Lobpreis mit Einsicht - Teil 4                                                       30.08.2009

 


Waren Sie jemals in einem Gottesdienst, wo jemand Gott wirklich laut lobte? Und es war wirklich nervig? Wissen Sie, alles hat seine Zeit. Aber vielleicht war dieses Verhalten biblischer als Sie je dachten. Wir schauen uns verschiedene hebräische Worte über Lobpreis an und eins der Worte, die mit Lobpreis übersetzt werden, bedeutet sich mit sehr lauter Stimme an Gott zu wenden. Ich denke, es wird Ihnen gefallen.

Gott möchte, dass wir zu Ihm singen. Er möchte, dass wir Ihn preisen, aber wir sollen es mit Einsicht tun. Nur an einer Stelle können wir Einsicht über Lobpreis und Anbetung und deren Stellenwert in unserem Leben bekommen... wie das in unserem Leben aussehen soll, die genaue Bedeutung, die Resultate und wie wir vor Gott kommen sollen... wir bekommen Einsicht durch die Bibel.

Kommen wir zu einer Bibelstelle. Psalm 63. Schauen Sie sich den Vers bitte mit mir an. Wir wollen uns den Vers 3 von Psalm 63 ansehen. Dort steht:

Psalm 63:4
„Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen werden dich rühmen."

Gut, dieses hebräische Wort, das in unserer englischen Bibel als preisen übersetzt wird, ist das Wort Shabach.

Es wird s-h-a-b-a-c-h geschrieben. Wörtlich bedeutet es, laut anzubeten und Gott laut für bestimmte Dinge zu preisen. Es wird konkret gesagt, dass das laut geschieht. Sagen Sie alle: laut. 

Shabach ist absolut nicht leise. Und ich weiß... ja, manche Leute sagen: „Ja, Pastor, die Lautstärke ist doch nur etwas für extreme Pfingstler oder so?" Oder: „Das galt nur für die Juden, oder?" Nicht wirklich! Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 117 an. Psalm 117... ich lehre wirklich sehr gerne über diese Dinge, denn ich denke, jeder, der Jesus liebt, möchte Ihn wirklich anbeten und zwar in jeder möglichen Weise. Manchmal begrenzen uns unsere religiösen Traditionen, manchmal auch Menschenfurcht. Aber Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit kennen und die Wahrheit wird euch freisetzen."

Ich denke, wenn Menschen die verschiedenen Formen des Lobpreises in der Bibel sehen, wird das ihre Einstellung total ändern. Sie werden Gott ganz anders anbeten oder zumindest völlig neue Wege entdecken, das zu tun. Psalm 117:1 sagt:

Psalm 117:1
„Lobt den Herrn, alle Nationen! Rühmt ihn, alle Völker!"

Das Wort „rühmt" ist unser Wort Shabach. Vers 2.

Psalm 117:2
„Denn mächtig über uns ist seine Gnade! Die Treue des Herrn währt ewig! Halleluja!"

Achten Sie darauf, was hier steht: „Rühmt ihn, alle Völker ". Also ist es nicht nur für die Juden, nicht wahr! Und dann: „Lobt Ihn" - Shabach - ruft mit lauter Stimme zu Ihm, alle Völker! Schließt das Wort „alle" irgendjemanden aus? Gut, wir alle gehören zu „alle Völker"!

Manche Menschen denken, um Gott besonders zu ehren oder, wie die Bibel manchmal sagt, um Ihn wahrhaftig zu fürchten, um Gottesfurcht und Ehrerbietung zu zeigen, müssen wir still sein. Nur wenn wir leise sind, wird deutlich, dass wir Ihn fürchten.

Nun, manchmal mag Stille angebracht sein, aber Ehrfurcht Gott gegenüber, obwohl dabei Stille manchmal angebracht ist, bedeutet nicht, still zu sein. Gott fürchten bedeutet nicht, still zu sein, obwohl dadurch manchmal wirkliche Ehrerbietung zum Ausdruck kommt. Gott Ehre zu erweisen oder Ihn zu fürchten, bedeutet, Ihm Respekt zu zollen. Manchmal, wenn wir Gott Ehre erweisen, Ihn respektieren oder fürchten wollen, müssen wir Ihn laut preisen. Wir schlagen das nicht auf, aber in Psalm 22:24 steht: "Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, lobet ihn;..." Dort steht ein anderes Wort, zu dem wir noch kommen werden. Es bedeutet schwärmen, prahlen und laut preisen. „Wer wirklich Gott fürchtet, Ihn respektiert und ehrt ", sagt der Psalmist, „der sollte das durch lauten und ausgelassenen Lobpreis ausdrücken. Auch so können wir, und manchmal ist das sehr angebracht, unsere Ehrerbietung Gott gegenüber zeigen.

Leider gleichen viele Kirchen eher Friedhofskapellen als Stätten des Lobpreises. Eine Familie fährt zur Kirche. Die Familie besteht aus fünf Menschen und das Auto ist voller Leben. Das Radio dröhnt, die Kinder lachen und kitzeln sich gegenseitig... wie gesagt, high Life, bis sie vor der Kirche parken. Alle fünf geben keinen Ton mehr von sich. Sie laufen still in die Kirche und sitzen dort wie bei einem Begräbnis. Dann verlassen sie die Kirche und steigen in ihr Auto. Das Leben kehrt erst wieder zurück, wenn sie losgefahren sind. Da stimmt doch etwas nicht!

Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 132 an. Dieser Vers bezieht sich auf Shabach und ist sehr interessant. Psalm 132:9.

Psalm 132:9
„Deine Priester sollen sich bekleiden mit Gerechtigkeit, und deine Frommen sollen jubeln!"

Und dann auch Vers 16:

Psalm 132:16
„Seine Priester will ich bekleiden mit Heil, seine Frommen sollen laut jubeln."

Gut, die Heiligen, die Gott errettet hat, sollten vor Freude jubeln. Hier steht ein ganz anderes hebräisches Wort. Es bedeutet buchstäblich... passen Sie auf!... Schrill schreien oder kreischen, schrille kreischende Laute von sich zu geben. Wie geht das? Manche können das. Buchstäblich schrill kreischen und zu Gott schreien!

Folgendes habe ich kürzlich in einem Gottesdienst erzählt, aber es geschah vor vielen Jahren. Mike Keyes predigte bei uns - ein Missionar aus den Philippinen. Wir nahmen ihn und seine Frau Ethel abends zu einem Spiel der Angels mit. Ich weiß nicht mehr, gegen wen sie spielten, aber sie sahen alt aus. Sie wissen, wie es gegen Ende eines Baseballspiels ist, wenn die Heimmannschaft total hinten liegt, das Stadion leert sich - all die treuen Fans. Es war nur noch ca. ein Fünftel der Zuschauer da. Wir blieben dort. Wir saßen in der Gefahrenzone. Es war die 2. Hälfte des 9. Innings. Die Angels waren sieben Runs im Rückstand. Wir blieben also. Jemand kommt und trifft. Ziemlich gut. Der nächste trifft, jemand stiehlt eine Base. Jemand erzielt ein Double und dadurch einen Run. Ein anderer trifft; noch ein Run gewonnen. Es kommt zu einem Out. Noch jemand trifft. Und, wissen Sie, bald haben sie vier Runs gewonnen. Sie sind nur noch drei Runs zurück. Es gibt zwei Outs. Die Bases sind besetzt. Der Batter steht da. Es geht um volle vier Punkte. Der Werfer warf genau durch die Mitte, er trifft ihn genial: Grand slam homerun. Das Fünftel der Fans und wir, die wir dort waren, fingen an laut und schrill zu schreien. Das Stadion explodierte. Das war total spontan. Ich dachte nicht darüber nach. Ich sprang auf, Janet sprang auf, Mike und Ethel sprangen auf. Wir schrieen und schrieen und schrieen, pfiffen und schrieen. Das geschah in allen Blöcken und dauerte zehn Minuten. Es nahm ab und dann wieder zu. Wir liefen die Stufen im Stadion herunter, um näher ans Spielfeld zu kommen und überall fingen die Leute an, spontan zu jubeln. Eine halbe Stunde später waren wir auf dem Parkplatz und kleine Gruppen jubelten, johlten, schrieen und pfiffen spontan - auf dem Parkplatz! Das war erstaunlich! Wegen eines Baseballspiels! 

Wer meint, dass wir etwas mehr Grund dazu haben, unsere Begeisterung lautstark zu äußern? Ganz bestimmt! Der Sohn Gottes ist aus dem Grab auferstanden! Ja, darüber können wir jubeln! Er hat mich von meinen Sünden errettet. Er nahm Schläge auf sich, damit wir geheilt werden können. Er ist ein guter Gott! Ich weiß, jemand wird sagen: „Nun Pastor, gut und schön, aber ich halte mich an das Neue Testament. All diese Verse sind aus dem Alten Testament." Gut, schauen wir uns das Neue Testament an. Schauen wir uns das Lukasevangelium an... Lukas, Kapitel 17. Lukas 17, Vers 12. Eine Geschichte, die viele kennen. Lukas 17:12.

Lukas 17:12-15 Und als er in ein Dorf einzog, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von fern standen. Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich unser! Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie gereinigt. Einer aber von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme";

Wie tat er das?... mit lauter Stimme!

Lukas 17:16-17 „und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach":           

„Warum bist du so laut? Pssssst. Zeig Ehrerbietung. Wo bleibt dein Respekt?"

Nein, Jesus antwortete in Vers 17:           

Lukas 17:17-18
 „Sind nicht die Zehn gereinigt worden? Wo sind die Neun? Haben sich sonst keine gefunden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling?" 

„Neun andere sollten mich hier laut preisen und Gott mit lauter Stimme verherrlichen. Wo sind sie?" Jesus hatte nichts gegen die Lautstärke. 

Lukas 19:35-39  „Und sie führten ihn zu Jesus; und sie warfen ihre Kleider auf den Esel und setzten Jesus darauf Während er aber hinzog, breiteten sie ihre Kleider aus auf den Weg. Und als er sich schon dem Abhang des Ölbergs näherte, fing die ganze Menge der Jünger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben über alle die Wunderwerke, die sie gesehen hatten,  und sie sagten: "Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn!" Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Höhe! Und einige der Pharisäer aus der Volksmenge sprachen zu ihm: Lehrer, weise deine Jünger zurecht!"

Es wird immer Menschen geben, die lauten Lobpreis nicht mögen. Sie mochten es auch deswegen nicht, weil sie Jesus priesen. Dieser religiöse Geist möchte immer den Lobpreis dämpfen. Schauen wir, wie Jesus reagiert:

Lukas 19:40
 „Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien."

Es würden buchstäblich die Steine schreien. Sie priesen Ihn laut und Jesus sagte: „Wenn sie aufhörten, würden die Steine stattdessen weitermachen." Ich habe Neuigkeiten: Selbst im Himmel werden Sie dem nicht entkommen. Schauen wir uns die Offenbarung an. Offenbarung, Kapitel 5. Offenbarung 5:9.

Offenbarung 5:9-12 „Und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen! Und ich sah: Und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron her und um die lebendigen Wesen und um die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis."

Sie preisen lautstark das Lamm im Himmel. Schauen Sie sich Offenbarung 7:9 an.

Offenbarung 7:9-10
„Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!"

Freund, Sie werden der Außenseiter im Himmel sein, wenn Sie lauten Lobpreis nicht mögen. Lauter Lobpreis und Jubel waren im Alten Testament und bei den ersten Christen normal, Jesus bestärkte sie darin, es wird im Himmel praktiziert. Es ist etwas Gutes!

Wann immer wir anbeten, wollen wir sensibel sein für den Heiligen Geist... und bitte verstehen Sie mich richtig... das bedeutet, dass Jubeln nicht immer angebracht ist.

Es passt nicht immer mit dem zusammen, was Gott unter uns tut. Klatschen ist auch nicht immer angebracht. Wir streben nach der Führung des Heiligen Geistes in unserer Anbetung und wollen als Einzelne und als Gemeinde nichts tun, was die Aufmerksamkeit von Jesus weg auf uns zieht. Wenn Ihr Verhalten Sie selbst mehr in den Mittelpunkt rückt als Jesus oder wenn wir uns entsprechend verhalten würden, ist etwas falsch und daneben. Andererseits sollen uns religiöse Traditionen und Menschenfurcht nicht einschränken. 

Manche bringen Freunde in die Gemeinde und beten dann: „O Gott, o Gott, ich bete, dass in diesem Gottesdienst nichts schief geht. Meine Freundin war endlich bereit mitzukommen. O Gott, lass den Gottesdienst normal und ruhig werden." Dann stellt sich heraus, dass du sie zum wildesten Gottesdienst des Jahres brachtest. 

Hören Sie: Wenn der Ablauf unter Gottes Führung steht, ob es Weissagen, Jubeln oder einen Aufruf betrifft, wenn es von Gott ist, vom Heiligen Geist, hat es eine göttliche Attraktivität, selbst wenn die Person so etwas noch nie in einer Kirche oder überhaupt erlebt hat. Nun, Freund, wenn es von Gott ist, haben wir gewonnen.

Ein paar Denkanstöße zu lautem Lobpreis und Jubel.

Erstens ist es biblisch, wie wir gesehen haben. Zweitens hat Gott uns nicht ohne Grund befähigt, laut zu rufen. Dachten Sie je darüber nach? Gott schuf Adam und Eva und gab ihnen und allen Nachfahren die Fähigkeit, sich laut zu äußern. Wozu? Damit Adam durch das Paradies rufen konnte: „Hallo Eva, was gibt es zu Mittag?" Warum gab Gott uns die Fähigkeit zur Lautstärke? Um bei Gefahr zu schreien? Nun, Freund, diese Art von Gefahr gab es in Gottes ursprünglicher Schöpfung nicht.

Gott gab uns diese Fähigkeit in erster Linie, um Ihn anzubeten, um zu Ihm zu rufen und um Ihn laut zu preisen. Es gibt einen Grund, warum wir jubeln können! Drittens werden Sie merken, dass Jubeln und Gott anzubeten Sie von Stolz freisetzen kann.

Manche Menschen müssen etwas Stolz loswerden. Das Problem ist, dass Sie sich zu viele Gedanken darüber machen, was andere über Sie denken. Das erschwert nicht nur die Anbetung, sondern auch vieles andere. Denn, Freund, alle Bereiche unseres Lebens hängen zusammen. Sie können Ihr Leben nicht in einzelne Bereiche aufteilen. Wenn wir in diesem Bereich die Meinung anderer fürchten, hat das auch Einfluss auf andere Bereiche. Es ist eine Möglichkeit, Menschenfurcht und Stolz loszuwerden. Viertens kann es Ihren Glauben an Gott freisetzen. Sie werden nicht zu jemandem rufen, wenn Sie nicht glauben, dass es Ihn gibt. Es bringt Ihren Glauben zum Ausdruck. Ihr Glaube kann durch Jubel und lauten Lobpreis freigesetzt werden. Fünftens fühlt es sich einfach gut an. Sechstens bekommt Gott die Ehre, wenn wir Ihn preisen, nachdem Er uns in einem Bereich den Sieg gab. Gott bekommt die Ehre, wenn wir Ihn preisen, nachdem Er uns in einem Bereich den Sieg gab. Und noch ein letzter Gedanke: Um nach dem Sieg jubeln zu können, ist es wichtig, zu lernen vor dem Sieg zu jubeln... im Glauben. Um nach dem Sieg jubeln zu können ist es wichtig, zu lernen vor dem Sieg zu jubeln... im Glauben.

Schauen Sie sich mit mir eine letzte Stelle an. Sie steht in Josua, Kapitel 6. Josua, Kapitel 6. Josua ist die Leitung anvertraut worden. Mose ist gestorben, der Jordan wurde überschritten und das erste Hindernis ist die Stadt Jericho. Sie ist total verschlossen. Sie scheint unzugänglich. Schauen Sie mit mir bitte Josua 6:1 an.

Josua 6:1-2
 „Und Jericho hatte seine Tore geschlossen und blieb verschlossen vor den Söhnen Israel. Niemand ging heraus, und niemand ging hinein.  Da sprach der Herr zu Josua: Siehe, ich habe Jericho, seinen König und seine tüchtigen Krieger in deine Hand gegeben."

Wissen Sie was? Die Bibel sagt im Römerbrief, dass Gott das, was nicht ist, ruft, als sei es da. Und genau das tut Gott hier. Bei dieser kleinen Lektion im Römerbrief geht es um Glauben, wie damals, als Gott zu Abraham sagte... er und seine Frau hatten keine Kinder... Er sagte: „Zu einem Vater vieler Nationen habe ich dich gemacht." Und wenn Gott etwas in die Vergangenheit setzt, wenn Gott Nichtseiendes ruft, als sei es da, autorisiert Er uns, dasselbe zu tun. Und hier sagt Er Josua: „Josua, sieh mal, ich habe (Vergangenheit) die Stadt in deine Hand gegeben, seine mächtigen Männer, der König, sie gehören dir. Es ist erledigt." Gott ruft etwas, was nicht ist, als sei es. Indem Er das tut, autorisiert Er uns, dasselbe zu tun. Es wäre sicher für manche von Ihnen interessant zu studieren, was Gott in die Vergangenheit setzt. Das ist wirklich augenöffnend. Gott sagt also: „Josua, du musst das sehen!" Josua sieht die Sache aus der natürlichen Perspektive und sagt: „Ich sehe nur Männer mit Pfeil und Bogen auf der Mauer. Ich sehe nur die Männer mit den Speeren auf der Mauer und ich sehe das riesige Tor, das verriegelt ist." Aber Gott sagt: „Nein, du brauchst die Sicht des Glaubens. Sieh, ich habe sie dir gegeben, Josua. Es ist bereits geschehen." Und dann gibt Gott ihm Anweisungen. Vers 5.

Josua 6:5

„Und es soll geschehen, wenn man das Widderhorn anhaltend bläst und ihr den Schall des Horns hört, dann soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei erheben. Die Mauer der Stadt wird dann in sich zusammenstürzen, und das Volk soll hinaufsteigen, jeder gerade vor sich hin."

Das Wort Kriegsgeschrei bedeutet, ohrenbetäubenden Lärm machen. Josua 6:16.

Josua 6:16
„Und es geschah beim siebten Mal, da stießen die Priester in die Hörner und Josua sagte zum Volk: Erhebt das Kriegsgeschrei! Denn der Herr hat euch die Stadt gegeben."

Jetzt spricht auch Josua in der Vergangenheit. Das größte Problem mancher Menschen sitzt ca. 3 Zentimeter unter ihrer Nase. Sie müssen lernen, so zu reden wie Gott, Freund. Schauen wir uns Vers 20 an. Hier ist das Ergebnis:

Josua 6:20
„Da erhob das Volk das Kriegsgeschrei, und sie stießen in die Hörner. Und es geschah, als das Volk den Schall der Hörner hörte, da erhob das Volk ein großes Kriegsgeschrei. Da stürzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk stieg in die Stadt, ein jeder gerade vor sich hin, und sie nahmen die Stadt ein."

Mein lieber Freund, mein Bruder, meine Schwester, wir müssen lernen zu jubeln, wenn die Mauern noch stehen. Wir müssen das lernen, wenn die Mauern unserer Schwierigkeiten noch stehen und uns verhöhnen. Manche von Ihnen stehen gerade einem Jericho gegenüber. Vielleicht betrifft es Ihre Gesundheit oder einen anderen Lebensbereich, vielleicht betrifft es Ihre Kinder, Ihre Ehe oder Probleme in anderen Bereichen Ihres Lebens. Für Sie hat es den Anschein: „Diese Schwierigkeit ist unüberwindlich. Das ist echt zu viel! Ich bin ratlos!" In letzter Zeit sahen Sie nur die Männer mit Pfeil und Bogen oben auf der Mauer. Gott sagt: „Nein, du musst etwas anderes sehen." Sie müssen rufen, während die Mauern noch stehen, denn dadurch werden sie einstürzen.

Und heute abend sehen manche von Ihnen Ihren Sieg im Glauben und Sie müssen rufen, während die Mauern noch stehen. Andere haben bereits Ihren Sieg erlebt und Sie müssen rufen und Gott mit Jubel anbeten, wegen der Dinge, die Er für Sie tat. Wo auch immer Sie heute abend stehen, Tatsache ist: Gott verdient Ihren Lobpreis und Ihre Jubelrufe. Ganz bestimmt!

 Wissen Sie, vielleicht ist es an der Zeit für Sie, wie für Josua und ganz Israel, im Glauben zu rufen. Jeder kann rufen, wenn die Mauern bereits gefallen sind, wenn die Flut vorüber ist. Aber wir brauchen Glauben, um zu rufen, wenn die Mauern Jerichos noch stehen und eine Flut uns bedroht. Wissen Sie, die Bibel sagt, ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Vielleicht müssen Sie Ihre Stimme und Ihre Hände erheben und anfangen, Ihm im Glauben zu danken. Vielleicht sieht nichts anders aus. Vielleicht scheint es, als sei die ganze Hölle sich gegen Sie verbündet hat. Aber, mein Freund, wenn Sie Ihre Hände heben und Gott für Seine Treue danken werden, eine Verheißung ergreifen, anfangen, Sie zu zitieren und Gott dafür zu preisen, werden Sie sehen, dass sich die Lage zu Ihren Gunsten ändert. Unser Gott ist treu. Die Bibel sagt, Er wacht über Sein Wort, um es auszuführen. Wissen Sie, die Währung des Himmels ist Glaube. Was Himmel und Erde verbindet, nennt sich Glaube. Glaube gibt uns Zugang zu der Gnade Gottes, in der wir stehen. Warum preisen Sie Gott nicht heute im Glauben!           


 
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