Lobpreis mit Einsicht - Teil 9                                                                                       04.10.2009

 

Dies ist eine Serie über Anbetung und Lobpreis. Wir haben uns verschiedene hebräische Worte angesehen, die als ‚preisen‘ übersetzt werden, aber dennoch verschiedene Bedeutungen haben.

Unsere Übersetzungen geben eben nicht immer alles wieder. Das Wort, das wir uns heute ansehen werden, ist meiner Meinung nach das erstaunlichste hebräische Wort, das als ‚Lobpreis‘ übersetzt wird, weil es fast immer mit übernatürlichen Dingen einhergeht. Sie sollten sich keine Minute der heutigen Sendung entgehen lassen.

Psalm 22:3
„Aber du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels!"

Das Wort für Lobgesang ist Tehillah, T-E-H-I-L-L-A-H. Es wird von Halal abgeleitet und die einfachste Definition für „Halal singen" ist: dem Herrn mit Begeisterung spontane Loblieder zu singen. Diese Art von Lobpreis beinhaltet besonders Gottes Größe und Würde. Es ist ein Lied, worin Sein unschätzbarer Wert und Seine Größe öffentlich erhoben werden. Diese besondere Art von Lobpreis zeichnet sich in der Bibel dadurch aus, dass sie mehr als jede andere Art von Lobpreis mit Gottes Gegenwart assoziiert wird. Hier heißt es: „Aber du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels und unter den Lobgesängen deines Volkes!" In der King James Übersetzung steht:

„Du wohnst im Lobpreis Israels." Beides deutet das an. Gott wohnt buchstäblich in diesem spontanen Lobpreis, wenn wir uns voll hineingeben und einfach anfangen, zu Gott zu singen und Ihn für Seine Größe und Sein Wort  zu preisen mit den Worten, die uns in den Sinn kommen. Bei solchem sehr hingegebenen Lobpreis und Gesang kommt Gott und wohnt in diesem Lobpreis. Er thront, der

Thron, die Majestät, die Autorität, die Gegenwart Gottes ruhen buchstäblich auf dieser Art des Lobpreises und wenn Menschen in dieser Weise Gott preisen. Vielleicht denken Sie: „Man muss eine sehr starke Nähe zu Gott spüren, um Ihn so preisen zu können." Nein, nicht wirklich. Schauen Sie sich Psalm 22:1 an.

Psalm 22:2-4
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Fern von meiner Rettung sind die Worte meines Gestöhns. Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht; und bei Nacht, und mir wird keine Ruhe. Doch du bist heilig ..."

... der Du in diesem leidenschaftlichen, spontanen Lobpreis Deines Volkes wohnst oder thronst.

Der Psalmist fühlt sich ziemlich schlecht. Er fühlt sich von Gott verlassen. Und, Freund, vielleicht fühlen Sie sich, als sei Gott 1 Million Kilometer entfernt und hätte Ihre Adresse verloren, als sei der Computer im Himmel abgestürzt und Gott hätte Ihre Adresse und alle Daten Ihres Lebens verloren. So fühlen Sie sich vielleicht und können Gott trotz der Gefühle so preisen, weil es nicht auf Gefühlen basiert. Es basiert auf den Dingen, die Sie glauben. Und dadurch kommt Gottes Gegenwart.

5.Mose 10. Hier finden wir eine erstaunliche Angabe oder Aussage, etwas, was im Zusammenhang mit dieser Art des Lobpreises verkündet wird. 5.Mose 10:21.

5.Mose 10:21
„Er ist dein Lobgesang, er ist dein Gott. Für dich hat er all das Große und Furchterregende getan, das du mit eigenen Augen gesehen hast."

Beachten Sie, es heißt nicht, Er ist das Objekt deines Lobgesanges, sondern: „Er ist dein Lobgesang."

Dort steht Tehillah. Wir finden eine ähnliche Aussage und ich zitiere (Jeremia 17:14): „Heile mich, Herr, so bin ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; ja, mein Lobpreis bist du." Tehillah. Nur von dieser Art des Lobpreises sagte Er: „Du bist mein Lobpreis." Und zwar, weil Gott darin wohnt.

Psalm 65:2
„Auf dich harrt der Lobgesang (Tehillah), o Gott, in Zion, und dir wird das Gelübde erfüllt werden!"

Diese Art des Lobpreises erwartet buchstäblich Gottes Gegenwart. In Psalm 62:2 steht das gleiche Wort für Harren. Es heißt: „Nur auf Gott wartet still meine Seele." Mit anderen Worten, wenn wir Gott in dieser Weise loben, erwarten wir Seine spürbare Gegenwart, weil Er versprach, darin zu wohnen.

Es ist wie bei Kindern zu Weihnachten. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich am Vorabend aufgeregt waren und bei Sonnenaufgang zum Weihnachtsbaum rannten, um zu sehen, was darunter ist. Wir waren voller Erwartung. Und, Freund, Sie können sich, wie gesagt, Millionen Kilometer von Gott entfernt fühlen, aber wenn Sie anfangen, Ihn auf diese Weise zu preisen, können Sie eine Erwartung haben, weil Gott Ihnen auf ganz besondere Art begegnen wird.

Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 60 an... vielleicht zitiere ich ihn nur. Es stammt aus Jesaja 61, viele werden das kennen. Es sind die prophetischen Verse über Jesus, die Er im Hinblick auf sich selbst zitierte: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu predigen, Blinden die Augen aufzutun, Gefangene freizusetzen usw. ... um Freudenöl statt Trauer und ein Ruhmesgewand (Tehillah) statt eines verzagten Geistes zu geben." 

Das handelt von unserem Zeitalter, ein Wirken, das möglich ist durch das, was Christus getan hat. Er gibt uns das Ruhmesgewand - Tehillah - statt des verzagten Geistes. Wenn wir auf diese Weise anbeten, wird uns die Gegenwart Gottes buchstäblich einhüllen und uns umgeben wie ein Gewand. Und, mein Freund, wenn das geschieht, wird der verzagte Geist vertrieben.

Sind Sie jemals so klitschnass geworden, dass Ihre Kleidung so an Ihnen klebte, dass Sie sie fast abschälen mussten? So kann ein verzagter Geist sein. Und ich weiß, es sind heute einige hier, die wissen, wovon ich spreche. Diese Schwermütigkeit ist nicht bloße Entmutigung. Sie geht tiefer.

Es ist eine tiefere Finsternis, die Ihnen anhaftet wie ein Leichenhemd. Sie scheint überall mit Ihnen zu sein. Ein Weg, sie loszuwerden, ist sich umzuziehen. Ziehen Sie das Ruhmesgewand statt des verzagten Geistes an.

Wir kamen einmal ins Haus, nachdem wir im Schnee spielten, als wir als Kinder mit unseren Eltern im Urlaub waren. Wir waren nie so helle, zu wissen, wann wir hereinkommen sollten. Meine Freunde und ich kamen herein und waren total durchnässt, wirklich durch und durch. Uns klapperten die Zähne und Mama sagte als erstes: „Du musst die nassen Sachen ausziehen und etwas Warmes anziehen."

Freund, wenn Sie das Leichenhemd der Schwermut tragen, diesen Geist der Verzagtheit, sage ich Ihnen: Sie können diese Kleidung ausziehen und andere Sachen anziehen, weil die Gegenwart Gottes und der Geist der Verzagtheit nicht am selben Ort wohnen werden. Einer muss weichen und, Freund, der Heilige Geist ist viel mächtiger.

Wenn ich jetzt auf die Versammlung schaue, ist, so weit ich weiß, niemand nackt. Jeder zieht sich etwas an. Sie haben sich wahrscheinlich Ihre Kleidung für heute ausgesucht. Manche hatten mehr Auswahl als andere, aber jeder hat sich wohl entschieden: „Ich werde diese Schuhe tragen; ich werde dieses Hemd anziehen; ich ziehe diese Hose an." 

Dasselbe müssen Sie auch im Geistlichen tun. Stehen Sie morgens auf und entscheiden Sie, welche Kleidung Sie tragen werden. Sie können in der Gegenwart Gottes eingehüllt sein oder in einem anderen Geist. Es ist Ihre Entscheidung.

Schauen Sie sich bitte noch einen Psalm mit mir an, den Psalm 40. Eine weitere sehr aufschlussreiche Aussage im Hinblick auf diese Art des Lobpreises. Ich weiß, einige Zuhörer haben Ihre Hände einmal im Gottesdienst so hoch gehoben und das glich für Sie schon fast einer außerkörperlichen Erfahrung. Und jetzt rede ich davon, hingebungsvoll zu singen. Jemand anders denkt vielleicht: „Selbst wenn du mir den Ton direkt ins Ohr singen würdest, könnte ich ihn nicht nachsingen." Das macht nichts. Gott hört auf das Lied in Ihrem Herzen und Sie können singen.

Ich möchte Sie herausfordern, ein solcher Christ zu sein, der das annimmt, was er in der Bibel verstanden hat, selbst wenn es im Widerspruch zu Ihrer angestammten Gemeindetradition oder Ihrer Erfahrung steht. Seien Sie wie der Psalmist, der sagte: „Ich halte Deine Ordnungen in jeder Weise für richtig",  und nehmen Sie das an, was Gott in Seinem Wort offenbart. Wir sehen hier, dass in

Psalm 40:2 steht:

Psalm 40:2-4
„Beharrlich habe ich auf den Herrn geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört.

Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht. Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den Herrn vertrauen."

Das ist interessant. Er hat mich befreit und erlöst und meine Füße auf Felsen gestellt. Er hat ein neues Lied in meinen Mund gelegt, diesen hingebungsvollen, spontanen Lobpreis Gottes. Viele werden es sehen, sich fürchten und auf den Herrn vertrauen.

Das Wort, das hier als sehen übersetzt ist, bedeutet: erfahren, begreifen, wahrnehmen und Verständnis bekommen. Dieses Wort kommt bei Hiob vor und bezeichnet jene, die Gott erlöst und die das Licht sehen. Sie sehen und erkennen etwas und haben eine Begegnung mit Gott. Und das kann geschehen, während wir Gott mit solcher Hingabe auf diese Weise preisen. Seine Gegenwart kommt und wir bemerken und erkennen es. Und Menschen, sogar Unerrettete, werden das merken, Licht bekommen, Gott fürchten und Gott erleben.

Ich weiß, dass man mit keiner Kamera die Gegenwart Gottes aufnehmen kann. Seine Gegenwart ist unsichtbar, genauso wie Glaube unsichtbar ist. Aber Glaube kann erkennbar sein. Der Apostel Paulus... erinnern Sie sich... in der Apostelgeschichte? Er war in Lystra und da war ein Mann, der noch nie laufen konnte. Er war von Geburt an gelähmt. Er hörte zu, als Paulus das Evangelium predigte. Die Bibel sagt: Er sah ihn an und sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden. 

Wenn jemand Glauben hat, kann das erkennbar sein. Sie können es vielleicht nicht bildlich darstellen, aber Sie sehen es. Sie erkennen es. Sie bemerken es. Wenn Sie auf diese Weise preisen und anbeten, Freund... Gottes Gegenwart ist unsichtbar, aber erkennbar und erfahrbar. Sie wirkt auf Menschen in ihrem Umkreis. Sie ist sehr sehr real und sehr sehr spürbar. Sie bewirkt, dass Menschen sich fürchten und dem Herrn vertrauen.

Manche haben diese Geschichte von mir bereits gehört. Ich war ein paar Jahre in einer Gemeinde zweiter Pastor und Anbetungsleiter. Ich spielte Gitarre. Wir hatten eine Band. Wir erlebten großartige Anbetungszeiten. Die Gemeinde fasste vielleicht 150 Menschen. An einem Morgen hatten wir eine Zeit der freien Anbetung.  Die Versammlung sang im Geist, wir spielten auf unseren Instrumenten und Gottes Gegenwart kam plötzlich in den Raum. Man konnte sie nicht mit den Augen sehen, aber jeder wusste plötzlich, Gott war da. Das war ganz besonders. Er kam und wohnte in unserem Lobpreis.

Es war eine hingebungsvolle Zeit der Anbetung. Gottes Gegenwart war sehr dicht. Es war herrlich!

Eine Frau war in der Gemeinde. Bis heute weiß ich ihren Namen nicht. Wir nannten Sie Großmutter.

Sie liebte Jesus und sie war dabei. Es gab einen Mittelgang und sie war in der dritten Reihe von hinten und betete Jesus von ganzem Herzen an. Und Ihr Mann, dessen Namen ich auch nicht weiß - wir nannten ihn Großvater - kam manchmal zur Gemeinde, aber nicht, weil er die Gemeinde oder Gottes Volk mochte oder Jesus liebte. Er kam in die Gemeinde, um eine Szene zu machen.

Und immer wenn er kam, zerrte er Großmutter aus dem Gottesdienst, selbst mitten in der Predigt oder in der Anbetung. Er packte sie und zerrte sie schimpfend und fluchend aus der Gemeinde. Er machte eine Szene und störte den Gottesdienst. Er kam aus keinem anderen Grund. Ich leite also die Anbetung und Gott... ist unter uns. Und ich sehe, dass sich die Tür öffnet und Großvater den Mittelgang entlang geht. Es funkelte in seinen Augen. Es war klar, was er tun würde. Er wird eine Szene machen, er wird fluchen, er wird Großmutter packen und sie aus der Gemeinde zerren.

Er machte sich nichts daraus, eine Szene zu machen. Er läuft ungefähr drei Viertel der Strecke, kommt in Berührung mit Gottes Gegenwart und plötzlich wird Großvater starr wie eine Statue. Er erstarrte buchstäblich zwischen zwei Schritten. Wir beteten einfach weiter an. Ich schaute zu ein paar anderen und wir lächelten und beteten Gott ein paar Minuten an. Kein Augenlied bewegte sich und keiner seiner Finger. Er war total erstarrt. Die Anbetung war zu Ende. Gottes Gegenwart erfüllte den Raum. Ich stellte meine Gitarre in den Ständer, alle legten ihre Instrumente weg und wir setzten uns.

Der Prediger kommt nach vorne, Großvater ist erstarrt. Er stand nur dort. Dann kam er zu sich, schaute sich um, sah Großmutter, setzte sich neben sie, nahm sie bei der Hand und schaute so in die Runde. Er gab sein Herz Christus und versäumte danach keinen einzigen Gottesdienst. 

Was geschah? Er sah es, fürchtete sich und vertraute auf den Herrn. Die spürbare Gegenwart Gottes kam durch Sein Volk, das Ihn pries. Gott wurde buchstäblich unser Lobpreis.

Ich sage Ihnen, durch diese Art des Lobpreises, wenn wir uns hineinwagen, kommt Gottes Gegenwart. Erstaunliche Dinge können geschehen, wenn Gottes Gegenwart kommt... erstaunliche Dinge! Ich denke, es steht in Psalm 97, ungefähr in Vers 5. Es heißt: „Die Berge zerschmelzen wie Wachs in der Gegenwart des Herrn." Berge repräsentieren Schwierigkeiten und Probleme und, Freund, ich sage Ihnen: Sobald Sie in die Gegenwart Gottes kommen, können sich Dinge ändern.

Erinnern Sie sich, als die Philister die Bundeslade eroberten? Hofni und Pinhas, Elis Söhne, diese bösen Pastorenkinder, schliefen in der Kirche mit Frauen und stahlen die Opfergaben. Sie hatten im Krieg gegen die Philister diesen tollen Einfall: „Wir tragen die Bundeslade dorthin." Die Bundeslade war unter dem Alten Bund der Ort, an dem die spürbare Gegenwart Gottes wohnte - zwischen den beiden goldenen Cherubim und dem Gnadenthron. Sie brachten sie heraus und die Philister eroberten die Bundeslade. Hofni und Pinhas starben. Eli hörte davon, fiel hinten über und brach sich das Genick. Alles innerhalb eines Tages. Nun, die Philister dachten: „Was für eine Trophäe! Das Ding repräsentiert ihren Gott. Wir stellen die Bundeslade Gottes, des Gottes Israels, wir stellen sie in den Tempel von Dagon, unserem Gott. Dagon war der heidnische Götze, dem sie dienten. Er repräsentierte böse Mächte und war halb Fisch und halb Mensch. Da stand also diese riesige Statue von Dagon auf ihrem kleinen Thron. Sie stellten die Bundeslade hinein. Morgens kommen sie herein und Dagon, ihre große Statue, ist vor der Bundeslade auf sein Angesicht gefallen. Sie sagen: „Wir spürten gestern abend kein Erdbeben. Wie ist das passiert?" Also stellen sie Dagon wieder auf seinen kleinen Podest. Am nächsten Morgen kommen sie herein. Dagon ist wieder heruntergefallen. Diesmal sind der Kopf und beide Hände abgebrochen. Und, Freund, das sagt uns etwas: Die Mächte der Finsternis müssen sich in Gottes Gegenwart beugen.

Wenn wir in die Anbetung hineingehen und die Gegenwart Gottes kommt, werden die finsteren Mächte... Freund, der Kopf steht für Herrschaft... die Herrschaft des Teufels wird gebrochen durch Gottes Kraft. Seine Hände sind abgebrochen. Er kann sie nicht mehr ausstrecken und Sie peinigen, wenn Sie in die Gegenwart Gottes kommen. Ich sage Ihnen, Dinge können sich ändern, wenn wir Gottes Gegenwart suchen und uns ihr öffnen.

Aber wir müssen bereit sein, uns ihr hinzugeben. Erinnern Sie sich, als David die Bundeslade nach Jerusalem zurückbrachte und erneut Kontakt zu Gottes Gegenwart da war. Sie bringen die Bundeslade nach Jerusalem zurück. David tanzt, wirbelt herum und springt. Er trägt nur noch einen Lendenschurz. Alle jubeln und sie singen zu Gott. Und als sie sich Jerusalem nahen, schaut Michal, Sauls Tochter, aus dem Fenster und verachtet ihren Mann, weil er sich leidenschaftlich hingab.

Er dreht sich und hüpft, betet an und verhält sich wie ein Trottel. Als er nach Hause kommt, um sein Haus zu segnen, sagt die Bibel, dass seine Frau sagte: „Das sah wirklich sehr würdevoll aus, wie du dich vor den Mägden Israels entblößt und wie ein Wilder getanzt hast!" Und David sagt: „Das ist dir wichtig? Ich tat es für Gott und ich will noch geringer werden als diesmal. Es ist mir egal, was die Leute denken."

Und er sagt: „Was die Mägde angeht, von denen du sprachst, jene werden mich in Ehren halten."

Und der nächste Vers lautet: „Michal, seine Frau, war bis zu ihrem Tod unfruchtbar."

Ich denke, es gibt geistliche Unfruchtbarkeit im Leben einiger Menschen, weil sie eine stolze Haltung gegenüber manchen hatten, die mit voller Leidenschaft Gott gelobt und gepriesen haben, vielleicht auf eine Art, die für sie ungewohnt war. Es ist etwas Besonderes, sein Herz ganz und gar Gott zu geben und sich von der Meinung anderer unabhängig zu machen, seinen Frieden nicht von anderen abhängig zu machen und zu sagen: „Gott, Du bist würdig, alles zu bekommen, meinen Geist, meine Seele, meinen Körper, meine leidenschaftliche Anbetung, Du bist es wert."
                              
In Psalm 66:8 steht, dass Sein Lob laut erschallen soll. Es soll gehört werden. Schauen wir uns das doch an. Psalm 66. Ich habe es ähnlich, aber wohl nicht exakt zitiert. Psalm 66:8... schauen wir es uns an. Es heißt:

Psalm 66:8
„Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen."

Da steht Tehillah. Das können Sie zuhause in Ihrem Kämmerchen tun und das ist wunderbar, aber es heißt auch, dass der Klang Seines Lobes gehört werden soll, und zwar draußen. An drei Orten, sagt die Bibel, soll dieser Klang Seines Lobes gehört werden. Erstens, bei uns zuhause. Schauen Sie sich mit mir Psalm 78:4 an.  Psalm 78:4. Wie gesagt, wenn wir das Wort Ruhm oder Ruhmestaten sehen, ist es das Wort Tehillah.

Psalm 78:4-8
„das wollen wir ihren Kindern nicht vorenthalten, sondern den Ruhm des Herrn erzählen dem späteren Geschlecht, seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und ein Gesetz gegeben in Israel; und er gebot unseren Vätern, es ihren Kindern zu verkünden, damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch geboren werden sollten, damit auch sie aufständen und es ihren Kindern erzählten; damit diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten und nicht würden wie ihre Väter, ein trotziges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott."

Das handelt von dieser Art des Lobpreises. Gott befahl, Sein Ruhm, Seine Werke und Seine Herrlichkeit, die Dinge, die Er tat, sollen unseren Kindern weitergegeben werden. Wir sollen diese Art des Lobpreises unseren Kindern verkünden. Wenn wir nur beten und anbeten, wenn wir wie heute versammelt sind und es nie zuhause tun, haben wir noch nicht begriffen, welchen Lebensstil des Lobpreises Gott bei uns sehen will. Ich halte es für wichtig, dass unsere Kinder hören, dass wir zuhause Gott preisen. Sie werden lernen, Segnungen und gute Dinge, die wir im Leben mit Gott haben, damit in Verbindung zu bringen. Es wird ihnen helfen, ihre Zuversicht und ihr Vertrauen auf Gott zu gründen und beständig im Geist vor Gott zu leben. 

Unsere Kinder haben erlebt, dass wir zuhause beten und anbeten, besonders Janet. Sie betet wirklich laut. All unsere Nachbarn wissen, dass wir in Sprachen beten, wenigstens wissen sie es von Janet.

Sie betet laut im Haus und wenn sie singt, dann singt sie laut im Haus. Unsere Kinder wuchsen damit auf. Sie wissen, dass wir das nicht nur Sonntags tun. Unsere Kinder sollen davon hören. Psalm 79:13 sagt: „Wir wollen deinen Ruhm (Tehillah) verkünden in allen Generationen!"

Der zweite Ort, an dem der Klang Seines Lobes durch uns erschallen soll, ist die Gemeinde, Gottes Haus. Wenn Sie mitschreiben, notieren Sie sich Psalm 149:1. Dort steht: „Halleluja! Singet dem Herrn ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben (Tehillah)." So soll es ein. Wenn wir uns hier versammeln, sollen wir loslegen. Vielleicht singen Sie ein Lied und die Person neben Ihnen ein anderes, aber Sie beten beide Gott an. Für Gott ist das wunderbare Musik, denn Er hört dabei eigentlich unser Herz.

Der dritte Ort, an dem der Klang Seines Lobes erschallen soll, ist auf der Straße, in der Welt. Wir schlagen es nicht auf. Sie können sich Jesaja 42:8-12 notieren. Es handelt davon, dass diese Art der Anbetung an den Enden der Erde und auf fernen Inseln dargebracht wird. In Jesaja 61:11 steht: „Der Herr wird Ruhm (Tehillah) hervorsprossen lassen vor allen Heidenvölkern." Also, zuhause, in der Gemeinde und außerhalb der Gemeinde sollte es uns nie peinlich sein, unseren Gott zu preisen.

Er verdient unser Lob.

Psalm 106... schlagen Sie ihn bitte mit mir auf. Es ist ein Zeichen des Glaubens. Es zeigt der Welt, dass wir an Gott glauben, aber es ist wichtig zu verstehen, dass es ein Ausdruck unseres Vertrauens auf Gott ist. In Psalm 106:2 wird eine zweiteilige Frage gestellt.

Psalm 106:2
„Wer wird alle die Machttaten des Herrn erzählen, hören lassen all seinen Ruhm(Tehillah)?"

Wer kann diesen Lobpreis darbringen? Wer kann all Seinen Ruhm hören lassen? Wir finden die Antwort in Vers 12.
 
Psalm 106:12
„Da glaubten sie seinen Worten, sie sangen sein Lob (Tehillah)."

Gott auf diese Weise zu loben und zu preisen ist ein Ausdruck unseres Glaubens an Sein Wort.

Sie glaubten Seinen Worten und sangen Sein Lob. Es zeigt unseren Glauben, unser Vertrauen auf Gott. Wenn Sie Sein Wort glauben, werden Sie Ihn preisen.

Erinnern Sie sich an Jesus mit den Jüngern? Fünf Brote, fünftausend Männer, abgesehen von Frauen und Kindern. Er segnet es, gibt es Seinen Jüngern. Sie verteilen es, alle sind gesättigt. Sie sammelten 12 Körbe an Resten, denke ich. Großartig, nicht wahr? Die Jünger waren direkt an diesem Wunder beteiligt, während es sich wohl über Stunden ereignete. Direkt danach, sagt die Bibel, waren viertausend Männer da, neben Frauen und Kindern. Sie hatten sieben Brote und ein paar Fische.

Jesus segnet es, gibt es den Jüngern. Sie verteilen es und ein weiteres Wunder geschieht. Das nächste, was passiert... wir lesen im Matthäus-Evangelium... sie steigen gemeinsam in ein Boot und die Jünger haben ein Brot. Wer meint, wenn fünf Brote für Fünftausend plus Frauen und Kinder reichen und sieben Brote für viertausend plus Frauen und Kinder... wer meint, dass ein Brot für die zwölf Jünger und Jesus reichen sollte? Man denkt, die Jünger würden es begreifen, aber die Bibel sagt, sie gerieten in Panik und sagten: „Ja, weil wir nicht genug Brot haben!" Und Jesus schaute sie an... lesen Sie selbst. Er sagt: „Warum habt ihr keinen Glauben?" Er sagte: „Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote und die Fünftausend oder die sieben Brote und die Viertausend? Ist euer Gedächtnis so schlecht, Jungs? Ihr habt keinen Glauben, weil ihr das vergessen habt."

Und dieser wunderbare Prozess findet statt, wenn wir anfangen, Gott zu preisen und Ihm für Seine Taten zu danken. Je mehr wir über Gottes Güte und Seine Taten nachdenken und darüber mit anderen sprechen, umso mehr wird unser Herz voller Lobpreis sein. Je mehr wir Ihn preisen, umso stärker kommt Gottes Gegenwart und um so mehr tut Er. Je mehr wir erleben und weitersagen, umso mehr wird unser Herz mit Lobpreis angefüllt. Je mehr wir anbeten, umso stärker kommt Gottes Gegenwart. Wenn mehr wunderbare Dinge passieren, müssen wir über noch mehr Dinge reden, die Gott tat. Unsere Herzen füllen sich noch mehr mit Lobpreis. Durch mehr Lobpreis kommt mehr Gegenwart Gottes und mehr passiert, was wir erzählen können. Für wen klingt dieser Kreislauf verlockend? Keine schlechte Gewohnheit!

Ich hoffe, dass Sie die ganze Botschaft gehört haben, denn, Freund, alles ist wichtig. Aber ich muss Ihnen etwas gestehen. Wir müssen die Botschaften kürzen, weil sie sonst nicht in die halbstündigen Sendungen passen. Ich möchte gar nicht wissen, was alles weggelassen wurde. Dennoch ist sie in sich abgeschlossen. Einige Genies arbeiten für uns und kriegen das hin, aber dennoch sollten Sie die ganze Serie bestellen, damit Ihnen nichts entgeht. Diesen ganzen Kreislauf von Lobpreis, Gottes Gegenwart und folgenden Ereignissen sollten Sie in Ihrem Leben starten. Es ist eine gute Sache.

Heben Sie heute Ihre Hände und sagen Sie: „Jesus, ich bete Dich an." Bis zur nächsten Woche.

Gottes Segen.

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