Lobpreis mit Einsicht / Teil 6 / 13.09.09
Hallo, willkommen zur heutigen Sendung. Das ist bisher das faszinierendste Thema, das wir je als Gemeinde studiert haben. Wir untersuchen verschiedene hebräischen Worte für ‚preisen‘. Mindestens sieben verschiedene hebräische Worte werden in unserer englischen Bibel als ‚preisen‘ übersetzt und jedes Wort hat eine andere Bedeutung im Hebräischen. Sie haben alle einen Bezug zum Lobpreis. Wir werden uns jetzt ein Wort anschauen, was oft als ‚preisen‘ übersetzt wird, wörtlich aber ‚singen‘ bedeutet. Das hat phänomenale Auswirkungen. Wissen Sie, vielleicht können Sie keinen Ton halten, aber Gott möchte, dass Sie singen. Dinge können passieren, wenn Sie singen. Lesen Sie in der Bibel nach: Wenn Gottes Volk anfängt zu singen und zu preisen, geschehen übernatürliche Dinge. Hören Sie, wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie und lassen Sie uns gemeinsam zum Wort Gottes kommen. Wir wiederholen einen kleinen Teil der Botschaft der letzten Woche, um den Kontext zu verstehen und gehen dann weiter. Kommen wir nun zum Wort.
Und wo es heißt, dass Er ein geknicktes Rohr nicht zerbricht, bezieht sich das auf etwas, was Kinder damals taten. Das Schilf wuchs am Fluss und sie schnitten es ab und machten Flöten daraus. Ganz einfach, in wenigen Minuten konnte man eine Flöte herstellen. Sie bohrten ein paar Löcher hinein und bauten kleine Flöten. Aber weil das Rohr sehr dünn war, war es empfindlich und brach schnell. Dann war die Flöte verstimmt. Man konnte damit die Töne nicht mehr treffen. Also zerbrachen sie sie, warfen sie weg und bauten sich eine Neue.
Wissen Sie, manche Menschen wurden so sehr verletzt und so beschädigt und ramponiert im Leben, dass sie verstimmt sind. Die Beziehung zu ihrer Familie und zur Gesellschaft ist total unharmonisch. Das ich auch im Hinblick auf Gottes Plan für ihr Leben der Fall. Wissen Sie, Jesus schreibt sie nicht ab!
Vielleicht sitzen Sie heute hier, wurden verletzt und geschunden und fühlen sich völlig daneben. Etwas stimmt bei Ihnen nicht. Vielleicht gibt es gar keine Musik mehr in Ihrem Leben. Und ich möchte Ihnen sagen: Jesus wird Sie nicht abschreiben. Er wird Sie wiederherstellen. Er wird Sie reparieren, damit aus Ihrem Leben wieder wunderbare Musik für Gott hervorkommen kann. Er kann Ihnen wieder ein Lied ins Herz geben. Ein geknicktes Rohr wird Er nicht zerbrechen.
Es war vor einigen Jahren, vielleicht vor 12 Jahren... ich hatte sehr große Schwierigkeiten mit ein paar Leuten. Und damals fühlte ich mich ungefähr so: „Ich habe ganz vergessen, wie oft ich ihnen mein Gesicht zuwandte und Schläge bekam. Mein Entgegenkommen wurde immer wieder missbraucht." Das zog sich lange Zeit hin. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr mich diese Erfahrungen verletzt hatten. Ich erkannte die Last nicht, die ich trug, bis eines Tages etwas passierte. Ich betete und hatte den Eindruck, ich erlebte eine kleine Heimsuchung der Gnade Gottes. Und Gott zeigte mir... wissen Sie, die Bibel sagt: „So viel an euch ist, jagt dem Frieden mit allen nach."
Ich hatte den Eindruck, dass der Herr sagt: „Du hast getan, was du kannst. So viel an Dir liegt, hast du getan. Sie haben nicht darauf reagiert. Vielleicht ändern sie sich später." Es ist ähnlich wie im Epheserbrief: „Nachdem ihr alles getan habt, steht fest." Manchmal haben wir alles getan, was uns möglich ist, und müssen die Dinge in Gottes Hände legen. Ich hatte den Eindruck, dass ich das tun sollte und Gott gab mit etwas Weisheit. In diesem Moment wurde etwas in mir geheilt. Ich wusste, dass etwas passiert ist. Gott gab mir die Weisheit und mir war klar, dass ich nichts mehr zur Verbesserung der Situation tun konnte. Doch etwas in mir veränderte sich. Ich hatte Gewissheit, dass sich etwas veränderte, als ich aus meinem Büro zum Auto ging und mich singen hörte. Lobpreislieder, spontane Lieder, kamen wie von selbst aus meinem Innern. Ich ertappte mich und sagte: „Das ist schon lange nicht mehr passiert." Früher war das bei mir ganz normal. Es ist sowieso immer Musik in mir. Wenn ich zuhause bin, habe ich normalerweise eine Gitarre in der Hand und spiele irgend etwas. Ich singe gerne. Ich liebe Musik. Diese Musik war ungefähr seit einem Jahr verschwunden. Und plötzlich stellte Jesus dieses geknickte Rohr wieder her und aus meiner Seele kam wieder Musik für Gott hervor. Das ist etwas Wunderbares!
Ich denke, Gott ist Gesang wichtiger als uns generell bewusst ist. Man kann direkt und indirekt aus dem 38. Kapitel des Buches Hiob ableiten, dass Gott die Schöpfung nicht nur durch gesprochene Worte, sondern durch Gesang schuf. Ich gebe diesen Gedanken an Sie weiter, dass Gott, als Sonne, Mond, alle Sterne und alle Galaxien im Universum entstanden, nicht nur sagte: „Es werde Licht", sondern dass Er sang.
Ich bin überzeugt, dass Er über uns singt. Ich denke, vor Grundlegung der Welt sang Gott über Ihnen, sang Seinen Plan für Ihr Leben, sang Segnungen, sang über Wohlergehen, sang Frieden über Sie und Ihre Kinder. Die Bibel sagt, dass Gott von Anbeginn gute Werke für uns geplant hat, in denen wir wandeln sollen, in Epheser 2:10. Hören Sie sich diesen Vers an... er steht in Zefanja 3:17... hören Sie zu:
Zefanja 3:17
„Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir, ein starker Retter. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dich beruhigen in seiner Liebe und wird über dich mit Gesang fröhlich sein." Gott freut sich über uns und ist freundlich zu uns. Er beruhigt uns mit Seiner Liebe und Er ist über uns mit Gesang fröhlich. Nun, wenn Er es jetzt tut, tat Er es auch von Anbeginn, weil Er sich nicht ändert. Ich stelle mir vor, wie Gott über mir singt.
Er singt mir Segnungen zu.
Er singt mir Frieden zu.
Er singt mit Führung zu.
Er singt mir Annahme zu.
Er singt mir meine Bestimmung zu.
Und ich denke, die Engel stimmen ein.
Und, Freund, wenn ich meine Stimme erhebe und anfange, zu Gott zu singen... ich sage Ihnen etwas: Es ist so harmonisch, dass der Vater anfängt zu lächeln.
Worüber singen wir, wenn wir Zamar singen? Hier sind ein paar Themen. Schreiben Sie die Stellen auf. Wir schlagen sie nicht auf. Psalm 92:2-4 sagt, wir sollen über Seine Gnade und Treue singen. Darüber können wir allerdings singen! Seine Gnade ist gewaltig und Er ist unendlich treu. Psalm 59:17-18 sagt, wir sollen von Seiner Kraft und Stärke singen und der Tatsache, dass Er uns beschützt und uns Gnade erweist. Ich sage Ihnen: Die Ewigkeit reicht nicht aus, um von all der Gnade zu singen, die ich in meinem Leben empfangen habe. Darüber sollen wir singen. In Psalm 30:3-5 wird verkündet: „Zu dir habe ich geschrieen, und du hast mich geheilt." Und dann heißt es: „Lobsinget dem Herrn, ihr seine Heiligen." Es sind Menschen hier, die von Gott geheilt wurden. Wenn Er nicht in Seiner Gnade eingegriffen hätte, wäre das Ihr vorzeitiger Tod gewesen. Freund, es lohnt sich, darüber zu singen! Bitte beachten Sie folgenden Psalm... Psalm 33... weil es so interessant ist, wie Zamar hier übersetzt wurde und weil uns noch etwas genannt wird, wofür wir Gott lobsingen können.
Psalm 33:2-4
„Preist den Herrn mit der Zither; spielt ihm auf der zehnsaitigen Harfe! Singt ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall! - Nun gut, und warum?
Vers 4:
„Denn richtig ist das Wort des Herrn, und all sein Werk geschieht in Treue."
Wir können zu Ihm singen wegen Seines Wortes und wegen Seiner Werke. Wir können darüber singen, dass Sein Wort wahr und unveränderlich ist, und über Seine mächtigen Taten.
Sie haben vielleicht gedacht, als wir lasen: „Singet Ihm ein neues Lied," dass es sich um unser Wort Zamar handelt, aber das ist nicht der Fall. Das Wort Zamar kommt in Vers 2 vor. Es ist nicht das Wort, das mit „singt" übersetzt wird, sondern vielmehr „spielt Ihm". Spielt Ihm eine Melodie, Zamar, mit einem zehnsaitigen Instrument.
Ich wollte Ihnen diese Stelle zeigen, weil sie uns eindeutig zeigt, dass wir zu Gott singen und Ihn preisen und anbeten können - mit einem Instrument. Wenn ein Gitarrist spielt, kann er damit Gott anbeten. Wenn ein Schlagzeuger spielt - Anbetung Gottes. Ein Klavierspieler kann Gott mit seinem Instrument anbeten. Hornspieler können Gott mit Ihren Hörnern anbeten. Falls Sie nur Kazoo spielen können, können Sie damit Gott anbeten. Sie können buchstäblich zu Gott singen indem Ihr Instrument und der Klang, der ertönt, zum Lobpreis wird, der Gott im Himmel erreicht.
Wir haben also ein paar Dinge gefunden, über die wir zu Ihm singen können. Wo sollen wir zu Ihm singen? Wir lasen, zuhause auf unseren Lagern. Wir lasen auch, in der Versammlung der Heiligen.
Und wir lasen, unter den Völkern. Es ist in mehreren Psalmen davon die Rede, dass wir unter den Völkern, den Heiden, Zamar zu Ihm singen sollen. An drei Orten sollen wir das tun: Zuhause, gemeinsam in den Versammlungen der Gläubigen und außerhalb der Kirche, unter den Unerretteten.
Das bringt uns zu einem wichtigen Punkt. Zamar soll Gott als Lobpreis gebracht werden, soll aber auch als Lehre und zur Evangelisation gesungen werden.
Zamar soll Gott als Lobpreis gebracht werden, soll aber auch als Lehre und zur Evangelisation gesungen werden.
Sprechen wir zunächst über den Gesang in der Versammlung der Heiligen. Schauen wir uns Epheser, Kapitel 5... Neues Testament... Epheser, Kapitel 5... Epheser 5:17.
Epheser 5:17-19
„Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt!"
Zwei Dinge geschehen hier. Ich singe zu Gott und preise Ihn. Gleichzeitig singe ich zu Menschen: „... indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet." Es wird gesagt, dass ich auf diese Weise voll Heiligen Geistes bleibe und den Willen Gottes besser verstehe, weil ich geistliche Wahrheiten singe. Ich kann den Willen Gottes unter anderem deshalb erkennen, weil wir von Gottes Willen, Seinen Werken, Seinen Wegen und Seinem Wort singen. Schauen Sie sich bitte mit mir Kolosser, Kapitel 3 an. Kolosser 3:16.
Kolosser 3:16
„Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!"
Ich kann gleichzeitig zu Ihm und zu Menschen singen. Wir sollen einander lehren und ermahnen mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern. Das Wort kann reichlich in uns wohnen, indem wir es singen. Unsere Lieder sollten voll geistlicher Wahrheiten sein. Es müssen keine Bibelstellen sein, aber sie müssen biblisch sein. Vielleicht etwas mehr als: „Ich muss Deine Umarmung und Deine Wärme spüren." Geht es da um Gott oder um Deinen Freund? Zum Beispiel: „Ich brauche Dich, so wie das Meer die Küste braucht." Gut, Sie verstehen schon... aber unsere Lieder müssen etwas mehr Tiefe haben.
Unser Gesang, wie auch unsere Predigt, sollte die Kraft haben, das Leben von Menschen zu verändern. Das kann nur geschehen, wenn die Botschaft des Evangeliums und das Wort Gottes in unseren Liedern ist. Was Sie singen, wird in Ihnen bleiben, ob es „Jesus, Liebe meines Lebens" oder „Mies bis in die Knochen" ist. Hören Sie, ich befürworte nicht Gesetzlichkeit: „Diese und jene Musik darfst du nicht hören!"
Mir gefällt die unterschiedlichste Musik, ich möchte Sie damit zum Nachdenken anregen. Lassen Sie das Wort reichlich in sich wohnen, indem Sie singen?
Wissen Sie, ein paar Freunde von mir arbeiten an einem erstaunlichen Projekt. Es nennt sich „Walking Bible". Ich ermutige Sie, Sie können walkingbible.com anklicken und es ansehen. Sie können alles kostenlos auf Ihrem iPod oder Computer herunterladen. Es läuft auf unterschiedlichen Systemen.
Bis jetzt haben Sie 900 Bibelstellen mit Musik unterlegt. Zu jeder Bibelstelle gibt es ein besonderes Lied. Ein wunderbares Bild erscheint und jemand liest dann die Bibelstelle oder nennt sie: 1.Korinther 13:1; dann wird 1.Korinther 13:1 gesungen. Am Ende sagen sie: 1.Korinther 13.1. Damit wollen sie Gläubigen helfen, das Wort Gottes durch Gesang in sich wohnen zu lassen.
Studien belegen, dass jeder hier im Westen im Schnitt wenigstens Teile von mindestens 2000 Liedtexten kennt. In der westlichen Welt kennt jeder wenigstens Teile von mindestens 2000 Liedtexten, während die selben Menschen meist keinen einzigen Bibelvers auswendig wissen und nie ein Gedicht auswendig lernten. Musik ist einflussreich, mein Freund, sehr einflussreich. Es gibt auch einfachere Übersetzungen, und zwar eine ganze Menge, die nur für Kinder sind. Sie haben dazu kindgerechte Bilder arrangiert, damit Kinder sich die Melodien merken können und so Gottes Wort in ihnen wohnt. Ich sage Ihnen, da ist Kraft dahinter!
Die Bibel deutet auch an mehreren Stellen im Alten Testament an, dass der Teufel, bevor er zum Teufel wurde, als Erzengel Luzifer vielleicht für die Anbetung verantwortlich war und im Himmel die Anbetung leitete. Deswegen will der Teufel Musik gebrauchen, um Menschen zu beeinflussen und zu manipulieren, weil ihm klar ist, wie kraftvoll dieses Mittel ist. Aber Freund, Gott ist derjenige, der die Musik schuf. Gott selbst singt! Und wenn wir sie richtig einsetzen, kann sie unser Leben enorm beeinflussen!
Gut, wir sollen in den Versammlungen der Heiligen singen, wenn wir Gott anbeten, aber auch lehren und ermahnen. Wir werden geistlich gestärkt, wenn wir das tun, wenn wir das Richtige singen. Aber dann sagte Er, wir sollen unter den Völkern singen. Gut, warum tun wir das? Schauen Sie sich bitte mit mir Römer, Kapitel 15 an. Römer 15:9: „Damit die Nationen aber..." Es ist von unerretteten Menschen die Rede.
Römer 15:9
„Damit die Nationen aber Gott verherrlichen möchten um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht: "Darum werde ich dich bekennen unter den Nationen und deinem Namen lobsingen.""
Wozu? Damit die Nationen, die Unerretteten, Gott verherrlichen um Seiner Barmherzigkeit willen.
Deswegen werde ich Ihnen von Jesus erzählen. Aber ich werde auch über Seine Taten und Sein Wesen singen, weil Musik kraftvoll ist.
Ich las eine Geschichte über einen Mann, der vor vielen, vielen, vielen Jahren durch Schottland reiste und predigte. Er reiste zum nächsten Ort im Zug und saß in einem Abteil mit einem Betrunkenen. Die Frau des Betrunkenen und ihr kleiner Sohn waren auch da und der Betrunkene benahm sich unmöglich. Er war unverschämt und laut und der Prediger fing einfach an, Loblieder zu singen... immer wieder sang er leise Loblieder. Schließlich schlief der Betrunkene ein. Fünfzehn Jahre später fuhr der Prediger wieder durch Schottland und nach einer Versammlung kam ein Mann mit seiner Frau zu ihm und sagte: „Erinnern Sie sich an mich?" Er sagte: Tut mir leid, nein." Er sagte: Ich war der Betrunkene, den Sie vor 15 Jahren im Zug in den Schlaf sangen." Er sagte: „Ich konnte nicht aufhören, über den Text der Loblieder nachzudenken, die Sie sangen. Kurz darauf führte mich jemand zu Christus. Und mein Sohn, der damals im Zug war, ist jetzt auf einer Bibelschule. Er wird Prediger werden." Und sein Sohn wurde zu einem der berühmtesten Prediger in England. Joseph Parker war Pastor einer der größten Kirchen Englands. Die Kraft eines Liedes!
Meine Schwester fand bei einem christlichen Konzert zu Christus.
Manche von Ihnen sind begabt! Sie müssen diese Begabungen außerhalb der Kirche einsetzen. Das kann einen starken Einfluss auf das Leben von Menschen haben. Ein Freund von mir, Monty, ein Mitglied unserer Gemeinde, nahm vor ein paar Jahren seine Gitarre am Tag mit an die Seebrücke von Huntington Beach, setzte sich unten an die Seebrücke und fing an, ein paar Lieder zu singen, die er geschrieben hatte. Nach ein paar Minuten war er umgeben von einem Haufen Surfern. Sie alle hörten seinem Gesang zu, und dann stoppte er und fragte sie, ob sie beten und errettet werden wollen. Alle wurden errettet. Dann legte er ihnen die Hände auf und sie wurden erfüllt vom Heiligen Geist. Er sagte, er schaute auf und unzählige Menschen beugten sich über das Geländer der Seebrücke und schauten sich die Surfer dort unten an, die in Sprachen redeten, weinten und Jesus dankten.
Wie kam das Wort Gottes in ihr Herz? Es geschah durch das Singen. Daher will ich Deinen Namen bekennen und unter den Nationen singen, oder unter den Unerretteten singen.
Ein letzter Gedanke. In zwei Situationen, sagt die Bibel, sollen wir singen. Erstens, wenn alles gut läuft. In Jakobus, Kapitel 5 steht: „Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen." Singen Sie, wenn Sie glücklich sind. Und wann noch? Wenn alles schief läuft. Wenn Sie traurig sind.
Wir alle kennen die Geschichte, Apostelgeschichte 16. Paulus und Silas werden geschlagen, ins Gefängnis geworfen. Ihre Füße waren im Block im innersten Gefängnis und es ist Mitternacht. - Sagen Sie alle: Mitternacht. - Nichts schien bei ihnen gut zu laufen. Alles geht scheinbar daneben. In ihrer dunkelsten Stunde beschwerten sie sich nicht. Die Bibel sagt, sie beteten und begannen Loblieder zu singen. Sie sangen zu Gott und die Gefangenen hörten es. Plötzlich gab es ein Erdbeben, das das Gefängnis erschütterte und die Ketten fielen von allen ab und alle Türen öffneten sich. Eine erstaunliche Geschichte!
Ja Freund, Sie müssen singen, wenn alles finster ist. Wenn scheinbar nichts so läuft, wie Sie es sich dachten, und Sie keinen Ausweg aus Ihrer Gefängniszelle sehen, dann müssen Sie singen.
Ich hörte die Geschichte eines Farmers im mittleren Westen, einem guten Christen, der in einem Jahr alles verlor. Andauernder Regen hatte die ganze Ernte vernichtet. Er nahm seinen kleinen Sohn mit.
Er hatte große raue Arbeiterhände, ergriff die kleine Hand seines Sohnes, lief an den Rand des Feldes und sah, dass alles ruiniert war. Der ganze Ertrag des Jahres war verloren. Es würde Jahre dauern und einige Rekordernten erfordern, um jemals wieder hochzukommen und das nächste Jahr würde besonders hart werden. Der kleine Junge war alt genug, um zu verstehen, dass sie in Not waren. Der kleine Junge sagte: „Plötzlich hörte ich etwas und schaute hoch. Meinem Vater liefen die Tränen und er sang: „Fels der Ewigkeit, meine Burg, lass mich bei Dir Zuflucht finden.‘" Und der kleine Junge wuchs auf, er war es, der die Geschichte erzählte, und sagte: „Seit dem Tag wollte ich den Gott, dem mein Vater dient, kennen lernen. Wenn er zu Ihm singen und Ihn in so schlimmen Umständen preisen konnte, als so ein schwerer Weg vor uns lag," sagte er, „entschied ich an dem Tag, den Gott meines Vaters kennen zu lernen." Ich sage Ihnen, Freund, Dinge können geschehen!
Als Paulus und Silas beteten und Loblieder sangen, sagt die Bibel, hörten es die Gefangenen.
Menschen hören zu und die Welt schaut zu. Das Erstaunliche war: Alle Gefängnistüren wurden geöffnet. Alle Ketten fielen ab.
Übernatürliche Dinge können geschehen, wenn wir singen. Mein Sohn Harrison, der heute hier sitzt, hatte als kleiner Junge eine schlimme Infektion beider Ohren. Wir beteten und es wurde nicht besser, brachten ihn zum Arzt, der allerlei Medizin verschrieb, die aber nicht wirkte. Schließlich wich die Infektion, aber auch sein Hörvermögen. Er büßte 80% seines Gehörs ein. Das war für uns als Eltern sehr schwer. Unser kleiner Sohn stand dort und wir sagten: „Harrison," und er drehte sich nicht um.
Nicht, weil er rebellisch war, er konnte uns nicht hören. Man musste ihn anschreien, dann drehte er sich um und sagte: „Ja?" Wenn man in normaler Lautstärke aus dieser Entfernung von hinten zu ihm sprach, konnte er nichts hören. Der Gedanke, dass mein kleiner Sohn schwerhörig ist, bedrückte mich sehr! Eines Abends lag er im Bett und schlief und ich war so zerbrochen deswegen und dachte: „Gott, wenn ich mit ihm tauschen könnte, würde ich es tun." Ich hatte den Eindruck, dass Gott flüsterte:
„Das musst du nicht tun. Es gab bereits einen Stellvertreter: Jesus. Er trug unsere Sünden selbst an seinem Leib an das Holz, auf das wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen wir geheilt worden sind."
Ich spürte, dass Gott mich inspirierte zu Singen. Ich fühlte mich nicht entsprechend, aber ich hob meine Hände und fing an zu singen und Gott über seinem Bett anzubeten. Vielleicht zehn Minuten oder etwas länger. Ich sang eine Weile im Geist und etwas geschah. Die Bedrückung wich von mir und ich spürte eine eindeutige Veränderung in mir. Es war wie ein Zeichen des Sieges und ich sagte mir: „Nun gut", und ging ins Bett. Als er am nächsten Morgen aufwachte, war sein Gehör zu 100% wiederhergestellt.
Vielleicht erleben Sie momentan Dinge und nichts scheint in Ihrem Leben richtig zu laufen. Wissen Sie, die Bibel sagt: „Sagt dank in allem," nicht für alles, sondern in jeder Lage und Situation sollen wir Gott danken. Wir leben in einer gefallenen Welt und es läuft nicht alles so, wie es ursprünglich gedacht war. Wir haben einen Feind, den Teufel, der wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann. Jesus sagte, er kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Nun, Freund, selbst wenn Sie nicht durchblicken, müssen Sie verstehen, dass Gott nicht Ihr Problem ist.
Gott ist nicht die Quelle Ihres Kummers. Ihre Not kommt nicht von Ihm. Er liebt uns. Er ist unser Vater.
Und wir zeigen, dass wir an Ihn und Seine Güte glauben, wenn wir Ihn mitten in den schrecklichsten Umständen preisen.
Wissen Sie, der Apostel Paulus und Silas verfolgten eine Vision, die Paulus von Gott bekam. Ein Mann aus Mazedonien sagte: „Komm nach Mazedonien und hilf uns." Sie kommen dort an und werden fast sofort fälschlich beschuldigt, werden geschlagen und ins Gefängnis gesperrt. Manche hätten gesagt: „Gott, das ist unfair! Das verstehe ich nicht! Es ergibt keinen Sinn! Ich versuchte nur, Dir zu gefallen und jetzt schau mal, was mir passiert ist." Aber statt sich zu beschweren, noch in Ketten und in Finsternis, beteten Sie und fingen an, Gott Loblieder zu singen. Manche von Ihnen befinden sich in einer ähnlichen Situation. Nichts ergibt Sinn. Sie fühlen sich wie im Gefängnis.
Es gibt keinen Ausweg. Sie müssen Ihn anbeten. Er ist würdig. Sie müssen zu Ihm singen.
Wer weiß? Vielleicht öffnet Ihnen eine Erschütterung alle bisher verschlossenen Türen. Andere stehen auf der anderen Seite. Gott hat Sie freigesetzt. Sie haben eine Gebetserhörung erlebt und müssen Ihn für Seine Güte und Barmherzigkeit in Ihrem Leben preisen.
Wissen Sie, was immer gerade in Ihrem Leben geschieht, Gutes oder Schlechtes, ob es leicht oder schwierig ist, Sie sollten singen. Sie sollten Ihre Stimme zu Gott erheben und im Glauben singen.
Egal, ob Sie gerade in einer guten oder einer schweren Phase sind. Gott liebt Sie und möchte Ihnen helfen.
Ich habe oft gedacht, wenn ich Menschen in Ihrem Wohnzimmer besuchen und mit ihnen einen Tee trinken, sie bei der Hand nehmen und mit ihnen beten könnte, täte ich das gerne. Ich würde Sie gerne treffen, Sie besuchen, etwas Zeit mit Ihnen verbringen, etwas über die Umstände Ihres Lebens erfahren und mit Ihnen beten. Aber näher kann ich den Wenigsten von Ihnen kommen. Dennoch fühle ich mich mit Ihnen verbunden. Ich danke Ihnen, dass Sie die Sendung sehen. Vielen Dank auch an jene, die uns unterstützen. Wir sind dringend darauf angewiesen, um einer sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahe zu bringen. Denjenigen, die für uns beten, danke ich dafür. Und wenn Sie mir nie geschrieben oder gemailt haben, tun Sie es doch einfach mal. Ich würde gerne von Ihnen hören.
Bis zur nächsten Woche. Gottes Reichtum und Seine Fülle sei immer mit Ihnen. Bis demnächst.
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