Göttliche Weisheit für eine großartige Ehe - Teil 7                                19.04.2009

Pastor Bayless und Janet Conley


 

Willkommen zur heutigen Sendung. Meine Frau und ich setzen die Serie über die Ehe fort, vielmehr wird dies heute der Abschluss sein. Wir wenden uns jetzt ein paar Stellen aus dem Hohelied zu. In dieser Botschaft werden wir viel über Sex reden. Falls Sie die Sendung gemeinsam mit Ihren Kindern sehen, wollen Sie als Eltern jetzt vielleicht entscheiden, ob Sie sie dabei haben wollen. Das ist natürlich Ihnen überlassen. Wir werden ziemlich direkt und offen sprechen, weil es so in der Bibel steht, aber vielleicht halten Sie es für unangemessen für Ihre Kinder. Ich wollte es Ihnen nur sagen.

Vielleicht habe ich Ihr Interesse geweckt. Bleiben Sie dran, wir werden uns dem Wort zuwenden.

Janet Conley: Ich erinnere mich, einmal... eigentlich ein paar mal... damals waren die Kinder ganz klein. Wir waren mit dem Abendessen fertig, alles musste abgewaschen werden, die Kinder mussten gebadet und ins Bett gebracht werden und dergleichen. Ich mache die Küche klar und denke: „Mensch, warum macht er die Kinder nicht fertig zum ins Bett gehen? Er sitzt nur da und sieht fern."

Ich weiß, das hat bestimmt außer mir noch niemand erlebt!?                                          

Bayless Conley: Das habe ich einfach nicht bedacht. Entschuldige bitte.

Janet Conley: Moment, ich erzähl es ihnen. Mir kamen bestimmte Gedanken... das passiert... es stört einen eben: „Kann er nicht einfach... wir wollen doch halbwegs früh schlafen gehen... hätte er mir nicht helfen können?" Man könnte Schranktüren knallen und etwas Krach machen. Vielleicht kommt ihm der Gedanke, dass man Unterstützung brauchen könnte. Eines Abends dachte ich mir: „Ich werde ihn einfach darum bitten." Ich bat ihn: „Weißt Du, könntest Du vielleicht Rebekah und Spencer beim Baden helfen, während ich mich um die Küche kümmere?" Und er sagt: „Sicher, kein Problem." Er bedachte das einfach nicht!

Bayless Conley: Ich dachte einfach nicht daran.

Janet Conley: Wir als Frauen sind so angelegt, dass wir helfen. Wir fragen von uns aus: „Kann ich Dir irgendwie helfen? Was kann ich tun?" Männer sind eher zum Leiten geschaffen und nicht so sehr, um Details zu bedenken, sondern das Ganze. Nur: „Heute abend gehen wir alle schlafen." Für mich wäre es normal zu fragen: „Wie kann ich Dir helfen?" Bei ihnen läuft das etwas anders. Bitten Sie ihn einfach probehalber. Ich weiß nicht, wie er reagieren wird, aber...

Bayless Conley: Ich sehe das Problem immer noch nicht. Es geht um einen Dreijährigen und einjährige Zwillinge...

Janet Conley: Da gibt es viel zu tun, das weißt Du genau. Ich wollte nur sagen, diese Probleme können sich auf die Kinder beziehen. Ich habe ihn einfach direkt angesprochen und gefragt - Kommunikation. Auch andere Dinge können zu kleinen Füchsen werden und wenn wir sie nicht klären, können sie größer werden. Wenn sie nicht ausgeräumt werden, gehen sie Ihnen ständig auf die Nerven und es wird immer schlimmer. Vielleicht die Art, wie er Geld ausgibt. Vielleicht ist das etwas, was Sie wirklich stört. Oder vielleicht die Art und Weise, wie er das Toilettenpapier einhängt.

Manchmal... ist das wirklich von Bedeutung? Es gibt schon eine richtige Methode, Toilettenpapier aufzuhängen, weil man dadurch Papier spart. Nun gut... vielleicht betrifft es die Kinder und die Erziehung. Vielleicht ist er strenger mit den Kindern oder auch nachgiebiger und es stört sie sehr.

Ab und zu kommt es hoch, aber Sie sprechen nicht wirklich darüber. Oder Sie sprechen darüber und es endet immer im Streit und Sie können sich nicht einigen. Es ist sehr wichtig, sich über die kleinen Dinge, die den Weinstock verderben können, ausgiebig zu unterhalten. Das mag manchmal nicht angenehm sein, sondern eher aufreibend, wie ich bereits per Video sagte. Aber nehmen Sie sich dafür Zeit! Wenn Sie das besprechen, geht es darum, einander zu verstehen und nicht: „Du hast Recht und ich liege falsch."  Oder: „Ich habe Recht und Du liegst falsch!" Bemühen wir uns, einander zu verstehen. Versuchen Sie, die Sicht des anderen nachzuvollziehen. Wenn Sie sich dann darüber austauschen, können Sie eine Lösung finden, die beide Seiten berücksichtigt und zeigt, dass Sie einander aufmerksam zugehört haben. Sie warten nicht nur, dass Ihr Partner zum Schluss kommt, damit Sie Ihre Sicht bringen können. Sie haben sich eingehend mit der anderen Sicht beschäftigt und können dann eine gemeinsame Strategie verfolgen statt passiv zu bleiben und es vor sich hingären zu lassen.

Bayless Conley: Amen. Ich bin nachsichtiger im Hinblick auf die Kinder. Nun, sie sind jetzt alle schon erwachsen, aber ich war immer viel nachsichtiger als Janet, was die Kinder angeht. Das war einer der Bereiche, über die wir sprechen mussten. Manches waren Kleinigkeiten, aber wenn Sie nicht darüber sprechen, entsteht Groll. Es kann kleine Füchse geben, selbst im Bereich des Aussehens. Wir werden offensichtlich älter. Ich sehe nicht mehr genauso aus wie der Bayless, den sie vor fast 27 Jahren heiratete. Ich habe nicht mehr so viele Haare... wir haben uns verändert. Wir sind älter. Aber dennoch ähneln wir den Menschen, die wir vor fast 27 Jahren heirateten.

Janet Conley: Du siehst super aus!

Bayless Conley: Danke, Liebling! Vielleicht achten Sie weniger auf Äußerlichkeiten und es ist Ihnen nicht so wichtig, aber sprechen Sie wenigstens miteinander darüber. Wenn Sie etwas am Aussehen des Ehepartners stört und Sie es verdrängen, wird daraus eine Abneigung. Dieser kleine Fuchs kann den Weinstock Ihrer Ehe verderben. So verrückt es auch klingen mag: Mundgeruch kann eine Ehe zerstören. Sie sprechen nicht darüber und denken: „Warum tut er nichts dagegen?" Sagen Sie es ihm!

Besorgen Sie ihm ein Mundwasser. Keine Ahnung - tun Sie irgendetwas!

Wenn Sie pausenlos reden und den anderen unterbrechen, kann daraus ein kleiner Fuchs werden.

Zu viel fernsehen kann ein kleiner Fuchs sein. Wie gesagt, verderben die kleinen Füchse den Weinstock. Der Punkt ist: Wenn Sie diese kleinen Dinge nicht klären, kann daraus Groll werden.

Selbst wenn Sie später, nachdem Sie es gesagt haben, denken: „Wie dumm von mir, mich darüber zu ärgern." Aber bis Sie darüber sprechen, können Sie dem Teufel in einem wirklich läppischen Bereich Raum geben und das kann an anderer Stelle zu völlig unverhältnismäßigen Konflikten führen. Es ist sehr wichtig zu lernen, gemeinsam über diese Dinge zu sprechen.

Bayless Conley: Und in den nächsten Minuten... wir haben nicht viel Zeit... werde ich über die sexuelle Beziehung selbst gemäß dem Hohelied sprechen, wo auch Sex in der Ehe angesprochen wird. Wenn Sie das Kapitel 4 ansehen... es ist ein Prozess, denn anfangs geht es um Worte. Ich weiß, dass Janet darüber einiges sagte, aber hier steht: „Siehe, schön bist du, meine Freundin. Siehe, du bist schön!" Das waren damals übrigens Komplimente (Hohelied 4:1).
                         

Hohelied 4:1b-7
„Deine Augen leuchten wie Tauben hinter deinem Schleier hervor. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die vom Gebirge Gilead hüpfen. Deine Zähne sind wie eine Herde frisch geschorener Schafe...

Bei der damaligen Bedeutung der Landwirtschaft war das sicher ein großes Kompliment.

... die aus der Schwemme heraufkommen, jeder Zahn hat seinen Zwilling, keinem von ihnen fehlt er.

Wie eine karmesinrote Schnur sind deine Lippen, und dein Mund ist lieblich. Wie eine Granatapfelscheibe schimmert deine Schläfe hinter deinem Schleier hervor. Dein Hals ist wie der Turm Davids, der rund gebaut ist. Tausend Schilde hängen daran, alles Schilde von Helden. Deine beiden Brüste sind wie zwei Kitze, Zwillinge der Gazelle, die in den Lilien weiden. 

Es nimmt kein Ende

Wenn der Tag verhaucht und die Schatten fliehen, will ich zum Myrrhenberg hingehen und zum Weihrauchhügel. Alles an dir ist schön, meine Freundin, und kein Makel ist an dir."

Im Epheserbrief heißt es: „Ihr Männer, liebt eure Frauen wie Christus die Gemeinde liebte und sich für sie hingab." Und etwas, was Jesus für die Gemeinde tut: Er wäscht sie mit dem Wasser des Wortes, damit sie makellos und ohne Runzeln ist. Hier sehen wir das auch. Er sagt ihr diese Worte und sie sind quasi der Auftakt zu dem körperlichen Aspekt ihrer ehelichen Beziehung, dem Sex. Es beginnt mit diesen liebevollen Worten. Er liebkost sie mit seinen Worten. Er sagt ihr Worte der Liebe. 

Ich denke, wenige Männern erkennen, wie sehr das zu der körperlichen Liebe beiträgt. Die Männer werden erregt, wenn sie ihre Frau in der Dusche sehen. Mehr braucht es nicht. Aber Frauen sind anders. Worte spielen eine große Rolle. Siehst Du das auch so, mein Schatz?

Janet Conley: Absolut. Für uns ist die Beziehung weitaus wichtiger. Den Männern geht es mehr um den körperlichen Aspekt, uns aber um die Beziehung, weil... weißt Du, an was ich gerade denke? Ich möchte sichergehen, dass Harmonie zwischen uns herrscht und alles in Ordnung ist und er mich nicht nur wegen meines Körpers begehrt, sondern um meiner selbst willen. Das braucht dann halt etwas mehr Zeit...

Bayless Conley: Jawohl, das stimmt! Alle drei Anteile unseres Wesens sind involviert. Sex ist nicht nur körperlich, so ist er nicht von Gott angelegt und geplant. Der körperliche Aspekt ist gewaltig, aber wenn Sie den seelischen und geistlichen Aspekt wegnehmen und die Frau nicht spürt, dass sie geliebt, geschätzt und geachtet wird, fühlt sie sich nur benutzt. Worte sind so wichtig. Wissen Sie, ein Mann braucht ungefähr so lange, um erregt und bereit zu sein. Einer Frau müssen Sie schon früh gute Dinge sagen, normalerweise zum Frühstück.

Janet Conley: Sehr Gut!

Bayless Conley: Zum Beispiel: Ich bin so froh, dass ich Dich geheiratet habe; Du bist hübsch; ich liebe Dich." Gut, sie wird schon wissen, worauf Sie aus sind, wenn Sie das beim Frühstück sagen, aber entwickeln Sie das. Worte sind kraftvoll.

Dann geht es im vierten Kapitel weiter. Es folgt noch viel mehr Romantik. Sie hat Parfüm angelegt, es werden viele Küsse ausgetauscht, es wird gekuschelt und geschmust. Ich wünschte, wir hätten Zeit, ins Detail zu gehen. Die bildliche Sprache ist wunderbar. Das Vorspiel nimmt viel Raum ein. Etwas Wichtiges steht in Vers 6 (Hohelied 4:6). Dort steht:

Hohelied 4:6
„Bis der Tag kühl wird und die Schatten fliehen, will ich auf den Myrrhenberg gehen und auf den Weihrauchhügel!"

Bis zum Morgen. Mit anderen Worten, der Mann hat es nicht eilig. Er überstürzt nichts. Und, Männer, wenn ich Sie ermutigen darf, nehmen Sie sich mit Ihren Frauen Zeit, besonders wenn es um Liebe und Sex geht, seien Sie romantisch und liebevoll. Sprechen Sie mit ihr, streicheln Sie sie. Nehmen Sie sich Zeit zu kommunizieren. Das ist so wichtig. Der ganze Kontext... man spürt das ganz deutlich beim Lesen... legt nahe, sich viel Zeit zu nehmen, obwohl man vielleicht nicht immer Zeit hat.

Kommunizieren und sich beeilen ist okay, aber es ist besser, sich Zeit zu nehmen.

Und noch schnell ein paar Bemerkungen. In Vers 12 spricht der Mann über seine Frau und die sexuelle Beziehung. Er sagt:  

Hohelied 4:12
„Du bist wie ein verschlossener Garten, meine Schwester, meine Braut, wie eine verschlossene Quelle, ein versiegelter Brunnen."

Sie ist ein verschlossener oder versiegelter Garten oder eine Quelle. Wörtlich heißt es „verschlossen, verriegelt." Ihm wird nichts vorenthalten, sondern er darf etwas genießen, woran sich niemand sonst erfreuen kann... Zuneigung, Romantik und eine intime körperliche Beziehung. Niemand außer dem Mann darf das genießen. Für alle anderen ist es ein verschlossenes Tor.

Vor dem Hintergrund der Beschreibung der Liebesbeziehung mit bildlicher Sprache möchte ich Ihnen die nächsten Verse zeigen. Hohelied 4:13.

Hohelied 4:13-15
„Deine Schösslinge sind ein Lustgarten von Granatbäumen mit herrlicher Frucht, Cyberblumen mit Narden; Narden und Safran, Kalmus und Zimt, samt allerlei Weihrauchgehölz, Myrrhe und Aloe und den edelsten Gewürzen; eine Gartenquelle, ein Brunnen lebendigen Wassers, und Bäche, die vom Libanon fließen!"

Es geht darum... und er spricht hier über Sex und Romantik. Es sollte aufbauend, erfrischend, anziehend, erfüllend und betörend sein. Es sollte niemals eine Last oder Pflicht sein. Meine Damen, hören Sie: Ihr Mann, Ihr Ehemann, möchte nicht das Gefühl haben, dass Sie nur Ihre Pflicht tun und ihn zufrieden stellen. Hören Sie, es nimmt dem Mann nicht alle Freunde, aber fast alle Freude, wenn Sie dabei nicht aktiv sind. Wenn es so ist: Okay, sie tut ihre Pflicht. „Ich hasse es, muss es aber tun.

Es ist meine eheliche Pflicht." Das wollen wir nicht. Ganz bestimmt nicht! Das will natürlich auch keine Frau. Es sollte... und es ist die Rede von Wohlgeruch und von Strömen... erfrischend, anziehend sein, man sollte sich darauf freuen. Also, Ehemänner und Ehefrauen: Beide Seiten müssen aktiv sein dabei. Und in Kapitel 5...

Janet Conley: Bevor Du das sagst ...

Bayless Conley: Ja, ich höre!

Janet Conley: Ich wollte nur sagen, wie Du bereits sagtest, dass wir Frauen uns wirklich dabei investieren, aktiv sind und unser Bestes geben. Ich möchte noch etwas Bestimmtes sagen. Manchmal haben sie so viel Energie und sind stark, während wir schnell müde werden. Aber ich möchte Sie ermutigen: Wenn das der Fall ist, halten Sie sich fit. Investieren Sie Zeit für Ihre Fitness, es lohnt sich. Sie werden viel mehr Spaß dabei haben und nicht so schnell fertig sein. Das ist wahr!

Bayless Conley: Gut. Es ist eine lohnende Investition. Es lohnt sich wirklich. Gehen Sie zu einem Trainer oder treiben Sie Sport.

Janet Conley: Das wollte ich nur kurz einwerfen.

Bayless Conley: Gut, hast Du gemacht. Das hatte ich nicht erwartet. Er verwendet weiterhin diese Analogie. Hohelied 5:1.

Hohelied 5:1
„Ich komme in meinen Garten, meine Schwester, meine Braut; ich pflücke meine Myrrhe samt meinem Balsam; ich esse meine Wabe samt meinem Honig, ich trinke meinen Wein samt meiner Milch. Seinen Freunden sagt er: Esst, meine Freunde, trinkt und berauscht euch an der Liebe!"

Er kam in seinen Garten und genoss es. Jetzt ermutigt er seine Freunde, das Gleiche in ihren Gärten zu tun... nicht in seinem, sondern in ihren eigenen Gärten. Beachten Sie, was er hier sagt. Er sagt: „Ich kam in meinen Garten." Janet, erinnert uns das an irgendetwas aus dem Neuen Testament?

Janet Conley: Ja, im 1. Korinther, Kapitel 7... ich schlage das kurz auf... es heißt,

1.Korinther 7:3-5 sagt:
„Der Mann gebe der Frau die Zuneigung, die er ihr schuldig ist, ebenso aber auch die Frau dem Mann." - Danach heißt es:

„Die Frau verfügt nicht selbst über ihren Leib, sondern der Mann; gleicherweise verfügt aber auch der Mann nicht selbst über seinen Leib, sondern die Frau."

Als wir heirateten, wurden wir eins und gehören zusammen und können nicht einfach sagen: Nein, jetzt nicht... vielleicht ab und an, wenn wir zu müde sind, aber das ist wie...

Bayless Conley: Mach weiter, ich höre zu.

Janet Conley: Du gehörst mir und ich dir. Also haben wir einander etwas zu sagen. Und in Vers 5 heißt es: „Entzieht euch einander nicht, außer nach Übereinkunft eine Zeitlang, damit ihr euch dem Fasten und dem Gebet widmen könnt; und kommt dann wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht um eurer Unenthaltsamkeit willen."

Mit anderen Worten: Es geht darum, sich einander nicht zu entziehen. Seien Sie sensibel für die Bedürfnisse des Partners. Es sollte, wie wir gesehen haben, erfrischend sein und uns entspannen.

Und es ist gut, wisse Sie. Manchmal kann man unter Druck sein und er muss vielleicht besonders hart arbeiten oder Ähnliches. Und es ist einfach so gut, füreinander da zu sein, denn es nimmt den Druck weg und Gott möchte, dass es für beide ein Gewinn und ein Genuss ist.

Bayless Conley: Wissen Sie, Gott schuf den Sex. Er ist absolut super im Rahmen der Ehe. Ich bin ehrlich der Meinung, Sex mit der eigenen Frau zu haben ist vor Gott so heilig wie predigen oder beten. Scham hat da nichts zu suchen. Es ist etwas Gutes. Wir sollten fähig sein, darüber offen und ehrlich zu sprechen. Vielleicht hieß es bei Ihnen früher: „Pst, nein, nein!" Sie haben darüber zuhause nie gesprochen, heirateten und fühlen sich jetzt nicht wohl dabei, das Thema anzusprechen. Es ist wichtig, darüber zu sprechen. Ich denke, es sollte uns darum gehen, im Hinblick auf die körperliche Beziehung die Bedürfnisse des anderen zu befriedigen. Streben Sie danach, die Bedürfnisse des Partners zu befriedigen. Was ein Mann sät, was eine Frau sät, werden sie ernten. Es kommt zu Ihnen zurück, ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß. Wenn Sie danach streben, bekommen Sie ein Vielfaches zurück. Vielleicht hat die Frau mehr Interesse an Sex als der Mann oder der Mann mehr als die Frau. Versuchen Sie, die Bedürfnisse des Partners zu befriedigen.

Ich hielt eine Konferenz für Leiter ab im vergangenen Jahr in Europa. Viele Leiter waren dort und wir hatten eine Zeit von Fragen und Antworten. Einer der Leiter stellte die interessante Frage, ob es okay sei, mit seinem Ehepartner intim zu sein, Sex zu haben und danach zu predigen. So eine Frage hatte ich noch nie gehört und jemand anders gab eine ausführliche Antwort. Ich sagte nur: Ich denke, das ist super, deswegen haben wir am Wochenende sieben Gottesdienste. Das war natürlich ein Witz, aber der Punkt ist: Bemühen Sie sich, die Bedürfnisse Ihres Partners zu erfüllen.

Ich will jetzt versuchen, zum Schluss zu kommen. Im Hohelied 4:16, inmitten der Verse über Romantik, Umarmungen, Küsse, Sex und verbale Liebkosungen, die die Ehe beschreiben, steht:

Hohelied 4:16
Sulamith sagt: „Wach auf, Nordwind, und komm, Südwind! Lass duften meinen Garten, lass strömen seine Balsamöle! Mein Geliebter komme in seinen Garten und esse seine köstlichen Früchte!"

Sulamith spricht hier und es ist ein großartiges Gleichnis. Der Wind, von dem sie spricht, ist die Gegenwart und der Einfluss des Heiligen Geistes. 

Gottes Geist kann Sie für Ihren Ehepartner attraktiv und begehrenswert machen. Ich weiß, hier sitzen einige, deren Ehe in Not ist. Die körperliche Beziehung ist nicht so, wie Sie sie gerne hätten. Gott kann Ihnen helfen. Sein Wind kann wehen. Der Punkt ist: wir brauchen Gottes Wirken in unserer Ehe genauso wie in allen anderen Bereichen, um sie stärker, erfüllender und aufregender zu machen als sie jetzt ist. Unsere Ehe kann wachsen und auch geheilt werden, wenn sie nicht in Ordnung oder schwer angeschlagen ist. Wir wollen uns jetzt Zeit nehmen und für Ehen beten. Wenn Ihr Ehepartner hier ist, nehmen Sie sich bei den Händen. Wenn Ihr Ehepartner nicht hier ist, beten Sie einfach so.

Gott, wir wollen beten.

Wir wissen, dass Du wirkst, wenn gepredigt wird und dass Dein Geist weht. Jesus, Du sagtest sogar, wenn jemand sich bekehrt und wiedergeboren wird, geht das auf das Wirken des Geistes zurück.

Du sagtest, der Wind weht, wo er will. Wir hören sein Rauschen und sehen die Resultate, wissen aber nicht, woher er kommt. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. Der Wind Gottes bläst in ihr Leben, öffnet ihre Augen, bringt Deinen Einfluss und zeigt, dass Du real bist, Jesus. Und, Herr, wir laden Dich ein und sagen mit Sulamith: „Komm, Wind des Heiligen Geistes, in unsere Ehen. Wehe und wirke! 

·         Hilf Kaputtes zu reparieren.
·         Hilf, Verlorenes wiederherzustellen, zerrüttete Integrität und massive Defizite in den Ehen.
·         Herr, wir bitten Dich: Komm.
·         Hilf uns zu vergeben.
·         Hilf uns hinter den Mauern hervorzukommen, die wir gebaut und als Schutz benutzt haben.
·         Heiliger Geist, komm gerade jetzt in diesen Gottesdienst und wirke im Herzen der Menschen.
·         Erwecke erstorbene Liebe, stelle wieder her, erfrische und stärke, o Gott!

In Jesu Namen können sich Dinge verändern. Wachstum und Frucht können kommen. Und, Herr, wir vertrauen Dir. Wir werden bestimmt unseren Teil dazu tun und Schritte gehen. Wir werden aber auch geistlich sein und Dir das anvertrauen, was wir nicht tun können, weil wir in die Beziehung der Ehe als sehr komplexe Wesen hineinkamen und die Dinge durch die Brille unserer früheren Erfahrungen und Erlebnisse oder fehlenden Erlebnisse sehen und manchmal falsche Erwartungen haben. Aber wir bitten Dich: Komm, Gott. Bitte handle, o Gott! In dem kostbaren Namen Jesu.

Und, Herr, wir beten für jene, die schlimme Dinge erlebt haben und innerlich zerbrochen sind, die vielleicht heute geschieden oder verwitwet sind. Herr, wir danken Dir, dass Dein Wort sagt, dass unser Schöpfer unser Ehemann, unser Ehepartner, ist, und dass Du das Defizit in unserem Leben  ausgleichen kannst. Du kannst alles geben, was wir brauchen, Herr! Ich danke Dir, dass Du jenen dienst. Und, Herr, für jene, die jetzt alleinstehend sind, bete ich, dass Du ihnen hilfst, rein zu bleiben und zu warten und sich emotional nicht zu verrennen und eine ungesunde Beziehung einzugehen. Herr, wir schauen auf Dich. Führe uns und gib uns immer wieder neue Kraft. Segne jede Ehe, segne jeden Einzelnen hier, jeden ganz persönlich, o Gott, Jung und Alt, in Jesu Namen.

Janet Conley: Für jede Ehe, die hier repräsentiert ist, Vater, danken wir Dir. Danke für Deine Offenbarung, danke für Deine Berührung, danke dass Du uns dabei hilfst, dass unsere Ehen noch besser werden... jede einzelne... ob sie momentan gut oder weniger gut ist, Vater, segne jeden Einzelnen. Wir sehen heute abend auf Dich, Vater. Wirke in unseren Herzen. Zeig uns Dinge, die wir wissen müssen und die uns helfen, Vater, um sie noch erfüllender zu machen, weil wir wissen, dass Du noch viel mehr hast, Vater. Du bist unerschöpflich, Gott, und es gibt noch viel, viel mehr Erfüllung und Reichtum für unsere Beziehungen in der Ehe. Wir rufen Dich an und vertrauen Dir, Vater, jeder Einzelne von uns. Vater, wir danken Dir für eine tiefere, erfüllendere Beziehung in der Ehe, in Jesu Namen.

Bitte neigen Sie kurz Ihre Häupter und schließen Sie kurz die Augen. Vor Kurzem erwähnte ich Verse aus Johannes, Kapitel 3. Nikodemus kam zu Jesus und Jesus sagte: „Du musst von neuem geboren werden." Er verstand es nicht. Er fragte: „Wie kann ein Mann geboren werden, wenn er alt ist?

Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden?" Und Jesus sagte: „Nein, Nikodemus. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, was aus dem Geist geboren ist, ist Geist." Mit anderen Worten: Was aus dem Heiligen Geist geboren ist, ist der menschliche Geist. Freund, Sie sind ein geistliches Wesen. Und die Bibel sagt, wir wurden von Gott getrennt durch Sünde. Eine Wiedergeburt ist nötig, um mit Gott in Kontakt zu kommen. Wenn jemand Christus annimmt, kommt der Heilige Geist in diese Person und verändert sie im Innern... diese Veränderung ist so radikal, dass der Apostel Paulus sagt, man wird eine neue Schöpfung in Christus.

Der geistliche Teil Ihrer Persönlichkeit wird nicht nur beeinflusst, sondern wird durch die Kraft des Geistes Gottes verändert, wenn Sie den Sohn Gottes, Jesus,  annehmen. Jesus sagte, dieses Wirken des Heiligen Geistes, der kommt, ist wie der Wind - so wie wir gerade für das Wirken und den Wind des Geistes in unseren Ehen beteten. Freund, Er kann jetzt in Ihr Leben hineinwehen und Sie verändern. Er kann die Sünde aus Ihrem Leben hinwegfegen und Sie total reinigen und in eine Beziehung zu Gott bringen, der Sie liebt und kennt und sich nach einer Beziehung zu Ihnen sehnt.

Wir wollen ein einfaches Gebet mit Ihnen beten.

Sagen Sie:
Oh Gott. Ich komme jetzt vor Dich und demütige mich vor Dir. Ich danke Dir, dass Du Deinen Sohn Jesus gabst. Danke, dass Du Jesus sandtest. Jesus, ich danke Dir, dass Du ans Kreuz gingst. Ich glaube, dass Du für alle meine Sünden bezahlt hast und für die der ganzen Welt. Ich glaube, Du wurdest von den Toten auferweckt. Jesus, ich bitte Dich, komm in mein Leben. Ich bekenne: Du bist mein Herr und Retter. In Deinem kostbaren Namen bete ich, amen.

Ich vertraue darauf, dass Sie durch die heutige Sendung gesegnet wurden. Wir haben uns jetzt wochenlang mit dem Thema Ehe und verschiedenen Aspekten davon beschäftigt. Wenn Sie etwas verpasst haben, können Sie die komplette Serie bekommen. Nähere Informationen darüber werden eingeblendet sein. Ich denke, es wird ein großer Segen für Sie sein. Vielleicht kann sie auch jemand anders gut gebrauchen und sie wäre ein großartiges hilfreiches Geschenk. Was ist schließlich wichtiger als die Beziehung zu unserer Ehefrau oder dem Ehemann? Nur die Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus. Wir lieben Sie. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie!

 

 
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