Gnade über Gnade - 3. Woche / 01.02.2009

Pastor Bayless Conley


 

Hallo Freund, willkommen zur heutigen Sendung. Wir werden weiter über verschiedene Facetten der Gnade Gottes sprechen. Wir werden uns heute anschauen, wie wir durch Gnade Kraft bekommen - Kraft im Innern in Prüfungen. Und noch etwas Interessantes - materielle Versorgung - das, was wir nicht aus uns selbst heraus tun können. Übernatürliche Türen, die nur Gott öffnen kann, um unserer Not zu begegnen. Die Bibel bezeichnet das als Gnade. Entdecken wir, wie wir Anteil daran haben können.

... genau wie bei Vergebung ist bei Heilung Gnade maßgeblich. Wir können sie nicht verdienen oder erarbeiten und erhalten sie aus Gnade durch Glauben, wie auch Vergebung.

Bei unserer Fortsetzung heute morgen möchte ich über Gnade für Kraft und Gnade für Versorgung sprechen. Lassen Sie uns zuerst Römer 5:1 ansehen. Es heißt:

Römer 5:1-2
„Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erhalten haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes."

Bitte beachten Sie: Wir haben nur durch Glauben Zugang zur Gnade Gottes. Das gilt für jeden Aspekt und jede Facette der Gnade Gottes. Wir haben Zugang und Zutritt zur Gnade Gottes durch Glauben.

Gnade ist die Hand Gottes, die uns von oben reichlich anbietet. Glaube ist die Hand, die von oben empfängt und „Danke" sagt. Lassen Sie uns vor diesem Hintergrund 2.Korinther, Kapitel 12, ansehen.

2.Korinther 12. Wir wollen die Gnade betrachten, die sich darin zeigt und offenbart, dass wir im Innern gestärkt werden, um mit Problemen und Verfolgung fertig zu werden und die uns letztendlich Rettung bringt. Gnade zur Stärkung und zur Rettung. 2.Korinther 12:7. Der Apostel Paulus sagt Folgendes:

2.Korinther 12:7
„Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe."

Das Wort überheben wird auch im weltlichen Griechisch verwendet. Sowohl hier als auch in vielen anderen Kontexten heißt es wörtlich: erfolgreich sein und überdurchschnittlich sein. Paulus sagte: „Damit ich nicht Überdurchschnittliches erreiche, Gelingen und Erfolg habe, aufgrund der außerordentlichen Offenbarungen, die mir gegeben wurden ..." (wir wissen, dass dies das Neue Testament ist, diese Botschaft der Gnade und des Glaubens ohne Werke usw. usw., die Botschaft, die Gott dem Apostel Paulus gab, die buchstäblich die ganze Welt verändert und transformiert hat.

Er sagte: „Damit ich keinen Erfolg bei der Verbreitung der Botschaft dieser Offenbarung habe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben."

Dieser Begriff kommt nur in der Bibel vor und beschreibt hartnäckige Feinde, bestimmte Personen und die durch sie verursachten Schwierigkeiten. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. 

Im 4.Mose 33:55 sagt Gott:

„Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, dann werden die, die ihr von ihnen übrig lasst, zu Dornen in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten werden, und sie werden euch bedrängen in dem Land, in dem ihr wohnt."

Wir finden in Josua 23:13 eine ähnliche Stelle und in Richter 2:3. Paulus sagte: „Mir wurde ein Dorn für das Fleisch gegeben." Er sprach über eine Person, die ihn belästigte. Was meinte er damit? Er sagte es danach ganz klar. Schauen Sie, was er hinterher sagte: „Mir wurde ein Dorn im Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich keinen Erfolg oder kein Gelingen habe." 

Das Wort „Botschafter" ist das griechische Wort, das im Neuen Testament als Engel übersetzt wird.

Er sagte nicht, es sei ein Botschafter Gottes. Er sagte: „... ein Botschafter des Teufels wurde gesandt, um mich zu schlagen." Dieses Wort beschrieb einen griechischen Boxer, der immer wieder auf seinen Widersacher einschlägt.

Gott gibt dem Apostel Paulus diese Offenbarung ins Herz und sagt: „Verändere die Welt, kleiner Freund." Er legt los - und was tut der Teufel? Er schickt einen Dorn für das Fleisch, einen Boten... einen bösen Geist, um ihn zu belästigen und zu schlagen, damit sein Auftrag nicht gelingt. Schauen Sie sich den nächsten Vers an. 2.Korinther 12:8.

2.Korinther 12:8
„Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge."

Andere Übersetzungen bestätigen das. Becks Übersetzung sagt: „Dreimal bat ich den Herrn, Er möge ihn von mir wegschicken." „Gott, nimm das weg von mir!" Hat jemand schon einmal in ähnlicher Weise gebetet? Ich denke schon. Lesen wir weiter.

2.Korinther 12:9
„Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir ..."

„Du brauchst nur meine Gnade." Die Amplified Bible sagt: „Meine Gnade ist genug angesichts jeder Gefahr."

2.Korinther 12: 9b-10
„... denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten (meiner Unfähigkeit, aus eigener Kraft Dinge zu schaffen) rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." 

Jesus sagte dem Apostel Paulus: „Okay, du wirst angegriffen. Du brauchst nur meine Gnade. In deiner Schwachheit, wenn du unfähig bist, kann meine Kraft sich voll und ganz in deinem Leben erweisen." Paulus sagte: „Dann werde ich darüber jubeln, auf dass die Kraft Christi auf mich kommt.
Ich vertraue nicht auf meine Kraft, sondern auf Ihn."

Laut Kontext schreibt Paulus diese Aufzählung von Schwierigkeiten - Schwachheiten, Misshandlungen, Nöte, Verfolgungen und Ängste, dem Boten des Teufels zu. Diese Dinge sind nicht natürlichen Ursprungs. Aber Gottes Gnade ist ausreichend, um Kraft und letztlich Sieg zu erleben.

Hatten Sie je den Eindruck, dass Sie ein Problem nach dem anderen trifft? Die Häufigkeit und die Heftigkeit der Probleme ist so massiv, dass Ihnen fast danach ist, zu schmunzeln und zu sagen: „Was kann jetzt noch passieren? Was könnte noch schief gehen?" Es ist, als würden Sie versuchen, sich über Wasser zu halten. Die Wellen schlagen über Ihrem Kopf zusammen und Sie kommen schließlich zurück an die Oberfläche und denken: „Schlimmer kann es nicht kommen!" Dann sehen Sie, dass ein Tsunami auf Sie zukommt! Sie können es nicht fassen. Diese Erschütterungen sind nicht normal! Nun, möglicherweise ist der Ursprung übernatürlich.

Der Apostel Paulus erzählte schon ab Kapitel 11 von den Dingen, die ihm widerfuhren... wir lesen nur einen Teil davon... und kommt schließlich zu der Schlussfolgerung, die wir gerade lasen. Er sagte:

„Mit wurde ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Bote des Satans, der kam, um mich zu schlagen, ständig auf mich einzuschlagen, damit mein Auftrag hinsichtlich der mir von Gott gegebenen Offenbarung misslingt." Schauen Sie sich 2.Korinther 11:23 an. Eine kurze Aufzählung der Dinge, die der Apostel Paulus erlebte.
 
2.Korinther 11:23-26
„Sie sind Diener Christi? - Ich rede unsinnig - ich über die Maßen. In Mühen umso mehr, in Gefängnissen umso mehr, in Schlägen übermäßig, in Todesgefahren oft. Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht; oft auf Reisen, in Gefahren von Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern;" Wer meint, das seien viele Gefahren?

2.Korinther 11:27-28
„... in Mühe und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße; außer dem Übrigen noch das, was täglich auf mich eindringt: die Sorge um alle Gemeinden."

Die Formulierung der New King James: „die wichtigen Anliegen aller Gemeinden", hört sich sehr geistlich und positiv an. Das ist aber nicht der Fall. Die meisten Übersetzungen sind ganz direkt formuliert: Sorge um alle Gemeinden. Dieses Wort wird im gesamten Neuen Testament insgesamt nur sechs Mal gebraucht: fünf Mal von Jesus und einmal vom Apostel Petrus. Jedes Mal, wenn Jesus das Wort gebrauchte, war es in Verbindung mit Negativem und dem Teufel. Er sagte, es sei eins der Instrumente... die Lasten und Sorgen des Lebens... die Satan gebraucht, um das Wort Gottes zu ersticken und somit unfruchtbar zu machen. 

Petrus benutzte das Wort in diesem Kontext: „Werfet all eure Sorgen auf Ihn, denn Er sorgt für euch."

Petrus sah das als etwas an, was man nicht festhalten, sondern loswerden sollte: Ängste und Sorgen des Lebens. Und Paulus sagte: „All diese Dinge erlebe ich ständig. Ständig passiert dies und jenes, ständig neue Herausforderungen. Hinzu kommen tägliche Sorgen und Ängste um die Gemeinden.

Sind mir die Judaisten auf den Versen und unterwandern meine Lehre? Verlassen die Leute die gesunde Lehre? Nehmen sie Irrlehre an? Unterstützen mich die Gemeinden? Denken Sie an andere Menschen? Geben Sie reichlich?

Ich weiß, wie das für einen Pastor sein kann. Man trägt etwas, was man manchmal Gott täglich abgeben muss. Er sagte, Er würde Seine Gemeinde bauen und: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, bauen die Erbauer vergeblich daran." Aber man gerät leicht unter Druck, wenn man nicht aufpasst.

Bedenken Sie diese Litanei, die der Apostel Paulus uns präsentierte. Danach nennt er noch weitere Dinge und schließlich auch die Begründung: Ein Bote des Teufels... ein Dorn im Fleisch... gesandt, um mich zu schlagen. Aber er sagt: „Gefängnis? Ja, oft. Dann bekam ich von den Juden 39 Hiebe!

Was kann noch kommen? Es ist nochmals geschehen. Und dann... ist es nochmals passiert. Nun denn, sie schlugen mich wieder. Ich wurde ein andermal geschlagen, dann noch einmal, und zwar mit Stöcken. Man schlug mich mit Stöcken. Ich bin froh, dass es vorbei ist. Was kommt als Nächstes?

Wieder Stockschläge. Und dann? Schläge... Was könnte noch schief gehen? Schiffbruch! Ja! Zwei Mal, drei Mal erlitt er Schiffbruch! Gefahren zu Wasser, Räuber, Gefahren seitens der Juden, Gefahren seitens der Heiden, Gefahren hier, Gefahren dort, falsche Brüder. Jeden Tag habe ich mit Ängsten und Sorgen zu tun. 

Moment mal! Hier stimmt etwas nicht! Das ist nicht normal. Das ist nicht nur eine Pechsträhne. Das sind nicht bloß Zufälle. Diese Dinge haben einen bösen übernatürlichen Ursprung." Und Paulus sagte:

„Es war ein Bote, den Satan sandte, um mich zu schlagen und um Gelingen und besonderen, überdurchschnittlichen Erfolg zu verhindern."

Ich sprach in den vergangenen Monaten mit einigen Leuten. Hören Sie: Wir haben Cottonwood 25 Jahre lang geleitet. Davor war ich bereits ein paar Jahre Pastor und vorher war ich im Reisedienst.

In all den Jahren kann ich mich nicht erinnern, jemals mit so vielen Menschen gesprochen zu haben, die den Eindruck hatten unter massivem Beschuss zu sein... ein Angriff nach dem anderen. Im finanziellen Bereich, der Ehe, Probleme mit den Kindern, Probleme im Geschäft, Feinde, Sorgen, Schwierigkeiten, ein Problem jagt das Nächste und eine schlechte Nachricht die andere. Freund, wenn Sie den Eindruck haben, Sie werden angegriffen - es stimmt! Gott hat etwas in Sie hineingelegt, was der Teufel stoppen möchte. Sie sind in dieser besonderen Zeit im Reich Gottes. Es ist kein Zufall, dass Sie Teil dieser Generation sind, Freund, einer Generation, die eventuell die Wiederkunft Jesu Christi erleben wird. Es ist kein Zufall, dass Sie jetzt hier sind, in einer Gemeinde, die sich  vorgenommen hat, die Welt zu verändern, in Jesu Namen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es erfüllt uns mit Demut und ist ein Privileg für uns, dass Gott uns bittet, Anteil an Seinem Werk im Leib Jesu zu haben. Ich sehe darin keine Sonderstellung für uns, aber wir peilen große Dinge an und haben große Träume. Wir wollen, dass die Welt für Christus erreicht wird. Sie sind Teil der Familie, die das tun möchte. Aber wir haben einen Feind, der uns gerne stoppen würde. Wie reagieren wir darauf? Die Gnade Gottes. Er ist größer als all Ihre Probleme. Seine Gnade genügt. Wir müssen jubeln, wie es Paulus tat. Denken Sie daran: Durch Glauben haben wir Zugang zu dieser Gnade, in der wir stehen.

Wir müssen inmitten der Prüfung jubeln, inmitten der Verfolgung nicht auf uns, sondern auf Ihn sehen, dessen Stärke in unserer Schwachheit vollendet wird.

Jubeln wie Paulus und beten wie Joschafat, als ihm die vereinigten Armeen, eine unüberwindliche Armee, gegenüberstanden. Er betete dieses brillante Gebet in 2.Chronik, Kapitel 20. Er sagt: „Denn in uns ist keine Kraft gegen dies große Heer, das gegen uns kommt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir." Das Resultat war, dass Gott eingriff und sie rettete.

- „Gott, wir können dem Problem nichts entgegensetzen, schauen aber nicht auf unsere Unfähigkeit, sondern auf Dich."

- „Uns fehlt die Weisheit in dieser Situation. Wir sehen aber nicht auf unsere mangelnde Weisheit, sondern auf Dich."

Sie haben vielleicht weder Weisheit noch Kraft noch die Fähigkeit, mit dem aktuellen Problem fertig zu werden... und vielleicht haben Sie bereits einen Angriff nach dem anderen erlebt. Gottes Gnade genügt und Seine Stärke kann sich ganz und gar entfalten, wenn Sie auf Ihn schauen.

Markieren Sie diese Stelle, ich will Ihnen etwas vorlesen. Sie brauchen nur zuzuhören. Ich zitiere aus Hebräer, Kapitel 4. Hören Sie zu, Vers 15. „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde."

Jesus kann unsere Schwächen nachvollziehen. Genau wie der Apostel Paulus sagte: „Ich werde mich meiner Schwachheit rühmen." Aber das ist nicht alles. Der nächste Vers wird richtig gut. „Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!"

Schauen Sie sich mit mir 2.Korinther, Kapitel 9, an. Ich komme jetzt zu etwas anderem und werde über einen letzten Aspekt der Gnade Gottes sprechen. 2.Korinther, Kapitel 9. Es hat mit Gottes Versorgung zu tun. Gottes Gnade im Hinblick die auf materielle Versorgung Seiner Kinder. Schauen Sie, was der Apostel Paulus sagt. 2.Korinther 9:8: „Gott aber vermag, alle..." Welches Wort folgt? Gnade.

2.Korinther 9:8
„Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk."

Mir gefällt diese generelle Aussage. Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk. Hören Sie die Amplified-Übersetzung. Das ist sehr viel auf einmal, ist es aber wert, gründlich darauf herumzukauen. 

„Gott aber vermag jede Gnade, jede Gunst und alle irdischen Segnungen reichlich auf euch kommen zu lassen, damit ihr immer unter allen Umständen in Anbetracht jeder Not unabhängig und nicht auf Hilfe und Unterstützung angewiesen seid, sondern reichlich für jedes gute Werk und jede wohltätige Spende ausgerüstet (seid)."

Paulus nannte es eine Handlung, eine Facette der Gnade Gottes. Jede Gunst und jeder irdische Segen soll euch reichlich zuteilwerden, damit ihr genug habt, jedem eurer Bedürfnisse zu begegnen und genug Überfluss, um jemand anderem zu helfen und überall jedem zu helfen, so wie Gott euch führt. Und er sagte: „unter allen Umständen." Die Gnade Gottes. Gott versorgt uns auch mittels Seiner Gnade. Sie können es nicht durch gute Werke verdienen.

Ich denke, uns allen ist klar, dass jeder von uns dennoch arbeiten muss. Die Schrift sagt, wer nicht arbeitet, sich weigert zu arbeiten, sollte auch nicht essen. Und wenn jemand sich weigert zu arbeiten, darf sich die Gemeinde nicht um ihn kümmern. Und genau das wird hier nicht gesagt. Denn Sie können mit jedem auf der Straße sprechen, der nichts von Jesus, der Gemeinde oder Gottes Prinzipien versteht und er wird verstehen, dass jeder, der hart arbeitet und Gelegenheiten ergreift, die sich bieten, genug für sich selbst und seine Bedürfnisse haben wird und vielleicht noch Überfluss, um anderen zu helfen. Wer vielleicht zur richtigen Zeit die richtigen Gelegenheiten wahrnimmt und hart arbeitet, kann sogar beneidenswerten Überfluss erlangen. Aber das ist hier nicht das Thema. Diese Verse handeln von göttlichem Eingreifen und Einfluss. Sie handeln von übernatürlichen Türen der Gunst und Gelegenheiten, die nur Gott eröffnen kann. Das ist weit mehr als Sie jemals mit Ihrer Hände Arbeit, Ihren mentalen Fähigkeiten und Ihren Bemühungen erreichen können. Diese Facette der Gnade Gottes bringt jede Gunst und jeden irdischen Segen im Überfluss zu uns.

Wodurch haben wir Zugang zu dieser Gnade, in der wir stehen? Durch Glauben. Jakobus sagt, dass Glaube ohne zugehörige Werke tot ist. Er ist leblos und unproduktiv. Etwas ist interessant an den Bibelstellen über die Gunst Gottes und übernatürliches Auskommen und Versorgung. Sie stehen fast immer im Zusammenhang mit Bibelstellen, die zunächst eine Glaubenshandlung erfordern. Die Verse, die von diesem Aspekt der Gnade Gottes handeln... übernatürliche Versorgung, Türen, die kein Mensch öffnen kann - nur Gott - Gunst und kommende Segnungen... finden wir fast immer im Zusammenhang mit Versen, die zunächst einen Glaubensschritt erfordern. Bedenken Sie, durch Glauben haben wir Zugang zu dieser Gnade Gottes. Schauen Sie, was Er in Vers 15 sagt.

Philipper 4:15
„Ihr wisst aber auch, ihr Philipper, dass im Anfang des Evangeliums, als ich aus Mazedonien wegging, keine Gemeinde mich am gegenseitigen Geben und Empfangen beteiligt hat als nur ihr allein."

Beachten Sie, es ging nicht nur um das Geben; Geben und Empfangen. So hat Gott es eingerichtet.

Und der Apostel Paulus sagte es klar: Wer kärglich sät, erntet kärglich; wer reichlich sät, erntet reichlich. Daran haben sie also Anteil. Vers 16.

Philipper 4:16-17
„Denn sogar schon, als ich in Thessalonich war, habt ihr mir nicht nur einmal, sondern zweimal für meinen Bedarf gesandt. Nicht, dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die sich zugunsten eurer Rechnung mehrt."

Damit meint er das veränderte Leben derer, denen er diente.

Philipper 4:18-19
„Ich habe aber alles erhalten und habe Überfluss, ich habe die Fülle, da ich von Epaphroditus das von euch Gesandte empfangen habe, einen duftenden Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig. Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus."

Welch enorme Verheißung! Der Mangel wird ausgefüllt, nicht gemäß einem irdischen Standard, sondern gemäß dem Standard des Himmels. Nach Seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus wird Er Ihrer Not begegnen. Aber beachten Sie: Er gab ihnen diese Verheißung und sie war verbunden mit ihrem beständigen und teils aufopferungsvollen Geben für das Evangelium. Und Paulus sagte den Korinthern: „Ich will euch von diesen Leuten erzählen. Sie hatten es selber schwer, gaben trotzdem reichlich und bestanden darauf, dass wir das Opfer annehmen."

Wissen Sie, ich glaube nicht, dass Paulus nur Wind machte, indem er den Christen in Mazedonien schrieb: „Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus." 

Ich denke, sie erlebten das wirklich. Das hat mit der Gnade Gottes zu tun, durch die wir alle irdischen Segnungen und Gunst reichlich bekommen. Wer denkt, dass sie das wahrscheinlich erlebten? Der Heilige Geist inspirierte Paulus, ihnen das zu sagen. Aber es kann nicht getrennt von dem ersten Teil dessen gesehen werden, was sie taten. Wenn wir Anteil an der Gnade Gottes und an göttlichen Ressourcen haben wollen, geht das nur durch Glauben.

Ich kann Ihnen ehrlich sagen, in meinem eigenen Leben war Gott immer treu, seit ich errettet wurde.

Es gab seit unserer Heirat kritische Zeiten und auch vorher, als ich ein alleinstehender Christ war und Gott mich führte, etwas zu geben, als es aussah, als ob es nicht ginge. Wissen Sie, Er hat sich immer um mich gekümmert. Als Gemeinde haben wir ein paar Phasen dieses Jahr erlebt, wo es kritisch für uns war und wir Finanzen brauchten. Es schien, dass Gott immer gerade in diesen Zeiten zu mir sprach, große Beträge zu geben - in die Mission oder an andere Gemeinden. Dann sprach ich mit den Ältesten in der Gemeinde und den Mitgliedern des Vorstands und sie beteten immer darüber und sagten: „Okay, wir sind dabei. Lass uns das tun."

Vor kurzem las ich eine Geschichte von Bernie May, einem Freund von mir. Er war jahrelang der Leiter der Wyclif Bibelübersetzer und gründete dann die ‚Seed Company‘, eine weitere Organisation, die Bibeln übersetzt. Sie handelte von einer Frau, die 40 Jahre lang unter den Mazatec Indianern in Mexiko arbeitete und Bibeln übersetzte. Wunderbare Menschen, aber sie entdeckte, während sie unter ihnen lebte, ein paar Besonderheiten. Erstens waren sie sehr zurückhaltend darin, jemandem Gutes zu wünschen. Sie waren in der Tat sehr zögerlich, Fertigkeiten weiterzugeben und anderen ihr Wissen zu vermitteln - selbst anderen Dorfbewohnern. Sie gaben auch das Evangelium nur zögerlich weiter. Die Ursache war ihre Vorstellung, dass das Gute begrenzt sei. Wenn man den Dorfbäcker fragte: „Wie hast du gelernt zu backen?", sagte er: „Ich kann es einfach." Damit meint er, dass er es irgendwie gelernt hat, ohne dass ihn jemand lehrte. Er wäre auch nicht bereit, Dinge weiterzugeben... nur widerwillig... wegen der Vorstellung, dass Wissen, was man weitergibt, für immer verloren ist.

Man entleert sich und dann ist das Wissen weg. Und wenn man ein zweites Kind hat, kann man es nicht lieben, ohne das erste Kind weniger lieben zu müssen. Sie gaben keine guten Wünsche weiter wie: „Einen schönen Tag noch," weil man dadurch seine eigene Freude einbüßen und niemals wiedererlangen würde. Diese Frau, die unter ihnen arbeitete, musste sich damit befassen. Wir wissen, dass das Gottes Prinzipien total widerspricht. Wenn wir wollen, dass etwas in unserem Leben zunimmt, geben wir es weg. Wenn Sie mehr Liebe haben wollen, müssen Sie Liebe schenken. Wenn Sie Vergebung säen, erhalten Sie ein gutes, gedrücktes und gerütteltes Maß. Sie kommt auf Sie zurück. Wenn Sie sich als gütig erweisen, ernten Sie ein Vielfaches davon. Das gilt auch für Gottes materielle Ressourcen. Aber ich denke, manche im Leib Christi haben in diesem Bereich mazatekische Vorstellungen übernommen: „Wenn ich gebe, habe ich am Ende weniger." Nein, Freund, es öffnet die Tür für Gottes Gnade. Es gibt uns Zugang zu einer größeren Manifestation der Gnade Gottes. Sie werden nicht weniger haben und abnehmen, wenn Sie in einem Lebensbereich so handeln.

Es ist wahr. Wenn Sie etwas behalten wollen und es in Gott wachsen soll, müssen Sie es weggeben.
Ich tue das nicht oft, aber ich möchte Sie ermutigen, vielleicht sogar herausfordern, etwas zu tun.

Wenn die Sendung ein Segen für Sie war, warum unterstützen Sie nicht einfach unsere Arbeit?

Weltweit werden Menschen verändert. Zum Thema Gnade schrieb Paulus den Philippern im Hinblick auf die Unterstützung seines Dienstes. Er sagte: „Ihr habt zusammen mit mir Anteil an dieser Gnade."

Einige Übersetzungen sagen: „Ihr habt mit Anteil an meiner Gnade." Mit anderen Worten, sie hatten irgendwie Anteil an der Gnade Gottes, die auf dem Apostel Paulus war. Sie erhielten Anteil daran, indem sie gaben und sich mit seiner Arbeit eins machten. Ich bete dafür, dass die Gnade Gottes, die auf meinem Leben und der Cottonwood Gemeinde liegt, in Ihr Leben kommt und Ihnen geoffenbart wird, indem Sie das unterstützen, was Gott durch uns tut. Möge Gott Sie reichlich segnen, wenn Sie daran Anteil haben. Ich bete, dass Ihrer Not begegnet wird, in Jesu Namen. Bis zum nächsten Mal.

Ein paar Dinge im Leben machen uns froh und glücklich... Freunde... Liebe... Beziehungen. Denken Sie an die Beziehungen in Ihrem Leben.

Wie kann einem allein warm werden? Der Sinn dieser Frage ist, noch einmal die Notwendigkeit der Gemeinschaft und der Kameradschaft zu betonen.

Bayless Conleys Serie „Entdecken Sie Gottes Plan für Ihre Beziehungen", offenbart, dass Gott erfolgreiche Beziehungen zu Ihrem Partner, Ihren Freunden, Ihrer Familie und sogar Ihren Mitarbeitern für Sie vorgesehen hat.

Wir müssen einander lieben, einander annehmen, einander bevorzugen, einander, wie in der Familie, mit brüderlicher Liebe lieben usw. usw. Wichtig ist: einander, nicht einsam und alleine.

 
drucken