Gedanken über unsere Bestimmung (2) 12.07.2009
Hallo, ich freue mich, dass Sie sich für uns entschieden haben. Wir schauen uns den zweiten Teil einer Botschaft an, die wir vorige Woche anfingen, über Vorsehung und unsere Bestimmung. Am Ende der Botschaft der letzten Woche sprachen wir über vier Fragen, die uns Aufschluss über uns selbst geben.
Sie müssen sich vier Fragen stellen, um Ihre geistliche DNA zu erkennen. Zunächst: Wofür brennen Sie? Was erweckt Ihre Leidenschaft? Zweitens: Was bringt Ihnen Erfüllung? Drittens, und damit wollen wir uns jetzt beschäftigen: Wo haben Sie Frucht gebracht? Wo bringen Sie wie von selbst Frucht? Die vierte Frage, die wir in wenigen Minuten ansehen werden, ist: Was ärgert Sie?
Die Dinge, die Sie ärgern, können ein Hinweis auf Ihre Berufung und Begabung sein. Wir werden darauf näher eingehen. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Setzen Sie sich vor den Fernseher und hören Sie zu. Die nächsten 30 Minuten könnten ganz wichtig für Ihr zukünftiges Leben sein. Wenden wir uns jetzt gemeinsam Gottes Wort zu. Denken Sie ein wenig über Vorsehung und Bestimmung und Ihre Bestimmung nach.
Ich erinnere mich ... hier kann ich das nicht mehr tun, durch die verschiedenen Gebäude ist das viel schwieriger... aber, bevor wir als Gemeinde umgezogen sind, bin ich mindestens in zwei Gottesdiensten durch alle Räume gegangen, in alle Kinderräume, habe alle Mitarbeiter gegrüßt und die Kinder gekitzelt. Ich habe das sehr genossen. Ein Mann wirkte schon jahrelang unter den ganz kleinen Kindern. Er war einzigartig! Er führte zum Beispiel ein Puppenspiel auf. Der ganze Raum war voller Kinder, die ungefähr so groß waren und alle waren fasziniert. Er war in seinem Element: „Also, Jungs und Mädchen..." Ich lief herum, schaute mir das an und dachte: „Oh, Mann, ich hoffe, er ist gleich fertig, ich muss in drei Minuten predigen." Ich sah zu und musste mich regelrecht losreißen, weil mich seine Art total anzog. Er war erstaunlich!
Es hat mit unserer Veranlagung zu tun. Manch andere gehen in einen Raum voller Kinder... er ging hinein, alle weinten und drei Minuten später weinte niemand mehr und alle waren fasziniert. Wir anderen gehen in einen Raum, alle Kinder sind still und fangen an zu weinen, wenn wir hineinkommen! Wo haben Sie Frucht gebracht?
Die vierte Frage... wir sprechen wieder über das Thema Ihres Herzens.
Mein Herz sprudelt über, etwas kommt an die Oberfläche. Bestimmte Themen kommen immer wieder aus meinem Herzen. Sie offenbaren meine Bestimmung und die Art, wie ich sie umsetzen sollte.
Der vierte Bereich ist Wut. Fragen Sie sich, was Sie wütend macht. Was ärgert Sie? In der Regel hat Gott Sie begabt, die Dinge zu beheben, die Sie wütend machen. Ich wiederhole das. In der Regel hat Gott Sie begabt, die Dinge zu beheben, die Sie wütend machen. Lassen Sie uns zu diesem Thema ein Beispiel ansehen. Wir kommen wieder auf Psalm 45 zurück, aber schauen Sie sich bitte Apostelgeschichte, Kapitel 17 an.
Apostelgeschichte 17:16
„Während Paulus in Athen auf sie wartete, erfasste ihn heftiger Zorn; denn er sah die Stadt voll von Götzenbildern."
Es heißt dort wortwörtlich, dass er von Zorn erfüllt wurde. Paulus sah, dass die Stadt voller Götzendienst war, und sein Geist wurde von Zorn erfüllt. Schauen Sie das erste Wort im nächsten Vers an: „Daher." Sagen Sie alle: „Daher".
Apostelgeschichte 17:17
„Daher redete er in der Synagoge mit den Juden und Gottesfürchtigen und auf dem Markt sprach er täglich mit denen, die er gerade antraf."
Es regte ihn auf und deswegen gab es ein ‚daher‘. Er unternahm etwas dagegen. Über manche Dinge regen Sie sich auf, Ihre Gefühle kommen in Wallung und sie fallen Ihnen immer wieder ein. Es dreht sich um ein bestimmtes Thema. Was ist Ihr ‚daher‘? Was haben Sie unternommen, um das Problem anzugehen, dass Sie aufregt?
Andere Menschen regt Ungerechtigkeit auf. Andere sehen vielleicht eine Sendung über Waisen und denken an Kinder, die verlassen wurden. Eine Welle von Gefühlen durchflutet Ihr Herz und Ihre Gedanken, Sie fangen an zu weinen und denken darüber nach und es lässt Sie nicht mehr los.
Sie ärgern sich vielleicht darüber, weil Sie dazu berufen sind, etwas dagegen zu unternehmen.
Andere Leute kommen vielleicht in eine Arbeitssituation und sehen jemand, der eine leitende Stellung hat und nicht mit Menschen umgehen kann. Sie denken: „Warum hilft ihm denn keiner?" Die Dinge, die Sie aufregen und wütend machen, sind eine Offenbarung, wie gesagt.
Kommen wir zurück zum Psalm 45. Zwei Dinge möchte ich gleich ansprechen. Das Erste: Identifikation; das Zweite: Proklamation. Identifikation und Proklamation. Sie müssen ganz sicher sein, wer Sie sind, damit Sie es jedem sagen können, der fragt. Nochmals Psalm 45:2.
Psalm 45:2
„Bewegt ist mein Herz von gutem Wort. Sagen will ich meine Gedichte dem König!"
Ich kann meine Bestimmung und die Umsetzung artikulieren. Meine Zunge ist der Griffel eines gewandten Schreibers. Meine Bestimmung und ihre Ausgestaltung kann ich formulieren. Meine Zunge ist der Griffel eines gewandten Schreibers. Ich kann es klar und deutlich wiedergeben, man könnte es sogar aufschreiben.
Denken wir einmal kurz an Johannes den Täufer. Ich zitiere etwas. Sie müssen es nicht aufschlagen, lesen Sie es später nach. Es steht in Johannes, Kapitel 1. Es heißt: „Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden aus Jerusalem Priester und Leviten zu ihm sandten, damit sie ihn fragen sollten: Wer bist du? Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus. Und sie fragten ihn: Wer dann? Bist du Elia? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. Sie sprachen nun zu ihm: Wer bist du? Damit wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er sprach: Ich bin die Stimme eines Rufenden in der Wüste: Macht gerade den Weg des Herrn, wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat."
Die beiden Fragen, die sie Johannes gestellt haben, gehen sehr tief. Wer bist du? Was sagst du über dich selbst? Die Zunge von Johannes war der Griffel eines gewandten Schreibers. Er konnte sofort sagen: „Das bin ich und das sage ich über mich selbst." Er gab sein Gedicht wieder. Er konnte sofort sagen: „Ich bin die Stimme eines Rufenden in der Wüste, wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat."
Beachten Sie, dass Johannes wusste, wer er war und wer er nicht war. „Bist du der Christus?" „Nein."
„Bist du Elia?" „Nein." „Bist du der Prophet?" „Nein."
Es ist genauso wichtig zu wissen, wer man nicht ist, wie zu wissen, wer man ist. Sonst verbringen Sie vielleicht einen großen Teil Ihres Lebens mit etwas, was Ihnen nicht entspricht.
Ich habe im vergangenen Monat intensiv für einen Freund gebetet. Ich sagte Janet: „Etwas stimmt nicht. Ich weiß nicht, was es ist, aber irgendetwas ist nicht in Ordnung." Ich erzählte ihr, dass ich im vergangenen Monat mehrmals erfolglos versucht habe, ihn zu erreichen und dass er auf meine Nachrichten nicht reagierte. Erst neulich sagte ich ihr: „Etwas stimmt nicht, ich weiß nicht, was.
Ich bete immer wieder für ihn." Er wohnt am anderen Ende der Welt. Er rief mich an und wir sprachen vorgestern miteinander. Es war offenbar gut, dass ich für ihn betete. Er war zwar nicht in einer Krise, aber nah dran. Er ist Pastor einer großen einflussreichen Gemeinde in dem Land, in dem er wohnt.
Und er sagte: „Bayless, ich war... ich bin noch nicht 100% durch. Es war schlimm, ist jetzt aber besser." Er sagte: „Ich entschied mich, fünf Wochen Urlaub zu nehmen, weil ich kurz vor einem Burnout stand. Das war ziemlich übel." Er sagte: „Ich wurde mir über einiges klar und erkannte, dass ich 70% meiner Zeit mit Dingen verbrachte, für die ich nicht geschaffen bin und nur 30% mit Dingen, zu denen ich berufen und für die ich begabt bin." Er sagte: „Ich verbrachte 70% meiner Zeit mit administrativen Aufgaben." Er sagte: „Ich kann das machen. Ich tue es ungern, aber es geht." Und er wiederholte das: „70 Prozent, den Großteil meiner Zeit, und nur 30% verbrachte ich im Wort, schrieb Dinge und predigte und lehrte das Wort Gottes." Er sagte: „Also kam ich zusammen mit unserem Team und teilte mein Herzensanliegen mit, und wir haben uns für Veränderungen entschieden, damit die Relationen sich ändern." Er wird immer ein paar administrative Dinge tun müssen. Als Hauptpastor geht das nicht anders. Und sein Leben veränderte sich.
Nur ein kleiner pastoraler Rat an alle Angestellten: Wenn Sie für jemanden arbeiten, sagen Sie Ihrem Chef nicht, wenn er Sie bittet, etwas zu tun: „Tut mir leid, das entspricht nicht meiner Begabung."
Sie werden bald arbeitslos sein.
Nein, wenn Sie für eine Frau, einen Mann oder für eine Firma arbeiten, geben Sie 100 Prozent. Geben Sie einfach Ihr Bestes. Tun Sie das, was von Ihnen erwartet wird. Aber wenn Ihnen klar wird, dass Ihre Tätigkeit nicht Ihren Anlagen und Ihrer Bestimmung entspricht, beten Sie und bitten Sie Gott, Sie zu leiten. Geben Sie dort weiterhin 100 Prozent. Ich sage Ihnen, wenn Sie anfangen zu beten und es Gott bringen, wird Gott Ihnen Schritte zeigen. Er kann Sie in einen Prozess hineinführen, der Sie zum erwünschten Ziel bringt.
Ich sagte, dass ich über drei Dinge aus Psalm 45 sprechen wollte. Das Erste ist Identifikation, das Zweite Proklamation. Kommen wir jetzt zum dritten Punkt. Er bezieht sich auf das Zentrum von Bestimmung, und das sind nicht Sie. Schauen Sie, was dort steht.
Psalm 45:2
„Bewegt ist mein Herz von gutem Wort. Sagen will ich meine Gedichte dem König!"
Freund, es geht um den König. Es geht um König Jesus und es geht mehr um Ihn als um irgendjemand anders. Er ist der Eckstein, die Hauptperson, der Wichtigste, der, auf den es ankommt.
Er ist der Dreh- und Angelpunkt, die Essenz. Die entscheidende Person, wenn es um unsere Bestimmung geht, ist Jesus Christus. Ich erzähle mein Gedicht. Es bezieht sich auf den König.
Ja, Gott hat eine Bestimmung in mich hineingelegt. Ein Poiema ist vorhanden, Symmetrie, Ausgewogenheit und mein Leben hat einen Sinn. Ich bin nicht zufällig hier! Ja, sicher muss das entwickelt werden... Ergon. Ich bin zu konkreten Dingen berufen. Aber, Freund, die Hauptperson in diesem Stück sind nicht Sie. Dieses Gedicht, hebräisch Maaseh, handelt von König Jesus. Es geht um Seinen Willen, Seine Pläne und Seine Absichten. Es hat seinen Anfang und sein Ende in Ihm.
Wenn Sie Jesus außen vor lassen, können Sie gleich ein Motivationsseminar besuchen.
Bitte schauen Sie sich noch einmal mit mir Epheser, Kapitel 1 an. Ich bat Sie, diese Stelle zu markieren. Epheser 1:11 sagt:
Epheser 1:11
„Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt."
Es geht um Ihn und um das, was Er tut, nicht in erster Linie um meinen Erfolg, meinen Stellenwert und mein Wohlbefinden, sondern darum, Ihn zu kennen und mich in Seinen Plan einzufügen und anderen zu helfen, das auch zu tun. Im ersten Kapitel steht ein großartiges Gebet, das Paulus für die Gemeinde in Ephesus betete. Ich habe es über die Jahre viele, viele, viele Male für andere und für mich selbst gebetet. Ich habe meinen Namen und den Anderer eingesetzt, und für drei Dinge gebetet: Darum, Klarheit zu bekommen über Gottes Berufung, über unser Erbe und über Kraft und Vollmacht.
Wie gesagt, ich habe es oft für mich und für andere gebetet, aber wissen Sie, erst vor ein paar Jahren fiel mir auf, obwohl ich es oft für mich und andere betete, dass es in diesem Gebet eine Hauptperson gibt. Lassen Sie uns das gemeinsam ansehen. Ich fange bei Vers 15 an. Wenn wir zu dem Gebet kommen, es fängt in Vers 17 an, werde ich alle Worte hervorheben, die uns zeigen, um wen es geht!
Hören Sie selbst!
Epheser 1:15-23
„Deshalb höre auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf, für euch zu danken, und ich gedenke euer in meinen Gebeten, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seinerseines Erbes in den Heiligen und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seinerseinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt."
Freund, es geht um Ihn! Es geht um Seine Berufung, Sein Erbe, Seine Kraft und Vollmacht. Es geht um Jesus!
Jahrelang sehnte ich mich danach, einen bestimmten Mann zu treffen, einen meiner Helden. Er heißt Bernie May. Bernie war etwa dreißig Jahre lang als Pilot im Dschungel tätig. Ich hörte von ihm, als er der Leiter der Wycliff - Bibelübersetzer war. Ich betete und sagte: „Gott, ich möchte diesem Mann begegnen." Ich las Bücher von ihm, wurde sehr inspiriert, sehr herausgefordert bezüglich der Verlorenen und im Hinblick darauf, etwas von ewiger Bedeutung zu tun. Gott erfüllte meine Bitte, ich lernte Bernie kennen und wir wurden Freunde. Ich erinnere mich an eins unserer ersten Treffen.
Wir saßen in einem Restaurant und Bernie sagte mir... das war ein Paradigmenwechsel für mich, ein bedeutender Augenblick... er sagte: „Bayless, ich denke, wir stellen die falschen Fragen." Er sagte:
„Ich höre immer folgende Fragen: ‚Was ist meine Berufung? Was ist meine Bestimmung?‘ " Er sagte:
„Ich denke, das sind die falschen Fragen. Ich denke, wir sollten fragen: ‚Was hat Gott vor? Was tut Gott heute auf der Welt?‘ Wenn wir darauf eine Antwort gefunden haben, müssen wir fragen: ‚Wie passt mein Leben in den Plan Gottes? Wie passen die Gaben, die Er mir gegeben hat in Sein großartiges Wirken auf der Welt, in Seine Absichten, Menschen zu ermutigen, zu erlösen und den Kurs der Menschheit zu verändern?"
Es scheint eine unwesentliche Veränderung zu sein, die keinen großen Unterschied ausmacht, aber Freund, das ist gewaltig! Wenn Sie darüber nachdenken, es ist gewaltig! „Meine Berufung, mein Erbe, meine Bestimmung, meine Vollmacht," gut, gut, das verstehen wir. Wir haben eine Berufung, wir haben ein Erbe, wir haben eine Bestimmung, es gibt ein Poiema. Aber es geht darum, wie das in das gesamte Wirken Gottes auf der Erde hineinpasst. Es geht in erster Linie um Ihn. Ich gebe mein Gedicht wieder, das von dem König handelt. Ob Sie Häuser bauen, Computer programmieren, Fußballtrainer sind, eine Firma leiten, Autos verkaufen, Kinder aufziehen, Sojabohnen züchten oder Musiker sind, handelt Ihr Gedicht von dem König und von Seinen Taten? Oder geht es um Sie selbst?
Welchen Bezug hat es zu dem König und zu Seinen Absichten?
Zum Schluss möchte ich noch einen Punkt bringen und zwar, dass es verschiedene Zeiten oder Phasen der Bestimmung gibt. Es gibt verschiedene Zeiten oder Phasen der Bestimmung und Jesus ist unser wichtigstes Vorbild. Schauen Sie sich bitte mit mir ein paar Stellen an. Lukasevangelium, Kapitel 4. Lukas 4:42
Lukas 4:42-44
„Als es aber Tag geworden war, ging er hinaus und begab sich an einen einsamen Ort; und die Volksmengen suchten ihn auf und kamen bis zu ihm, und sie hielten ihn auf, dass er nicht von ihnen ginge. Er aber sprach zu ihnen: Ich muss..." Sagen Sie alle: ich muss.... „Ich muss auch den anderen Städten die gute Botschaft vom Reich Gottes verkündigen, denn dazu bin ich gesandt worden. Und er predigte in den Synagogen von Galiläa."
Ich muss, weil es meine Bestimmung ist. Beachten Sie, dass die Menschen Ihn davon abhalten wollten, zu gehen. Manche Menschen werden ohne böse Absicht versuchen, Sie versuchen, davon abzuhalten das Poiema zu erfüllen, das Gott in Sie hineinlegte. Sie sagen: „Bleib hier, wage nichts Neues."
Ich erinnere mich, einmal predigte ich in der Gemeinde über Mission und Evangelisation: den Ruf von oben, den Ruf von unten, den Ruf aus dem eigenen Herzen und den Ruf von außen.
Der Ruf von oben. Gott sagt: „Wen kann ich senden, wer wird für uns gehen?" Und Jesaja antwortete:
„Hier bin ich, Herr, sende mich." Das ist der Ruf von oben. Der Ruf von unten: die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus. Sie sterben beide. Lazarus wurde in Abrahams Schoß gebracht. Der reiche Mann blickte in der Hölle auf, er erlitt Qualen, er sah Abraham von Ferne in Abrahams Schoß.
Er sagte: „Vater Abraham, sende Lazarus hierher. Er kann seinen Finger in kaltes Wasser tauchen und meine Zunge kühlen." Er sagt: „Nein, ein tiefer Graben liegt zwischen uns und wir können nicht herüberkommen." Er sagt: „Schau mal, ich habe Brüder! Schicke ihn zu meinen Brüdern, zu meiner Familie, damit sie nicht an diesen Ort kommen!"
Jeder in der Hölle glaubt an Evangelisation. Es erscholl ein Schrei aus den Tiefen der Hölle, die Verlorenen zu erreichen. Es gibt einen Ruf von oben, aber Freund, auch einen Ruf von unten, selbst während wir in dieser schönen klimatisierten Kirche sitzen.
Der Ruf aus dem Innern. Der Apostel Paulus sagte: „Die Liebe Christi drängt mich."
Der Ruf von außen. Der Mann aus Mazedonien sagte: „Kommt herüber und helft uns!" Es gibt Menschen in den Nationen der Welt, die verzweifelt rufen: „Hat jemand eine Antwort?"
Ich predige und predige und eine junge Frau kommt nach dem Gottesdienst nach vorne und ist bewegt. Sie sagt: „Pastor, ich habe den Eindruck, Gott führt mich, nach Afrika in die Mission zu gehen und Ihm dort zu dienen." Ich sagte: „Geh, meine Liebe, geh!" Ich sagte: „Wir werden dich unterstützen so gut es geht, aber du musst Gott gehorchen." Ich ermutigte sie. Ihre Eltern waren treue Gläubige.
Sie liebten Gott, waren aber nicht in unserer Gemeinde, sondern besuchten eine andere. Ein paar Wochen später rief mich ihr Papa an, den ich schon einmal gesehen hatte. Er sagte: „Pastor, kann ich zu Ihnen kommen?" Ich sagte: „Ja." Wir trafen uns und er sagte: „Ich möchte mit Ihnen über meine Tochter sprechen. Meine Frau und ich machen uns wirklich Sorgen. Sie hat diesen verrückten Gedanken im Kopf, nach Afrika zu gehen, und wir haben Angst um sie. Sie hört nicht auf uns.
Sie ist entschlossen, zu gehen. Wir fragten uns, da wir wissen, dass sie Sie als Ihren Pastor anerkennt, ob Sie ihr das vielleicht ausreden könnten?" Ich sagte: „Nun, ich muss Ihnen sagen, ich denke, ich bin derjenige, der sie darauf gebracht hat. Sie müssen sie gehen lassen." Verstehen Sie, sie meinten es gut!
Manchmal wollen Menschen uns abhalten, wie hier, als sie Jesus vom Fortgehen abzuhalten wollten, und der sagte: „Nein, ich muss etwas tun. Nein, ich muss auch in den anderen Städten predigen."
Und ich denke, manche trauen sich nicht in den Strom der Bestimmung hinein, weil sie die Bequemlichkeit lieben, Angst vor dem Versagen haben, oder sonst etwas. Ich sage Ihnen, Freund, es erfordert Glauben, die Absichten Gottes zu verfolgen. So hat Gott das eingerichtet. Sie müssen Risiken eingehen, aber es sind nicht einfach nur Risiken. Diese Risiken basieren auf dem Reden des Heiligen Geistes und auf Gottes Wort.
Gut, schauen Sie sich schnell mit mir Johannes, Kapitel 12 an. Ich bin fast fertig. Johannes 12:27.
Schauen Sie, was Jesus sagt. Sein irdisches Leben ist fast vorbei. Johannes 12:27.
Johannes 12:27
„Jetzt ist meine Seele bestürzt. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen."
Wenn Sie weiterlesen, ist davon die Rede, dass Er erhöht werden wird. Er spricht über Sein Leiden und Seine Kreuzigung. Jesus spricht über eine bestimmte Stunde der Bestimmung. Es gibt bestimmte Zeiten und Phasen der Bestimmung. Die erste Phase Seiner Bestimmung war, in vielen Städten zu predigen. Jetzt ist die Stunde Seiner Berufung gekommen, wo es um Leiden geht. Dr. Otabil hat das heute Morgen wunderbar ausgeführt. Ich werde mir jetzt dafür keine Zeit nehmen. Die Bibel sagt in
Prediger 3:1
„Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit."
Vers 17 dieses Kapitels sagt, dass es für jedes Vorhaben und jedes Werk, Maaseh, eine Zeit gibt.
Es gibt eine Zeit und eine Absicht für jedes Poiema und seine Umsetzung, Ergon. Unsere generelle Bestimmung ist gleich, aber wir machen verschiedene Phasen durch, um diese Bestimmung zu erreichen. Verschiedene Dinge werden in verschiedenen Phasen Ihres Lebens betont, während Sie dem Willen Gottes in Ihrem Leben nachjagen. Sie müssen jetzt nicht alles wissen. Gott wird Ihnen jetzt nicht alles zeigen. Er zeigt Ihnen nur einen Teil, einen ersten Schritt. Er zeigt Ihnen einen Abschnitt und erwartet von Ihnen, dass Sie im Glauben wandeln und Ihm vertrauen. Wenn Sie treu sind und Ihren Teil tun, zeigt Gott Ihnen den nächsten Abschnitt.
In welche Stunde, in welcher Phase der Bestimmung sind Sie gerade? Wofür brennen Sie? Was bringt Ihnen Erfüllung? Wo haben Sie Frucht gebracht? Was macht Sie wütend? Was stieg immer wieder auf? Welches Thema kam immer wieder in Ihrem Herzen hoch in bezug auf das Gedicht, die innere Bestimmung, die innewohnenden Anlagen und deren Umsetzung in Ihrem Leben?
Wissen Sie, es ist so wichtig, dass wir in dem Licht wandeln, das wir haben. Vielleicht wissen wir nicht viel und haben nicht viel ausgearbeitet, aber wenn wir im Glauben anfangen zu tun, was wir wissen, wird Gott uns den nächsten Schritt zeigen.
Wahrscheinlich haben Sie schon genug von Gott gehört, um Ihre Reise zu beginnen. Wenn Sie treu sind, handeln und vorangehen, wird Gott Ihnen die nächsten Anweisungen geben, damit Sie dort ankommen, wo Sie hinkommen sollen. Ich bin überzeugt, dass niemand wirklich sein ganzes Leben damit verbringen möchte, wie in einem Irrgarten umherzuirren. Menschen wollen wissen: „Habe ich eine Berufung? Lebe ich aus einem bestimmten Grund? Kann ich der Welt etwas geben? Kann ich der Gesellschaft etwas geben?" Die Antwort darauf ist ‚ja‘. Aber ich sage Ihnen, es beginnt damit, ‚ja‘ zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, zu sagen. In Ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen, sagt die Bibel. Sie werden Ihre Bestimmung nie erfüllen, obwohl Sie vielleicht eine Ahnung Ihrer Berufung haben und teilweise gemäß Ihren Anlagen leben. Die tiefere Bestimmung, der tiefere Grund dafür, dass Sie das tun, wofür Sie begabt sind, wird niemals ans Licht kommen, Sie werden nie davon erfahren, bis Sie eine Beziehung zu Jesus Christus haben. Er verändert alles.
Tatsache ist, dass wir ohne Ihn von Gott getrennt sind, deswegen kam Er, um uns zum Vater zu bringen. Jesus sagt: „Ich bin der Weg, Ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich."
Sind Sie durch diese Tür, die Tür Jesus Christus, in die Beziehung zum Vater gekommen? Der Weg steht Ihnen offen. Rufen Sie Seinen Namen an, und Sie werden errettet werden. Ich würde gerne von Ihnen hören. Rufen Sie mich an, schicken Sie mir eine Nachricht. Bis zum nächsten Mal.
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