Erschöpfung bekämpfen und besiegen (2) 28.06.2009
Pastor Bayless Conley
Wir werden gleich darüber sprechen, Erschöpfung zu bekämpfen und zu besiegen. Manche Menschen sind ständig erschöpft, ständig körperlich müde, immer emotional ausgelaugt, geistlich müde - müde von Kopf bis Fuß. Wir schauen uns Schlüssel in der Bibel an, wie wir Erschöpfung bekämpfen und besiegen können. Wenn Sie eine Bibel haben, sollten Sie sie jetzt nehmen. Wir wenden uns jetzt gemeinsam dem Wort zu. Mein Freund, es könnte Ihr Leben verändern, erwarten Sie viel!
Schauen Sie sich bitte mit mir 1.Könige 19 an. Ich erzähle die Vorgeschichte. Götzendienst war in Israel weit verbreitet. Und der Prophet Elia sagte gemäß Gottes Verheißung: „Wenn mein Volk anfängt, Götzen anzubeten, werde ich den Himmel verschließen und es wird nicht regnen." Und Elia nahm diese Verheißung Gottes, betete entsprechend und verkündete dann, es werde keinen Regen mehr geben. Der Himmel war dann tatsächlich verschlossen und es regnete ungefähr dreieinhalb Jahre nicht mehr. Er ruft zu einer Machtprobe auf dem Berg Karmel auf. Ahab und ganz Israel versammeln sich auf dem Karmel, auch alle Propheten Baals... es waren vierhundert. Sie waren Isebels Lakaien. Sie alle versammelten sich dort. Sie kennen die Geschichte. Eine große Machtprobe.
Elia sagt: „Ihr bringt ein Opfer und ich bringe ein Opfer. Der Gott, ob es Baal ist oder der Herr, der mit Feuer antwortet, ist der Gott, dem wir dienen werden." Alle sagen: „Faire Sache! Das klingt fair."
Wenn Sie die Geschichte von Elia lesen, war sein Leben ein Soloauftritt. Alles in seinem Leben machte er alleine. Er hatte einen Diener, den er nie beanspruchte. Also wandert Elia auf den Gipfel des Karmel, verhöhnt den ganzen Tag die Baalspropheten, beschimpft sie und macht sich über sie lustig, während sie den ganzen Tag ihren Gott anrufen, ohne dass etwas passiert. Schließlich sagte Elia: „Okay, ich bin dran." Also gräbt er einen riesigen Graben und baut einen Altar. Und dann trägt er 12 große Steine ganz alleine. Er hackt alles Holz selbst, legt es auf den Altar, tötet einen Bullen, nimmt das ganze Fleisch, legt es auf den Altar und sagt ihnen dann, sie sollen Wasser darauf gießen.
Und sie gießen es aus, füllen den Bottich... sie kennen die Geschichte. Aber er tut alles alleine. Er schleppt die Steine, er baut den Altar, er schlachtet das Tier, er legt das Fleisch auf den Altar und dann betet er. Gott antwortet mit Feuer, alle sagen: „Der Herr ist Gott!" Und Elia sagt: „Gut, schnappt euch die falschen Propheten." Sie ergreifen alle 400. Sie wandern bis zum Fuß des Karmel, zum Bach Kidron und Elia tötet alle 400 alleine. Das kostet etwas Kraft. Und dann marschiert er wieder bis zum Gipfel des Karmel und predigt. Eine Erweckung bricht aus und Menschen kommen zu Gott zurück.
Danach hält er eine Gebetsversammlung. Dann geht er von dort weg und sagt dem König, dass Regen fallen wird, und rennt bis nach Jesreel, der Sommerresidenz. Und dann hört er davon, dass wir jetzt hier einsteigen werden bei 1.Könige 19:1... er war sehr fleißig.
1.Könige 19:1-3
„Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast! Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort."
Er kehrte nie zu seinem Diener zurück und wir hören nie wieder von ihm.
1.Könige 19:4
„Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, Herr, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter."
Er hat all das getan. Er stieg auf den Berg und stieg wieder herab. Er tötete all diese Männer. Er predigte, er leitete das Gebetstreffen. Er rennt nach Jesreel zur Sommerresidenz und jetzt rennt er bis nach Beerscheba und flieht vor Isebel.
Beerscheba war 160 Kilometer entfernt. Und er lief nicht unter der Salbung des Geistes Gottes. Und dann lässt er seinen Diener dort zurück, geht eine Tagereise alleine weiter, sitzt unter einem Baum und sagt: „Ich möchte sterben! Gott, bring mich einfach um." Er denkt an Selbstmord! Kein Wunder!
Er ist ausgelaugt, Geist, Seele und besonders körperlich.
Hier ist die Antwort. Sind Sie bereit? 1.Könige 19:5.
1.Könige 19:5-8
„Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Und er sah sich um, und siehe, zu seinem Haupt lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. Und der Engel des Herrn kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb."
Elia ist erschöpft. Dinge gerieten aus den Fugen. Er ist total gestresst und übermüdet. Und die Antwort... dieselbe Antwort für jemanden von Ihnen, vielleicht sogar für viele: Machen Sie ein Nickerchen.
Er legte sich hin und schlief und aß ein gutes Essen. Wissen Sie, was er dann tat? Er legte sich nochmals hin und schlief. Wissen Sie, was er danach tat? Er aß eine gute Mahlzeit.
Manche von Ihnen sind total übermüdet, haben sich total verausgabt. Sie hielten sich für Superman oder Superfrau. „Aber das Werk Gottes ist so wichtig." Ja, das stimmt. Aber wenn Sie Ihren Lauf vollenden wollen, müssen Sie lernen, zu delegieren und erkennen, dass sie nicht alles alleine machen können. Manche von Ihnen brauchen nur etwas Schlaf. Sie brauchen eine gute Nachtruhe, ein gutes Frühstück und müssen wieder ins Bett. Dann kurz aufstehen und wieder etwas essen. Es würde Ihnen absolut gut tun. Und wissen Sie, warum? Ihr Körper ist ausgelaugt und alle Gebete der Welt werden Ihre körperliche Kraft nicht wiederherstellen. Selbst wenn die Hand Gottes auf Ihnen ist... ja, der Herr ist die Kraft unseres Lebens... selbst wenn Gottes Hand auf Ihnen ist und Sie salbt und Ihnen Seine Kraft gibt, um Dinge zu erledigen, wissen Sie, müssen Sie sich trotzdem ausruhen.
Wissen Sie, warum Jesus sich im Schiff hinlegte und schlief, ohne den Sturm mitzubekommen? Weil er erschöpft war! Er hatte den Massen gedient. Selbst Jesus ruhte sich aus und schlief.
Schauen Sie sich mit mir Matthäus, Kapitel 11 an. Ich möchte weitergehen. Der zweite Bereich, in dem wir Ruhe brauchen, hat mit unserer Seele zu tun. Wir brauchen Erholung für unseren Körper und auch für unsere Seele. Matthäus 11:28. Jesus spricht und sagt:
Matthäus 11:28-30 „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. (Sagen Sie alle „Ruhe"). Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht."
Jesus spricht hier über Ruhe für die Seele. Und wenn Er sagt: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen", spricht der Urtext davon, eine Last bis zur totalen Erschöpfung zu tragen. Und diese Last ist eine Last, die die ganze Welt trägt und die sie langsam umbringt. Es ist die Last des Stolzes und die ermüdende Anstrengung, sich selbst zu lieben. Ruhe für unsere Seele empfangen wir, wenn wir Jesu Demut und Sanftmut annehmen. Jesus sagte: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig." Jesu Joch ist Seine Demut und Seine Sanftmut. Und Er sagte: „Wer dieses Joch auf sich nimmt, wird Ruhe für seine Seele finden."
Ich erinnere mich an eine große Versammlung in Übersee. Ich war einer der Hauptsprecher und Menschen aus aller Welt waren dort. Und der Veranstalter der Konferenz sagte: „Soundso aus Indonesien ist hier! Es ist so gut, dich hier zu haben!" Alle klatschten. „Und Soundso ist hier. Sie kommen aus Großbritannien. Und Soundso," und sie gingen weiter, immer der Reihe nach. Und ich ertappte mich bei dem Gedanken: „Ich kann kaum erwarten, dass ich an der Reihe bin." Als mir klar wurde, was ich dachte, schämte ich mich und sagte: „Gott, ich wusste nicht, dass das in mir ist." Ich erinnere mich, dass ich abends in mein Hotelzimmer ging, mich hinkniete und rief: „Gott, Stolz ist so etwas Hässliches. Mir ist so wichtig, was Menschen von mir halten. Ich will Anerkennung haben und etwas in mir strebt nach Beifall. Gott, bitte hilf mir, das aus meinem Leben zu schaffen!"
Unter diesem ermüdenden Joch muss niemand stehen. Es wird Sie umbringen! Wir müssen uns nicht vergleichen, konkurrieren oder denken: „Das muss ich übertreffen!"
Wenn man Menschen aus diesem oder jenem Land begegnet, gibt es immer einen Marco Polo, der mehr Länder bereist hat als man selbst! Wenn wir uns nicht länger verteidigen oder vor den schlechten Meinungen oder kritischen Worten anderer schützen müssen, wenn wir zufrieden sind, auch wenn niemand uns wertschätzt und wir wissen, dass Gott auf uns schaut und dass egal ist, was andere denken und ob ich anerkannt werde, kommt eine wunderbare Ruhe in unsere Seelen. Sie müssen keinen guten Eindruck hinterlassen. Sie müssen nicht bangen, dass Menschen Ihre Unvollkommenheiten entdecken. Wir müssen keine Angst haben, etwas Dummes zu sagen oder als Depp dazustehen. Wir können einfach wir selbst sein. Was für eine Erholung!
Aber wenn wir diese Bürde tragen: „Ich muss immer als klug dastehen und ich will als schön angesehen werden." Hören Sie: Die Welt taumelt unter den Lasten von Stolz und Täuschung... dem Versuch, jemand anders zu sein, die richtige Kleidung zu tragen, die neuesten Sprüche zu kennen, zu wissen, was angesagt ist und was nicht.
Wissen Sie, ich muss etwas bekennen. Ich kenne keine coolen Handshakes. Ich sehe Leute all das tun und denke: „Unsinn!" Wenn Sie mir je die Hand schütteln, werden Sie denken: „Er ist total uncool."
Ich weiß einfach nicht, wie... ich sprach neulich... und begrüßte einen Mann per Handschlag, eine andere Variante kenne ich nicht. Mein Freund Monty in der Gemeinde und ich tun das seit der Schulzeit. Und er kannte den Handschlag. Ich sagte: „Weißt du, das ist der einzige Handschlag, den ich kenne." Er sagte: „Ich auch." Na und? Wenn Sie einfach, so gut es geht, offen und ehrlich vor Gott sind, ist es doch ganz egal, was andere denken!
Jesus hat buchstäblich gesagt, wenn wir Seine Sanftmut übernehmen und dieses Joch auf uns nehmen, werden wir Ruhe für unsere Seelen haben. Haben Sie keine Angst, dass jemand sieht, wie Sie wirklich sind. Beugen wir uns und kommen wir unter dieses wunderbare Joch der Sanftmut, um Ruhe für unsere Seelen zu finden.
Und schließlich Ruhe für unseren Geist. Schauen Sie sich mit mir bitte Hebräer, Kapitel 4 an.
Hebräer, Kapitel 4. In Vers 3 heißt es:
Hebräer 4:3
„Wir gehen nämlich in die Ruhe ein als die, die geglaubt haben, wie er gesagt hat: ‚So schwor ich in meinem Zorn: Sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen!‘, obwohl die Werke von Grundlegung der Welt an geschaffen waren."
Aus Gottes Sicht sind Seine Werke bereits getan, voll und ganz. Er ist außerhalb der Zeit und sieht die Heilung als vollendet an. Er sieht bereits den Dienst und auch die Frucht. Die Bibel sagt: „Die er berufen hat, hat er auch verherrlicht." Wir haben das vielleicht noch nicht als Realität in unserem Leben erlebt, aber, Freund, aus Gottes Sicht ist es schon passiert. Die Werke standen schon vor Grundlegung der Welt fest. Und Gott sagt: „Diejenigen, die glauben, treten in die Ruhe ein." Wissen Sie, mit dem Herzen, mit dem Geist, glauben wir, sagt die Bibel.
Römer 10:17
„ Also kommt der Glaube aus dem Hören und das Hören durch das Wort Gottes."
Wenn ich im Wort bleibe, ist es einfach, zu glauben und Ruhe erfüllt meinen Geist. Andernfalls herrscht Unruhe in meinem Geist. Aber wenn Sie glauben, kommt Ruhe in den wichtigsten Teil Ihrer Persönlichkeit: in Ihren Geist. Wenn Sie im Wort bleiben, wird Ihr Geist ruhig bezüglich der Finanzen, er wird ruhig im Hinblick auf Ihre Gesundheit, er wird ruhig hinsichtlich Ihrer Familie. Wenn ich Gottes Verheißung ergreife... „Glaube kommt aus dem Hören und das Hören durch das Wort Gottes."... mit dem Herzen, mit meinem Geist, glaube ich. Und wenn ich das festhalte, was Gott sagt, bin ich innerlich nicht unruhig. Alle Unruhe weicht, wenn wir Gottes Wort vertrauen. Wenn Sie das Wort annehmen, wird Ihr Geist in jedem Bereich ruhig. Gottes Verheißungen beinhalten unsere Heilung.
Er gab Verheißungen bezüglich unserer Finanzen, unserer Ehe, unseres Dienstes. Die Bibel spricht im 2.Petrus, wenn Gottes Verheißungen erwähnt werden, nicht nur von großartigen Verheißungen.
Es ist nicht nur von überaus großen Verheißungen die Rede. Die Bibel sagt, uns wurden überaus große und kostbare Verheißungen gegeben. Wissen Sie, Gott betont das nicht einfach nur so. Sehr wenige Dinge werden in der Bibel kostbar genannt... sehr wenige!
Eins davon ist das Blut Christi. Wir wurden nicht durch vergängliche Dinge wie Silber und Gold erlöst, sondern durch das kostbare Blut Christi. Wer hält Sein Blut für kostbar? Durch diese Formulierung stellt Gott die Verheißungen damit gleich. Lassen Sie Ihre Bibel nicht einstauben. Manche von Ihnen sind sehr beunruhigt in Ihrem Geist wegen der Ereignisse in der Wirtschaft, ihrer Zukunft, Ereignissen in der Welt, der Regierung, ihrer Kinder oder was auch immer. Freund, der Schlüssel für Ruhe in Ihrem Geist ist in diesem Buch. Wenn das Wort in Ihr Herz kommt, wird Glaube so normal wie das Atmen, wie Nasswerden im Regen, er entsteht unbewusst.
Und das Zweite... schauen Sie sich bitte... wodurch Ihr Geist zur Ruhe kommt... und damit schließe ich... Jesaja 28 an. Schauen Sie sich bitte mit mir Jesaja 28:11 an.
Jesaja 28:11-12 „Ja, durch stammelnde Lippen und durch eine fremde Sprache wird er zu diesem Volk reden, er, der zu ihnen sprach: Das ist die Ruhe! Schafft Ruhe dem Erschöpften! Und das ist die Erquickung! (Und der letzte Teil ist bedauerlich) Aber sie wollten nicht hören."
Wussten Sie, dass diese Verse hier aus Jesaja 28 von Paulus im 1.Korinther 14:21 im Hinblick auf die neutestamentliche Erfahrung der Geistestaufe und des Sprachenredens zitiert werden? Das Neue Testament sagt, dass diese Verse, zu denen der Prophet Jesaja inspiriert wurde, sich auf die neutestamentliche Erfahrung von Gläubigen beziehen, vom Heiligen Geist erfüllt zu werden und in Sprachen zu reden. Schauen Sie nochmals hin.
Jesaja 28:11-12
„Ja, durch stammelnde Lippen und durch eine fremde Sprache wird er zu diesem Volk reden, er, der zu ihnen sprach: Das ist die Ruhe!"
Sagen Sie alle „Ruhe". Das ist die Ruhe und das ist die Erquickung. Paulus sagte auch Folgendes über das Sprachengebet: „Wenn ich in Sprachen bete, betet mein Geist." Mein Verstand bringt keine Frucht. Mein Verstand strengt sich nicht an, mein Geist spricht direkt zu Gott. Die Bibel sagt auch, wenn wir gemäß Römer, Kapitel 8, in Sprachen beten... und Steve sprach heute morgen darüber... können wir auf ein höheres Niveau kommen und seufzen. Es heißt, wir beten den vollkommenen Willen Gottes. Manchmal kann eine Sache uns sehr bedrücken oder wir haben keine Klarheit und wissen nicht, wie wir beten sollen. Nun, wenn wir nicht wissen, wie wir beten sollen, tritt der Heilige Geist für uns mit unaussprechlichen Seufzern ein. Hier ist auch die Rede vom Sprachengebet.
Unzählige Male in meinem Leben gab es kritische Situationen in der Gemeinde und der Familie und ich wusste nicht, wie ich beten sollte. Dann habe ich Gott für die Geistestaufe gedankt, mich hingekniet und angefangen, in andere Sprachen zu beten, manchmal auf einem tieferen Niveau, mit Stöhnen und Seufzen.
Ich habe manchmal eine und manchmal zwei Stunden gebetet. Und diese unglaubliche Ruhe kam plötzlich in meinen Geist. Ich weiß nicht wie, aber ich weiß, dass die Dinge erledigt sind. Ich bin mir einfach absolut sicher.
Ich erinnere mich an eine Rückfahrt... meine Frau und ich waren im Urlaub. Wir waren... ich war damals zweiter Pastor. Wir fuhren zurück. Sie schlief hinten in unserem kleinen VW-Bus. Ich war irgendwie unruhig und fing an, ungefähr eine Stunde in Sprachen zu beten. Ich bete und bete in Sprachen und weiß nicht warum. Ich war einfach unruhig. Irgendetwas stimmte nicht! Der Heilige Geist macht uns auf Dinge aufmerksam und hilft uns, für Dinge zu beten, von denen wir vielleicht gar nichts wissen. Ich bete in anderen Sprachen, bete in anderen Sprachen und denke: „Ich weiß nicht, wofür ich jetzt bete." Schließlich war ich durch und hatte einen Impuls des Sieges im Innern. Eine Ruhe kam in meinen Geist und ich dachte: „Was es auch ist, es ist erledigt."
Ich erinnere mich, ich fuhr... und vielleicht eine Minute später... empfand ich etwas Seltsames. Es war, als würde jemand mit der Handfläche meinen Kopf zur Seite bewegen. Ich fuhr weiter und spürte das. Ich schaute und sah neben der Autobahn eine kleine Nebenstraße. Ich sah dort einen Krankenwagen und dachte: „Das ist seltsam." Ich erinnere mich, dass ich während der Fahrt in den Rückspiegel sah. Es war vielleicht 60 Sekunden danach und ich war auf der rechten Spur. Hinter mir war ein riesiger Sattelzug. Ein Auto bricht über den Mittelstreifen der Autobahn aus und kommt direkt auf uns zu. Es muss 100-120 gefahren sein und es kam direkt auf uns zu. Im letzten Moment drehte er ab. Es regnete Steine auf mein Auto. Dann krachte es frontal in den Sattelzug hinter uns. Ich sah alles ganz genau im Rückspiegel. Ich mache eine Vollbremsung. Janet wacht auf. Ich nehme eine Taschenlampe. Ich renne zurück. Der Sattelzug ist total demoliert. Alle Tanks sind kaputt. Die ganze Autobahn ist voller Diesel und der Mann ist aus dem Sattelzug ausgestiegen und ist hysterisch. Er schreit und schreit: „Ich habe ihn umgebracht! Ich habe ihn umgebracht! Ich habe ihn umgebracht! Ich habe ihn umgebracht!" Ich ging hin, legte meinen Arm auf seine Schulter und sagte: „Hören Sie mir zu. Sehen Sie mich an: Es kommt alles in Ordnung."
Es war total verrückt. Es war, als ob jemand anders aus mir sprach. Er sagt: „Okay." Ich laufe zur Mitte der Autobahn. Da steht das Auto und der Motor ist auf dem Rücksitz. Er schoss voll durch. Er ist auf dem Rücksitz und zerschmetterte dabei den Fahrersitz. Der Motor ist auf dem Rücksitz, das Auto brennt. Ich suchte überall nach einer Hand oder irgendeinem Körperteil, weil der ganze Motor durch den Fahrersitz gerammt wurde und jetzt auf dem Rücksitz lag. Kein Fahrer zu sehen. Da ist ein Mann... ein winziger Teil der Beifahrerseite des Autos ist nicht demoliert und der Fahrer sitzt irgendwie dort und ist unverletzt. Das Auto brennt, der Motor liegt auf der Fahrerseite auf dem Rücksitz. Ein winziger Bereich des Autos ist nicht demoliert, irgendwie kam er... er fragte sogar: „Wie bin ich hier herübergekommen?" LKW-Fahrer kamen und ich habe wieder dieses Gefühl und sage:
„Gut zwei Kilometer von hier steht ein Krankenwagen auf einer Nebenstraße. Holt sie!" Sie kamen ungefähr acht Minuten später mit dem Krankenwagen zurück. Wir löschten das Auto mit einem Feuerlöscher. Sie holten den Mann aus dem Auto und nahmen ihn mit. Er war unverletzt.
Ich stieg ins Auto und fuhr los und hatte den Eindruck, der Heilige Geist würde mir zuflüstern: „Du weißt, dass dich das treffen sollte, nicht wahr? Der Teufel wollte dich umbringen." Ich konnte nur sagen: Gott sei Dank für das Sprachengebet! Gott sei Dank dafür! Freund, wir schämen uns nicht für die Geiststaufe!
Etwas habe ich früh gelernt: Eine Frau hat mich sehr stark geprägt. Sie hieß Mutter Abbot. Mutter war genial! Sie war 80 Jahre alt und brachte mir bei, wie wichtig es ist, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu sein und in Sprachen zu beten. Sie war 80. Sie leistete Pionierarbeit. Sie gründete zwei Waisenheime in Mexiko. Sie leitete beide. Sie hatte sechs Waisen, die sie aus Mexiko, aus Warez oder so, mitgebracht hatte. Diese Waisen lebten vorher auf der Müllkippe. Sie nahm sie zu sich und zog sie wie eigene Kinder auf. Sie hat einen Dienst. Sie fährt den ganzen Sommer umher, hat einen Heilungsdienst und predigt häufig. Ich habe früher ihre Ziegen gemolken. Sie besaß eine Farm. Sie war erstaunlich! Folgendes war typisch für Mom. Sie sagte: „Bayless, es gibt hier dieses Problem, aber ich habe heute eine Stunde in Sprachen gebetet und den Sieg davongetragen." Und ich dachte:
„Ich weiß nicht, was das bedeutet, aber es klingt prima, Mom." Ich besuchte Mom und sie ging in ihrem Schlafzimmer auf und ab und betete in Sprachen, betete nur in Sprachen und lief hin und her.
Ich schaute herein und sagte: „Hallo, Mom, wie geht es dir?" Sie sagte: „Komm doch herein, Bayless!"
Sie machte unbeirrt weiter und betete noch zehn Minuten in Sprachen. Ich saß auf einem Stuhl, bis sie fertig war. Sie sagte dann: „Was möchtest du denn, mein Sohn?"
Wissen Sie, wir brauchen diese Ruhe in unserem Geist. Ja, wir müssen uns in Gottes Wort vertiefen, aber ich denke, dieses herrliche Geschenk der Taufe in den Heiligen Geist mit der Auswirkung der Sprachenrede ist etwas, Freund, was wir nicht unterbewerten sollten. Ich halte es nicht für einen guten Nebeneffekt. Ich denke, es ist der direkte Weg in das Übernatürliche und zu manchen Dingen, die Gott in unserem Leben tun möchte. Und dadurch kommt eine wunderbare Ruhe in unseren Geist.
Ich bin seit ungefähr 32 Jahren errettet. Seit dem Abend, als ich mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde... ich ging zurück zu der kleinen Missionsstation, wo ich errettet wurde und wurde dort ein paar Tage später mit dem Heiligen Geist erfüllt... es gab keinen Tag in diesen 32 Jahren, an dem ich nicht in Sprachen gebetet habe. Es bringt Ruhe in unseren Geist.
Wollen Sie Erschöpfung bekämpfen und besiegen? Ruhen Sie sich aus. Wollen Sie Erschöpfung bekämpfen und besiegen? Nehmen Sie die Sanftmut und die Demut Jesu an und kümmern Sie sich nicht mehr darum, was andere denken. Vergleichen Sie sich nicht mehr mit anderen. Wenn Sie Ruhe in Ihrem Geist erleben wollen, Freund, vertiefen Sie sich in das Wort. Empfangen Sie Glauben und beten Sie im Heiligen Geist.
Freund, ich hoffe, dass diese Botschaft Sie gesegnet und ermutigt hat. Aufgrund der Kürze unserer Sendezeit mussten wir zwei Teile daraus machen. Sie sollten sich die komplette CD oder DVD bestellen, sie anhören und in Ihrem Leben anwenden. Gott möchte, dass unser ganzes Leben und unsere Entscheidungen aus Seiner Ruhe hervorgehen und nicht aus Erschöpfung.
Meine Zeit ist um. Ich kann kaum glauben, wie schnell sie vergeht. Ich möchte Ihnen nur sagen: Ich liebe Sie und Gott liebt Sie. Bis zur nächsten Woche.
drucken