Lobpreis mit Verständnis - Teil 1 09.08.2009
Wussten Sie, dass die Bibel sagt, wir sollen mit Einsicht Loblieder singen? Über Lobpreis und Anbetung können wir nur aus der Bibel etwas erfahren. Interessanterweise gibt es mindestens sieben hebräische Worte, die im Englischen mit ‚preisen‘ übersetzt werden und doch hat jedes Wort eine andere Bedeutung. Ein Wort bedeutet ‚jubeln‘, ein anderes ‚sich beugen‘. Ein weiteres Wort bedeutet ‚fortwährend laut und tollkühn Lärm machen‘. Wir werden uns diese verschiedenen hebräischen Worte ansehen und anfangen, Gott mit Einsicht zu preisen. Psalm 47:7 sagt:
Psalm 47:7-8
„Lobsingt Gott, lobsingt! Lobsingt unserem König, lobsingt! Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht!"
Wir sollen singen und Gott preisen, aber es ist wichtig, dass wir es mit Einsicht tun und mit Erkenntnis.
Lobsinget mit Einsicht. Die Einsicht, von der Gott spricht, finden wir nur in Seinem Wort.
Die Urgemeinde hatte ein weit größeres Verständnis von Lobpreis und Anbetung als es Christen heute generell haben. Das lag hauptsächlich daran, dass die Gemeinde in den ersten zehn Jahren nur aus Juden bestand.
Im Alten Testament gibt es mindestens sieben verschiedene hebräische Worte, die in unserer englischen Bibel nur als ‚preisen‘ übersetzt werden. In anderen Sprachen sind die Übersetzungen teils anders, aber in der englischen Bibel steht immer ‚preisen‘. Sie lesen es in der englischen Bibel und sagen: „Okay, es bedeutet preisen." Aber wenn ein gläubiger Jude diese Worte hörte oder sie las... jedes dieser sieben verschiedenen Worte beschreibt eine bestimmte Eigenschaft Gottes, einen Aspekt Seines Charakters oder Seines Wesens, der Seine Gnade oder Seine Barmherzigkeit widerspiegelt... und sie priesen Ihn daher für diese besondere Eigenschaft oder die Tat, die Seine Güte Menschen gegenüber zeigt. Dafür lobten sie Ihn.
Wir werden uns das erste hebräische Wort ‚Jadah‘ ansehen. J-a-d-a-h, was in der Bibel unter anderem als Lobpreis übersetzt wird. Vielleicht gewinnen wir etwas Einsicht darüber.
Gut, was bedeutet Jadah? Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort. Der erste Teil ist Jad und bedeutet Hand. Der zweite Teil des Wortes ist Ah, die verkürzte Form von Jahwe, einem Wort für Gott.
Wortwörtlich bedeutet es: Hände zu Gott. Es wird auch in der Bibel mit werfen übersetzt. Es bedeutet, seine Hände im Lobpreis zu Gott zu erheben oder hochzuwerfen, Jadah.
Es hat noch weitere Bedeutungen, aber es steht dafür, dass ich mich hingebe und Gott meine Liebe und meine Unterordnung zeige, indem ich meine Hände zu Ihm erhebe. Psalm 9:2 sagt: „Ich will Dich preisen." Wieder Jadah. „Ich will Dich preisen, Herr, von ganzem Herzen." Jadah bringt unser Herz Gott gegenüber zum Ausdruck. Ich gebe Gott mein Herz, indem ich die Hände hebe und Ihn preise.
Die Juden und die ersten Christen sangen, jauchzten und jubelten und spielten auf ihren Instrumenten, sie erhoben ihre Hände und riefen: „Jadah!" Gepriesen sei der Herr!"
Freund, bei den frühen Christen war es nicht still. Wir bekommen eine Vorstellung von Jadah, aber es beinhaltet weit mehr. Wir werden uns jetzt weitere Übersetzungen von Jadah in der Bibel ansehen, um die Bedeutung und das, was sich in unseren Herzen bei dieser Art der Anbetung Gottes abspielen sollte, noch besser zu verstehen. Sind Sie bereit? Sind Sie wirklich bereit? Sind Sie sicher in diesem Block dort? Sind Sie dort hinten so weit? Gut, legen wir los. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 32 an. Psalm 32:5. David spricht und sagt:
Psalm 32:5
„Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: »Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen!« Da vergabst du mir meine Sündenschuld. Sela."
Das Wort, das in Vers 5 mit „bekannte" übersetzt wird, ist Jadah. Es bedeutet, mit erhobenen Händen Gott Sünde zu bekennen und Barmherzigkeit und Vergebung zu empfangen. Buchstäblich bedeutet das: Gott, Du hast mir Barmherzigkeit erwiesen und mich reingewaschen. Ich bekenne meine Schuld und empfange von Gott Vergebung. Danke für Deine Barmherzigkeit und Gnade in meinem Leben, Jadah!
Freund, dafür sollten wir Gott danken.
Lassen Sie einen Finger in den Psalmen. Gehen wir zurück zu 3.Mose Kapitel 5. 3.Mose... ich weiß, das ist unser Lieblingsbuch in der Bibel. Es sollte genauso gelesen werden wie alle kleineren Propheten. Sie werden mit Micha, Habakuk und all den Männern ins Gespräch kommen, wenn Sie im Himmel sind und Sie könnten gefragt werden, ob Sie ihr Buch gelesen haben. Sicher wollen Sie mit „Ja" antworten, sonst könnte das peinlich werden. 3.Mose 5:5.
3.Mose 5:5-6
„Und es soll geschehen, wenn er in einem von diesen Dingen schuldig wird, dann bekenne er (Jadah), worin er gesündigt hat; und er bringe dem Herrn sein Schuldopfer für seine Sünde, die er begangen hat: ein weibliches Tier vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, zum Sündopfer. So soll der Priester wegen seiner Sünde Sühnung für ihn erwirken."
Es bedeutet, wie gesagt, mit erhobenen Händen Sünde eingestehen und Vergebung empfangen. Und, Freund, ich möchte Ihnen sagen: Sühne ist geschehen. Sein Name ist Jesus Christus. Er nahm unseren Platz ein und wir können sagen: „Herr, ich war schuldig, aber Du nahmst meinen Platz ein. Danke, Jadah!" Wir preisen das Lamm Gottes, das für uns geschlachtet wurde und das uns von Sünde reinwusch. Jetzt hebe ich meine Hände und preise Ihn. Ich bekenne, dass ich schuldig war, Er aber meine Schuld nahm und mich freisetzte.
Schauen wir uns eine weitere Stelle im 3.Mose 16 an. Wenn wir jetzt aufhörten, hätten wir genug, um Gott den Rest unseres Lebens zu preisen, offen gesagt. 3.Mose 16 spricht von einem Sündenbock.
Das ist den allermeisten wohl ein Begriff. Er stammt aus der Bibel. Und hier in Vers 21... schauen Sie sich erst Vers 10 an. 3.Mose 16:10.
3.Mose 16:10
„Der Bock, den das Los zum Sündenbock bestimmt hat, soll lebendig vor den Herrn gestellt werden, um für das Volk Wiedergutmachung zu schaffen und dann in die Wüste gejagt zu werden."
Gehen Sie zu Vers 21... 3.Mose 16:21.
3.Mose 16:21
„Und Aaron lege seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Ziegenbocks und bekenne auf ihn alle Schuld der Söhne Israel und all ihre Vergehen nach allen ihren Sünden. Und er lege sie auf den Kopf des Ziegenbocks und schicke ihn durch einen bereitstehenden Mann fort in die Wüste."
Wenn der Hohepriester seine Hände auf den Sündenbock legte, bekannte er (Jadah) die Sünden des Volkes und dann wurde der Bock in die Wüste geschickt. Und, Freund, dieser Sündenbock war nur ein Abbild, der auf den Wirklichen hinwies, Jesus Christus. Jesus ist der Sündenbock. Als Er am Kreuz von Golgatha hing, legt Gott Ihm die Hände auf und meine Sünde wurde Jesus zugesprochen. Er trug meine Sünde, auf Ihm lag meine Schuld. Er trug sie in ein unbewohntes Land, damit ich meine Hände erheben und sagen kann: „Jadah! Ich bin frei!" Ich kann Barmherzigkeit und Gnade empfangen, weil Er meine Sünde trug.
Die ersten Christen verstanden das. Sie verstanden all diese Symbole und Bilder. Plötzlich ist das wahre Passahlamm da, der wahre Sündenbock. Jede Vorschattung aus dem Alten Testament ist erfüllt. Sie erkannten, dass es Jesus war. Er ist unser auferstandener Erlöser. Er nahm meine Sünde.
Er nahm meine Scham. Ich habe Zugang zum Himmel. Jadah! Plötzlich schloss sich der Kreis. Alles ergab Sinn, weil es in Jesus Christus erfüllt wurde. Wir können Gott für so vieles danken. Können Sie „Jadah" sagen? Gott sei in Ewigkeit gepriesen!
Gut, schauen Sie sich mit mir 1.Chronik, Kapitel 29 an. Wir schauen uns an, wie es auch noch übersetzt wurde. 1.Chronik 29:11, dort beginnen wir. David spricht hier und sagt:
1.Chronik 29:11-14
„Dein, Herr, ist die Größe und die Stärke und die Herrlichkeit und der Glanz und die Majestät; denn alles im Himmel und auf Erden ist dein. Dein, Herr, ist das Königtum, und du bist über alles erhaben als Haupt. Und Reichtum und Ehre kommen von dir, und du bist Herrscher über alles. Und in deiner Hand sind Macht und Stärke, und in deiner Hand liegt es, einen jeden groß und stark zu machen.
Und nun, unser Gott, wir preisen dich (Jadah), und wir loben deinen herrlichen Namen. Denn wer bin ich, und was ist mein Volk, dass wir imstande waren, auf solche Weise freigebig zu sein? Denn von dir kommt alles, und aus deiner Hand haben wir dir gegeben."
Sie sammelten ein großes Opfer für den Bau des Tempels. David traf Vorkehrungen, damit Salomo das Werk vollenden konnte. Und während David über Gottes Erhabenheit spricht und sagt: „Du kannst jeden erhöhen und bist größer als jeder andere," sagt er: „Herr, wir preisen Dich (Jadah). Wir erkennen, dass das, was wir dir geben, du uns tatsächlich zuvor gegeben hast."
Jadah bedeutet, mit erhobenen Händen Schuld einzugestehen und Barmherzigkeit und Freisetzung von Sünde zu empfangen, aber auch anzuerkennen, dass Gott über allem steht und dass all unser Besitz letztlich von Ihm kommt. Wir erkennen Seine Vorherrschaft an und danken Ihm, dass Er uns an Seiner Fülle teilhaben ließ. Mein Freund, ich denke, wir nehmen oft vieles, dass Gott uns gab, als selbstverständlich hin. William Shakespeare sagte: „Schärfer als jeder Schlange Zahn ist doch ein undankbares Kind." Ich frage mich, wie viele Segnungen Gottes wir tendenziell als selbstverständlich ansehen.
Ich erinnere mich an eine Versammlung vor vielen, vielen Jahren. Es ist vielleicht 30 Jahre her.
T. L. Osborn predigte und hatte zwei Ehepaare aus Frankreich dabei. Sie kamen aus Paris und er erzählte eine Geschichte. Er sah sie, als sie auf der Straße in Paris Traktate verteilten. Es waren Traktate, die er selbst auf Französisch drucken ließ. Und er sagte:
„Sie waren so entmutigt, weil sie den Eindruck hatten, dass niemand offen war. Sie konnten niemanden sonst finden, der wie sie an einen Gott glaubte, der Wunder tut." Und er sagte: „Sie waren total entmutigt." Er traf sie und sagte: „Ich nehme euch mit zu mir nach Hause." Sie kamen mit und wohnten eine Zeit lang bei ihm. Und er sagte: „Sie waren so entmutigt und irgendwann reichte es mir.
Sie sprachen nur darüber, dass niemand in Frankreich das Evangelium hören will, dass es so schwer ist und so aussichtslos, und dass sie so arm dran sind." Er sagte: „Ich hab‘s! Ich hab‘s!" Er sagte:
„Ich kaufte vier neue Blöcke." Bamm, bamm, bamm, bamm, warf er sie vor sie hin. „Ich spitzte vier neue Bleistifte an." Zack, zack, zack, zack, bamm, bamm, bamm, bamm! Er legte die Bleistifte hin.
Er sagte: „Ihr habt mir jetzt drei Tage lang erzählt, was ihr nicht habt. Erzählt mir jetzt, was ihr habt, und schreibt es bitte auf!" Er sagte, sie starrten ihn nur an. Er sagte: „Macht schon, schreibt es auf.
Ihr habt etwas. Ihr habt Hände. Schreibt es auf: zwei Hände." Sie schrieben zwei Hände hin. Er sagt:
„Ihr könnt damit Menschen berühren, stimmt‘s?" Er sagte: „Ihr habt zwei Beine. Offenbar hat niemand ein Holzbein. Schreibt zwei Beine auf. Ihr könnt laufen und euch bewegen und Menschen die Botschaft bringen. Schreibt das auf!" Sie schrieben auf: „Zwei Beine." Und er sagte: „Ihr habt ein Herz, stimmt‘s? Ihr könnt Mitleid empfinden. Ihr könnt Menschen erreichen. Schreibt auf: ein Herz." Er sagte: „Ihr habt ein Gehirn, stimmt‘s?" Er sagte: „Schreibt auf: ein Gehirn." Er sagte: „Ihr habt ein paar Mittel, ihr habt etwas Geld. Schreibt das auf." Sie fingen an, alles aufzuschreiben. Dann sagte jemand: „Wir haben noch etwas." Er sagt: „Mein Gott! Schreibt es auf!" Jemand anders sagt: „Jenes haben wir auch noch." Er sagte: „Schreibt es auf!" Eine halbe Stunde lang schrieben sie Dinge auf. Er sagte: „Als sie fertig waren, diese vier entmutigten Franzosen und deren Frauen, diese zwei französischen Ehepaare, wollten Sie auf schnellstem Wege wieder nach Paris, um das Evangelium zu predigen. Sie hatten ein paar Ideen im Hinblick auf einen Dienst, gingen zurück und setzten sie erfolgreich um.
Ich frage mich, wie vielen Kindern Gottes es so geht. Sie übersehen alle Segnungen, die Er in ihr Leben brachte. Es könnte nicht schaden, Freund, ein paar Dinge aufzuschreiben.
Und dann die nächste Frage: Jene, denen ein paar Dinge klar wurden - haben Sie Ihm gebührend gedankt für Seine vielen Segnungen? Das tat David! Und ich glaube, Gott sollte die Ehre und die Herrlichkeit zukommen, die Ihm gebührt.
Wenn ich meine Hände hebe, sage ich: Gott, ich preise Dich! Ich erkenne an, dass jedes Wohlergehen, meine Gesundheit, meine Familie, meine Fähigkeiten, mein funktionstüchtiger Verstand - obwohl einige Leute das in meinem Fall bestreiten würden, aber falls ich nicht klar im Kopf bin, möchte ist so weiterleben, weil mir mein Leben Spaß macht... aber wir sollten sagen: „Gott, alles was ich habe, kam von Dir."
Genau das tat David. Er ehrte Gott: „Du hast uns gesegnet, uns wachsen lassen und uns erhoben.
Alles, was wir haben, kam von Dir. Wir danken Dir dafür, Jadah!", was manchmal in Ihrer Bibel nur als loben übersetzt wird.
Wer von Ihnen hat in seinem Leben ein paar Dinge, für die er Gott danken könnte? Vielleicht für Dinge, die Er Ihnen gab? Vielleicht ein paar Talente und Fähigkeiten, die Er Ihnen gab, vielleicht für materielle Segnungen, die Er in Ihr Leben brachte, vielleicht ein paar Freundschaften, die Er zustande brachte? Wir müssen Ihm für diese Dinge danken.
Lassen Sie uns bitte noch mal das Kapitel 15 anschauen. Hier sehen wir das Wort Jadah wieder in einem anderen Zusammenhang. 1.Chronik 15:29. Es geht um David. Er bringt die Bundeslade nach Jerusalem. Die Leviten tragen sie gemäß den Richtlinien des Wortes Gottes. David ist sehr begeistert.
Schauen Sie mal alle kurz hoch. Ich möchte, dass Sie das verstehen. Die Bundeslade, die sie zurückbrachten, war unter dem Alten Bund der Ort, wo Seine Gegenwart, Seine Shekinah-Herrlichkeit, wohnte - über dem Gnadenthron in der Bundeslade. Und es symbolisierte den Einzug der Gegenwart Gottes nach Jerusalem, buchstäblich und symbolisch. Schauen Sie sich bitte mit mir Vers 29 an.
1.Chronik 15:29.
1.Chronik 15:29
„Und es geschah, als die Lade des Bundes des Herrn in die Stadt Davids kam, schaute Michal, die Tochter Sauls, aus dem Fenster; und sie sah den König David hüpfen und tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen."
1.Chronik 16:1
„Und sie brachten die Lade Gottes hinein und stellten sie in die Mitte des Zeltes, das David für sie aufgeschlagen hatte. Und sie brachten Brandopfer und Heilsopfer dar vor Gott."
1.Chronik 16:4
„Und er setzte einige von den Leviten als Diener vor der Lade des Herrn ein, dass sie den Herrn, den Gott Israels, rühmen, preisen und loben sollten."
Das Wort ‚preisen‘ in Vers 4, wer kann es erraten? Es ist Jadah, die Hände lobend und dankend heben. Dieses Wort finden Sie auch in Vers 7, Vers 8 und Vers 34 dieses Kapitels. Sie feiern.
David feiert, dass die Gegenwart Gottes wieder nach Jerusalem gekommen ist. Sie kennen die Geschichte, dass die Bundeslade von den Philistern unter Eli und seinen bösen Söhnen erbeutet wurde und dass die Philister schließlich geplagt wurden. Sie setzten sie auf einen Ochsenkarren und schickten den Ochsen fort. Sie gelangte zurück nach Israel und blieb monatelang auf dem Hof des Obed Edom, bis David sie schließlich wieder nach Jerusalem zurückbrachte. Sie freuten sich von ganzem Herzen. Die Gegenwart Gottes kommt in die Stadt!
Freund, wie viel mehr sollten wir unsere Hände heben und Ihn für Seine Gegenwart preisen?
Denken Sie darüber nach. Unter dem Alten Testament... hier im Zelt Davids, hatten Sie die Bundeslade hingestellt. Dann baut Salomo diesen majestätischen Tempel und die Bundeslade ist dort. Aber wissen Sie, wie in der Stiftshütte des Mose war sie hinter einem Vorhang. Der Einzige, der zur Bundeslade hineingehen konnte, war der Hohepriester, und zwar nur einmal im Jahr, um Opfer zu bringen, um sie für seine Sünden und die des Volkes mit Blut zu besprengen, nur einmal im Jahr.
Sie war in dem kleinen Bereich, dem so genannten Allerheiligsten. Es war umgeben von einem Hof, dem Heiligtum. Man schritt durch einen Vorhang und betrat das Allerheiligste. Eine Person durfte einmal im Jahr hinein. Dort war Gottes Gegenwart. Und wissen Sie, als Jesus Christus am Kreuz von Golgatha starb, geschah etwas mit dem 2 Meter hohen Vorhang, der vor dem Allerheiligsten im Tempel war. Er wurde von oben bis unten in zwei Teile gerissen, was andeutete, dass unsichtbare Hände ihn ergriffen und zerrissen, dass Gottes Gegenwart auszog und etwas Neues geschah. Gott wohnt jetzt in neuen Tempeln.
1.Korinther 3:16 sagt:
„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?"
Mein Freund, das ist etwas, wofür wir Gott preisen können! Wir haben jederzeit sofortigen Zugang zu Seiner Gegenwart. Er bewegt sich in uns und wohnt in uns! Das hat noch niemand von uns total verstanden. Er wohnt nicht in einem von Händen gemachten Tempel. Freund, dies ist der Tempel, in dem Gott jetzt wohnt. Sein Geist wohnt in uns Gläubigen. Jesus sagte: „Ihr kennt den Heiligen Geist. Er ist bei euch und wird in euch sein."
Das ist es wert, dass wir unsere Hände heben und Gott dafür preisen. Jetzt ist es nicht nur der Hohepriester einmal im Jahr. Alle Kinder Gottes haben sofortigen Zugang zu Gott. Wir alle können kühn zum Thron der Gnade kommen und Gnade und Barmherzigkeit finden, wenn wir in Not sind.
Und, Freund, Sie müssen nicht weiter gehen als bis hier und damit meine ich nicht, dass wir auf uns selbst sehen. Damit meine ich, dass wir uns an den Gott wenden, der in uns wohnt. Das sind Dinge, die unseren Verstand übersteigen. Der Gott, dessen Hand sich über die Himmel erstreckt, wohnt in uns durch Seinen Geist. Und David sagte: „Ihr Priester, Gottes Gegenwart ist zurück, Tag und Nacht, Nacht und Tag, Tag und Nacht. Ihr müsst Gott preisen. Hebt eure Hände und lasst uns Gottes Gegenwart feiern!" - Wir können Gott für mehr preisen als David. Jadah.
Schauen Sie sich mit mir Psalm 28 an... zurück zu den Psalmen, bitte. Psalm 28. Jadah bringt auch Dank für zurückliegende Hilfe und Befreiung zum Ausdruck. Psalm 28:6.
Psalm 28:6-7
„Gepriesen sei der Herr, denn er hat die Stimme meines Flehens gehört. Er hat mein Gebet erhört.
Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden; daher jubelt mein Herz, und ich will ihn preisen -Jadah- mit meinem Lied."
Hat Gott jemals Ihr Gebet erhört? Hat Er Ihnen jemals zuvor geholfen? Gut, Freund, Jadah ist die angemessene Reaktion... ihre Hände... vielleicht haben Sie noch nie im Leben Ihre Hände erhoben.
Das ist für Sie wie eine außerkörperliche Erfahrung. Vielleicht haben Sie in einem Gottesdienst zaghaft... und gehofft, niemand würde es sehen. Freund, Er ist es wert, dass wir unsere Hände heben. Oh ja, ganz sicher!
Wenn ich an mein eigenes Leben denke... befreit von einem Lebensstil des Drogenmissbrauchs und des Alkoholismus. Ich hatte früher so viel Lärm hier oben. Ich bin in keiner Hinsicht, abgesehen davon, dass ich immer noch Sommersprossen habe, der gleiche Mensch, der ich war, bevor ich Christus begegnete. Er hat mein Leben verändert! Wissen Sie, wir wären nicht hier - wie wir gesungen haben - ohne Seine Gnade und Seine Barmherzigkeit. Wir können Ihm für so vieles danken.
Der Psalmist sagte in
Psalm 142:8
„Führe aus dem Gefängnis heraus meine Seele, damit ich deinen Namen preise - Jadah!"
Wissen Sie, Gott ist Experte darin, Seelen von Menschen aus dem Gefängnis zu führen.
Jemand sagt: „Nun, Pastor, ich glaube daran, Gott zu preisen, aber ich denke, das sollte privat geschehen. Ich bin sehr zurückhaltend." Gut, schauen wir uns Psalm 108:4 an.
Psalm 108:4
„Herr, ich will dich preisen unter den Völkern und dir lobsingen unter den Nationen."
Also Jadah unter den Völkern und unter den Nationen. Schauen Sie sich Psalm 109:30 an.
Psalm 109:30
„Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen vor der Menge."
Danken und Rühmen ist hier wieder Jadah. Schauen Sie mal: Ich werde es nicht nur ein wenig tun.
Ich will dem Herrn sehr intensiv Jadah bringen und ich werde es vor der Menge tun. Und es ist interessant: Das Wort sehr bedeutet hier heftig, also mit unserem ganzen Körper. Das gleiche hebräische Wort beschreibt das Beben des Berges Sinai, als Gottes Gegenwart auf den Berg kam. Er bebte stark! Freund, das war nichts, was unbemerkt in einem Winkel geschah. Und hier sagt der Psalmist: „Ich werde dich sehr rühmen vor der Menge. Mir ist egal, wer zuschaut oder was sonst passiert. Gott, du bist würdig und ich werde dich sehr rühmen."
Wir sollten uns nie schämen, unseren Gott anzubeten und zu preisen, unsere Hände in heiliger Unterordnung zu Ihm zu erheben und Ihm für alles zu danken, was Er getan hat. Vielleicht haben Sie noch nie im Leben Ihre Hände gehoben. Wo Sie auch gerade sein mögen... vielleicht sehen Sie die Sendung in einem Hotel oder als ganze Familie zuhause. Nehmen Sie sich doch einfach eine Minute, um Ihre Hände zu heben und zu sagen: „Gott, mein Herz gehört Dir wegen all der Dinge, die Du getan hast."
Wissen Sie, Sie müssen sich einfach Zeiten nehmen, wo Sie sich ganz hingeben und Gott von ganzem Herzen preisen. Denn, Freund, ich sage Ihnen: Er ist würdig! Das Erstaunliche am Lobpreis ist, dass dadurch die Gegenwart Gottes kommt. Gott sagte im Jakobusbrief: Naht euch mir, dann nahe ich mich euch. Wenn Sie Gott begegnen wollen, preisen Sie Ihn. Wir sehen uns nächste Woche.
Sie sollten sich keinen Teil dieser Serie entgehen lassen. Bis dann!
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