Lobpreis mit Einsicht - Teil 3 23.08.2009
Ich freue mich, dass Sie unsere Sendung sehen. Wir studieren das Thema Lobpreis. Die Bibel sagt, wir sollen Ihn mit Einsicht preisen und nur aus Gottes Wort können wir etwas darüber lernen. Sieben verschiedene hebräische Worte werden in der englischen Bibel nur als preisen übersetzt, obwohl jedes Wort eine eigene Bedeutung hat. Wir untersuchen eins dieser Worte, das Jona im Bauch des Fisches verwendete. Bei einer Art des Lobpreises, die er praktizierte, zitiert er folgende Verheißung Salomos für uns. Wenn wir in Gefangenschaft oder krank sind und uns dann dem heiligen Tempel zuwenden, was bedeutet, dass wir uns auf Gott ausrichten und beten, wird Gott uns aus jeder Notlage befreien. Jona zitiert die Verheißung und fängt dann im Bauch des Fisches an, Gott ein Lobopfer zu bringen. Freund, ich sage Ihnen, das hat weitreichende Bedeutung für uns. Wenn Sie mit Schwierigkeiten und Problemen zu tun haben, sollten Sie gut zuhören. Es könnte Ihr Leben total verändern!
Und Salomo war sehr konkret und sagte: „Wenn eine Seuche ausbricht, eine Hungersnot oder jemand eine Krankheit hat, wenn die Armee des Volkes Gottes besiegt ist und Israel sich dem Tempel zuwendet (sich wieder Gottes Gegenwart zuwendet) und sie anfangen, Gottes Gegenwart zu suchen, von ganzem Herzen zu beten und sich zu demütigen, dann, Gott, höre vom Himmel und heile ihre Krankheit und befreie sie von der Seuche, von der Hungersnot und von ihren Feinden."
Er sagte sogar, wenn sie in ein fremdes Land verschleppt werden, alles verlieren und in totaler Armut und Gefangenschaft leben und sich dann Deinem Tempel zuwenden, Dein Angesicht suchen und beten, dann: „Gott, wirst du hören und ihnen Mitleid seitens ihrer Eroberer gewähren, selbst in einem fremden Land."
Es ist wirklich ein erstaunliches Gebet und tatsächlich eine Offenbarung über Gott und Sein Handeln.
Darauf bezieht sich Jona. Lesen wir weiter, Jona 2:6.
Jona 2:6-8
„Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte (wörtlich, als mein Leben dahinschwand), gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel."
Eine Frage, Jona: Woher weißt du, dass dein Gebet in den heiligen Tempel kam? Weil Gott genau das durch Salomo versprach. Wenn jemand in irgendeiner Notlage ist, selbst wenn die Ursache Torheit oder Rebellion ist und er umkehrt, Gottes Angesicht sucht und betet, wird Gott das Gebet hören und erhören. Jona spricht hier also im Glauben.
„Gott, ich weiß, dass Du mein Gebet erhört hast." Vers 9, bleiben Sie dran.
Jona 2:9-10
„Die, die nichtige Götzen verehren, verlassen ihre Gnade. Ich aber will dir Opfer bringen mit der Stimme des Lobes (raten Sie, was hier steht - todah); was ich gelobt habe, werde ich erfüllen. Bei dem Herrn ist Rettung."
Nach diesen Ereignissen... Jona ist im Bauch des Fisches: „Ich bin echt in der Hölle. Ich bin eingezwängt, mir hängt Seetang um den Hals, mein Leben schwindet dahin. Gott, ich kehre um und wende mich deinem Tempel und deiner Gegenwart zu und ich weiß, dass du mein Gebet erhört hast." Und dann sagt er etwas total Seltsames. Es steht fast in Klammern, wie ein Gedanke, der ihm gerade in den Sinn kam. Mitten in seinem Gebet sagt er in Vers 8: „Die, die nichtige Götzen verehren, verlassen ihre Gnade."
Okay, Jona, was soll das denn bedeuten? Es gehört scheinbar nicht dorthin. Die, die sich an nichtige Götzen wenden, sich ihnen widmen und sie beachten... die King James Übersetzung sagt: „Die, die auf betrügerische Eitelkeiten achten."
Eine Eitelkeit ist etwas, das leer und absolut substanzlos ist. Diese Übersetzung sagt „wertlose Götzen", aber eigentlich steht hier nicht das Wort „Götzen". Manchmal, eher selten, ist in der Schrift konkret von Götzen die Rede, aber meist steht dort nur „leer". Wer auf leere Lügen achtet, verlässt seine Gnade.
Rotherhams Übersetzung sagt: „Jene, die auf Eitelkeiten und Lügen achten."
Die Septuaginta sagt: „Wer auf Eitelkeiten und Lügen hört, sie achtet oder beachtet."
Sie achten sie und das Resultat ist, dass sie ihre Gnade verlassen, die Gnade, die Gott ihnen versucht zu erweisen. Betrügerische Eitelkeiten... oder nehmen wir es, wie es hier steht. Wörtlich wertlose Götzen, könnte sich, wie gesagt, auf die Götzen beziehen, die die heidnischen Nationen anbeteten und manchmal auch Israel.
Jetzt bleiben Sie dran, das kann Ihr Leben verändern. Obwohl der Götze aus Holz oder Stein besteht, stand er für eine Lüge des Feindes und war eine schamlose Beleidigung für Gott. Gott gebot Israel, Ihn anzubeten und Ihn allein, den einzig wahren Gott. Aber der Teufel wollte sie dazu verleiten, einen Götzen aufzurichten und ihn anzubeten. Er war leer und eitel, aber sie achteten auf ihn und gaben die Gnade auf, die Gott ihnen gewähren wollte - und es war eine Lüge.
Gut, was hat das mit uns zu tun? Warum hat Jona sich auf einmal darauf bezogen, mitten im Bauch des Fisches? Weil der Teufel uns viele Lügen sagt, die Gott und seinem Wort widersprechen.
Manchmal, wenn wir sie beachten wie Israel die Götzen, stellt der Teufel diese Lüge als Wahrheit dar und wenn wir darauf eingehen, verlassen wir die Gnade. Der Teufel wird Ihnen Vorschläge machen, die vielleicht logisch sind, aber nicht mit Gottes Wort übereinstimmen.
Nehmen Sie einen Sünder, jemanden aus der Welt. Demjenigen kommt ein Gedanke - vielleicht durch einen Professor, vielleicht auf anderem Weg: „Eine Schöpfung gab es nie. Es gibt keinen Gott. Du bist aus einer Mikrobe in einem Urmeer entstanden." Das ist eine Lüge. Aber wenn ich diese Lüge annehme... wissen Sie was? Ich werde die Gnade der Errettung aufgeben, die Gott mir gewähren will.
Oder jemand glaubt, dass es Gott und einen Himmel gibt, hat aber folgende Lüge des Teufels geschluckt: „Du kommst nur durch Leistung hinein. Gott hat eine riesige Waage und legt all deine schlechten Taten und Gedanken auf die eine Seite und all deine guten Taten und Gedanken auf die andere Seite. Dann geht er einen Schritt zurück. Wenn die Waage in Richtung der guten Taten ausschlägt, bist du im Himmel willkommen, aber wenn das nicht der Fall ist, hast du Pech gehabt."
Das ist eine Lüge.
Oder andere haben folgende Gedanken angenommen: „Weißt du, dein Verhalten war so schlecht, dass dir nie vergeben werden kann. Deine sexuelle Sünde, die Perversion, deine Lügen damals und deine schlechten Taten... du hast hier gelogen und dies getan, Gott würde dir auf keinen Fall vergeben. Du bist einfach zu schlecht. Vergiss es einfach. Du hast keine Chance!"
All das sind betrügerische Eitelkeiten. All das sind hohle Lügen. Doch wenn wir auf diese Dinge achten, werden wir die Gnade der Errettung abweisen.
Der Teufel kommt nicht und sagt: „Hey, wie wär‘s mit einer betrügerischen Eitelkeit? Ich habe einen ganzen Karton voller Lügen für dich. Und wenn du sie glaubst, wirst du total unten sein, auf geht's."
Nein, der Teufel kann sehr, sehr religiös klingen.
Ich weiß noch... ich war gerade Christ geworden, versuchte wirklich, Gott zu dienen und zu tun, was richtig ist. Und wie bei vielen von uns war mein Körper weit über 20 Jahre trainiert, Böses zu tun.
Der Apostel Paulus sprach in Römer, Kapitel 7 davon, dass das Wesen der Sünde noch in unserem Körper steckt. Er sagte: „Nach dem inwendigen Menschen habe ich Gefallen am Gesetz Gottes, aber ein anderes Gesetz wirkt in meinen Gliedern, das mich zur Sünde verleiten will."
Und Gott sei Dank ist die Antwort, wenn Sie weiterlesen, in Christus Jesus, um das zu überwinden.
Aber die Wahrheit ist: Es findet bei jedem von uns ein Kampf zwischen unserem wiedergeborenen Geist, in dem der Heilige Geist wirkt, und unserem Fleisch statt. Das Fleisch von manchen unter uns war sehr, sehr geübt in bestimmten Dingen, bevor wir zu Christus kamen. Manche von Ihnen rauchten zwei, drei Päckchen am Tag. Sie wurden errettet und dachten: „Mein Körper ist Gottes Tempel. Ich werde nicht mehr rauchen." Jawohl! Und zwanzig Minuten nach dieser Entscheidung redet Ihr Körper zu Ihnen: „Gib mir eine Camel! Ich will eine Camel haben - ohne Filter! Gib mir eine Camel!" „Nein, ich werde es nicht tun! Ich werde es nicht tun!" „Komm schon, ich nehme auch Benson and Hedges, irgendeine! Such eine Kippe im Aschenbecher. Bitte, bitte!"
Ein Kampf findet statt. Es kann um Sex, Rauchen, Essen oder dergleichen gehen. Ich tat also als junger Christ etwas und wusste, dass es nicht richtig ist. Ich fühlte totale Verdammnis und sagte:
„Gott, es tut mir leid! Es tut mir leid!" Ich hörte eine Stimme, die mir sagte: „Hosea 4:6." Ich hörte eine Bibelstelle. Ich wusste, dass es Hosea in der Bibel gibt. Ich wusste nicht, was dort steht. Ich suchte die Stelle schnell und las sie. Es handelte davon, dass Menschen umkommen aus Mangel an Erkenntnis. Dann heißt es: „Weil ihr Erkenntnis verworfen habt, werde auch ich euch als Priester vor mir verwerfen. Weil ihr das Gesetz eures Gottes verworfen habt, werde auch ich eure Kinder vergessen." Ich weiß noch, dass eine finstere Depression über mich kam und ich dachte: „Das war's. Gott hat mich verworfen. Meine Kinder sind nicht einmal geboren und ich habe bereits ihr Leben ruiniert. Ich fühle mich so elend."
Der Teufel säuselte mir ins Ohr: „Du taugst nichts, du taugst nichts. Du taugst nichts, Junge, du taugst nichts. Das sag ich dir noch mal..." Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie besiegt und wertlos ich mich fühlte. Generationen nach mir hatte ich negativ beeinflusst.
Gott sei Dank für den Heiligen Geist, nicht wahr?
Ein Christ kam zu mir... all das lief in meinem Innern ab... sie kamen zu mir und legten, ohne ein Wort zu sagen, ihre Bibel auf meinen Schoß. Der erste Johannesbrief war geöffnet und ein Vers war rot markiert. Es war
1.Johannes 1:9
„Wenn wir unsere Sünde bekennen, ist Er treu und gerecht, unsere Sünde zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen."
Ich dachte: „Oh, Gott, du hast mich nicht abgeschrieben. Es wird meinen Kindern gut gehen."
Aber der Teufel propagiert eine Lüge. Und es ist nicht immer eine eindeutig offensichtliche Angelegenheit. Er kann wirklich religiös daherkommen. Vielleicht sogar so: „Gott liebt dich nicht.
Wäre das der Fall, warum passieren dann diese Dinge in deinem Leben? Er hört deine Gebete nicht.
Du kannst gleich aufhören. Wenn die anderen Christen in der Cottonwood Gemeinde wüssten, wie du wirklich bist, würden sie dich teeren und federn und aus der Stadt jagen. Du hast kein Recht, dich Christ zu nennen. Du kannst nicht vor Gott treten."
Der Teufel ist hinterhältig. Zunächst verlockt er jemanden zu Sünde, und wenn derjenige nachgibt, wird er zum Anwalt der Ehre Gottes: „Oooh, du kannst nicht zu Gott kommen. Er ist böse auf dich."
Und wenn wir darauf hören, lehnen wir die Gnade ab.
Hier haben wir Jona, bedenken Sie das. Drei Tage und drei Nächte ist er im Bauch des Fisches, hat Seetang um den Hals, sein Leben schwindet dahin. Ihm wird klar, dass er unglaublich stur und Gott gegenüber rebellisch war. Sein Verhalten kostete die restliche Besatzung fast das Leben. Ihm wird klar, dass ihm das Schicksal einer ganzen Stadt total egal ist. Also kehrt er um und sagt: „Gott, Salomo sagte unter der Inspiration des Heiligen Geistes, wenn ich umkehre und dein Angesicht suche, würdest Du hören, mir vergeben, mich retten und freisetzen." Und mittendrin sagt Jona:
„Wer leere Lügen beachtet und auf sie hört, verlässt seine Gnade."
Was könnte Jonas betrügerische Eitelkeit gewesen sein? Vielleicht sagte ihm der Teufel etwas wie:
„Du warst Gott ungehorsam, mein Junge. Du wirst in dem Fisch sterben. Gott hat dein Gebet nicht gehört. Du bist so stur und rebellisch. Der Fisch hat dich verschluckt und du hast nicht gebetet. Drei Tage hast du nicht gebetet. Du hofftest, du würdest sterben. Du hast Gottes Gnade nicht verdient, du Versager, du fieser Typ! Als von Gott gesalbter Prophet hattest du eine Gabe von Gott und du hast es vermasselt. Du sagst, du hast dich Gottes heiligem Tempel zugewandt und Er hat dein Gebet gehört.
Er hat es nicht gehört. Das galt nur zu Salomos Lebzeiten und nicht etwa heute. Vielleicht hat es bei Salomo funktioniert, aber nicht heute... vielleicht zu biblischen Zeiten, aber heute nicht mehr. Gib am besten auf. Ob du dich zum Tempel gewandt hast oder nicht, es bringt dir sowieso nichts."
Besonders gerne nutzt der Teufel die Tatsache aus, dass ein Gläubiger Gott ungehorsam war, lädt ihm Verdammnis auf und sagt ihm, dass Gott ihm nicht vergeben hat. Manche sind jahrelang oder gar ein Leben lang durch diese betrügerische Eitelkeit gebunden.
Was tut Jona also? Vers 10:
„Ich aber will dir Opfer bringen mit der Stimme des Lobes; was ich gelobt habe, werde ich erfüllen. Bei dem Herrn ist Rettung."
Ich werde ein Dankopfer bringen, wörtlich: ‘die Hände in Übereinstimmung mit dem heben, was Gott sagte‘, in diesem Fall durch Salomo. Mit Seetang um seinen Kopf und während sein Leben dahinschwand, hob er seine Hände, pries Gott und machte sich eins mit Seinem Wort: „Gott, Dein Wort sagt, wenn ich umkehre, Deine Gegenwart suche und mich Deinem Heiligen Tempel zuwende und bete, wirst Du mir vergeben und mich befreien. Herr, ich danke Dir, dass Du Dein Wort und Deine Verheißung wahr machst. Es ist egal, dass ich in einem Fisch am Grund des Ozeans bin. Errettung, Rettung und Befreiung kommen von Dir. Gott, ich werde Dich für Dein Wort preisen, weil Du gesagt hast, Du wirst mich erhören. Du sagtest, Du wirst mich befreien. Du sagtest, Du wirst mir gnädig sein.
Du sagtest, Du wirst mir Gnade erweisen. Gott, ich preise Dich!" - Bedenken Sie, er ist in einem Fisch!
Und was ist die Reaktion? Was geschieht daraufhin? Nun, Jona hat den Weg bereitet, indem er seine Hände hob und Gott für Sein Wort dankte, denn Gott erfüllte das Wort in seinem Leben. Das Resultat? Jona 2:11.
Jona 2:11
„Und der Herr sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land."
Und, Freund, wenn Sie sich in Problemen genauso verhalten, werden Ihre Probleme Sie auch ausspeien.
Ich war in einer Vorstandssitzung einer anderen Gemeinde. Ich war schon ein paar Jahre in diesem Vorstand. Sie hatten ein paar finanzielle Probleme und der leitende Pastor hatte für ein ausgeglichenes Budget gebetet. Er hatte konkret gebetet: „Gott, bis zu unserer Vorstandssitzung, bei der ich den Finanzbericht vorlegen muss, Gott, verhilf uns zu einem ausgeglichenen Budget!" Sie waren 19.000 Dollar im Minus. Er fing an, Gott zu danken und zu preisen: „Unser Budget wird bis zur Vorstandssitzung ausgeglichen sein." Er dankte Gott und pries Ihn. Wir kommen zur Vorstandssitzung und das Budget ist nicht ausgeglichen. Hinterher erzählte er mir: „Der Teufel flüsterte mir in der Sitzung ins Ohr: ‚Du hast keinen Glauben. Gottes Wort ist nicht wahr. Das Budget wird nie ausgeglichen sein. Eure Rechnungen könnt ihr nie bezahlen. Du wirst einen schlechten Ruf in der Umgebung haben. Was für ein Christ bist du? Was für ein Leiter bist du?‘" Er sagte, er fühlte sich etwa so groß. Statt dessen sagte er mitten in der Sitzung: „Gott, ich danke Dir! Ich danke Dir!" Die Sitzung wurde mittendrin unterbrochen. Jemand kam herein mit einem Scheck über 21.000 Dollar... mitten in der Sitzung! Wer hält das für eine gute Unterbrechung? Nun, er hatte ein Lobopfer dargebracht.
Schauen Sie mit mir bitte in das Neue Testament, in den Philipperbrief. Ich weiß, dass viele das kennen.
Philipper 4:6 sagt:
„Sorgt euch um nichts ..."
Macht euch keinerlei Sorgen. Schauen Sie bitte alle hoch, auch wenn Sie noch blättern. Legen Sie eine Pause ein. Sorgt euch um nichts. Egal womit Sie konfrontiert sind, es trifft darauf zu. Wenn Sie total fertig sind... keine Sorge! Wenn Ihre Ehe fast zerbricht... keine Angst! Finanzen... keine Sorge!
Kinder... keine Sorge! Zukunft... keine Sorge! Verwirrung... keine Sorge! Sorgt euch um nichts.
Lesen wir weiter. Philipper 4:6.
Philipper 4:6
„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen (in jeder Situation) lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit (was kommt danach?) Danksagung vor Gott kundwerden!"
Mit Danksagung! Wir danken Ihm, dass Er uns gehört und erhört hat. Freund, wir tun das im Glauben.
Ich denke, eins der einfachsten Beispiele, die ich je hörte, kam von einem Mann namens Doc Horton.
Er predigte hier in der Gemeinde vor ein paar Jahrzehnten und er sprach über seine Kindheit auf einer Farm. Ich denke, er hatte zehn oder elf Geschwister. Einmal saßen Sie alle am Esstisch... und er beschrieb Mamas Buttermilchbrötchen und einen ganz bestimmten Sirup sehr genau. Und er sagte:
„Man nahm ein heißes Brötchen, drückte es ein und füllte es mit Sirup und Butter." Er sagte: „Man hatte das Gefühl, man sei gestorben und bereits im Himmel." Es lag ein Berg davon auf einem Teller.
Sie wurden sehr schnell weniger, bis nur noch eins übrig war." Und er sagte: „Ich war das jüngste Kind, kannte aber das Geheimnis. Ich wusste, wie ich das Brötchen von Papa bekommen konnte.
Niemand anders bekam es." Er sagte: „Ich rief am Tisch aus: ‚Papa, danke für das Brötchen!‘" Papa nahm es... die anderen Kinder grummelten... und reichte es weiter. Es wurde von einem zum anderen gereicht." Niemand sonst durfte es essen, weil er schon vorher Papa dafür dankte. Er sagte:
„Irgendwie begriffen es meine Geschwister scheinbar nicht, aber ich wusste, wie ich das letzte Brötchen angele."
Und, Freund, wir müssen mitten in unseren Umständen und Situationen sagen: „Papa, danke für das Brötchen." Wir opfern im Voraus Dank.
In Apostelgeschichte 27 wird ein schwerer Sturm beschrieben... tagelang sah man weder die Sterne noch den Mond. Alle Hoffnung auf Rettung schwand. Paulus erschien ein Engel und sagte ihm, dass er und alle anderen auf dem Schiff gerettet werden würden. Er sagte in Vers 25 Folgendes: „Seid nun guten Mutes, Männer. Ich vertraue Gott, dass es so kommen wird, wie mir gesagt worden ist." Gehen Sie ein paar Verse weiter zu Vers 35, es heißt: „Er dankte Gott vor allen."
Manche begreifen nicht, dass der Sturm zu dieser Zeit noch tobte. Er hatte ein Wort, er hatte eine Verheißung von Gott und der Sturm tobte unvermindert weiter. Er versammelte die Mannschaft und dankte Gott vor allen. Und er dankte nicht nur für ihre kleine gemeinsame Mahlzeit. Er dankte Gott für die Bewahrung bis zu diesem Zeitpunkt und dafür, dass Gottes Wort eintreffen wird.
In Johannes 11 steht Jesus an der Gruft von Lazarus. Als Lazarus noch tot war, sagte Er: „Vater, ich danke Dir, dass Du mich erhört hast."
Vielleicht stehen Sie heute am Grab Ihrer Finanzen. Vielleicht stehen Sie am Grab Ihrer Ehe und die Liebe ist erstorben. Vielleicht ist Ihre Zukunft ein Scherbenhaufen. Ihre Hoffnung ist tot. Sie müssen aufstehen und sagen: „Vater, ich danke Dir, dass Du mich erhört hast und Dein Wort sagt: „Alles ist möglich dem, der da glaubt." Und Dein Wort sagt: „Du wirst das gute Werk, was Du in mir begonnen hast, vollenden." Fangen Sie an, mit Gottes Wort übereinzustimmen. Was tun wir? Wir ehren Ihn und wir bereiten den Weg für Sein Eingreifen, Seine Befreiung und Seine Rettung. Todah.
Ich habe das schon mal erzählt. Einmal kamen... es war ziemlich am Anfang unserer Ehe... ein paar Rechnungen trafen völlig unerwartet ein. Janet und ich waren total überrascht und die Rechnungen waren immens hoch. Wir waren nicht in der Lage, uns Geld zu leihen. Ich hatte absolut keine Idee, wie wir an das Geld kommen könnten und das brachte uns in eine sehr heikle Lage. Ich bin sonst sehr ausgeglichen. Manche erinnern sich daran, dass ich das erzählte. Bei mir gibt es kein großes auf und ab. Ich bin ziemlich stabil. Ich denke, Gott hat mich einfach so gemacht. Aber ich kam total ins Trudeln. Eine tiefe dunkle Depression kam auf mich und 24 Stunden lang redete ich nicht einmal mit meiner Frau. Sie sprach mich an und ich behandelte Sie wie Luft. Ich lief einfach an ihr vorüber.
Sie wusste, dass ich echte Probleme hatte, denn während unserer Ehe verhielt ich mich niemals so.
Ich dachte nur: „Wir sind am Ende, erledigt. Wir sind finanziell am Boden." Ich fiel in ein tiefes Loch und das währte fast volle 24 Stunden. Ich ging wirklich raus, setzte mich auf den Bordstein vor dem Haus und dachte: „Wir sind erledigt." Diese dunkle Wolke war auf mir. Ich dachte nur: „Gott, was kann ich tun?" Ich spürte, dass der Heilige Geist mir etwas zuflüsterte. Ich saß auf dem Bordstein vor dem Haus. Der Heilige Geist schien mir zuzuflüstern: „Warum machst du nicht das, was du jedes Wochenende predigst?" Ich dachte: „Das will ich nicht tun." Und das wollte ich nicht hören. Und ich dachte: „Gott, Du hast Recht!" Ich stand auf. Die Depression wich nicht und ich hob meine Hände.
Ich laufe vor meinem Haus auf der Straße umher, hin und her vor meinem Haus... und fing an, so laut ich konnte, zu jubeln und Gott zu preisen. Ich betete Gott an und dankte Ihm. Ich dankte Ihm dafür, wie gut Er ist. Ich dankte Ihm für Seine Verheißungen, dass Er all unserem Mangel nach Seinem Reichtum an Herrlichkeit in Jesus Christus begegnen wird, dass nichts für Gott zu schwer ist. Und ich lobte Ihn und lobte Ihn... ich wusste, dass die Nachbarn zuhörten und es war mir egal. Ich weiß es auch, weil ein Nachbar, zu dem wir bisher kaum Kontakt hatten, mir etwas später von seinem Dach aus quer über die Straße etwas zurief, als ich in meine Einfahrt abbog. Ich fragte: „Was?" Er sagte: „Ich sagte, Ehre sei Gott!" Wissen Sie, nach fünfzehn bis zwanzig Minuten vor meinem Haus wich die Depression von mir und Gott wirkte auf eine sehr ungewöhnliche Weise, wie ich es nie erwartet hätte und befreite uns aus diesem Dilemma. Es war erstaunlich! Sehen Sie, es bereitet den Weg für Gottes Rettung.
Wissen Sie, Freund, Gott sieht nicht die Person an. Was Er für den einen tut, ist Er bereit, auch für einen anderen zu tun. Wenn ich eine Verheißung ergreife, die Er gibt und Sie eine Verheißung ergreifen, die Er gibt, wird Er sich für mich und auch für Sie als stark erweisen. Wie gesagt, ich war in einer akuten finanziellen Notlage und ich ging nach draußen... ich hatte das Gefühl, meine Welt bricht zusammen... und fing an, Gott laut anzubeten. Vielleicht sind Sie gerade in einer ähnlichen Situation.
Warum fangen Sie nicht im Glauben an, Gott Lob und Dank zu opfern und schauen, was dann passiert?
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