verändern und korrigieren, aber wir müssen uns dafür öffnen. Doch wenn wir treu dabei bleiben, die Menschen zu lieben, die Gott uns über den Weg schickt, treu die Samen des Wortes Gottes aussäen und das Evangelium kühn predigen, wird Gott vielleicht jemand anders segnen und ihn diese Samen bewässern lassen. Vielleicht hat jemand anders das Vorrecht, die Sichel anzulegen. Vielleicht lässt Gott uns das alles tun. Lassen Sie uns die uns bevorstehenden Aufgaben treu erfüllen. Mein Bruder, meine Schwester, schöpfen Sie neuen Mut. Seien Sie in dem treu, was Gott Ihnen gibt und seien Sie offen, falls Gott Sie führt, Dinge zu verändern und zu korrigieren. Wir können immer von anderen lernen, aber säen Sie die Samen des Evangeliums. Falls Sie noch nie unsere Webseite besuchten, schauen Sie doch mal rein. answersbc.org. Wir würden gerne von Ihnen hören. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

 

 
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