Lobpreis mit Einsicht -Teil 7 - 20.09.2009

Willkommen zu unserer Sendung. Wir sprechen über Lobpreis und Anbetung und schauen uns verschiedene hebräische Worte an, die als ‚preisen‘ übersetzt werden. Natürlich hat jedes dieser Worte eine spezielle Bedeutung und eine entsprechende Anwendung. Sie werden das Wort lieben, das wir heute anschauen werden und das als ‚preisen‘ in unseren Bibeln steht. Es wird Ihnen die Augen öffnen.

Wir sahen uns ‚Shabach‘ an, was als ‚preisen‘ übersetzt wird. Es bedeutet, laut ansprechen, laut verehren. Sagen Sie alle: laut. Nichts an diesem Wort ist leise. Und dann ‚Zamar‘. Es wird als ‚preisen‘ übersetzt, aber es ist ein Loblied gemeint und es bedeutet singen.

Psalm 72:15. Dieser Vers spricht prophetisch über den Herrn Jesus Christus. In Psalm 72:15 steht:

Psalm 72:15
„Und er soll leben, und von dem Golde Schebas wird man ihm geben; und man soll beständig für ihn beten, den ganzen Tag ihn preisen."

Er soll täglich gepriesen werden. Dieses hebräische Wort ist ganz anders als alle, die wir bisher ansahen. Es ist das Wort ‚Barak‘ und wird einfach B-A-R-A-K geschrieben. Normalerweise wird es als ‚segnen‘ übersetzt, hier aber steht „den ganzen Tag wirst Du gepriesen werden", oder „den ganzen Tag wird Er gepriesen werden", Barak. Schauen Sie sich bitte mit mir Vers 17 desselben Psalms an.

Psalm 72:17-19
„Sein Name soll ewig sein; vor der Sonne soll aufsprossen sein Name; und in ihm wird man sich segnen; alle Nationen sollen ihn glücklich preisen. Gepriesen sei Gott, der Herr, der Gott Israels. Er tut Wunder, er allein! Und gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde! Amen, ja Amen."

Gut, im Englischen steht in den Versen 17 bis 19 drei oder vier Mal „gesegnet". Das ist das Wort Barak, das in Vers 15 als „preisen" übersetzt wird. Es kann verschiedene Bedeutungen haben und die genaue Bedeutung kann nur aus dem Kontext abgeleitet werden, denn das Wort Barak meint nicht nur etwas, was Menschen Gott bringen. In der Bibel bezeichnet es auch etwas, was Gott Menschen gibt. Wenn Gott jemanden segnet, wird im Hebräischen Barak gebraucht. In der Bibel wird es auch von Mensch zu Mensch verwendet. Wenn Sie einen Segen für jemanden erflehen würden, wäre es das Wort Barak. Natürlich wird Gott als Urheber des Segens angesehen. Dabei geht es nicht nur um etwas von uns zu Gott, sondern auch von Gott zu Menschen und von Mensch zu Mensch. Und an dieser Stelle bedeutet es, dass Menschen Gott preisen und segnen, genau genommen, dass sie knien oder sich verneigen und damit Gott ehren und anbeten. Die wortwörtliche Bedeutung des Wortes Barak ist knien und sich verneigen... was als preisen oder segnen übersetzt wird... um Gott zu ehren und anzubeten. Das kommt durch Gesang, aber auch körperliche Handlungen zum Ausdruck.

Schauen Sie sich mit mir bitte Psalm 95, Vers 6 an.

Psalm 95:6
„Kommt, lasst uns anbeten und uns neigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn, der uns gemacht hat!"

Das hebräische Wort, das hier als anbeten übersetzt wird, bedeutet wörtlich: auf dem Angesicht liegen, vor Gott auf dem Boden liegen. Am Ende des Verses steht: „lasst uns niederknien vor dem Herrn, der uns gemacht hat." Bei der Passage „lasst uns niederknien" steht das Wort Barak. Dasselbe Wort wurde als preisen und segnen übersetzt und hier wird es übersetzt als: „Lasst uns niederknien vor dem Herrn, der uns gemacht hat." Warum tun wir das? Weil Er der Herr ist, der uns gemacht hat!

Schauen wir uns Vers 7 an.
Psalm 95:7
„Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Herde seiner Hand."

Es ist eine Anerkennung Seiner Güte in unserem Leben und Seiner Vormachtstellung in unserem Leben. Barak beinhaltet auch den Gedanken von Unterordnung und Gehorsam. Wenn ich mich verneige oder mich hinknie und Gott anbete und preise, sage ich: „Herr, ich gebe Dir mein Leben hin."

Das ist sehr wichtig, denn obwohl wir uns dabei verneigen oder hinknien, gibt Barak vor allem eine Herzenshaltung wieder und darauf schaut Gott immer.

Samuel sagte zu Isai, der einige seiner Söhne an ihm vorbeiziehen ließ... wie Sie wissen, war der erwählte König nicht dabei, denn es war natürlich David... im Verlauf dieser Begebenheit sprach der Herr zu Samuel und sagte: „Der Herr hat nicht dieselbe Sicht wie die Menschen. Der Herr schaut auf das Herz, während Menschen auf das sehen, was vor Augen ist." Barak bedeutet in diesem Zusammenhang ‚sich hinknien‘, aber es ist ein sichtbares Zeichen der inneren Hingabe und Unterordnung Gott gegenüber... wir beugen uns unter Seinen Willen.

Wenn ich mich verneige, alle äußerlichen Dinge tue, aber im Innern passiert nichts, ist es wertlos. Gott schaut auf mein Herz und darauf, was ich im Herzen sage, was ich im Herzen tue. Er sucht nach einem Herzen, einer Haltung und einem Willen, die sich Ihm in anbetender Unterordnung beugen. Das ist die reinste Anbetung, ein Lebensstil der Unterordnung Gott gegenüber. Und wenn wir uns beugen und Ihn verehren, bestätigen und bekräftigen wir, dass unser Leben wirklich Ihm gehört. Es muss etwas im Innern passieren, wenn wir uns versammeln und uns vielleicht hinknien. Es sollte nur meinen Wandel außerhalb der Kirche bekräftigen, der ein Lobpreis Gottes ist.

Noch ein Nachsatz zu diesem Gedanken. Schauen Sie nochmals Vers 7 an. Es heißt: „Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand!..."

Ich las vorher nicht den ganzen Vers. Hier ist der zweite Teil davon: „Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht."

Ich denke nicht, dass das zufällig im Zusammenhang mit den Versen steht, die davon handeln, dass wir uns vor Gott beugen und Ihn auf diese Weise anbeten, uns vor Ihm hinknien. Ich glaube, in dieser Haltung der heiligen Hingabe hören wir die Stimme Gottes am ehesten. Wenn wir folgende Herzenshaltung haben: „Gott, mein Leben gehört Dir. Du bist mein Gott und mein Schöpfer. Mein Leben gehört nicht mehr mir." Ich sterbe im Hinblick auf das Recht auf ein unabhängiges Leben, wenn ich Jesus Herr nenne. Und wenn das Herz das wirklich widerspiegelt, dann werden Sie, denke ich, erleben, dass Gott persönlich zu Ihnen spricht. Deswegen fügt er hier ein: „Heute, wenn ihr Seine Stimme hört..." nun, wann ist „heute"? Der Tag, an dem wir sagen: „Gott, hier bin ich. Gott, ich bete Dich an und gebe Dir mein Leben hin." Wenn Sie dann Seine Stimme hören, verhärten Sie Ihr  Herz nicht, denn, Gott sagt nicht immer das, was wir hören wollen, oder? Nein, nein, nein, nein, genauso wenig wie irdische Eltern irdischen Kindern immer sagen, was sie hören wollen. Wir lieben unsere Kinder, also korrigieren wir sie manchmal. Wir leiten sie an, so gut wir können. Sie sagen Ihrem Kind: „Lauf nicht auf die Strasse," und es versteht nicht warum. Sie wissen den Grund, denn Autos rasen auf Strassen hin und her. Vielleicht verstehen sie das mit vier Jahren noch nicht ganz und denken, diese Einschränkung sei von Ihnen böse gemeint. Aber als Elternteil versuchen Sie ja nur, Schaden abzuwenden. So ist es bei unserem Vater im Himmel, der kommende Gefahren sieht. Manchmal wollen wir Seine Beschränkungen loswerden und mögen sie nicht, aber Er hat immer unser Bestes im Sinn.

Um Barak wirklich zu verstehen, wenn Menschen es Gott darbringen, müssen wir bedenken, wie Gott es uns Menschen brachte. Zunächst deswegen, weil die Tatsache, dass wir uns vor Ihm neigen und Ihn in dieser Weise preisen, oft eine Reaktion auf etwas ist, was Er zuvor für uns tat. Wenn Sie einen Stift haben, können Sie folgendes aufschreiben. Wir schlagen diese Stellen jetzt nicht auf, aber Sie bekommen eine Vorstellung. Barak beschreibt hier Gottes Wirken an Menschen.

Im 1.Mose 1:27-28 steht, dass Gott Adam und Eva nach Seinem Bild schuf. Es heißt: „Und dann segnete Gott... (Barak)... Gott segnete sie und sagte: ‚Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.‘"

Also ist Gottes Segen für Menschen, wenn Barak so gebraucht wird, Fruchtbarkeit, Wohlstand und Herrschaft. Wir finden das auch in 1.Mose 24, wo steht: „Gott segnete Abraham und er mehrte sich und hatte viele Herden, Silber, Gold, Esel, Kamele, Knechte usw." Es hatte etwas mit materiellem Wohlergehen zu tun.

Dasselbe Wort steht im 1.Mose 26, wo steht, dass Isaak während einer Hungersnot im Land aussäte und es heißt: „Und der Herr segnete Isaak und er wurde so reich, dass ihn die Philister beneideten."

Ein Teil dieses Segens von Gott besteht darin, dass Er unserer Not begegnet und uns sogar überreich macht, sodass wir mehr als genug haben, um es in jedes gute Werk zu investieren. Es wird in 1.Mose 23:25 gebraucht. Es heißt: „Gott wird dein Brot und dein Wasser segnen... Barak..., und er wird alle Krankheit aus deiner Mitte entfernen."

Körperliche Gesundheit ist Teil des Segens Gottes für uns Menschen. Es kommt in Psalm 128:3-4 vor. Dort steht: „Deine Frau gleicht einem fruchtbaren Weinstock im Innern deines Hauses, deine Söhne den Ölbaumsprossen, rings um deinen Tisch. Siehe, so wird gesegnet sein der Mann, der den Herrn fürchtet."

Zu diesem Segen, der von Gott auf uns kommt, gehört auch eine gesunde, stabile Familie. In den Psalmen werden Frieden, Kraft und Gunst als Segnungen (Barak) genannt, die Gott Menschen gibt. Für uns gehört auch alles dazu, was wir durch Christi Erlösung und Sein Wirken für uns bekommen haben... geistlich, körperlich, emotional, materiell... es beinhaltet jede Form von Segen, der durch Christi Opfer zu uns kam. Bitte markieren Sie diese Stelle in den Psalmen. Wir kommen gleich darauf zurück. Schauen Sie sich bitte mit mir Epheser, Kapitel 1 an. Epheser 1, wir wollen uns Vers 3 ansehen. Es beinhaltet alles, was Christus durch die Errettung für uns bewirkte. In Epheser 1:3 steht:

Epheser 1:3
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus."

Beachten Sie: „Gott sei gepriesen - oder gesegnet -, der uns zuerst gesegnet hat."

Das neutestamentliche Wort, das mit „gesegnet" übersetzt wird, entspricht dem hebräischen Wort Barak. Ich weiß, manche lesen das und sagen: „Gut... ‚ gepriesen sei Gott, der uns mit jedem geistlichen Segen gesegnet hat...‘ was es auch bedeutet, super!‘"

Manchmal lesen wir solche Stellen und denken dann: „Nun, das sind wohl Momente, in denen man im Gottesdienst total berührt wird und am ganzen Körper Gänsehaut hat. Das muss eine dieser geistlichen Segnungen sein." Manche sehen es so: „Was auch immer dieser undefinierbare, mystische geistliche Segen ist... keine Ahnung, aber er gehört mir!" Nein, Freund, er ist ziemlich greifbar, denn die wörtliche Übersetzung des Griechischen lautet so: „Gepriesen sei Gott, der uns mit jedem Segen, den der Heilige Geist gab, in Christus segnete." Das ist mit „geistlichem Segen" gemeint. Es bedeutet, gegeben durch den Heiligen Geist.

Wissen Sie, Er gab mir geistliches Leben, wo geistlicher Tod herrschte. Er gab mir Heilung anstelle von Krankheit. Er gab mit Frieden statt Chaos und Verwirrung. Er begegnete meiner Not, wo früher Mangel herrschte. Er errettete meine Familie. Ich denke, viele, die hier sitzen, würden sagen: „Ja, Gott ist meiner Not begegnet, Er hat mich körperlich geheilt, Er hat meine Ehe wiederhergestellt, Er hat mich in finsteren Zeiten geführt."

Ich kann hier stehen und Ihnen sagen: Ich war voller Furcht, Verwirrung und Unruhe und jetzt habe ich Frieden. Nur ganz, ganz selten wird dieser Friede getrübt. Ich schlafe jede Nacht wie ein Stein... ganz selten schlafe ich schlecht. Ich mache mir fast nie Sorgen. Ab und zu wollen Dinge nach mir greifen, aber wissen Sie, Gott hat mir Frieden gegeben. Wenn ich an meine innere Verfassung zurückdenke, war ich meilenweit von Frieden entfernt. Wissen Sie, was ich sagen muss? Gepriesen sei Gott, der mich gesegnet hat!

All das sind Segnungen, die der Heilige Geist gibt. Ewiges Leben, Errettung, Vergebung... Segnungen, die der Heilige Geist gibt. Heilung, ein Segen, den der Heilige Geist gibt. Führung, ein Segen, den der Heilige Geist gibt. Frieden, ein Segen, den der Heilige Geist gibt. Gottes Versorgung, ein Segen, den der Heilige Geist gibt.

Er kommt vielleicht durch Menschen oder auf anderen, unterschiedlichen Wegen, aber, Freund, er kommt vom Geist Gottes. Also sagt er hier: Gepriesen sei Gott, der uns bereits mit jedem vom Heiligen Geist gegebenen Segen gesegnet hat." Wir sollten daraufhin Ihn preisen, der uns zuvor gesegnet hat wie die Bibel sagt: „Wir lieben Ihn, weil Er uns zuerst geliebt hat." Das kann in Versammlungen oder privat geschehen, wenn wir uns hinknien, Seinen Namen preisen und Ihm danken.

Ich erinnere mich an einen Mann, der einmal zu mir kam... ich erzählte das schon einmal. Er war indischer Abstammung und hatte einen Artikel in einer Zeitung aus Long Beach gelesen, der von der Gemeinde und mir handelte. Das war vor vielen Jahren. Die Schlagzeile lautete... es war ein Lebensbericht... „vom Drogensüchtigen zum Seelenretter". Sie kamen, machten in der Gemeinde ein Interview mit mir und veröffentlichten meine Geschichte. Es war eine ganze Seite. Dieser Mann hatte einige Probleme, suchte nach Gott und las diesen Artikel, der ihn innerlich packte. Er ruft bei der Zeitung an und sagt: „Bitte helfen Sie mir! Ich muss zu Gott finden und habe ihre Zeitung gelesen, mit wem kann ich sprechen?" Und sie sagten: „Von uns kann Ihnen niemand helfen, aber wir können Ihnen die Adresse des Mannes geben, von dem der Artikel handelt." Also kommt er, ruft an und kommt in mein Büro. Er ist ein sehr, sehr vornehmer indischer Herr. Er ist tadellos gekleidet, hat schneeweiße Haare, die perfekt sitzen. Er kommt herein, setzt sich mir gegenüber und seine ersten Worte sind: „Ich will den Gott kennenlernen." Ich sagte: „Wie bitte?" Er sagte: „Ich will den Gott kennenlernen." Er erzählte mir, dass er den Artikel gelesen hatte und Verlangen danach hatte, den wahren lebendigen Gott kennenzulernen. Er sagte mir wörtlich: „Ich will den Gott kennenlernen." Ich erzählte ihm das Evangelium. Er hatte es noch nie gehört. Er nahm mich bei der Hand und wir sprachen ein inniges Gebet an meinem Schreibtisch und er nahm Christus an. Er öffnet seine Augen und sagt: „Ich fühle mich wunderbar! Die Last ist weg!" Dann schaut er mir in die Augen und sagt:

„Jetzt bin ich Ihr Jünger." Und ich sagte: „Wissen Sie, ich werde Ihr Pastor sein und Sie so gut ich kann stärken und anleiten im Wort Gottes, aber wir sind jetzt beide Jünger Jesu." Und seine Reaktion war so wunderbar, einfach perfekt! „Ich möchte jetzt ein disziplinierter Nachfolger sein." Die Ausrichtung war etwas falsch und ich zeigte ihm, dass es darum geht, Jesu Jünger zu sein und sagte: „Ich gehöre zu Ihrem Team. Ich helfe Ihnen auf dem Weg. Ich werde Ihr Hirte sein und Sie so gut ich kann geistlich beraten, anleiten und Sie im Wort unterweisen, aber der Dank dafür gebührt Jesus."

Ich habe oft darüber nachgedacht, dass das die richtige Reaktion auf Gottes Segen in unserem Leben ist: „Sag mir, was ich als nächstes zu tun habe. Mein Leben gehört jetzt Dir." Wenn wir uns physisch oder im Herzen vor Ihm beugen und Ihn liebevoll preisen und verehren, erkennen wir damit Seine Segnungen und Wohltaten in unserem Leben an.

Kommen wir nochmals zu den Psalmen zurück. Wir wollen uns etwas Bestimmtes ansehen. Bitte schauen Sie sich mit mir Psalm 68 an. Fangen wir damit an. Konkrete Segnungen, auf die wir mit dieser Art von Lobpreis reagieren sollen. Zunächst ist es ein allgemeingültiger Vers, aber ein schöner, der sehr viel offenbart. Psalm 68:20 „Gesegnet..." Barak.

Psalm 69:20 „Gepriesen sei der Herr, der uns täglich mit Wohltaten überhäuft, der Gott unserer Rettung! Sela."

Sela bedeutet: „Nicht gleich den nächsten Vers lesen." Es bedeutet: „Nimm dir etwas Zeit und bedenke, was gerade gesagt wurde." Gesegnet, gepriesen, Barak, sich hinknien, sich im Herzen vor Gott beugen und Ihm danken, der uns täglich mit Wohltaten überhäuft. Täglich. Sagen Sie alle: täglich. Das gefällt mir! Die Bibel sagt, Seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu. Mir gefällt die Vorstellung täglich neuer Wohltaten.

Ein Mann in unserer Gemeinde hat eine Avocadoplantage. Er hat auch eine Menge Blutorangenbäume auf seinem Grundstück. Er weiß, dass ich Blutorangen mag, meine Tochter mag sie ganz besonders. Er fragte mich vorige Woche: „Hättest du gerne ein paar Blutorangen?" Ich sagte: „Na klar!" Nach dem Gottesdienst... ich denke, es war Sonntag abend, kommt er mit zwei 10 Kilo-Beuteln Blutorangen nach vorne. Das sind die Orangen, die innen rot sind, wenn man sie aufschneidet. Sie sind nicht orange, sondern innen rot. Sie sind super! Also gehe ich so aus der Gemeinde heraus. Er hatte auch noch ein paar gigantische Avocados oben in die Beutel gesteckt. Vielleicht hat es jemand von euch gesehen. Ich verlasse die Kirche und habe 20 Kilo Orangen und Avocados dabei. Er hat mich mit Wohltaten überhäuft.

Das ist irgendwie ein Bild für Gott. Gott gibt uns täglich mehr Wohltaten als wir überhaupt empfangen können. Jeden Tag denkt Gott an Sie und hat Segnungen und Wohltaten für Sie, jeden Tag. Was könnten das für Wohltaten sein, mit denen Er uns überhäufen möchte, für die wir Ihn auf diese Weise preisen sollten? Markieren Sie diese Stelle, denn wir lesen später noch etwas in diesem Umfeld, und schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 103 an. Psalm 103, ab Vers 1.

Psalm 103:1
„Preise den Herrn, meine Seele!"

Kann sich jemand vorstellen, welches Wort bei „preise" steht? Es ist Barak.

Psalm 103:1-6
„Von David. Preise den Herrn, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!" -  Gut, jetzt benennt er sie: - „Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. Der mit Gutem sättigt dein Leben. Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler. Der Herr verschafft Gerechtigkeit und Recht allen, die bedrückt werden." Er nennt noch einige mehr in diesem Psalm.

Wer denkt, das seien echte Wohltaten? Er überhäuft mich täglich mit Wohltaten. Und hier sagt er: „Preise Gott, meine Seele!" Seele, beuge dich vor Gott. All mein Inneres beuge sich in demütiger Unterordnung und Dank vor Gott, der so großzügig ist. Er vergibt all meine Sünden... nicht nur manche, alle! Er heilt alle meine Krankheiten. Er krönt mich mit Gnade und Erbarmen. Er tritt für mich ein.

Freund, das sind echte Wohltaten! Glauben wir das? Wenn wir das tun, sollte unsere Seele Gott preisen. Wir sollten Ihm daraufhin unser Leben und unseren Willen in Demut unterordnen.

Schauen Sie sich noch einmal mit mir Psalm 66 an. Auch für diesen Segen bringen wir Barak dar.

Psalm 66:19-20
„Doch Gott hat gehört, er hat geachtet auf die Stimme meines Gebets. Gepriesen (Barak) sei Gott, der nicht verworfen hat mein Gebet noch seine Gnade von mir zurückzieht!"

Hier sollen wir Ihn preisen wegen einer Gebetserhörung. Lassen Sie uns noch bitte Psalm 16 ansehen. Hier finden wir noch etwas.

Psalm 16:7
„Ich preise den Herrn, der mich beraten hat, selbst des Nachts unterweisen mich meine Nieren."
Wir sollen Ihn preisen für Seine Führung.

Ich hatte gestern einen Traum. Ich wachte heute morgen um 4 Uhr früh auf und Gott gab mir einen Traum und zeigte mir etwas bezüglich der Gemeinde, was ich heute durch einen Telefonanruf klären konnte. Wissen Sie, Gott liebt die Cottonwood Gemeinde. Das tut Er wirklich! Wissen Sie, ich danke Ihm dafür. Ich preise Ihn dafür. Hier steht, dass mich mein Herz des Nachts unterweist. Gott redet zu meinem Herzen, auch wenn ich schlafe. Und Er möchte des Nachts Ihr Herz unterweisen und uns durch Seinen Rat führen. „Ich preise den Herrn, der mich beraten hat." Er möchte jedes Seiner Kinder leiten und auch deswegen sollen wir Ihn anbeten und uns vor Ihm beugen.

Als Elieser von Abraham ausgesandt wurde, um für Isaak eine Frau zu finden und schließlich an einem Ort diese hübsche Frau findet, die die Kamele tränkt und all das, findet er heraus, dass sie mit Abraham verwandt ist. Das war natürlich Rebekka. Wissen Sie, was Elieser tat? Er beugte sich nieder. Er brachte Gott Barak dar, weil Er ihn führte. Denn Abraham sandte ihn in ein Land, in dem er noch nie war, wo er keinen kennt, und Gott führt ihn übernatürlich genau zu Rebekka. Isaak und Rebekka heiraten schließlich und es ist eine wunderbare Geschichte. Aber wir sehen, dass Elieser Gott für die Führung dankt, die Er erlebte.

Aber Barak ist weit mehr als die bloße Anerkennung von Gottes Segen und Seiner Barmherzigkeit in unserem Leben. Wenn ich Ihn auf diese Art preise, unterstelle ich meinen Willen Seinem (Willen). Ich beuge mich vor Seiner Weisheit und Seinem Weg und sage: „Herr, ich will nicht meine Wege, sondern Deine Wege, und zwar auf Deine Weise."

Die wirkliche Herausforderung ist: Gott möchte alles haben. Er möchte unseren Willen und unsere Zukunft haben und uns auch Seine Wege lehren. Die Bibel sagt in Psalm 119:12 „Ich will den Herrn preisen!" Und dann heißt es: „Lehre mich Deine Vorschriften."

Eine andere Übersetzung sagt: „Sei du gepriesen, Herr. Lehre mich Deine Prinzipien."

Eine weitere Übersetzung sagt: „Sei Du gepriesen! Trainiere mich in Deinen Wegen des weisen Lebens."

Ich möchte Gott preisen, also sage ich: „Gott, lehre mich. Zeig mir den Weg, den ich erwählen soll."

Wissen Sie, unser Gott ist erstaunlich und nur Er ist unserer Hingabe würdig. Wissen Sie, legen Sie Ihre Zukunft auf den Altar, legen Sie Ihre Familie, Ihre Finanzen, alles, auf den Altar und unterstellen Sie es Ihm. Er ist würdig.

Nehmen Sie sich etwas Zeit, heute den König aller Könige und Herrn aller Herrn anzubeten. Tun Sie es von ganzem Herzen mit Ihrer ganzen Seele. Wenn Sie bisher Gott nicht alles hingaben, tun Sie es jetzt. Sie werden es nicht bereuen. Ich hoffe, Sie haben diese Serie über Anbetung und Lobpreis genossen. Wir sind noch nicht fertig, fantastische Dinge kommen noch, während wir weiterlernen, mit Einsicht anzubeten. Bis zur nächsten Woche.

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