Gott ist größer - Teil 1 08.02.2009
Sind Sie heute bereit für das Wort? Wir werden uns mit etwas beschäftigen, das Ihr Leben verändern kann. Folgender Satz kommt nicht allzu oft in der Bibel vor: "Gott ist größer als..." und dann wird etwas genannt. Natürlich ist Gott größer als jeder oder alles. Das wissen wir und die Frage ist: warum betont Gott das in besonderen Situationen? Es hat seinen Grund. Er wollte es betonen, damit wir es beachten.
Wir werden uns ein paar Bereiche ansehen, von denen die Bibel sagt: "Gott ist größer."
Ein Satz erregte meine Aufmerksamkeit und ich dachte letzte Woche einige Zeit darüber nach. Ich beschäftigte mich damit. Was ich Ihnen mitteilen möchte, ist eigentlich das Ergebnis meiner Studien.
Ich werde heute beginnen, aber nicht fertig werden. Und dies ist der Satz: "Gott ist größer." Ganz klar - Er ist größer als irgendetwas oder irgendjemand. Das muss nicht festgestellt werden. Das ist selbstverständlich. Dennoch steht diese Aussage einige Male in der Schrift. Ich glaube, wenn sie da steht, dann möchte Gott etwas zu unserem Nutzen betonen. Die Dinge oder Bereiche, die betont werden durch diese Aussage, dass Gott größer ist, sind ganz wesentlich. Und wir werden beginnen, über einige zu sprechen.
Der erste Bereich ist: Gott ist größer als der Mensch, denn Er spürt kein Bedürfnis, sich zu verteidigen oder zu rechtfertigen, wenn Menschen Ihn anklagen oder beschuldigen. Gott ist größer als der Mensch, denn Er spürt kein Bedürfnis, sich zu verteidigen oder zu rechtfertigen, wenn Menschen Ihn anklagen oder beschuldigen.
Nun, Hiob beschuldigte Gott für all seine Probleme. Das taten auch seine Freunde. Der einzige Unterschied zwischen ihnen war, dass Hiobs Freunde sagten, er habe schwer gesündigt... er sei einer schweren Übertretung gegenüber Gott schuldig und verdiene deshalb Gottes Strafe. Hiob aber beharrte auf seiner Unschuld und sagte, Gott würde ihn zu Unrecht strafen. Um Hiobs Herz und Haltung inmitten all dessen zu verstehen, sehen wir uns das neunte Kapitel an. Wir sehen, wie er hier mit Gott und über Gott spricht. Hiob 9:16, er sagt:
Hiob 9:16-24
"Wenn ich riefe und er mir antwortete, nicht würde ich glauben, dass er auf meine Stimme hörte. Er, der nach mir greift im Unwetter und meine Wunden grundlos vermehrt, er erlaubt mir nicht, Atem zu holen, sondern sättigt mich mit Bitterkeiten. Wenn es auf Kraft des Starken ankommt, so sagt er: Sieh hier! - und wenn auf Recht: Wer will mich vorladen? Wenn ich auch im Recht wäre, mein Mund würde mich verurteilen; wäre ich auch rechtschaffen, er würde mich schuldig sprechen. Rechtschaffen bin ich! Ich kümmere mich nicht um meine Seele, ich verachte mein Leben, es ist eins! Darum sage ich: Den Rechtschaffenen wie den Gottlosen vernichtet er. Wenn die Geißel plötzlich tötet, so spottet er über die Verzweiflung Unschuldiger. Die Erde ist in die Hand des Gottlosen gegeben, das Angesicht ihrer Richter verhüllt er. Wenn er es nicht ist, wer sonst?"
Einige interessante Anschuldigungen: Er greift nach mir im Unwetter; Er vermehrt meine Wunden grundlos; den Rechtschaffenen wie den Gottlosen vernichtet er. Er spottet über die Verzweiflung Unschuldiger. Wenn Er es nicht ist, wenn Gott nicht verantwortlich ist für all diese Probleme, wer sonst?
Eine interessante Frage, die Hiob stellt. Wenn Gott mir all dies nicht antut, wer tut es dann?
Noch weitere Anschuldigungen bringt er gegen Gott vor und behauptet, Gott sei ungerecht und unfair.
Und Hiobs Freunde sagen ihm: "Du hast deine Kinder verloren, weil du ein Sünder bist, deshalb tat Gott dir das an." Sie kamen auf ungewöhnliche Weise ums Leben. Eines Tages büßte er seine Gesundheit ein, dann seine Position in der Gesellschaft, er verlor alles... seinen Reichtum, alles ging verloren. Und sie sagten: "Gott tat dir all das an."
Es gab einen jungen Mann namens Elihu, der dabei saß und der ganzen Unterhaltung zuhörte. Übrigens, das Buch Hiob besteht fast nur aus einer Unterhaltung, die an einem Tag stattfindet. Elihu hört sich alles geduldig an und dann erhebt er plötzlich die Stimme. Und die Schrift sagt sehr klar, dass Elihu unter Inspiration des Heiligen Geistes spricht. Ja, das galt wirklich nur für ihn - zunächst. Elihu, inspiriert vom Geist Gottes, sagt ihnen, dass sie alle in mehreren Anklagepunkten falsch liegen, sowohl Hiob als auch seine Freunde. Und er stellt klar, dass Gott Hiob nicht verfolgt.
Lassen Sie uns bitte Kapitel 33 lesen... hier im Buch Hiob... Kapitel 33. Wir sehen Elihu, wie er unter der Inspiration des Heiligen Geistes zu Hiob spricht. Hiob 33:8.
Hiob 33:8-12
"Du sagtest doch vor meinen Ohren - und den Laut deiner Worte höre ich noch: - Lauter bin ich, ohne ein Vergehen. Rein bin ich und habe keine Schuld. Siehe, er erfindet Anlässe zum Widerstand gegen mich, er hält mich für seinen Feind. Er legt meine Füße in den Block, überwacht alle meine Pfade. - Siehe, darin bist du nicht im Recht... wörtlich: du hast nicht recht... ich antworte dir; denn Gott ist größer als ein Mensch."
Sagen Sie alle: "Gott ist größer." Im Zusammenhang mit dieser Aussage... wo er sagt, dass Gott größer ist... schauen sie, was er im nächsten Vers sagt, Hiob 33:13.
Hiob 33:13
"Warum rechtest du mit ihm, weil er auf all seine Worte keine Antwort gibt?"
Hören Sie die Verse 12 und 13 aus der Message Bibel: "Hör mal zu, Hiob, du liegst falsch, völlig falsch.
Gott ist weit größer als jeder Mensch. Wie wagst du, Ihn vor Gericht zu ziehen und dich dann zu beklagen, dass Er nichts zu deinen Anklagen sagt?"
Wir Menschen haben das Bedürfnis, fühlen uns sogar verpflichtet, uns zu verteidigen und zu rechtfertigen, speziell bei falschen Anschuldigungen. Gott nicht. Gott hat keine Ego- oder Minderwertigkeitsprobleme. Wenn jemand falsch von Ihm denkt oder Ihn anschuldigt, verletzt Ihn das überhaupt nicht. Und Er scheint kein Bedürfnis zu haben, sich gegenüber irgendjemandem zu rechtfertigen, selbst bei ungerechten Anschuldigungen.
Denken Sie an Jesus, der das Abbild Gottes ist. In Johannes 6 lehrt Er und sagt: "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm." In der Schrift steht, dass viele Seiner Jünger sagten:
"Diese Rede ist hart. Wer kann sie hören?" Und es heißt, dass Jesus wusste, dass sie sich über ihn beklagten. Sie können ein, zwei Verse weiter unten lesen: "Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm." Sie verließen Ihn!
Ich sage Ihnen, was Jesus nicht tat. Er sagte nicht: "Wartet, Jungs! Wartet! Es war nur eine Metapher! Ihr habt mich da falsch verstanden. Seid nicht beleidigt! Bitte geht nicht! Ich hab's nicht so gemeint! Ich erkläre es euch!" Nein, Er ließ sie gehen. Dann wendet Er sich den Zwölfen zu und sagt: "Wollt ihr auch gehen?" Er schien nicht für nötig zu halten, Sein Verhalten zu erklären. Er ließ sie einfach gehen.
Denken Sie kurz über Hiobs Situation nach. Ein schrecklicher Unfall nimmt seinen Kindern das Leben an einem Tag. All sein Vermögen verlor er an einem Tag, seine gesellschaftliche Stellung, seine Gesundheit... alles weg... und er beschuldigt Gott. Er konnte nicht in Hiob 2:7 nachlesen, dass Satan Hiob schlug. Er wusste nicht, dass er einen Widersacher namens Satan hat. Wir sind privilegiert, wir lesen das Buch Hiob und finden es heraus... entfernen den Vorhang des Sichtbaren und sehen den wahren Ursprung. Hiob konnte das nicht sehen.
Es gibt viele Menschen, die denken und sagen: "Gott, Du bist unfair! Du bist ungerecht! Du bist gemein!
So wie ein Kind, das in einen Ameisenhaufen tritt. Hey, quälst Du mich gerne?" Und Gott schweigt.
Ein Bekannter, ein Pfarrer, wollte vor Jahren mit mir sprechen. Er sagte: "Bayless, ich muss mit Dir reden." Ich fragte: "Was ist los?" Dieser Mann hatte sein Leben für das Evangelium, für das Werk Gottes gegeben und hatte alle möglichen Kämpfe... Kämpfe in seiner Ehe, Kämpfe im Dienst. Damals stand vieles gegen ihn... und er sagte: "Bayless, manchmal beschimpfe ich Gott. Alle mir bekannten Schimpfworte brüll ich Ihm zu und sage Ihm, dass ich Ihn hasse. Und ich schrie Ihn an, und das mehr als einmal." Er sah mich an und fragte: "Denkst Du, Gott kann mir vergeben?" Ich sagte: "Sicher." Während er Gott fluchte und Ihm sagte, dass er Ihn hasst und Gott für allen Ärger beschuldigte, war Gott nur schweigend da und hörte nicht auf, ihn zu lieben.
Doch obwohl Gott sich nicht selbst verteidigt und sich selten rechtfertigt, wenn Er missverstanden wird, bleibt Er doch nicht völlig stumm. In dieser Situation, als Hiob Gott anklagt und seine Freunde Gott anklagen und Elihu kommt und sagt: "Hiob, du hast Unrecht."... aber Gott legt nicht Rechenschaft ab, muss sich nicht rechtfertigen, denn Er ist größer als Menschen. Aber schauen Sie, was Er im nächsten Vers sagt, ab Vers 14:
Hiob 33, 14-18
„Doch auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite, und man wird es nicht gewahr. Im Traum, in der nächtlichen Vision, wenn tiefer Schlaf auf die Menschen fällt, im Schlummer auf dem Lager, dann öffnet er das Ohr der Menschen und bestätigt die Warnung für sie, um den Menschen von seinem Tun abzuwenden und den Hochmut vom Mann abzuhauen, um seine Seele zurückzuhalten von der Grube und sein Leben davon, in den Spieß zu rennen."
Es ist völlig klar, dass Gott warnt und führt, aber die Menschen hören selten zu. Gott redet auf die eine oder andere Weise. Er gibt einen Traum, öffnet jemandem die Ohren, aber sie empfangen es nicht. Und ich könnte hier den ganzen Tag stehen und eine Geschichte nach der anderen bringen, wo Gott auf die eine oder andere Weise warnte... vergeblich. Menschen gerieten in Probleme, erhoben dann die Fäuste gegen Gott und beschuldigten Gott für alles.
Betrachten wir es aus unserer Sicht. Hebräer 1:2 sagt, dass Gott zu uns redete in Seinem Sohn. Jesus sagt in Johannes 14: "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen."
"Gott, warum verursachtest Du diese Tragödie?"
"Gott, warum machtest Du diese Person krank?"
"Warum verursachtest Du diesen Verlust?"
"Warum nahmst Du ihren Sohn?" (... oder ihre Tochter)
"Gott, warum antwortest Du nicht? Menschen beschuldigen Dich für alles mögliche!" "Gott?"
"Ich habe geantwortet. Ich sandte meinen Sohn. Machte Jesus je eine Person krank?"
"Nein, Er heilte die Kranken nur."
"Nahm Er Eltern jemals ein Kind fort?" "Nein, Er weckte sie auf und gab sie den Eltern zurück."
"Stahl, tötete oder zerstörte Er jemals?"
"Nein, Jesus sagte, der Feind kommt, um das zu tun. Er kam, um uns Leben im Überfluss zu geben."
"Aber Gott, manche begreifen es immer noch nicht. Sie sehen es nicht! Für sie bist Du der Böse. Du bist ein Tyrann. Du bist der Terrorist!"
Und Er schweigt und hört nicht auf zu lieben, weil Er größer ist und weil Er Gott ist.
Bitte schlagen Sie mit mir Johannes, Kapitel 14, auf. Wir wollen das Nächste betrachten.
Zweitens - Gott ist größer, weil Er unsere Erlösung bewirkte und den Heiligen Geist sandte. Er ist größer, weil Er unsere Erlösung bewirkte und den Heiligen Geist sandte. Hier, in Johannes 14, am Abend Seiner Gefangennahme, vor dem Scheinprozess und Seiner Kreuzigung, sagt Jesus Seinen Jüngern einige sehr wichtige Dinge. Er sagt in Johannes 14:16:
Johannes 14:16-18
"... und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht, noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch."
Ziemlich bedeutende Worte. Jesus sagte: "Hey, ich gehe, aber ich komme wieder." Und wenn Er kommt, dann in Person des Heiligen Geistes. Er ließ uns nicht als Waisen zurück. Er hat uns nicht verlassen. Und Er sagte hier etwas unglaublich Wichtiges. Er sagt: "Ihr kennt den Heiligen Geist. Er ist mit euch, wird aber in euch sein." Bis dato in der Geschichte hatten Männer und Frauen den Heiligen Geist nur auf sich erfahren. Er konnte nicht in ihnen wohnen, da neuer Wein nicht in alte Schläuche gefüllt werden darf. Das ist der Zweck der neuen Geburt... damit Gott nicht nur mit uns ist. Er kann jetzt in uns wohnen. Wir sind jetzt Tempel des Heiligen Geistes. Nimmt eine Person Christus an, wird ihr Geist umgestaltet, erneuert, wiedergeboren. Dann können wir Gefäße werden, in denen der Heilige Geist wohnen, weilen und bleiben kann. Und Jesus sagte: "Das wird passieren. Ich werde gehen und ihr werdet den Heiligen Geist nicht nur äußerlich kennen, ihr werdet ihn von innen heraus kennen. Ich werde zu euch kommen und ihr werdet keine Waisen sein." Gehen Sie bitte runter zu Vers 25. Er sagte:
Johannes 14:25-28
"Dies habe ich zu euch geredet, während ich bei euch weile. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam. Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch. Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich."
Jeder sage: "Der Vater ist größer."
Jesus, obwohl Er dem Vater von Ewigkeit her sicherlich gleichgestellt war, demütigte sich selbst und nahm eine untergeordnete Rolle ein. Und das ist es, wovon Er hier spricht. Genau, wie es die Schrift in Philipper, Kapitel 2 sagt... ich lese aus der Message Bibel, die Verse 6 bis 8. Hören Sie, es heißt von Jesus: "Er war Gott gleichgestellt, war aber nicht so sehr auf sich fixiert, dass Er um jeden Preis an den Vorrechten dieses Status festhalten wollte."
Absolut nicht. Als es so weit war, legte Er die göttlichen Privilegien ab und wurde ein Sklave, wurde Mensch. Er wurde Mensch und blieb Mensch. Dabei zeigte Er eine unglaubliche Demut. Er beanspruchte keine Sonderrechte. Nein, Er lebte selbstlos und gehorsam und starb ebenso selbstlos und gehorsam den damals schlimmsten Tod: Kreuzigung.
2.Korinther 13:4 sagt, dass Er in Schwachheit gekreuzigt wurde. Jesus nahm freiwillig unseren Platz ein und wurde das Opfer für unsere Sünden. Freiwillig in dieser niedrigen Position und die Sünde der Welt tragend, sagt Jesus: "Ihr solltet euch freuen, denn der Vater ist größer als ich." Der Vater bewirkte Erlösung, weckte Jesus von den Toten auf und sandte den Heiligen Geist. Obwohl Christus in Schwachheit starb, wurde Er in Kraft auferweckt von unserem großen Vater.
Warum betonte Jesus ausgerechnet die Tatsache, dass Gott größer ist, in diesem speziellen Zusammenhang? Erstens: Weil Er über das wichtigste Ereignis der Menschheitsgeschichte spricht. Zweitens: Es wurde nicht ohne Ärgernisse, Widerstand oder Herausforderung erreicht. Es gab Herausforderungen. Es gab Widerstand gegen den sich entfaltenden Plan Gottes, die Auferstehung, diese krönende Vollendung der Erlösung der Menschheit und die Sendung des Heiligen Geistes. Gut, wer oder was würde sich womöglich Gott und Seinem Werk entgegenstellen? Jesus sagt es uns in den folgenden zwei Versen: Lesen Sie Johannes 14:29.
Johannes 14:29-30
"Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht. Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt; und in mir hat er gar nichts."
Jesus sagte, der Fürst der Welt kommt. Er spricht vom Teufel, der auch der Gott dieser Welt im Neuen Testament genannt wird, der Fürst der Macht der Luft. Freund, weil Gott größer ist, war Jesus fähig, Tod und Teufel zu besiegen. Weil Gott größer ist, fuhr Jesus zur Rechten Gottes in der Höhe auf, sandte den Heiligen Geist herab, der durch die Errettung in den Gläubigen wohnt und sie nach der Geistestaufe überfließend füllt.
Die Herrschaft Satans über die Menschheit war für immer gebrochen. Als Christus von den Toten auferweckt wurde, schnippte Gott Satan wie eine Fluse weg. Nun können Männer und Frauen, einst Gott entfremdet, mit Ihm zusammenkommen. Nicht auf distanzierte und gesetzliche Weise, sondern indem Sie innige Gemeinschaft erleben, verändert und Teil von Gottes Familie werden, voll Heiligen Geistes, weil Gott größer ist. Was Gott sich auch vornimmt, ob es die Erlösung der gefallenen Menschheit und die Erfüllung der Menschen mit dem Heiligen Geist ist oder etwas anderes, Freund, kein Teufel wird Ihn hindern. Der Vater ist größer.
Das bringt mich zum Dritten. Gott ist größer, da Er jetzt für Schutz und Sicherheit Seiner Kinder sorgt.
Lassen Sie uns im Johannes-Evangelium, Kapitel 10 lesen. Jesus spricht. Wir beginnen bei Vers 27.
Johannes 10:27-30
"Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. Ich und der Vater sind eins."
Wieder erwähnt Jesus, dass Gott größer ist. Das Wort "rauben" hier, als Er sagt: "... niemand wird sie aus meiner Hand rauben; niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben...", bedeutet wörtlich: gewaltsam nehmen, entreißen, wegziehen durch Gewalteinwirkung. Hören Sie die ausdrucksstarke Wortwahl Jesu. Er sagte, sie werden nie verloren gehen. "Niemand," sagte Er, "kann sie aus der Hand meines Vaters rauben."
Ich sprach mal mit einem Freund, es war wohl im Dodger Stadion. Bei einem Baseballspiel schlug jemand einen Homerun, der Ball flog zur rechten Tribüne, der Ball hüpfte herum, alle wollten ihn kriegen und ein kleiner Junge kommt hoch, mit dem Ball in seinem Handschuh. Ein Mann reißt den Ball aus dem Handschuh des Jungen und stiehlt ihn ihm. Fünfzigtausend Fans pfiffen den Mann aus dem Stadion. Er verließ das Stadion in Schande.
Freund, ich sage Ihnen: Weder Teufel noch Menschen können Sie Gottes Hand entreißen. Dort sind Sie sicher. Jesus sagte: "Niemand kann sie meiner Hand entreißen, niemand kann sie des Vaters Hand entreißen." Kolosser 3:3 sagt, ihr Leben ist mit Christus in Gott verborgen. Das ist Sicherheit. Stellen Sie sich diesen Ring hier vor. Das ist Ihr Leben. Jesus sagte: Niemand entreißt sie meiner Hand, niemand entreißt sie des Vaters Hand. Ihr Leben ist mit Christus in Gott verborgen. Freund, das ist Sicherheit. Das ist Sicherheit. Er ist größer als alles andere.
Ich war in Queensland, Australien, vor einigen Jahren mit Freunden zum Golfen. Es war eine ländliche Gegend und überall auf dem Golfplatz waren Kängurus. Als Junge aus Süd-Kalifornien kenn ich so was nicht. Ich komme auf ein Grün und hier ist Mama Känguru und dort Klein Joey. Klein Joey sieht uns an... er ist ungefähr so weit entfernt... macht einen Satz durch die Luft und landet kopfüber in Mamas Beutel.
Mit das Erstaunlichste, was ich jemals gesehen habe! Nur zwei Füße schauten raus! Vielleicht wusste er, dass ich aus den Staaten kam. Wer weiß. Er fühlte sich sicher und geborgen in Mamas Beutel.
Wissen Sie was? Nebukadnezar mag zehntausend Gefangene von Juda nach Babylon verschleppt haben, aber niemand kann sie der Hand des Vaters entreißen, absolut niemand. Wir sind sicher in Christus. Kein Dämon, kein Teufel, nicht Satan persönlich kann Sie des Vaters Hand entreißen.
Denken Sie an die Verse, die wir alle lieben - Römer 8:35.
Römer 8:35-38
"Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot - die Antwort steht in Vers 37: "Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat."
Weiter in Vers 38:
"Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn."
Wir sind sicher! Ein feuriger Wagen mag Elia von Elisa getrennt haben, aber nichts kann Sie scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus ist, mein Freund. Das ist Sicherheit. Niemand kann Sie Ihm entreißen.
Mein Freund, ich möchte Ihnen sagen: Nichts kann Sie von der Liebe Gottes in Jesus Christus, unserem Herrn, trennen. Sie werden von Gott geliebt. Sie sind kein Zufallsprodukt. Gott wusste, dass Sie hier sein würden. Er hat Pläne für Ihr Leben gemacht und manchmal tut es gut, sich daran zu erinnern, dass wir in einer gefallenen Welt leben. Es funktioniert nicht alles so, wie es funktionieren sollte. Wir lernen, mit Gott zusammenzuarbeiten, um in den Fluss Seines Geistes zu kommen, studieren Sein Wort, wachsen und verändern uns, während wir uns Gott hingeben. Und Gott segnet uns, wann immer Er kann und wir Ihm dazu Gelegenheit geben. Ich will eigentlich sagen: Werden Sie nicht wütend auf Gott. Wenn Sie bestimmte Dinge erlebt haben, regen Sie sich nicht über Gott auf. Jesus zeichnete eine Linie in den Sand und sagte: "Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören, aber ich kam, damit ihr Leben habt." Überfließendes übersprudelndes Leben. Wir dienen einem guten Gott und nichts kann uns von Seiner Liebe trennen. Er liebt Sie wirklich. Wenn Sie Ihm noch nie Ihr Herz geöffnet haben, tun Sie es doch heute! Freund, Seine Liebe lässt nie nach, ganz egal, ob Sie viel oder wenig für Ihn tun. Aber Ihr Leben wird wirklich besser werden, wenn Sie heute "Ja" zu Jesus sagen.
Meine Zeit ist knapp, aber ich möchte Sie ermutigen. Vielleicht haben Sie sich noch nie unsere Webseite answersbc.org angesehen. Das sollten Sie tun. Es gibt ein ganzes Archiv von Predigten, die Sie anhören können, um Ihr geistliches Leben zu fördern. Wir möchten Sie einfach wissen lassen, dass wir es nicht für einen Zufall halten, dass Sie gerade die Sendung sehen. Ich schütte mein Herz aus so gut ich kann, um Ihnen zu helfen und Sie zu ermutigen, sich auf Gott auszurichten und auf Jesus zu sehen. Er wird Sie nie im Stich lassen. Also, Freund, lassen Sie den Kopf nicht hängen, sehen Sie weiterhin auf Gott, vertrauen Sie Ihm. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.
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