Gedanken über unsere Bestimmung (1) 05.07.2009
Pastor Bayless Conley
Hallo, Freund und willkommen zur heutigen Sendung. Wir werden uns gleich einer sehr kraftvollen Botschaft zuwenden. Wir werden über Vorsehung und Bestimmung sprechen. Ich habe über ein paar Bibelverse nachgedacht, die ich noch nie im Zusammenhang mit Vorsehung und Bestimmung bedacht habe. Ich sah ein paar Dinge, die mich total erstaunt haben. Nehmen Sie Ihre Bibel und lassen Sie uns zum Wort kommen. Ihr Leben könnte dadurch verändert werden!
Bitte schlagen Sie in Ihrer Bibel Epheser, Kapitel 1 auf. Ich möchte Ihnen ein paar Gedanken über Gottes Absichten mitteilen. Sobald Sie den Epheserbrief gefunden haben, könnten Sie das kleine Band aus Ihrer Bibel oder ein Stück Papier hineinlegen, weil wir weitergehen, aber wieder darauf zurückkommen werden.
Der erste Gedanke über die Bestimmung. Sie haben eine!
Sagen Sie alle: Ich habe eine Bestimmung.
Sie sind nicht ein Missgeschick Gottes. Selbst wenn Ihre Eltern Sie nicht geplant haben, hat Gott geplant, dass Sie hier sein würden. Epheser 1:4
Epheser 1:4-5
„Wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens."
Auserwählt und vorherbestimmt nach Gottes Wohlgefallen. Mir gefällt die Übersetzung dieses Verses nach der Message Bible. Hören Sie sie: „In Christus wird uns klar, wer wir sind und was der Sinn unseres Lebens ist. Lange, bevor wir überhaupt von Christus hörten und Hoffnung schöpften, hatte er uns im Blick und hatte einen herrlichen Plan für unser Leben."
Freund, Sie wurden vorherbestimmt mit einer Absicht, einer Absicht, an der Gott sogar jetzt arbeitet... vorherbestimmt nach der Absicht dessen, der alles nach dem Ratschluss Seines Willens wirkt.
Und der Plan Gottes, der uns erwählte und Dinge vorausplante, schon vor der Schöpfung der Welt, wird in Kapitel 2 weitergeführt. Schauen Sie sich bitte mit mir Vers 10 an. Es heißt:
Epheser 2:10
„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen."
Das hier erwähnte „vorher" bedeutet vor Grundlegung der Welt, bevor wir je existierten. Hören Sie diesen Vers nach der Amplified Bible: „Wir sind Gottes eigenes Werk, das Werk seiner Hände, neu erschaffen in Christus Jesus, wiedergeboren, um die guten Werke zu tun, die Gott vorherbestimmt und vorher für uns geplant hat, um Wege zu gehen, die er längst für uns vorgesehen hat, um das gute Leben zu leben, das er für uns vorgesehen und vorbereitet hat."
Ich möchte heute zwei Dinge etwas ausführen, die wir in Vers 10 finden: „Wir sind das Werk Seiner Hände." - und - „wir sind geschaffen zu guten Werken." Wir sind das Werk Seiner Hände, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken. Ein paar griechische Worte... normalerweise benutze ich Griechisch kaum, und zwar weil ich Angst habe, es falsch auszusprechen. Vielleicht ist ein Kenner des Altgriechisch im Saal und sagt dann: „Weit gefehlt!" Aber diese Worte sind wichtig und ich möchte, dass Sie sie verstehen.
Das Erste ist das Wort, das mit „sein Gebilde" übersetzt wird. Wir sind sein Gebilde. Es ist das griechische Wort Poiema. Das englische Wort für Gedicht kommt daher. Mit anderen Worten, unser Leben sollte nie ohne Reim und Sinn, Ausgewogenheit oder Botschaft sein. Unser Leben soll ausgewogen und harmonisch sein. Hier ist von dem Sinn die Rede. Wir sind Gottes Gedicht.
Wir sind Sein Gebilde, Sein Werk. Wir sind Gottes Poiema, geschaffen, um gute Werke zu tun.
Das ist unser zweites griechisches Wort, das hier in der deutschen Bibel als „Werke" übersetzt wird.
Es ist das griechische Wort „Ergon", das wortwörtlich Beschäftigung, Anstellung, Arbeit oder Tätigkeit bedeutet. Dahinter steckt, dass unsere Arbeit aus Gottes Absicht für uns hervorgehen sollte. Poeima: Ihre Identität, Ihre gottgegebenen Anlagen und Seine in Sie hineingelegte Bestimmung. Ergon: Das, was aus den Anlagen und der Bestimmung hervorgeht... die Arbeit, das Bestreben, die Beschäftigung, die Tätigkeit und das Engagement.
Poiema: Gottes Wille, Gottes Absicht, die Er in mein Wesen hineingelegt hat.
Ergon: Die Ausgestaltung in meinem Leben, das Bestreben in meinem Leben, die Dinge, in die ich mich investiere. Poiema, Ergon.
Können Sie mir folgen? Bitte schauen Sie mit mir Psalm 33 an. Markieren Sie sich, wie gesagt, diese Verse. Psalm 33. Wir werden uns hier ein paar Verse ansehen. Das Buch der Psalmen, Psalm 33:13.
Psalm 33:13
„Der Herr schaut vom Himmel herab und sieht jeden Menschen."
Stupsen Sie Ihren Nachbarn an und sagen Sie: „Gott sieht dich." Vers 14.
Psalm 33:14-15
„Von der Stätte seines Thrones schaut er auf alle Bewohner der Erde; er, der ihnen allesamt das Herz gebildet hat, achtet auf alle ihre Werke."
Gott sieht auf jeden Bewohner der Erde, jeden... auf jedem Kontinent und jeder Insel... und Er formt jedes Herz ganz individuell und achtet auf all ihre Werke.
Ein anderes Wort wird hier als „Werke" übersetzt. Gott achtet auf ihre Werke.
Das hebräische Wort „Maaseh" bedeutet Arbeit, Streben, Aktivität und Beschäftigung. In der Bibel beschreibt es die Arbeit kunstfertiger Handwerker, die Arbeit eines Webers, eines Juweliers, eines Parfümherstellers, eines Bäckers, eines Hirten, eines Baumeisters oder Farmers. Dieses Wort beschreibt alle Tätigkeiten und Dinge, denen Menschen in ihrem Leben nachgehen. Und es ist interessant; wann immer dieses hebräische Wort für Werke: „Gott achtet auf all ihre Werke", das Wort „Maaseh" vom Hebräischen ins Griechische übersetzt wird, wie in der griechischen Version des Alten Testamentes, namens Septuaginta..., wenn es aus dem Hebräischen ins Griechische übersetzt wird, werden zwei Worte benutzt. Und raten Sie mal, welche das sind. Poiema und Ergon. Im Griechischen steht hier nicht ein Wort. Das hebräische Wort wird durch zwei griechische Worte beschrieben. Das entspricht dem Hintergrund von Epheser 2:10, was wir gerade lasen, einer Offenbarung unserer Identität und der Aktivitäten und Werke, die sich aus dieser Sicht ergeben.
Unsere Tätigkeit sollte aus der individuellen Gestaltung unseres Herzens hervorgehen. Gott legt unsere Bestimmung von Anfang an in unser Herz hinein. Sie ist von Anbeginn Teil unseres Wesens.
Natürlich muss sie sich entwickeln, aber zunächst einmal muss sie entdeckt werden. Sie haben eine Bestimmung. Gott hat etwas in Sie hineingelegt. Er hat Ihr Herz ganz individuell geformt. Und die Ausrichtung Ihres Lebens, die Dinge, nach denen Sie streben, der Hauptinhalt Ihres Lebens, sollte aus der individuellen Beschaffenheit Ihres Herzens hervorgehen und sie zum Ausdruck bringen. Und darauf schaut Gott. Er durchforscht die ganze Erde, alle Bewohner, sieht jeden, der jetzt hier ist.
Gott hält Ausschau und Er weiß, wie Er Ihr Herz geformt hat. Sie sind Sein Gedicht. Er legte eine Bestimmung in Ihr Herz, Bedeutung, eine Symmetrie, Ausgewogenheit, und erfüllte Ihr Leben mit einer Botschaft. Und Ihre Tätigkeit... alles, was Sie tun, anstreben und verfolgen... sollte diese Bestimmung und Ihre Anlagen zum Ausdruck bringen. Das hebräische Wort „Maaseh". Im Griechischen sind wir Gottes Gebilde, geschaffen zu guten Werken.
Das muss zur Reife kommen. Wie entdecken wir das? Ich möchte Ihnen einen Weg zeigen. Schauen Sie sich mit mir Psalm 45 an, Psalm 45:1.
Psalm 45:1
„Bewegt ist mein Herz von gutem Wort. Sagen will ich meine Gedichte dem König! Meine Zunge sei wie der Griffel eines geschickten Schreibers!"
Hier werden eigentlich drei Dinge angesprochen. Ich möchte zunächst zwei nennen. Die zwei Dinge, auf die wir jetzt eingehen werden, sind Identifikation und Proklamation. Sprechen wir das doch einmal aus. Identifikation und Proklamation. Sprechen wir über Identifikation.
Ich sage meine Gedichte. Welches hebräische Wort steht dort wohl? Maaseh. Griechisch: Poiema und Ergon - meine Gedichte. Ich bin in der Lage, die Bestimmung auszusprechen, die Gott in mein Leben hineingelegt hat und die sich anhand der Dinge zeigt, die ich in meinem Leben anstrebe, verfolge.
Die Offenbarung meiner Bestimmung, die sich in meinen Zielen und Aktivitäten widerspiegelt. Oder wie es in der Message Bible in Epheser 1:11 so treffend ausgedrückt wird: „In Christus finden wir unsere Identität und den Sinn unseres Lebens."
Wie erkennen oder entdecken wir unsere Bestimmung? Er sagte: „Aus meinem Herzen sprudeln gute Worte." Bestimmte Worte fließen aus meinem Herzen. Das Wort „Überfließen" bedeutet genau genommen übersprudeln oder hervorquellen. Etwas kommt ab und zu hoch und zeigt sich. Das ist die Bedeutung von „Überfließen." Etwas kommt von Zeit zu Zeit an die Oberfläche und sagt: „Hallo, hier bin ich! Ich versuche, deine Aufmerksamkeit zu erlangen."
Ich hatte einen Freund, als ich in Oregon lebte, unter dessen Grundstück ein unterirdischer Fluss verlief. Es gab eine Stelle... ein Loch in einem Felsen, aus dem manchmal und manchmal auch öfters, Wasser sprudelte und dann wieder verschwand. Wenn das Wasser am Zufluss anstieg, sprudelte es hoch und verschwand dann wieder. Manchmal war man dort und es passierte nichts.
Plötzlich blubberte es und es sprudelte heraus. Dort verlief tatsächlich ein unterirdischer Fluss.
So ist es auch mit Gottes Bestimmung in unserem Herzen. Manchmal, und mitunter öfter, sprudelt sie hervor und dadurch zeigt sich, dass ein unterirdischer Fluss der Bestimmung unsere Aufmerksamkeit erlangen möchte. Es geht um bestimmte Themen. Mein Herz sprudelt über und immer wieder kommt ein gutes Wort zu einem bestimmten Thema hoch. Das geschieht immer wieder in unserem Leben und wenn wir bewusst darüber nachdenken, kann es uns zu Gottes Plan und Bestimmung führen, die unseren Lebensinhalt ausmachen sollten.
In folgenden vier Bereichen zeigt sich das Thema unseres Herzens häufig. Diese vier Fragen können Sie sich stellen, um die Beschaffenheit Ihres Herzens und Gottes Anlagen klarer zu erkennen, das Gedicht, das immer wieder hervorsprudelt und in Ihrem Leben zum Ausdruck kommen sollte. Hier sind die vier Fragen, Dinge, die Sie immer wieder beschäftigen. Frage Nummer eins ... im Englischen beginnen alle mit ‚F‘ ... ist Feuer.
Wofür brennen Sie? Wenn Sie Ihre Bestimmung erkennen wollen, fragen Sie sich, wofür Sie brennen.
Was erweckt Ihre Leidenschaft? Was lässt Sie aufleben?
Ich erzählte diese Geschichte in der Gemeinde bereits. Ich war vor Jahren in Las Vegas auf einer Konferenz für Fernsehproduzenten, traf dort ein paar Freunde, nahm einen aus unserem Fernsehteam mit und war mit jemandem zusammen, den ich gut kannte, der auch Mitarbeiter seiner Fernseharbeit mitbrachte... und wir unterhielten uns. Einer seiner Mitarbeiter sah aus, als ob er gestorben und lebendig versteinert wäre und nahm keinerlei Anteil an der Unterhaltung. „Hallo, ist jemand zuhause?" Er stand nur einfach da. Wir redeten und lachten und er stand leblos da, bis jemand das Wort ‚Computer‘ sagte. Plötzlich wurde Lazarus von den Toten auferweckt. Er wurde quicklebendig, redete wild gestikulierend und ich verstand kein Wort. Er fand kein Ende, riss die Unterhaltung an sich und ich weiß bis heute nicht, was er eigentlich sagte. Ich nenne sie Technikbarbaren, Menschen, die für diese Generation geboren wurden und deren Ein und Alles Technik ist. Wofür brennen Sie?
Ich sah neulich fern, schaltete durch... und Kochsendungen sehe ich mir nicht an. Mein Sohn kam mit seiner Frau zu uns... das tun sie manchmal, seit sie verheiratet sind, da sie keinen Fernseher haben.
Es ist gut, keinen Fernseher zu haben, wenn man frisch verheiratet ist. Es fördert das Sexualleben.
Sie sehen also bei uns fern und zwar Kochsendungen! Wenn kein Sport läuft, den Harrisson sehen möchte, sehen sie sich gemeinsam Kochsendungen an. Kochsendungen. Langweilig!
Um ein guter Vater und Schwiegervater zu sein, setzte ich mich manchmal ein paar Minuten zu ihnen.
Dann verschwinde ich, weil mich Kochsendungen nicht interessieren. Wenn ich fernsehe, muss irgendetwas explodieren oder es muss ein Ball im Spiel sein oder so. Ich bin jedenfalls allein zuhause und schalte durch. Nichts läuft. Eine Kochsendung läuft, die ich noch nie sah. Dort agiert ein Spanier.
Und er ist keiner der bekannten Köche, ich sprach mit ihnen und sie kennen sie alle. Und er ist so lebendig und begeistert und bringt jeden vor die Kamera und sagt: „Komm schon, komm schon!"
Er kennt ein kleines Dorf in Spanien. Er geht in das Dorf und küsst eine Frau, die er kennt. Er wuchs dort auf und er brachte uns bei, wie man Empanadas macht. Er erzählt uns, aus welchen Zutaten man den Teig macht und was sonst noch dazugehört, wie man die Füllung herstellt... mit diesen und jenen Gewürzen. Und er war so fesselnd! Dann ging es raus auf See. Ich war voll dabei. Er fing Tintenfisch.
Ich sah die ganze Sendung! Das war die beste Sendung, die ich je sah! Der Mann ist faszinierend!
Ich fragte Harrison und Bethany: „Habt ihr diesen Mann je gesehen?" Sie kannten ihn nicht und ich sagte: „Den müsst ihr euch ansehen, ihr müsst euch das ansehen!" Ich habe überall von ihm erzählt.
Leidenschaft ist einfach ansteckend.
Was lässt Sie aufleben? Dieser Mann war so lebendig, so interessant! Und... ich habe andere Kochsendungen gesehen, ich weiß nicht, wie manche überhaupt ins Fernsehen kamen. Egal, aber was lässt Sie aufleben? Wofür brennen Sie?
Ein befreundeter Pastor kommt immer richtig in Fahrt und brennt, wenn er anderen Pastoren sagt, dass sie für ihr Alter vorsorgen sollen. Er ist leidenschaftlich! Weil er sah, wie viele von uns, die schon länger in diesem Dienst sind... dass viele Pastoren nicht für das Alter vorsorgen. Wenn die Zeit reif ist, den Stab weiter zu reichen, ist es ihre einzige Einnahmequelle und sie bleiben zu lange dabei, sodass der Dienst, der blühen sollte, bergab geht. Wir kannten ein Ehepaar. Sie stammten aus England und zogen in die U.S.A. Sie waren dort Jahrzehnte als Pastoren tätig und dann noch dreißig Jahre hier in einer Gemeinde. Sie gingen auf Rente und hatten nichts. Nichts! Wir kümmerten uns als Gemeinde um sie. Er starb und wir kümmerten uns um seine Frau bis zu ihrem Tod. Wir schickten ihnen jeden Monat etwas. Es ist gut, dass wir das taten, aber das ist nicht der Punkt. Ihre Gemeinde tat nichts für sie und nichts wurde für die Zukunft bereitgestellt.
Ein Freund von mir spricht oft darüber. Ich sage Ihnen, er kommt so unter Feuer, man sehnt sich nach einem Asbestanzug, weil alles im Umkreis von 3 Metern in Flammen aufgeht. Er brennt einfach.
Ich denke, Gott hat ihm das tatsächlich aufs Herz gelegt.
Wofür brennen Sie? Was erweckt Ihre Leidenschaft? Was steigt in Ihnen auf? Welches Thema kommt immer wieder hoch? Was lässt Sie immer wieder aufleben, denn, Freund, hören Sie: Die Welt braucht Menschen, die wirklich lebendig sind. Es bringt nichts, wenn sie einen müden Prediger hören, der scheinbar selbst nicht glaubt, was er predigt. Was immer Sie tun, sollten Sie voller Leidenschaft tun.
Und wenn es Ihren Anlagen entspricht, wenn es Poiema ist, Freund, dann werden Sie im Hinblick auf das Ergon, die Umsetzung, leidenschaftlich sein. Wofür brennen Sie? Welches Thema entfacht in Ihnen immer wieder Leidenschaft?
Das zweite ‚F‘, die zweite Frage: Erfüllung. Was erfüllt oder befriedigt Sie? Welches Thema kam immer wieder in Ihrem Herzen auf? Was erfüllt Sie mit Befriedigung? Ist es das Bauen von Dingen mit Ihren Händen? Ist es das Ordnen von Dingen, die chaotisch sind? Ist es das Schreiben? Das Schaffen von Dingen? Trainertätigkeit? Verkauf?
Ich denke an Tom Schulte. Tom, bist du heute abends hier? Da ist er. Ich mag Tom. Tom ist Teil unseres Teams und hat eine wichtige Aufgabe. Folgendes sagt Tom oft: „Ich liebe mein Leben!"
Das ist ein Schultismus. Tom sagt immer: „Ich liebe mein Leben!" Ab und zu tut er Dinge, die nicht leicht sind und ich weiß, dass er manchmal total fertig ist, weil wir darüber sprechen. Gelegentlich macht er sehr anstrengende Krankenhausbesuche und so. Aber er sagt immer: „Ich liebe mein Leben!" Es befriedigt ihn. Die Dinge, die er tut, erfüllen ihn. Es kommt immer wieder hoch. Das ist das Thema seines Lebens. Es deutet auf die Anlagen hin, die Gott in ihn gelegt hat.
Gut, die dritte Frage, das dritte ‚F‘: Fruchtbarkeit. Wo brachten Sie Frucht? Wo bringen Sie Resultate?
Und wodurch... ich meine: wo sind Sie einfach von selbst fruchtbar?
Es gibt manche Bereiche, in denen wir alle ohne große Anstrengung Frucht bringen. Ich denke, wenn es etwas ist, was Gott in uns gelegt hat, werden wir wie von selbst Frucht bringen. Sehen Sie sich doch Erdbeerpflanzen an. Mein Vater züchtet Erdbeeren. Dort draußen habe ich nie erlebt, dass die kleine Erdbeerpflanze sagt: „Erdbeeren! Erdbeeren!" „Was machst du, kleine Pflanze?" „Ich versuche, Erdbeeren hervorzubringen. Geh weg. Erdbeeren." Nein, es ist so: „Hey, kleine Pflanze, was machst du?" „Erdbeeren produzieren, möchtest du eine?" „Wie machst du das? Ist es schwer?" „Mensch, hab' ich nie drüber nachgedacht. Oh, keine Ahnung. Ich strecke einfach meine Wurzeln nach unten, wo es sich gut anfühlt und öffne meine Blätter der Sonne. Es scheint ganz selbstverständlich zu sein, Erdbeeren hervorzubringen. Nein, es ist nicht schwer. Ich tue es einfach." Und das ist das Merkmal der Fruchtbarkeit.
Es gibt manche Dinge, die Sie aufgrund dieser inneren Anlagen einfach gut können. Eine intuitive Gnade zeichnet diese Tätigkeiten aus. Freund, es lohnt sich, das zu beachten. Eine intuitive Gnade zeichnet diese Tätigkeiten aus und das hat etwas mit Ihrer Bestimmung zu tun... natürliche Fruchtbarkeit in manchen Bereichen.
Ich sprach gestern mit meinem Vater. Da war ein Mann, er war ein Freund meines Vaters... er war Professor an der Uni in Long Beach State... vor vielen, vielen Jahren. Ich war damals nur ein kleiner Junge. Davor war er verantwortlich für das ganze Biologie Ressort in der Universität von North Carolina. Und nach meiner Erinnerung war er unter anderem der weltweit führende Ornithologe... der weltweit größte Experte für Vögel. Er konnte auch über 30 Sprachen lesen und schreiben. Er besuchte uns und ich hatte immer Schildkröten, Eidechsen, Schlangen und Ähnliches. Ich kam herein und sagte: „Hallo, Dr. Harvey, wie geht es Ihnen?" Und ich brachte eine Kröte oder eine Eidechse mit einem blauen Bauch herein. Er war ein Phänomen! Das Tier rollte sich zur Seite und schlief in seiner Hand in ungefähr zehn Sekunden ein. Ich fragte: „Wie machen Sie das?" Er hatte einfach eine besondere Gabe.
Und was Sprachen angeht... ich sprach gestern mit meinem Vater darüber und er erzählte mir erstaunliche Geschichten. Während des Zweiten Weltkriegs, auf einer Bootsfahrt von San Francisco nach Hawaii, lernte er Japanisch. Er war maßgeblich daran beteiligt, einen der japanischen Codes zu knacken, den sie benutzten. Es war ein japanischer Code in chinesischer Sprache, den er knackte.
Er war ein offizieller Übersetzer für Japanisch bei den Verhandlungen um die Kriegsverbrechen im 2. Weltkrieg. Er wurde nach Princeton berufen und er sollte ein französisches Examen ablegen. Französisch war nicht seine Stärke. Aber sie ließen ihn das französische Examen ablegen in der Uni in Princeton. Er hatte einfach etwas. Ich denke, wenn Sie ihn gefragt hätten: „Wie machen Sie das?"
Viele von uns haben Mühe mit der englischen Sprache. Er hat ganz bestimmt gelernt und daran gearbeitet, aber es hat etwas mit Poiema zu tun, mit Dingen, die vom Himmel in Sie hineingelegt wurden.
Gott schaut auf alle Bewohner der Erde. Er macht jedes Herz individuell. Manche von Ihnen, wenn Sie darüber nachdenken, bringen einfach in bestimmten Bereichen Frucht.
Freund, ich hoffe, das hat Ihnen etwas gebracht. Sie müssen nächste Woche wieder einschalten, weil wir die ganze Botschaft unmöglich in der halbstündigen Sendung bringen konnten. In der nächsten Woche werden wir herausfinden, was die vierte Frage ist und noch viel mehr. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Meine Zeit ist schon fast wieder um, aber ich muss Ihnen sagen, dass ein Gott im Himmel existiert, der Ihren Namen kennt. Sie sind Ihm nicht unbekannt. Er ist über Ihre Umstände und Ihre Situation voll im Bilde und Er möchte Ihnen helfen. Rufen Sie den Namen Seines Sohnes Jesus an. Er wird Sie nicht enttäuschen. Bis zur nächsten Woche.
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