Verkehrtes Denken ablegen und erneuern
- Teil 1 07.06.2009
Die Botschaft, die ich Ihnen heute bringen möchte, habe ich bereits in Pastorentreffen und Gemeinden überall auf der Welt gepredigt. Es ist eine der Schlüsselbotschaften, die meiner Meinung nach der ganze Leib Christi hören muss, besonders die Leiterschaft. Sie ist sehr grundlegend und kann doch jeden Bereich Ihres Lebens betreffen, Ihren Körper, Ihre wirtschaftliche oder geistliche Situation oder sonst irgendetwas. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Nehmen Sie sich einen Stift und einen Block und lassen Sie uns gemeinsam zum Wort kommen. Denn, Freund, dies kann wirklich Ihr Leben verändern!
Was immer Sie gerade durchmachen... vielleicht einen finanziellen Engpass, Herausforderungen, Eheprobleme oder andere emotionale Schwierigkeiten... vielleicht hängt eine tiefe, finstere Depression über Ihnen und will Sie nicht loslassen. Vielleicht werden Sie eine bestimmte Sünde nicht los oder auch eine Krankheit. Vielleicht haben Sie Probleme mit Ihren Kindern oder in irgendeiner anderen Beziehung. Was ich heute bringen werde, ist vielleicht das Entscheidende, nicht das Einzige, aber vielleicht das Entscheidende, um diese Dinge in Ihrem Leben zu verändern und einen neuen Kurs einzuschlagen. Ich denke, ich kann den Inhalt meiner heutigen Botschaft gar nicht genug betonen. Ich habe bestimmte Dinge bereits angesprochen. Aber im Gebet hatte ich den starken Eindruck, dass ich Ihnen heute diese Botschaft bringen soll. Und sie beginnt mit Römer 12:2. Dort steht:
Römer 12:2
„Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist."
Wer von Ihnen möchte den Willen Gottes erleben... Seinen Plan, die guten Dinge, die Er geplant hat?
Nun, zuvor muss etwas Bestimmtes geschehen. Es beginnt mit einer Ermahnung, sich nicht der Welt anzupassen. Das Wort anpassen bedeutet wortwörtlich, in eine Form gepresst zu werden. Genau das ist in vielen Ehen, Firmen, Diensten und im Leben vieler passiert. Sie wurden eingeengt und in eine Form gepresst. Die Welt hat ihnen Grenzen gesetzt und sie haben nie das volle Maß des kreativen dynamischen und einflussreichen Lebens ausgelebt, was Gott für sie hat. Wissen Sie, in jeden von uns hat Gott etwas hineingelegt. Aber das, was in uns ist, ist oft nicht im Einklang mit unseren Erfahrungen, weil wir versäumten, etwas zu tun. Er sagte: „Seid nicht gleichförmig, lasst euch nicht durch die Welt begrenzen. Lasst euch nicht einengen, sondern werdet verwandelt."
Von dem griechischen Wort „metamorphu" stammt das deutsche Wort Metamorphose, was die Verwandlung einer Raupe in einen Schmetterling beschreibt. Es bedeutet, dass eine Veränderung im Innern beginnt und nach außen durchdringt. Und wenn die Dinge, die Gott in unsere Herzen legt, in unserem Leben zur Realität werden sollen... die Dinge, die Er uns zuflüstert... die Hoffnungen und Träume, Segnungen und Verheißungen, die Er uns gibt... muss etwas Bestimmtes passieren und zwar Folgendes: Wir müssen unseren Sinn erneuern. Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr den Willen Gottes erleben, schmecken und sehen könnt. - Erneuert euren Sinn.
Das Wort „erneuern" hat die gleiche Bedeutung wie die gängige Bezeichnung Stadtsanierung.
Vielleicht müssen erst ein paar alte Gebäude abgerissen und abgetragen werden, bevor ein neues Gebäude erbaut werden kann. Und Gott sagt, wenn Sie gesegnet werden und aus den Begrenzungen ausbrechen wollen, die Ihnen die Welt auferlegt hat, müssen Sie manchmal Ihr Denken komplett erneuern. Sie müssen ein paar alte Denkmuster, die in Ihrem Sinn aufgebaut wurden, abreißen und durch neue Gedanken ersetzen. Wir müssen unseren Sinn erneuern.
2.Korinther... schauen Sie sich bitte mit mir Kapitel 10 an. 2.Korinther, Kapitel 10. 2.Korinther 10:3
2.Korinther 10:3-4
„Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen."
Manche Menschen haben das genommen und ein Ziel angepeilt. Sie haben vor, gegen Mächte und Gewalten zu kämpfen und Festungen über Städten niederzureißen. Ich bestreite nicht, dass die Schrift woanders impliziert, dass Mächte und Gewalten und Geister in Städten wirken und vielleicht sogar an bestimmten Orten über Städten und Regionen sitzen. Aber das ist hier nicht das Thema.
Und es in diese Richtung auszulegen, bedeutet es total aus dem Zusammenhang zu nehmen. Schauen wir etwas weiter hinten, über welche Art von Kriegsführung hier geredet wird. In Vers 4 spricht er über das Niederreißen von Festungen. Vers 5.
2.Korinther 10:5
„So zerstören wir Vernunftschlüsse und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi."
Diese Kriegsführung hat in erster Linie mit unserem Denken zu tun. Der Kriegsschauplatz war von jeher der menschliche Verstand. Und was er hier tut... er zeigt uns den Werdegang... erst das Resultat und dann die ersten Anfänge. Es beginnt mit einem Gedanken, der nicht gefangen genommen wurde.
Er sagte: „Wir müssen jeden Gedanken gefangen nehmen." Es ist nicht immer einfach, die Gedanken in seinem Sinn zu ergreifen, Dinge, die Sie angenommen haben und die Sie inspiriert haben, zu glauben, was Sie glauben, Dinge, die Ihr Verhalten, Ihre Art und Ihre Gefühle beeinflusst haben und diese Gedanken gefangen zunehmen. Nehmt alle Gedanken gefangen. Sie müssen den Gedanken gefangen nehmen und fragen: „Moment mal, wo kam der her?" Schauen Sie ihn von allen Seiten an und fragen Sie sich: „Woher kam dieser Gedanke?"
Ich denke, eine der brillantesten Fragen in der Bibel ist Gottes Frage an Adam im Paradies. Er sagte: „Adam, wer hat dir das gesagt?"
Wer sagte Ihnen die Dinge, die sie glauben, die Ihren Entscheidungen zugrunde liegen und die Sie für wahr halten? Wir müssen jeden Gedanken gefangen nehmen und anschauen. Denn wenn wir das nicht tun, dann kann ein Gedanke zur nächsten Stufe heranwachsen, zu einem Vernunftschluss. Er sagte: „Nehmt jeden Vernunftschluss gefangen, der sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt." Mit anderen Worten, ein Gedanke, den Sie vielleicht früher total abgelehnt haben, nicht näher ansahen und nichts dagegen unternahmen, wurde jetzt zu einem Vernunftschluss. Er erhebt sich gegen die Erkenntnis Gottes. Er ist nicht im Einklang mit der Bibel. Früher hatten Sie ihn vielleicht abgelehnt und abgewiesen, aber jetzt ist daraus ein Vernunftschluss in Ihrem oder meinem Sinn geworden. Jetzt klingt er ansprechend: „Nun, ich bin nicht glücklich. Ich habe jung geheiratet und jetzt fühle ich mich zu dieser Anderen hingezogen. Vielleicht ist es Gottes Wille, dass die Andere meine Frau wird?" Oder auch: „Gott möchte, dass ich glücklich bin, oder nicht? Es muss einen Grund haben, dass mich diese Frau anzieht. Vielleicht ist es Ok, wenn ich mich scheiden lasse? Schließlich haben wir geheiratet, bevor wir errettet waren. Das konnte ja nicht Gottes Wille gewesen sein." Und etwas, was wir früher verworfen hätten, klingt plötzlich akzeptabel. Obwohl er der Bibel widerspricht, ist er jetzt zu einem Vernunftschluss geworden. In dieser Phase muss er verworfen werden. Wenn er in dieser Phase nicht verworfen wird, entwickelt er sich weiter. Die Wurzel geht tiefer, man kann schwerer dagegen angehen und es wird eine Festung daraus, die niedergerissen werden muss.
Eine Festung ist eine Basis, von der aus der Feind in Ihrem Leben wirken kann. Es bedeutet buchstäblich, dass er Sie fest im Griff hat und dass er eine Basis hat, von der aus er wirken kann.
· Es gibt eine Festung.
· Es gibt einen Vernunftschluss.
· Es gibt einen Gedanken.
Der Kampfplatz ist von jeher der menschliche Verstand. Und alles beginnt mit einem Gedanken.
Schauen Sie sich doch bitte mit mir Jesaja 55 an, wo Gott drei mal dazu einlädt, zu Ihm zu kommen.
Dreimal sagt Gott in diesem Vers: „Kommt, kommt, kommt zu Mir." In der Mitte von Vers 2 sagt Er: „... hört Mir aufmerksam zu ..."
Jesaja 55:3
„Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben!"
Jesaja 55:6
„Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist."
Gott spricht also immer wieder die Einladung aus: „Kommt, kommt, kommt zu Mir. Und wenn ihr kommt, müsst ihr gut zuhören. Ihr müsst hören; ihr müsst Mich suchen." Und dann redet Er über die Haltung, mit der wir kommen müssen.
Jesaja 55:7
„Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken! Und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung!"
Wenn wir zu Gott kommen, müssen wir mit einer Haltung kommen, die ausdrückt: „Ich bin bereit, meine Gedanken und meine Wege zu verwerfen, wenn sie nicht mit Gottes Wegen übereinstimmen."
Bitte beachten Sie die Reihenfolge in Vers 7. Er sagt, zuerst müssen wir bereit sein, unsere Gedanken abzulegen, bevor Seine Barmherzigkeit uns berührt. Kehrt um zum Herrn, heißt es, und dann wird Er uns Erbarmen erweisen, nachdem wir unsere Gedanken verwarfen. Ich werde etwas sagen, was die Schrift meiner Meinung nach bestätigt: Ein falscher Gedanke kann dazu führen, dass Gottes Erbarmen Ihr Leben nicht berührt... ein falscher Gedanke.
Nehmen wir die Errettung: Wir wissen, wir sind aus Gnade errettet, aus Glauben und nicht aus Werken, auf dass niemand sich rühme. Aber bei jemandem, dem sein Leben lang - vielleicht von Kindheit an - gesagt wurde, dass Gott am Ende deines Lebens quasi eine riesige Waage einsetzt und wenn deine guten Taten überwiegen und du wirklich versucht hast, ein guter Mensch zu sein, Er dich in den Himmel lassen wird... ist es ein Verdienst... man muss es sich verdienen... Sie müssen mehr gute als schlechte Taten aufweisen... und so kommen Menschen in den Himmel und werden vor Gott gerechtfertigt. So versuchen Sie von ganzem Herzen, gute Menschen zu sein.
Freund, das ist ein falscher Gedanke. Wir werden nicht durch Werke errettet, sondern aus Gnade durch Glauben - nichts weiter! Aber dieser eine falsche Gedanke, dass ich meine Errettung verdienen muss, kann dafür sorgen, dass die Barmherzigkeit der Vergebung und des ewigen Lebens mich nicht berührt und verändert. Und das kann man auf viele andere Bereiche übertragen.
Also sagt Gott: „Hört, kommt, neigt euer Ohr, hört zu, ich werde mit euch sprechen, aber ihr müsst bereit sein, eure Gedanken zu verwerfen."
Und dann spricht Gott in Vers 8 über den Unterschied zwischen Seinen und unseren Gedanken.
Jesaja 55:8-11
„Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe."
Sie wissen jetzt, was ich denke aufgrund der Dinge, die ich sage. Meine Worte sind eine Offenbarung meiner Gedanken. Wenn ich einen Autor verstehen will, muss ich sein Buch lesen. Gottes Wort ist eine Offenbarung Seiner Gedanken. Und wenn Gott hier sagt: „Ihr müsst kommen und bereit sein, eure Gedanken zu verwerfen," sagt Er: „Meine Gedanken sind höher als eure Gedanken. So hoch, wie der Himmel über der Erde ist, so hoch sind meine Gedanken über euren Gedanken."
Er sagt uns nicht: „Ihr könnt meine Gedanken nicht erkennen." Er will uns vielmehr sagen, dass es möglich ist. Er sagt: „Kommt doch her. Kommt! Kommt und hört Mir zu. Neigt euer Ohr. Hört und eure Seele wird leben. Aber ihr müsst bereit sein, euer Denken abzulegen. Und wenn ihr kommt, werde ich zu euch reden. Ihr müsst zuhören. Und die Worte, die ich zu euch rede, sind Offenbarungen meiner Gedanken und werden Frucht, Segen und Überfluss und einen lieblichen Wohlgeruch in eurem Leben hervorbringen. Wie der Regen die Samen auf der Erde wachsen lässt, wird mein Wort, das eine Offenbarung meiner Gedanken ist, in euch wirken, wenn ihr es hört."
Und dann sagt Er etwas Interessantes. Er sagt: „Denn in Freuden werdet ihr ausziehen und in Frieden geleitet werden." ... im nächsten Vers! Ausziehen von wo? Aus Seiner Gegenwart, die Sie suchten, um Seine Gedanken und Seine Worte zu hören. Wenn Sie dort weggehen, werden Sie Frieden und Freude haben. Und Er sagte: „Die Berge und die Hügel werden vor euch in Jubel ausbrechen, und alle Bäume des Feldes werden in die Hände klatschen."
Und im letzten Vers spricht Er über Dornen und Brennnesseln. Schauen Sie sich doch bitte Jesaja 55:13 an.
Jesaja 55:13
„Statt der Dornsträucher werden Wacholderbäume aufschießen, und statt der Brennnesseln schießen Myrten auf..."
Schauen Sie bitte alle zu mir hoch. Ich möchte, dass Sie das verstehen. Als ein Fluch auf die Erde kam wegen Adams Sünde, zeigte es sich zuerst daran, dass Dornbüsche und Unkraut wuchsen... daran zeigte sich der Fluch zuerst. Dornen und Unkraut symbolisieren diesen Fluch. Der Wacholderbaum und die Myrte stehen in der Bibel für Gottes Segen, Seine Fülle und Seine Gunst.
Gott sagt: „Anstelle des Fluches wird Überfluss kommen. Segen und Gunst werden auf euch kommen."
Aber verstehen Sie die ganze Aussage Gottes: „Es gibt Dornen in deinem Leben. Bestimmte Dinge sind nicht in Ordnung: Beziehungen, die Finanzen und ihr seid krank... all das entspricht Dornen und Disteln. Gut, ihr wollt den Wacholder und die Myrte, ihr möchtet den Segen haben. Doch etwas muss passieren. Ihr müsst zu Mir kommen. Kommt! Kommt und hört zu, hört mir gut zu. Und wenn ihr kommt, müsst ihr bereit sein, eure Gedanken abzulegen, denn wenn ihr kommt, werde ich zu euch reden. Ich werde euch mein Wort geben. Es ist eine Offenbarung meiner Gedanken. Und wenn ihr meine Gedanken annehmt und eure eigenen ablegt, werden sich Dinge verändern. Fruchtbarkeit, Fülle und Segen werden in euer Leben kommen. Und statt dass Dornen und Disteln in eurem Leben wachsen, werdet ihr erleben, dass gute, heilsame und segensreiche Dinge darin wachsen." Aber das alles hängt davon ab, wie wir mit unseren Gedanken umgehen.
Können Sie mir so weit folgen? Gut, jetzt kann die Predigt beginnen. Alles, was ich bisher sagte, ist der Vorspann für Folgendes. Hier haben wir ein paar Gedanken, die Sie bereit sein müssen abzulegen und durch Gottes Gedanken zu ersetzen.
Gedanke Nummer Eins: Sie sind festgefahren. Errettet, geheiligt und festgefahren. Festgefahren in einer Ehe ohne Liebe, alleinerziehende Mutter ohne Freizeit... festgefahren. Ihr momentanes finanzielles Dilemma oder Ihre momentanen Umstände erscheinen hoffnungslos und aussichtslos.
Es wird sich nie etwas ändern. Sie sitzen fest!
Moment mal! Schnappen wir uns diesen Gedanken. Nehmen wir ihn gefangen, sehen wir ihn genauer an. Wer hat das gesagt? Wer sagte Ihnen, dass Sie nicht weiterkommen und dass sich Ihre Situation niemals ändern wird? Gott kann es nicht gewesen sein, denn Sein Wort, das eine Offenbarung Seiner Gedanken ist, sagt im
1.Korinther 10:13
„Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen überfordert. Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung, der Schwierigkeit, der Prüfung, einen Ausweg schaffen, so dass ihr sie bestehen könnt."
Die Wahrheit ist: Der Ausweg, die Lösung, existierte lange vor Ihrem Problem. Ihr Dilemma hat Gott nicht überrascht. Ein Spruch besagt: „Ist Ihnen je aufgefallen, dass Gott nie etwas zugestoßen ist?"
Das ist wahr. Vor Ewigkeiten hatte Gott... Vater, Sohn und der Heilige Geist... eine Sitzung und es wurde über Sie gesprochen. Sie wussten, dass Sie heute hier sein würden. Sie wussten, ob Sie hören oder abdriften würden. Gott kannte Ihr momentanes Dilemma bereits... selbstverschuldete Probleme oder durch äußere Faktoren entstandene, auf die Sie keinen Einfluss haben. Wissen Sie, eine Lösung wurde entwickelt, bevor das Problem entstand. Sie sitzen nicht fest. Sie sitzen nicht fest. Sie sitzen nicht fest.
Genau hier in der Katella Avenue - das war ein ehemaliges Gebäude unserer Gemeinde, das war unser erster Umzug. Damals hatten wir eine Ladenkirche. Wir zogen in ein Bürogebäude auf der Katella Avenue in Los Alamitos, nur einen Steinwurf von hier entfernt. Wir hatten 160 Stühle in dem kleinen Raum, hielten drei Gottesdienste am Sonntagmorgen und einen am Abend und es war brechend voll! Die Leute waren wie Sardinen zusammengedrängt. Wir hatten einfach keinen Platz.
Ich stand so nah dran beim Predigen. Ich war wirklich so nah dran an der ersten Reihe. Wenn ich loslegte, wurden alle in den ersten Reihen getauft. Meine feuchte Aussprache bekam jeder ab.
Manchmal saßen Leute, weil sie nicht mehr hineinkamen, mit Schirmen draußen, um keinen Sonnenstich zu bekommen oder um nicht nass zu werden. Nebenan hatten wir auch noch Räume angemietet. Die Kinder waren in diese kleinen Räume eingepfercht. Ich sprach mit dem Besitzer des Gebäudes nebenan, der gläubig war, und er sagte: „Bayless, ich weiß, dass ihr keinen Platz habt.
Weißt du, wir haben eine Tiefgarage unten in unserem Gebäude. Die kann ich euch geben. Ihr könnt sie für eure Gemeinde nutzen, wenn ich die Genehmigung bekomme." Ich sagte: „Wirklich?" Er sagte: „Ja." Also ging ich am nächsten Tag runter, sah mir alles an und schritt sie ab, um herauszufinden, wie viele Stuhlreihen wir stellen können... ich kam auf 400 Stühle... und ich laufe dort herum und denke: „Das wäre so cool. Wir hätten eine echte Untergrund-Kirche!" Dann wollte ich hinausgehen und die Tür zum Treppenhaus war zugefallen. Dann ging ich zur elektronischen Schranke. Da war eine Schranke und ich konnte sie nicht bewegen. Ich hebelte eine Weile daran herum und kriegte sie nicht auf. Ich ging zurück zur Tür und versuchte ein paar Dinge, die ich gelernt hatte, bevor ich Christ war, um die Tür zu öffnen, aber es klappte nicht. Ich steckte fest. Und ich war sehr lange da unten. Ich saß da hinter den Gitterstäben und schaute durch die Stäbe. Ich konnte die Straße oben sehen. Es regnet in Strömen. Schließlich kam ein Postbote vorbei. Er hat Regenkleidung an. Ich rufe ihm zu und sage: „Sehen Sie mal, ich stecke in der Garage hier unten fest." Er sah mich nur an. Ich sagte: „Wirklich, ich bin hier eingesperrt. Können Sie mich herauslassen?" Er sagt: „Ich bin bald wieder zurück." Ich denke, er hat seine ganze Runde absolviert, bevor er kam. Schließlich kam er und ließ mich heraus. Am nächsten Tag sprach ich mit dem Besitzer über die Möglichkeit, dort als Gemeinde einzuziehen und erzählte ihm, dass ich in der Garage eingesperrt war. Er lachte lauthals. Ich sagte: „So lustig ist das gar nicht." Er sagte: „Bayless, es ist wirklich lustig." Ich sagte: „Ist es nicht!" Er sagte: „Doch, es ist lustig." Er sagte: „Die elektronische Schranke und die Stäbe hast du gesehen. Einer der Stäbe fehlt. Du hättest einfach hindurchgehen können." Ich sagte: „Das ist nicht wahr!" Er sagte: „Doch, es ist wahr." Ich ging hinunter. Genau neben der Stelle, wo ich wie ein Affe im Käfig die Stäbe festhielt, fehlte der Stab direkt neben mir. Da war eine Lücke von dieser Breite. Ich hätte durchgehen können, ohne mich zur Seite zu drehen! Aber ich dachte, ich steckte fest. Ich konnte den Ausweg nicht sehen, obwohl ich direkt davor stand.
Sie müssen sich von dem Gedanken, dass Sie festsitzen, abwenden, ihn verwerfen! Sie sitzen nicht fest. Gott schafft einen Ausweg. Es gibt einen Ausweg. Es gibt eine Lösung. Sie sitzen nicht fest, aber solange Sie es dennoch glauben, werden Sie niemals die Antwort sehen.
Gut, der zweite Gedanke: Der Feind hat die Oberhand... der Feind hat die Oberhand. Ich werde diesen Vers jetzt nicht aufschlagen. Sie können ihn später lesen... aber im 4.Mose, Kapitel 13, kam Israel aus Ägypten. Sie sind bereit, ins verheißene Land einzuziehen. Mose schickt 12 Kundschafter aus. Die meisten kennen diese Geschichte. Gott hatte ihnen vorher gesagt: „Ich werde die Bewohner des Landes vor euch vertreiben. Jedes Land, das ihr betretet, habe ich euch gegeben." Die 12 Kundschafter kommen wieder und sagen: „Schaut her! Das sind die Früchte des Landes. Wir wissen, Gott hat uns gesagt, dass wir gehen können, aber wir glauben es nicht. Es gibt Riesen im Land. Die Städte haben Stadtmauern und sind befestigt. Diese Völker sind stärker als wir." Und sie sagten:
„Wir sahen dort auch die Söhne Enaks, die Riesen." Die Riesen kamen aus Enak, heißt es. Sie sagten: „Außerdem sind wir in unseren Augen, wenn wir sie so anschauen, wie Heuschrecken."
Und dann sagten sie Folgendes... 10 der Kundschafter sagten das: „So waren wir auch in ihren Augen." Sie sagten buchstäblich: „Als wir die befestigten Städte sahen, als wir die großen Leute sahen, als wir ihre Rüstungen sahen, waren wir in unseren Augen wie Heuschrecken. Das waren wir auch in ihren Augen." Mit anderen Worten, als die Kanaaniter uns sahen, dachten sie nur: „Heuschrecken! Diese Israeliten sind gar nichts. Sie sind nur Käfer, die man zerdrückt. Heuschrecken."
Ich habe eine Frage: Wer hat ihnen das gesagt? Wer sagte ihnen, was die Kanaaniter dachten?
Genau das sagten sie, Sie können es nachlesen. Es ist der letzte Vers von 4.Mose 13. Lesen Sie es später. „Heuschrecken in unseren Augen, das waren wir auch in ihren Augen." Woher kam dieser Gedanke? Woher konnten sie nur wissen, was die Kanaaniter dachten? Die Einzigen, die ins verheißene Land gelangten, waren Josua und Kaleb. Sie waren zwei der zwölf Botschafter und sagten: „Hört nicht auf die anderen. Wir sind durchaus in der Lage, das Land einzunehmen. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Der Herr ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen. Sie sind wie Brot für uns.
Lasst uns sofort losgehen und das Land einnehmen." Nur diese beiden stimmten mit Gott überein.
Sie sahen dieselben Riesen, dieselben befestigten Städte, dieselben Rüstungen. Sie entschlossen sich, mit Gott überein zu stimmen. Und während der Rest dieser Generation in den nächsten 40 Jahren beim Umkreisen des Berges Sinai starb, überlebten nur zwei, um ins Verheißene Land zu gelangen. Zwei aus einer ganzen Generation! Josua und Kaleb, die beiden, die mit Gottes Aussage übereinstimmten. Wie viele denken, dass es wichtig ist, mit Gott übereinzustimmen? Ja!
Gut, schauen Sie sich bitte mit mir Josua, Kapitel 2 an. Wir spulen 40 Jahre in die Zukunft vor.
Josua ist jetzt der verantwortliche Leiter. Sie stehen kurz vor dem zweiten Anlauf. Sie sind wiederum kurz davor, in das Verheißene Land hineinzugehen. Und wiederum schickt Josua Kundschafter aus.
Dieses Mal schickt er zwei Kundschafter los und nicht zwölf. Und ich weiß nicht warum, aber sie landeten in einem Bordell, heißt es dort. Sie verbrachten die Nacht in einem Haus mit einem schlechten Ruf. Und in Vers 8 geschieht etwas sehr Interessantes.
Josua 2:8
„Aber bevor sie sich schlafen legten, stieg sie zu ihnen auf das Dach hinauf (die Hure Rahab ist gemeint) und sagte zu den Männern: Ich habe erkannt, dass der Herr euch das Land gegeben hat und dass der Schrecken vor euch auf uns gefallen ist, so dass alle Bewohner des Landes vor euch mutlos geworden sind. Denn wir haben gehört, dass der Herr das Wasser des Schilfmeeres vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten zogt, und was ihr den beiden Königen der Amoriter getan habt, die jenseits des Jordan waren, dem Sihon und dem Og, an denen ihr den Bann vollstreckt habt. Als wir es hörten, da zerschmolz unser Herz, und in keinem blieb noch Mut euch gegenüber. Denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf der Erde."
Ist Ihnen klar, was wir gerade gelesen haben? Rahab brachte die Wahrheit ans Licht. Sie sagte:
„Vor vierzig Jahren, als wir hörten, dass die Wasser des Roten Meeres austrockneten. Vor vierzig Jahren, als wir hörten, wie ihr die beiden Könige Sihon und Og überwunden habt, jenseits des Jordan, sobald wir das hörten, zerschmolz uns allen das Herz. Alle hatten vor euch Angst. Alle waren verzagt. Jeder Mann zitterte in seinen Stiefeln." Aber die Israeliten glaubten, dass die Kanaaniter, statt Angst zu haben, dachten: „Heuschrecken!" Ein falscher Gedanke hielt sie davon ab, das Verheißene Land einzunehmen.
Das ist wirklich erstaunlich, oder? Ein falscher Gedanke hielt die Israeliten davon ab, ihr Erbe anzutreten, obwohl sie die Generation waren, über die Gott selbst gesagt hatte, dass sie einziehen und das Land einnehmen würden, das Abraham verheißen war.
Ein falscher Gedanke kann uns von unserem Erbe in Christus abhalten. Sie sollten sich die zweite Hälfte dieser Botschaft nicht entgehen lassen! Mein Opa sagte immer: „Es wird immer besser und besser!" Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freisetzen." Also beschäftigen wir uns gemeinsam mit der Wahrheit des Wortes Gottes.
In der verbleibenden Zeit möchte ich Sie noch ermutigen. Falls Sie unsere Webseite noch nie besucht haben, sie lautet antwortenbc.de, besuchen Sie sie einmal. Sie ist voller Materialien, die Sie segnen und Ihnen in Ihrem Wandel mit Christus helfen werden. Ich würde gerne von Ihnen hören. Schicken Sie uns doch eine Mail oder einen Brief. Lassen Sie uns wissen, was die Sendung Ihnen bedeutet. Und ich möchte Sie ermutigen und vielleicht sogar herausfordern, säen Sie finanziell in das hinein, was Gott in diesem Dienst tut. Ich glaube, Gott wird Sie segnen, wenn Sie das tun. Bis zum nächsten Mal. Wir sehen uns, bis dann.
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