Lobpreis mit Einsicht  - Teil 2                                                                                       16.08.2009



 

Hallo, Freund. Dies ist Teil zwei einer Serie über Lobpreis und Anbetung. Die Bibel sagt, wir sollen Gott mit Einsicht preisen. Das ist interessant. Es gibt mindestens sieben verschiedene hebräischen Worte, die in unseren Bibeln als preisen übersetzt werden. Doch jedes dieser Worte hat eine andere Bedeutung. Vergangene Woche sahen wir, dass eins der Worte, die als preisen übersetzt werden, ‚Jadah‘ ist. ‚Jad‘ heißt auf Hebräisch Hand und ‚ah‘ ist die Kurzform von Jahwe. Wörtlich bedeutet es, seine Hände zu Gott zu erheben. Und wir schauen uns alle verschiedenen Worte an, die verschiedene Ausdrucksformen des Lobpreises und Äußerungen unseres Herzens Gott gegenüber beschreiben. Ich sage Ihnen, ich habe viel gelernt. Es wird Ihnen in Ihrer Beziehung zu Gott helfen.

Sie sollten sich keine Folge entgehen lassen. Was Sie auch gerade tun, nehmen Sie sich Zeit, Erkenntnis zu erlangen. 

Wussten Sie, dass die Bibel sagt, dass es nicht gut ist, wenn die Seele ohne Erkenntnis ist? Erlangen wir etwas Erkenntnis über Lobpreis und Anbetung. Finden Sie heraus, wie Sie Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele gefallen können.

Es ist großartig in dieser Zeit zu leben, Gemeinde, einfach großartig! Psalm 46... Psalm 47, Entschuldigung, Psalm 47:7.

Psalm 47:7-8
„Lobsingt Gott, lobsingt! Lobsingt unserem König, lobsingt! Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht!"

Ich möchte das Ende von Vers 7 betonen: „Lobsingt mit Einsicht." Über Lobpreis und Anbetung können wir nur aus Gottes Wort wirklich etwas lernen. Die ersten Christen hatten überwiegend ein weit tieferes Verständnis von Lobpreis und Anbetung als es die Christen generell heute haben, und zwar deswegen, weil die Gemeinde anfangs... während der ersten zehn Jahre, ausschließlich aus Juden bestand. Jedem Mitglied der Gemeinde, jedem Juden, der Jesus Christus als Retter und Messias angenommen hatte, waren alle Formen von Davids Anbetung bekannt. Jeder kannte die Psalmen auswendig. Sie waren sozusagen das Gesangsbuch des Neuen Testaments. Ein römischer Historiker nannte die ersten Christen verrückte Psalmen singende Christen. Etwas, das ihre Anbetung auszeichnete, waren die verschiedenen Worte für ‚preisen‘, die verschiedene Eigenschaften Gottes und verschiedene Taten Gottes im Leben von Menschen ausdrücken. Mindestens sieben hebräische Worte werden in der englischen Bibel als ‚preisen‘ übersetzt. Vielleicht lesen Sie das Wort ‚preisen‘: Gepriesen sei der Herr! Gott soll hoch gelobt werden! Damit assoziieren Sie das, was Sie unter Lobpreis verstehen. Und doch könnte es irgendeins der sieben Worte sein. Und jedes hebräische Wort hat eine andere Bedeutung. Verschiedene Aspekte zeigen recht spektakuläre Eigenschaften Gottes, Seines Charakters, Seines Wesens und Seiner Werke, für die Er gepriesen werden soll.

Letztes Mal sahen wir uns eins dieser Worte an, das hebräische Wort ‚Jadah‘. Es wird meist als preisen übersetzt, aber auch anders. Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort. Der erste Teil des Wortes ‚Jad‘ bedeutet auf Hebräisch Hand und ‚ah‘ ist die Kurzform von Jahwe. Es bedeutet wörtlich: Hände zu Gott. Es bedeutet, dass ich meine Hände hebe und sage: Gepriesen sei der Herr!

Wir sahen, dass wir unsere Hände heben und Ihm für Seine Barmherzigkeit, Seine Vergebung, Seine Versorgung und einige andere Dinge danken sollen. Es bedeutet konkret, die Hände dankend zu erheben. Wenn ich meine Hände in dieser Form des Lobpreises erhebe, gebe ich mich Gott hin und danke Ihm für Seine Barmherzigkeit. Ich stehe demütig vor Ihm.

Ich möchte heute abend ein zweites Wort ansehen, und zwar das hebräische Wort Todah. Es schreibt sich t-o-d-a-h oder t-o-w-d-a und es ist von Jadah abgeleitet. Es ist teilweise ähnlich, enthält aber noch weitere Facetten der Bedeutung von Lobpreis. Wir finden es in Psalm 42. Schauen Sie sich bitte mit mir an Vers 4 an. Psalm 42:4, machen Sie sich bereit. Wir werden uns wieder viele Bibelstellen ansehen. Dies ist unser Bibelabend, also werden wir die Bibel studieren. Psalm 42:4 sagt:

Psalm 42:4
„Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge."

Mit Jubel und Dank. Dank ist unser hebräisches Wort Todah. Obwohl es im Englischen als Lobpreis übersetzt wird, wird es meist in unseren Bibeln als Dank übersetzt. In der Bibel wird es als Lobopfer oder Dankopfer bezeichnet. Wie Jadah impliziert es das Heben der Hände zu Gott, aber die  Hauptbedeutung von Todah ist, die Hände zu Gott zu erheben, während man etwas bekennt oder eine Wahrheit über Gott oder Sein Wort verkündet. Es bedeutet, die Hände in Übereinstimmung zu erheben. Das ist sehr wichtig. - Wenn Sie mitschreiben, notieren Sie das.

Todah bedeutet exakt, seine Hand in Übereinstimmung zu erheben, als Zeichen der Anerkennung der Kraft, der Barmherzigkeit und der Güte Gottes oder der Wahrhaftigkeit oder der Unerschütterlichkeit Seines Wortes. Ich hebe meine Hände in Übereinstimmung mit der Wahrheit Seines Wortes. Ich bestätige die Wahrheit Seines Wortes. Wenn ich Todah darbringe, danke und preise ich Gott nicht nur, sondern stimme mit dem überein, was Er sagt. Das ist ein extrem wichtiges Prinzip. Wenn Sie es anfangen zu begreifen und verstehen, wird Ihnen klar werden, was Glaube wirklich bedeutet. Todah soll nach der Bibel öffentlich und privat dargebracht werden. Es kann mit oder ohne musikalische Begleitung gesungen oder nur gesprochen werden. Es kann eine bloße Proklamation sein, aber etwas ist bei Todah besonders, es sollte ständig dargebracht werden. Die Bibel sagt im Neuen Testament in

Hebräer 13:15  „So lasst uns nun durch ihn...", das ist durch Jesus, „... Gott allezeit", sagen Sie alle „allezeit", „durch Jesus Christus das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen."

Allezeit bedeutet offensichtlich ständig. Aber um der Sache auf den Grund zu gehen, werde ich es etwas differenzieren. Sind Sie soweit? Wir sollen solchen Lobpreis in zwei Situationen darbringen.

Erstens dann, wenn wir in Schwierigkeiten sind. Und wir sollen ihn darbringen, wenn wir nicht in Schwierigkeiten sind. Darüber werde ich heute abend sprechen.

Zunächst, wenn wir in Schwierigkeiten sind. Dann danken wir Gott im Glauben. Dann stimmen wir mit Seinem Wort überein und danken Ihm für Seine befreiende Kraft, wenn es finster aussieht und scheinbar nichts funktioniert. Ich bin mir sicher, dass niemand hier so etwas kennt. Aber versuchen Sie das Prinzip zu verstehen, okay? Es ist trostlos. Es sieht nicht gut aus. Dinge gehen schief.

Scheinbar ist Gott eine Million Kilometer entfernt. In dieser Zeit, wo der Feind scheinbar die Oberhand hat, bringen wir dieses Lobopfer dar. Wiederum steht im Neuen Testament in 1.Thessalonicher 5:18: „Sagt in allem Dank!" Die Amplified Bible sagt: „Danket Gott in allem, egal wie die Umstände auch sein mögen." Der Vers geht folgendermaßen weiter: „Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch." Egal ob die Umstände gut oder schlecht sind, bringen Sie dieses Lobopfer dar. Danken Sie Gott. - Schauen wir uns Todah an. Psalm 69:2. Wir schauen uns ein paar Verse an, um nachzuempfinden, in welcher Lage der Psalmist ist und um den Kontext zu verstehen. Vers 2:

Psalm 69:2-4
„Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen. Ich habe mich müde geschrieen, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott." - Jetzt zu Vers 15.

Psalm 69:15
„Errette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke, dass ich errettet werde vor denen, die mich hassen, und aus den tiefen Wassern; dass mich die Flut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch des Brunnens sich nicht über mir schließe. Erhöre mich, Herr, denn deine Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht, denn mir ist angst; erhöre mich eilends."

Sind Sie im Bilde? Ich bin in Not! Ich bin am Ertrinken, Gott, ich bin überfordert! Diese Wasser sind zu tief für mich. Ich kann nicht mehr Wasser treten. Ich fühle mich, als würde ich zum dritten Mal untergehen. Ich bin total am Ende. Ich habe Feinde, Menschen, die mich hassen. Gott, ich weiß nicht, was ich tun soll! Ich bin in Not.

Wie gesagt, ich bin sicher, niemand im Haus und keiner der Zuschauer hat so etwas je erlebt. Aber versuchen Sie einfach den Kontext zu verstehen. Also, ich bin in Schwierigkeiten. Gehen wir noch ein paar Verse weiter. Psalm 69:31, Schauen Sie es sich an.

Psalm 69:31
„Loben will ich den Namen Gottes im Lied und ihn erheben mit Dank."

Das Wort Dank ist unser Wort Todah. „Das wird...", schauen Sie Vers 32 an.

Psalm 69:32
„Das wird dem Herrn besser gefallen als ein Stier, der Hörner und Klauen hat."

Mit anderen Worten: „Gott, wenn ich Dich in Schwierigkeiten preise, wenn ich scheinbar untergehe und den Eindruck habe, Wellen stürzen über mir zusammen und ich überfordert bin, ist das das Opfer, dass Du haben möchtest. Du möchtest nicht, dass ich ein Tier opfere. Gott, Du möchtest, dass ich im Glauben ein Lobopfer bringe, wenn scheinbar nichts läuft und alles düster aussieht." 

In Vers 31 sagt er: „Ich will den Herrn erheben mit Dank." Erheben. Mit anderen Worten will ich darüber reden, wie groß und wie fähig Er ist. So sollen wir reden, wenn wir in Not sind. Wir heben unsere Hände und fangen an, Gott für Seine Güte, Macht und Barmherzigkeit inmitten unserer Not zu danken. Wir reden über Gottes Größe, wir jubeln über die Größe und die Kraft Gottes. Er ist der Schöpfer der Enden der Erde, nichts ist für Ihn zu schwer in unserer Notlage. Statt dass wir unsere Probleme oder den Teufel erheben, erheben wir Gott und Seine Fähigkeiten.

Gut, warum sollten wir so etwas tun? Wozu soll das gut sein? Warum sollten wir uns damit befassen?

Mir ist klar, hören Sie: Manche von Ihnen habe ich bereits beschrieben. Sie sitzen scheinbar im Saal, sind aber eigentlich dabei, Wasser zu treten. Sie wissen es, Gott weiß es und der Teufel weiß es, weil er Sie schikaniert hat. Vielleicht betrifft es eine Beziehung oder ein finanzielles Problem. Sie mögen selbst schuld sein oder keinerlei Einfluss darauf haben. Es könnte ein Eheproblem oder eine Krankheit sein. Ich weiß, dass hier Menschen im Saal sind und dass Menschen mir gerade zuhören, deren Seele überflutet wird und die sich fühlen, als wären sie im tiefen Schlamm ohne Boden unter den Füßen und die sagen: „Gott, ich bin in Not." Gut, der Psalmist sagte: „Ich werde Dich erheben. Ich werde darüber sprechen, wie groß Du bist, werde ein Lobopfer bringen und Dich auf diese Art preisen, Todah. Warum? Zunächst, weil Er würdig ist. Egal, was in Ihrem Leben passiert... ob wir durchblicken oder nicht, Gott verdient unser Lob. Aber es gibt einen zweiten Grund und der ist sehr wichtig. Schauen Sie sich mit mir bitte Psalm 50 an. Psalm 50:23.

Psalm 50:23
„Wer Dank opfert (Todah), der ehrt mich, und wer seinen Weg recht ausrichtet, dem zeige ich das Heil Gottes!"

Wir wissen, wenn wir auf diese Weise den Herrn mit einem Lobopfer preisen und Ihm danken, verherrlichen und ehren wir Gott. Und dann heißt es: „Wer seinen Weg recht ausrichtet..." und das ist mehr als nur: „Gott, ich werde ab jetzt so leben, wie Du es möchtest." Die New International Version setzt einen anderen Akzent und die Amplified Bible ähnelt der NIV hier. Hören Sie es sich an, es ist wichtig! In der NIV steht: „Wer Lobopfer bringt, ehrt mich und bereitet den Weg, damit ich ihm das Heil Gottes zeigen kann."

Bedenken Sie das! Wer Lobopfer darbringt, wer Dank opfert, ehrt mich und bereitet den Weg, damit ich ihm das Heil Gottes zeigen kann. Und das Wort ‚Heil‘ bedeutet im Alten Testament Befreiung, Rettung, Sicherheit, Wohlergehen und Gesundheit... all das steckt in dem Wort Heil und es wird auf verschiedene Weise übersetzt. Er sagt: Wenn Sie inmitten von Schwierigkeiten Ihre Hände heben, Gott für Sein Wort danken und sich mit Seinem Wort eins machen, wenn Sie anfangen, von Seiner Kraft und Barmherzigkeit zu reden und zu singen, dann ebnen Sie und bereiten Sie den Weg, sodass Er Seinen Sieg in Ihrem Leben zeigen kann. Sie ebnen den Weg, damit Gott in Ihrer Situation, in Ihren Umständen, eingreifen kann. Generell habe ich gesehen, dass wir in unseren Lebensumständen eine von zwei Stimmen hören. Erstens werden Sie die Stimme des Heiligen Geistes hören und Er wird Gottes Treue, Sein unveränderliches Wesen und Seine verlässlichen Verheißungen betonen. Er ist immer da, um uns zu trösten, zu ermutigen und zu stärken. Jesus sagte, wenn Er kommt... und ich meine jetzt in das Leben der Gläubigen... wird Er Folgendes tun: Er wird uns an alles erinnern, was Er uns gesagt hat, Er wird uns ständig begleiten und stärken.

Aber wir hören in den Umständen unseres Lebens oft eine andere Stimme, und zwar die Stimme des Teufels: Zweifel, Ängste, Gefahren und Lügen. Wenn Sie die Lügen und Zweifel vom Teufel annehmen und aussprechen, werden diese Lügen und Zweifel wie ein Riese aufstehen und Sie binden. Wenn wir aber inmitten düsterer Umstände und großer Not Gottes Verheißungen annehmen und aussprechen, ehren wir Gott und bereiten den Weg dafür, dass Er diese Verheißungen in unserem Leben zur Realität machen kann. 

Offen gesagt ist mir lieber, dass Gott in meinem Leben wirkt, nicht der Teufel. Kann jemand dazu amen sagen? 

Ich möchte Ihnen jetzt ein wunderbares Beispiel dafür in der Bibel zeigen. Es steht in Jona. Schlagen Sie es doch bitte mit mir auf. Jona... Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona. Wir werden etwas Zeit im Buch Jona verbringen und ich möchte Sie bitten, sich voll darauf zu konzentrieren, denn es enthält eine herrliche, sehr befreiende Wahrheit. Jona 2:1.

Jonah 2:1
„Aber der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte."

Wir wissen, warum Jona dort war. Er war Gott ungehorsam. Gott hatte gesagt: „Geh und predige in Ninive." Jona wollte nicht hingehen... in die große Hauptstadt der Assyrer. Vielleicht war er ein Nationalist, liebte Israel und hasste jedes andere Land und wollte deshalb nicht gehen. Vielleicht wusste er als Prophet, dass die Assyrer schließlich Israel angreifen, einnehmen und in Gefangenschaft führen würden und wollte ihnen deshalb nicht die Botschaft bringen. Weiter hinten im Buch hat er das immer noch nicht geklärt und hofft, Gott würde sie alle töten. Er flieht nach Tarsis, dem heutigen Spanien, so weit weg von Ninive, wie es in der damals bekannten Welt ging. Es erhebt sich ein großer Sturm. Schließlich bekennt Jona den anderen auf dem Boot: „Wisst ihr, es liegt an mir.

Werft mich über Bord und der Sturm wird aufhören." Sie tun es und der Sturm hört auf. Gott sandte einen großen Fisch, um Jona zu verschlucken. 

Das interessiert mich. Wir lasen gerade in Vers 1, dass er drei Tage und Nächte im Bauch des Fisches war. Wie geht es direkt danach weiter? Dann. „Dann betete Jona zum Herrn." Dieser Mann ist so stur und so entschlossen, den Einwohnern Ninives nicht zu predigen, dass er drei Tage und Nächte im Bauch des Fische verbringt, bevor er überhaupt betet. Wenn es je einen schweren Fall gab, dann hier!

Vielleicht sind Sie vor Gott auf der Flucht, sind heute abend hier und denken, Sie seien hart im Nehmen. Wissen Sie, Sie können nicht schneller laufen als Gott und Sein Wort. Es läuft sehr schnell, sagt die Bibel. Die Tatsache, dass Sie hier sind, bedeutet, dass Gott etwas in Ihrem Leben tut. Also betet Jona. Jona 2:2.

Jona 2:2-5
„Und Jona betete zum Herrn, seinem Gott, aus dem Bauch des Fisches und sprach: (Hier ist sein Gebet im Bauch des Fisches) Ich rief aus meiner Bedrängnis zum Herrn, und er antwortete mir.

Aus dem Schoß des Scheol (oder der Hölle) schrie ich um Hilfe - du hörtest meine Stimme. Und du hattest mich in die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere, und Strömung umgab mich. Alle deine Wogen und deine Wellen gingen über mich dahin. Da sprach ich: Verstoßen bin ich von deinen Augen hinweg, dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel."

Wir wollen kurz über diese Verse sprechen. Ja, das hat etwas mit Lobpreis zu tun. Wir werden es sehen, also bleiben Sie dran. In Vers drei sagte er: „Ich schrie zum Herrn aus meiner Bedrängnis."

Das Wort ‚Bedrängnis‘ kommt von einem hebräischen Wort, dass binden, festbinden, begrenzen und bedrängen bedeutet. 

Ich garantiere Ihnen, dass Jona den Bauch des Fisches nicht gemütlich fand. Er hatte wenig Freiraum.

Er verglich es und sagte: „Aus den Tiefen der Hölle schreie ich zu Dir." Es ist wie in der Hölle! In den Versen 4 und 5 zitiert Jona Psalm 88 und Psalm 31. Jona kannte Gottes Wort. Am Ende von Vers 5 zitiert er wieder die Schrift und sagt: „... dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel."

Das ist für uns heute Morgen sehr wichtig und es ist sehr wichtig für unser Bibelstudium. Er sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel." Er bezieht sich hier auf den Tempel Salomos in Jerusalem, wo Gottes Gegenwart wohnte. Jona bestieg das Boot nach Tarsis, weil er vor Gottes Gegenwart floh. 

Unter dem Alten Testament wohnte Gottes Gegenwart und Seine Herrlichkeit im Allerheiligsten in dem Tempel, den Salomo erbaute. sie können später in 1.Könige 8 und in 2.Chronik 6 nachlesen. 

Als Salomo den Tempel für den Herrn fertiggestellt hatte, erfüllte die Herrlichkeit Gottes den Tempel.

Sie kam in Form einer Wolke und Salomo betete, als Gottes Herrlichkeit vor ganz Israel in den Tempel einzog. Jede folgende Generation kannte den Inhalt des Gebets, das Salomo sprach. Sie lehrten es ihren Kindern als eine Offenbarung Gottes, was es auch war. Und als Jona sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel," zitierte er aus Salomos Gebet. Er zitierte das Wort Gottes, das Salomo aussprach, als er den Tempel einweihte. Als er sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel," bezog er sich auf etwas, was Salomo vor vielen Jahren sagte. In seinem Gebet sagte Salomo: Wenn ein Israelit sündigt und Schwierigkeiten auf sich bringt... „ ... und sich demütigt, betet und sich deinem Heiligen Tempel zuwendet, (und wörtlich) und sein Herz wieder dazu bringt, dein Angesicht zu suchen, Gott, dann wirst du vom Himmel her hören, seine Sünde vergeben und ihn aus all seiner Not erretten." 

Und Salomo war sehr konkret und sagte: „Wenn eine Seuche ausbricht, eine Hungersnot oder jemand eine Krankheit hat, wenn die Armee des Volkes Gottes besiegt ist und Israel sich dem Tempel zuwendet (sich wieder Gottes Gegenwart zuwendet) und sie anfangen, Gottes Gegenwart zu suchen, von ganzem Herzen zu beten und sich zu demütigen, dann, Gott, höre vom Himmel und heile ihre Krankheit und befreie sie von der Seuche, von der Hungersnot und von ihren Feinden." Er sagte sogar, wenn sie in ein fremdes Land verschleppt werden, alles verlieren und in totaler Armut und Gefangenschaft leben und sich dann deinem Tempel zuwenden, dein Angesicht suchen und beten, dann: „Gott, wirst du hören und ihnen Mitleid seitens ihrer Eroberer gewähren, selbst in einem fremden Land." 

Es ist wirklich ein erstaunliches Gebet und tatsächlich eine Offenbarung über Gott und Sein Handeln. Darauf bezieht sich Jona. Lesen wir weiter, Jona 2:6.

Jona 2:6-8
„Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott!  Als meine Seele in mir verzagte (wörtlich, als mein Leben dahinschwand), gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel."

Eine Frage, Jona: Woher weißt du, dass dein Gebet in den heiligen Tempel kam? Weil Gott genau das durch Salomo versprach. Wenn jemand in irgendeiner Notlage ist, selbst wenn die Ursache Torheit oder Rebellion ist und er umkehrt, Gottes Angesicht sucht und betet, wird Gott das Gebet hören und erhören. Jona spricht hier also im Glauben.

Wissen Sie, ich liebe die Geschichte von Jona. Im Bauch des Fisches dankt er Gott aufgrund Seines Wortes und der Fisch spuckte ihn tatsächlich aus. Und vielleicht werden wir inmitten unserer Probleme geschluckt und sehen überall nur Probleme. Wie Jona, wo er auch hinsah, sah er den Wal, den Fisch.

Aber als er sich entschloss, Gott Lob und Dank zu opfern, spuckte ihn der Fisch aus. 

Ich denke, unsere Probleme werden uns ausspucken, wenn wir Gott aufgrund der Verheißungen in Seinem Wort danken. Wissen Sie, was mich an dieser momentanen Serie so begeistert? Wir werden noch eine Weile dabei bleiben und uns alle hebräischen Worte für ‚preisen‘ ansehen. Sie sollten sich keine Folge entgehen lassen! Schalten Sie also nächste Woche wieder ein. Hören Sie, falls Sie noch nie Kontakt zu mir aufgenommen haben, würde ich gerne von Ihnen hören! Schicken Sie mir doch bitte ein Email und sagen Sie mir, ob die Sendungen ein Segen für Sie waren. Ich möchte Sie sogar herausfordern. 

Wenn die Sendungen Sie gestärkt haben oder ein Segen für Sie waren, warum dann nicht etwas säen? Wissen Sie, das Ziel unserer Arbeit ist, die Welt mit der guten Nachricht von Jesus Christus, mit der Wahrheit Seines Wortes, zu erreichen. Und nur, weil uns treue Partner wie Sie und potentielle Partner unter den Zuschauern helfen, können wir das überhaupt tun. Wir vertrauen Gott Woche für Woche für unsere fortlaufenden Sendungen. Wollen Sie daran Anteil haben? Ich bete, dass Gott Ihr Handeln segnet. Bis zur nächsten Woche.

 
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