Erschöpfung bekämpfen und besiegen (1) 21.06.2009
Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Gehen Sie manchmal müde ins Bett und wachen müde auf? Sind Sie manchmal einfach erschöpft? Ich weiß, dass manche Zuschauer sich emotional, mental, körperlich oder in allen Bereichen erschöpft fühlen.
Wir werden darüber sprechen, wie wir Erschöpfung bekämpfen und besiegen können. Ich denke, wir alle sind manchmal erschöpft - manche Menschen permanent. Wissen Sie, Sie können Erschöpfung überwinden. Nehmen Sie Ihre Bibel. Kommen wir gemeinsam zum Wort.
Ich spürte, dass ich heute über manche Gefahren der Erschöpfung sprechen soll... Gefahren der Erschöpfung. Ich spreche jetzt zu allen, aber besonders zu jenen, die im Dienst stehen... Pastoren und Leitern. Bitte hören Sie mir gut zu: Erschöpfung kann Ihnen die Lebensfreude nehmen, ganz bestimmt aber die Freude am Dienst. Sie wirkt sich auf Ihre Beziehung zu Gott, Ihrer Familie und zu Freunden aus. Manche sind ständig so erschöpft, dass sie keine tiefere Beziehung zu Gott suchen.
Sie sind zu müde, um effektiv zu beten oder in der Bibel zu lesen und zu studieren. Das macht ihr geistliches Leben zäh oder sogar gänzlich zunichte. Sie sind einfach müde. Wenn Gott überhaupt Zeit gewidmet wird, dann nur ein Rest. Am Ende hören sie nicht nur auf geistlich zu wachsen, sondern arbeiten unter immensen Schuldgefühlen, weil Sie nicht beten und Gott suchen wie sie es eigentlich tun sollten.
Ich las einmal eine Umfrage unter Pastoren und im Schnitt verbrachte ein Pastor weniger als achtzehn Minuten mit Gott pro Tag. Das heißt nicht, dass sie nichts zu tun hatten. Aber gemäß dieser Umfrage unter Pastoren aus recht vielen verschiedenen Denominationen verbrachte ein Pastor weniger als achtzehn Minuten am Tag mit Gott. Sie sind ständig beschäftigt und tun Dinge. Aber, Freund, Geschäftigkeit bedeutet nicht Produktivität. Manche arbeiten und überarbeiten sich sogar, kümmern sich aber nicht um das Wesentliche, sitzen nicht zu Jesu Füßen, studieren nicht das Wort, beten nicht und tun nicht die notwendigen Dinge.
Manche sind pausenlos so erschöpft, dass sie keine Freude an ihren Kindern haben. Ihr Partner ist beraubt, sie haben keine wirklich gute Beziehung. Manchmal haben sie auch keine Freude an ihrer sexuellen Beziehung, die sie haben sollten und könnten, weil sie so erschöpft sind.
Erschöpfung nimmt uns nicht nur die Lebensfreude. Ich glaube, sie kann auch eine offene Tür für den Feind sein, um Gottes Wirken in unserer Mitte zu sabotieren. Erschöpfung kann eine offene Tür für schlechte Einstellungen sein... Undankbarkeit, Rivalitäten, Neid und Zorn. Wenn Sie erschöpft sind, denken Sie nicht klar. Keiner von uns. Unsere Wahrnehmung trügt. Wir sehen Dinge nicht mehr, wie sie wirklich sind. Die Fantasie spielt verrückt. Sie bilden sich ein, dass sich alles gegen Sie verschworen hat.
Ich weiß, manche Pastoren sind derart erschöpft, dass sie denken, alle sind gegen sie. Pastor, ich habe gute Nachrichten! Ein einziges Stinktier lässt den ganzen Wald nach Stinktier riechen. Deine Leute lieben Dich! Aber wenn wir erschöpft sind, können sich verrückte Gedanken bei uns einschleichen. Probleme verschlimmern sich und Situationen erscheinen total hoffnungslos und verfahren, wenn wir erschöpft sind. Der Feind kann Samen von Zweifel, Misstrauen und Neid in erschöpfte Menschen streuen und wachsen lassen, wo er sonst niemals Raum und Zugang bekommen hätte. Und wenn sie nicht entdeckt wird, wird Erschöpfung Ihre Gesundheit ruinieren. Manche sind von Natur aus etwas robuster und verlassen sich darauf, aber, Freund, irgendwann erwischt es Sie, wenn Sie sich nicht ausruhen.
Ich möchte jetzt ein paar Dinge ansprechen, die Sie brauchen, um Erschöpfung zu bekämpfen und zu besiegen. Sind Sie bereit?
Erstens müssen Sie ein paar unnötige Dinge in Ihrem Leben streichen. Entledigen Sie sich unnötiger Dinge. Schauen Sie sich bitte mit mir 2. Mose, Kapitel 18 an. Eine recht bekannte Geschichte.
2.Mose 18:13
„Und es geschah am Tag darauf, da setzte Mose sich nieder, um dem Volk Recht zu sprechen. Und das Volk stand bei Mose vom Morgen bis zum Abend."
2.Mose 18:13, von morgens bis abends sprach Mose Recht, hörte ihre Probleme an und versuchte Antworten zu finden. Vers 14.
2.Mose 18:14-17
„Als aber der Schwiegervater des Mose alles sah, was er mit dem Volk tat, sagte er: Was ist das, das du mit dem Volk tust? Warum sitzt du allein da, während alles Volk vom Morgen bis zum Abend bei dir steht? Mose antwortete seinem Schwiegervater: Weil das Volk zu mir kommt, um Gott zu befragen.
Wenn sie eine Rechtssache haben, dann kommt es zu mir, und ich richte zwischen dem einen und dem andern und gebe ihnen die Ordnungen Gottes und seine Weisungen bekannt. Da sagte Moses Schwiegervater zu ihm: Die Sache ist nicht gut, die du tust."
Sagen Sie alle: „Nicht gut!" Er sagte, es ist nicht gut. Vers 18.
2.Mose 18:18
„Du reibst dich auf, sowohl du als auch dieses Volk, das bei dir ist. Die Aufgabe ist zu schwer für dich, du kannst sie nicht allein bewältigen."
Dann rät er ihm, zu delegieren und diese Dinge anderen Leuten zu überlassen. „Du übernimmst die großen Sachen, Mose. Wenn eine Sache denen, denen du die Aufgabe delegiert hast, zu groß ist, können Sie damit zu dir kommen." Er sagt: „So wirst du und das ganze Volk bestehen können."
Viele Menschen haben sich übernommen, weil sie denken, sie müssten immer präsent sein und alles alleine machen.
Ich erinnere mich an alte Zeiten in der Gemeinde. Ich habe persönliches Interesse an vielen Dingen in den neuen Räumlichkeiten. Wir hatten früher sieben und haben jetzt fünf Gottesdienste am Wochenende. Das ist für mich erstaunlich. Jetzt predige ich viermal pro Wochenende... manchmal fünfmal - dann schmort die Sicherung... aber normalerweise viermal. Und wenn ich den zweisprachigen Gottesdienst delegiere, predige ich dreimal. Ich fühle mich wie im Urlaub. Ich predigte früher sechsmal, manchmal siebenmal. Wenn man zwei Gottesdienste statt einen hat, ist das nicht viel mehr. Aber wenn man drei statt zwei hat, potenziert sich die Belastung, sowohl körperlich als auch emotional. Ein vierter Gottesdienst erhöht das Pensum. Ein fünfter Gottesdienst erhöht es noch mehr.
Und ich erinnere mich... damals hatten wir vielleicht nur... ich predigte vielleicht nur viermal pro Wochenende. Ein Freund, Randy Morrison, besuchte uns. Ich denke, er predigte an diesem Wochenende nicht, er war nur zu Besuch. Wir hatten einen besonderen Raum für Gäste, also war ich dort. Im Gottesdienst betete ich von ganzem Herzen an und predigte leidenschaftlich. Ich rief Menschen zur Bekehrung auf, lud sie ein, nach vorne zu kommen und übergab dann an jemand anders. Ich kam zurück und lud jedermann ein, mich in der Lobby für Gäste zu treffen. Da war ich wieder... und in den 45 Minuten Pause schüttele ich Hände, bete für Menschen und beantworte Fragen. Dann hörte ich, dass die Musik anfing, rannte wieder zurück, betete hingegeben an, stand auf und predigte, was das Zeug hielt, rief zur Bekehrung auf und rannte dann wieder zur Gästelobby.
Ich schüttelte allen die Hände, redete mit ihnen und gab ihnen Rat - ungefähr 20 kleine Seelsorge-Sitzungen. Und dann - oh! Ich hörte wieder die Musik. Ich rannte wieder raus, betete Gott von ganzem Herzen an und predigte wieder mit aller Kraft. Das tat ich viermal. Und Randy sagte: „Bayless, was machst du da?" Er sagte: „Du bist verrückt! Das wird dich umbringen!" Ich dachte: „Sie wollen mich alle treffen. Schließlich bin ich der Hauptpastor. Wer könnte das sonst tun?" Er sagt: „Du musst delegieren. Hör auf deinen Freund oder du wirst früh sterben." Selten habe ich so guten Rat gehört!
Meine Einstellung ist immer noch:
- Ich möchte jeden in der Gemeinde kennen.
- Ich möchte die Geschichte von allen kennen.
- Ich möchte ihre Kinder kennen.
- Ich möchte die Namen aller Kinder kennen und ich liebe alle.
Aber ich erkannte, dass das nicht geht. Und wenn die Gemeinde wächst, muss man lernen, sich darauf einzustellen. Man kann nicht alles alleine tun.
Also sagte Jitro, der Schwiegervater des Mose: „Schau mal, Mose, du musst ein paar Termine loswerden."
Manche sind erschöpft, weil sie zu viel tun. Sie haben zu viele Eisen im Feuer.
Ich weiß noch, als unsere Kinder klein waren... hat jemand hier kleine Kinder? Sie werden wissen, was ich meine. Ich erinnere mich an Harrison, unseren ältesten Sohn. Er spielte in zwei Baseballteams gleichzeitig und in einer Basketballmannschaft. Also hat er mehrmals Training, Spiele und die Schule... und ich weiß nicht, was mit der Schule los ist. Als ich klein war, war die Schule aus, alles war erledigt und wir konnten spielen. Heutzutage haben die Kinder in der Schule... unsere Kinder bekamen von den Lehrern täglich drei Stunden Hausaufgaben aufgebürdet. Wir sagten: „Was machen Sie da?" Sie kommen nach Hause und haben obendrein noch jeden Tag drei Stunden Hausaufgaben. Er hat all die Sportaktivitäten und in der Gemeinde ist auch viel los, also sind die Kinder mit uns zusammen abends im Gottesdienst. Ich weiß noch, dass ich gegen Ende der Baseballsaison in Harrisons Zimmer kam. Er ist zehn Jahre alt. Er sitzt auf seinem Bett. Er hat schwarze Säcke... schwarze Ringe unter den Augen. Er ist ein Abbild der Erschöpfung. Mit zehn Jahren ist er ausgebrannt. Denken Sie an seine armen Eltern. Er ist in zwei Baseballteams. Ich war bei einem der Trainer. Er ist in einer Basketballmannschaft. Seine kleine Schwester turnt und spielt Fußball und sein kleiner Bruder ist in einem anderen Baseballteam. Unser Leben drehte sich um das Hin- und Herfahren zum Training. Und dann war da noch die Kleinigkeit der Gemeinde. Wir leiten eine wachsende Gemeinde. Und ja - ich muss ja auch Ehemann sein! Und Mensch, obendrein soll ich noch meine Beziehung zu Gott ausbauen und vertiefen?
Manche Leute sind im Bowlingverein, haben Kinder, die diverse Termine haben und haben noch ihren Job. Obendrein tun sie dies und jenes und sind voll eingespannt. Man fragt: „Könntest Du einen Sonntag im Monat den Kindern dienen?" Derjenige sagt: „Wie, den Kindern dienen? Ich weiß nicht einmal, ob ich Zeit habe, zur Gemeinde zu gehen geschweige denn den Kinderdienst zu übernehmen."
Manche sind einfach viel zu beschäftigt. Manche versuchen mehreren Jobs nachzugehen. Eine allein erziehende Mutter usw. usw. usw. total erschöpft. Wir müssen etwas zurückstecken. Ich nenne jetzt drei Leitlinien, um herauszufinden, wo man ansetzen sollte. Das wird Ihnen dabei helfen, die richtigen Bereiche zu beschneiden.
Nummer eins: Geben Sie dem Geistlichen immer den Vorrang vor dem Materiellen. Das Geistliche soll den Vorrang haben. Wenn Sie Ihr Leben betrachten und sich fragen: „Ich bin wirklich ständig erschöpft. Was sollte ich reduzieren?"
Jesus sagte: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, und all diese Dinge werden euch hinzugefügt werden."
Setzen Sie das Geistliche an die erste Stelle. Reduzieren Sie nicht den Besuch der Gemeinde, den Gottesdienst und Aktivitäten für Gott.
Hebräer 10:25 sagt:
„Und lasst uns aufeinander achthaben, unser Zusammenkommen nicht zu versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!"
Mit anderen Worten, wir müssen uns immer häufiger versammeln.
Lassen Sie nicht nach beim Gebet und Bibellesen. Reduzieren Sie das nicht. Geben Sie Gott nicht nur Ihre Reste. Versäumen Sie christliche Gemeinschaft nicht. Setzen Sie Gottes Reich an die erste Stelle. Vielleicht könnten Aktivitäten im Bowlingverein, in Gremien an der Schule oder die drei Stunden vor dem Fernseher nach der Arbeit reduziert werden. Aber Sie sollten geistliche Dinge nicht beschneiden.
Ich spiele gerne Golf. Ich habe ein paar Hobbys und Golf gehört dazu. Ich erinnere mich an meine Frau... eines Tages hörte sie ein Telefongespräch mit. Er ist ebenfalls Pastor. Ich spielte gelegentlich mit ihm Golf. Und sie bekam die Unterhaltung mit. In der vergangenen Woche spielte er fünf mal Golf und er wollte, dass ich mitkomme. Janet sieht mich an, während ich am Telefon bin und sagt: „Ich möchte nicht, dass du mit diesem Mann Zeit verbringst!" Mir war klar, warum. Manche Dinge sind einfach vorrangig und das Geistliche ist am wichtigsten.
Das Zweite, wenn es darum geht, Dinge zu reduzieren... fragen Sie sich: Bringen die Dinge, in die ich so viel Energie investiere, gute Frucht in meinem Leben? Bringen die Dinge, in die ich so viel Energie investiere, gute Frucht in meinem Leben? Tragen sie dazu bei, dass ich meine Bestimmung in Gott erreiche? Oder ist es Zeitverschwendung? Ich möchte etwas zitieren und weiß, dass Sie diese Worte Jesu gut kennen. Sie müssen es nicht aufschlagen. In
Johannes 15:1 sagte Jesus:
„Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg, er schneidet sie ab; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe."
Manchmal bringen uns bestimmte Beziehungen und Gewohnheiten, Dinge, die uns Zeit kosten, nicht wirklich dahin, wo wir hinwollen. Fragen Sie sich: Bringt das gute Frucht in meinem Leben? Bringt es mich voran auf dem Weg, den ich gehen will? Es ist besser, Ihre Energie in solche Zweige zu investieren, die gute Frucht für Sie, Ihre Familie, Ihre Gemeinde und Ihre Umgebung bringen.
Dir dritte Frage, die Sie stellen müssen, wenn es darum geht, bestimmte Dinge zu reduzieren, lautet:
Welchen Auftrag gibt Gott mir? Welchen Auftrag gibt Gott mir? Schauen Sie sich bitte mit mir
1.Könige, Kapitel 8 in Ihrer Bibel an. 1.Könige 8:17... wirklich bedeutend.
1.Könige 8:17-19
„Nun lag es meinem Vater David am Herzen, dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen. Doch der Herr sprach zu meinem Vater David: Dass dir das am Herzen lag, meinem Namen ein Haus zu bauen, daran hast du gut getan, dass dir das am Herzen lag. Jedoch wirst du selbst das Haus nicht bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden hervorkommt, der wird meinem Namen das Haus bauen."
Irgendeine ehrenwerte Aufgabe, die Sie angehen, mag nicht Gottes Wille für Sie sein. Der Psalmist sagte: „Es lag meinem Vater David am Herzen, für Gott einem Tempel zu bauen." David hat sich etwas Gutes vorgenommen. Es war nobel. Vielleicht war es sogar Gottes Plan, aber er sollte es nicht tun. Es mag gut und generell vor Gott in Ordnung sein und doch sind Sie vielleicht nicht derjenige, den Gott führt, es zu tun. Sie können nicht alles tun und Gott wird das auch nicht zulassen.
Ich bin mir sicher, dass Gott uns als Gemeinde zu bestimmten Dingen berufen hat, aber nicht zu allen.
Jede gute Idee, die ich habe, ist vielleicht nicht Gottes Idee. Sie kennen diesen Rohstoff... Dr. Otabil sprach darüber, dass wir Zeit gegen etwas tauschen, das wir brauchen. Unsere Zeit ist ein sehr kostbares Gut. Ich habe davon nicht genug, um es gegen Dinge zu tauschen, die weder mit meiner Berufung noch meinem geistlichen Lauf noch den Aufgaben der Gemeinde zu tun haben. Wir müssen uns fragen: Welchen Auftrag gibt Gott mir?
Ich erinnere mich an die Worte eines Pastors. Er hatte ein Gebets- und Heilungszentrum, das sehr gut lief. Und innerhalb eines Jahres entwickelte sich daraus auch ein Seelsorgezentrum. Menschen kamen, die in diversen Bereichen Seelsorge brauchten. Und das ist wirklich etwas Gutes. Wir schätzen Seelsorge. Gott sei Dank für gottwohlgefällige Seelsorger und Menschen, die menschliches Verhalten verstehen und anderen helfen können. Aber er sagte: „Was als ein Segen begann, wurde mir zu einer großen, unerträglichen Last." Und er sagte: „Ich fing an zu beten und fragte: ‚Gott, warum?‘" Er spürte, dass der Herr zu ihm sagte: „Ich habe dich nie gerufen, ein Seelsorgezentrum zu betreiben." An diesem Tag veränderte er das. Sie stellten die Seelsorge völlig ein und wurden wieder zu einem Gebets- und Heilungszentrum. Diese Last hob sich von ihm und schließlich wurde daraus ein großer Segen.
Es kann uns allen passieren, dass wir uns mit Dingen beschäftigen, die vielleicht gut sind, aber nicht Gottes Plan für uns entsprechen.
Das Zweite, wenn Sie Erschöpfung bekämpfen und besiegen wollen... zunächst müssen Sie ein paar Dinge reduzieren. Und das waren Hinweise, welche Dinge Sie reduzieren sollten. Aber jetzt folgt das Zweite. Wenn Sie Erschöpfung bekämpfen und besiegen wollen... das ist tief. Sind Sie bereit? Sie müssen sich ausruhen. Sie müssen sich ausruhen. Bitte schauen Sie sich ein paar Dinge mit mir an.
Ich bin sicher, sie werden Ihnen einleuchten. Schauen wir uns 2.Mose, Kapitel 20 an, bitte. Hier sind die Zehn Gebote aufgelistet.
2.Mose 20:8-11
„Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn."
Gott selbst ruhte. Im 1.Mose heißt es, dass Gott nach dem Schöpfungsakt ruhte. Er brauchte keine Pause. Er ist Gott! Er ist allmächtig. Warum ruhte Er? Um uns ein Vorbild zu sein. Und, Freund, wenn Gott, der keine Pause brauchte, am siebenten Tag ruhte, müssen wir uns allemal Pausen gönnen.
Bitte schauen Sie sich mit mir 2.Mose 24 an. Diese Gedanken beziehen sich besonders auf Diener Gottes, sind aber auch auf alle anderen anwendbar.
2.Mose 34:21
„Sechs Tage sollst du arbeiten, aber am siebten Tag sollst du ruhen; auch in der Zeit des Pflügens und in der Ernte sollst du ruhen."
Während des Pflügens und der Ernte. Wenn es schwer ist und zunächst ein Traum in Ihrem Herzen, und wenn Sie das Land bestellen und die Steine entfernen müssen und träumen, dass eines Tages etwas Bedeutendes, das Gott verherrlicht, wachsen wird, Sie aber gerade das Feld pflügen... selbst in diesen schweren Zeiten müssen Sie sich ausruhen. Aber in der Erntezeit, wenn Frucht da ist und Dynamik, in Zeiten der Freude, wenn der Geist Gottes sich bewegt, Menschen errettet werden und Dinge geschehen... ruhen Sie sich aus. Wir müssen zu jeder Jahreszeit ausruhen.
Ich kannte Pastoren, die sagten: „Ich muss meine Hand am Pflug lassen und weitermachen in diesen schweren Zeiten," bis ihre Gesundheit oder ihre Ehe darunter litt. Es zeigt sich irgendwo. Andere haben eine Heimsuchung Gottes in ihrer Gemeinde erlebt. Dinge geschahen, es war etwas los, Menschen wurden errettet - es war Erntezeit. Sie dachten: „Ich kann doch jetzt nicht gehen! Urlaub?
Du machst wohl Witze!" Als ob das Schicksal des Reiches Gottes von unserem Urlaub abhinge...
Hier ist noch einer... interessant. Hier in 2.Mose, Kapitel 31. Und diesen Vers finde ich unfassbar!
2.Mose 31:17
„Er ist ein ewiges Zeichen meines Bundes mit ihnen. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde geschaffen, doch am siebten Tage ruhte er aus und erholte sich."
Erklären Sie mir das. Der allmächtige Gott erholte sich! Es steht in der Bibel. Manche von Ihnen brauchen dringend Erholung. Sie müssen sich Zeit nehmen. Wir müssen uns ausruhen. Wir sind als dreifältige Wesen geschaffen: Geist, Seele und Leib. Sie wirken alle zusammen wie die Finger an Ihrer Hand, können aber zu Definitionszwecken getrennt werden. Die Bibel sagt im
1.Thessalonicher 5:23
„Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!"
Wir sind dreifältige Wesen. Drei Bereiche können erschöpft sein: Geist, Seele und Leib. Lassen Sie mich zunächst über unseren Körper sprechen. Wir brauchen genug Ruhe und Schlaf. Manche Menschen sind einfach körperlich kaputt. Sie haben ihre körperlichen Kräfte mehr als ausgeschöpft und leben jetzt durch Koffein und Gebet. Sie brauchen Ruhe. Wenn nicht, wird irgendetwas nachgeben. Erinnern Sie sich, dass die Bibel in Markus 6 sagt, dass so viele Leute kamen und gingen, dass die Jünger nicht einmal Zeit hatten zu essen. Und Jesus sagte: „Zieht euch etwas zurück und ruht euch aus." Sie gingen in eine verlassene Gegend, um sich auszuruhen. Es ging wirklich turbulent zu! Jesus heilt Menschen. Lahme wurden geheilt, Blinden wurden die Augen aufgetan.
Brote und Fische werden vermehrt. Sie sind inmitten einer Erweisung Gottes und Jesus sagt: „Wir ruhen uns jetzt aus. Ihr braucht Urlaub." Und sie gingen in eine einsame Gegend.
Ich halte das für wichtig... einen einsamen Ort. Die Menschen fanden allerdings heraus, wohin sie gingen und folgten ihnen. Es wurde also nichts aus dem Urlaub. Aber das macht Jesu Absicht nicht zunichte.
Manche von Ihnen stellen sich den Urlaub so vor: Sie schauen alle zehn Minuten auf Ihren Blackberry. Sie schicken pausenlos Emails hin und her und haben sich Arbeitsunterlagen mitgenommen. Nein, Sie müssen an einen verlassenen Ort. Wissen Sie, was ich tue, wenn ich Urlaub habe? Ich schalte mein Handy ab und lege es in eine Schublade. Ich nehme meine Uhr ab. Diese ist echt super! Pastor Tom, wo bist du? Danke. Das ist meine kleine Uhr aus dem 2. Weltkrieg. Diese Uhr bekamen die Soldaten damals im Krieg. Es ist eine tolle kleine Uhr. Ich nehme meine Uhr ab und lege sie in eine Schublade. Ich mache die Schublade zu und mache mein Handy nur an, wenn ich jemanden anrufen will. Meine Uhr nehme ich nicht heraus. Jemand fragt: „Woher weißt Du, wann Du aufstehen musst?" Nun, wenn ich genug geschlafen habe. „Woher weißt Du, wann es Zeit ist, ins Bett zu gehen?" Nun, wenn ich müde bin. „Woher weißt Du, wann Essenszeit ist?" Wenn ich Hunger habe.
Ich ruhe mich einfach aus.
Manche von Ihnen haben diesen einsamen Ort bitter nötig. Sie müssen sich etwas Zeit nehmen, auftanken und sich erholen.
Selbst Gott nahm den Sabbat wahr. Gott erholte sich, nachdem Er die Schöpfung vollendet hatte - und Er brauchte keine Pause. Er tat es, um uns ein Vorbild zu sein. Freund, erheben wir uns nicht über Gott und denken wir nicht, wir könnten ständig auf Hochtouren sieben Tage die Woche arbeiten, ohne je einen Preis dafür zu bezahlen. Sie brauchen Zeiten der Erholung. Sonst werden Sie gezwungen, sich zu erholen, weil Ihre Gesundheit leiden wird. Schalten Sie nächste Woche wieder ein, um die Fortsetzung zu sehen. Es wird Sie segnen. Bis dann.
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