Lobpreis mit Einsicht - Teil 10 11.10.2009
Willkommen zur heutigen Sendung. Wir wechseln jetzt vom Alten zum Neuen Testament. Wir haben uns sieben verschiedene hebräische Worte angesehen, die als preisen übersetzt werden. Jetzt wollen wir anfangen, etwas über Lobpreis und Anbetung im Neuen Testament herauszufinden. Wir können aufschlussreiche Dinge finden. Ich denke, es wird ein Segen für Sie sein. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie und lassen Sie uns gemeinsam zum Wort Gottes kommen.
In Psalm 47: 7 steht folgender Vers: „Singt Lobpreis mit Einsicht." Wir haben viel darüber gesprochen, warum und wie wir anbeten. Wir haben uns dabei sieben hebräische Worte angesehen, die an der einen oder anderen Stelle in unseren Bibeln nur als „preisen" übersetzt werden. Wir lasen das Wort „preisen", was uns etwas Bestimmtes sagt und doch gibt es sieben unterschiedliche Worte im Hebräischen, die in den Psalmen und anderswo als „preisen" übersetzt werden. Jedes hat eine andere Bedeutung, einen anderen Sinn, jedes Wort beschreibt bestimmte Dinge und Handlungen in der Anbetung, wie das Heben der Hände oder lautes Rufen. Das haben wir herausgefunden, indem wir hauptsächlich die Psalmen studiert haben. Heute abend möchte ich Tatsachen aus dem Neuen Testament über Anbetung ansehen. Es gibt viel mehr, als ich heute abend bringen werde, aber diese Dinge halte ich für wichtig und sie kamen in mein Herz, als ich das studierte und ich möchte sie Ihnen weitergeben. Wir fangen hier bei Johannes, Kapitel 4 an. Lesen wir ab Vers 19. Jesus spricht in Johannes 4:19 mit der Frau am Brunnen.
Johannes 4:19-24
„Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, dass in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse. Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden. Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten."
Gut, die wichtigste Aussage im Neuen Testament über Anbetung ist, dass bei wahrer Anbetung nicht der Ort, sondern die Verfassung und Einstellung des Herzens wichtig sind. Jesus sagte, die Stunde kommt und ist jetzt da, wo es keinen alleinigen zentralen Ort (central place) der Anbetung wie den Berg Gerizim, auf den sie sich bezog, oder sogar Jerusalem, gibt. Durch die Wahl des Ortes wird Ihr Lobpreis nicht vor Gott angenehm, die richtige Herzenshaltung zählt. Mir gefällt folgende Übersetzung aus der Living Bible: „Es geht nicht darum, wo, sondern wie wir anbeten." Es gibt keinen heiligen Ort, an dem Gott uns gerne hätte, aber es gibt einen Heiligen Geist, der unsere Anbetung inspirieren muss. Es ist egal, ob Sie in einer 200 Jahre alten Kathedrale oder in einer kleinen Ladenkirche anbeten. Gott sieht auf Ihr Herz und nicht auf den Ort.
Manchmal sehe ich im Fernsehen einen Prediger: „Schicken Sie mir Ihre Gebetsanliegen mit einer Spende und wir werden diese Anliegen nach Jerusalem mitnehmen und dort dafür beten." Das ist prima, aber Gott wird Ihr Gebet nicht erhören, weil Sie in Jerusalem sind. Er erhört Ihr Gebet, weil Sie im Glauben und in Übereinstimmung mit Gottes Wort beten. Aber ich denke, manche sagen: „Oh, wenn er in Jerusalem betet, steigen meine Chancen." Nein, das tun sie nicht!
Ich erinnere mich an jemanden im Fernsehen. Er war einer der führenden Heilungsevangelisten in den 50 er Jahren und er kam vom Weg ab. Ich sah ihn. Er war barfuss, hatte einen weißen Talar an und sagte allen, sie sollen natürlich eine Spende und ein Gebetsanliegen schicken und er würde sie an seinem goldenen Altar, den er gebaut hatte, darbringen. Er behauptete, dass sei der einzige Ort, an dem Gott wahrhaftiges Gebet dargebracht werden kann. Nun, Freund, ob es sich um Gebet oder Anbetung handelt, es ist egal, wo Sie sind. Wichtiger sind Ihre Haltung und Ihr Handeln.
Die zweite Tatsache: Wahre Anbeter beten in Geist und in Wahrheit an. Das sagte Jesus in Vers 23 oder 24: „Die Ihn anbeten, müssen...", sagen Sie alle „müssen". Sie müssen in Geist und Wahrheit anbeten. Sprechen wir über diese beiden Dinge. Sie müssen in Geist und Wahrheit anbeten.
Bitte markieren Sie diese Stelle in Ihrer Bibel. Schauen wir uns 1.Korinther, Kapitel 14 an. Sprechen wir über den ersten Teil. Jesus sagte, wahre Anbeter müssen in Geist und Wahrheit anbeten.
1.Korinther, Kapitel 14. Ich zitiere jetzt nicht alles, sondern nur einen Teil. Aber ich wäre nachlässig, wenn ich das nicht bringen würde, weil das in der Schrift sehr klar ist. Hier im 1.Korinther, Kapitel 14 gibt der Apostel Paulus ein paar allgemeine Anweisungen für das Sprachengebet in Versammlungen und in Anbetungszeiten, damit in der Gemeinde etwas Ordnung herrscht. Er fängt an, sie über das Phänomen, das die Taufe in den Heiligen Geist begleitet, zu unterweisen - das sogenannte Sprachengebet. Schauen Sie, was er in Vers 14 sagt.
1.Korinther 14:14
„Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer."
Hier möchte ich stoppen. Wenn ich in einer unbekannten Sprache bete, welcher Teil von mir betet?
Mein Geist, aber mein Verstand... eine Übersetzung sagt: „Mein Verstand zieht eine Niete." Also, wenn ich in Sprachen bete, kommt mein Geist direkt in Kontakt mit Gott... umgeht den Verstand und kommuniziert direkt mit Gott. Vorher in diesem Kapitel sagte er: „Wer in Sprachen redet, spricht nicht zu Menschen, sondern zu Gott." Gut, also wenn ich in Sprachen bete... entspringt das nicht meinem Denken, meinem natürlichen Verstand, sondern mein Geist betet und ich rede mit Gott. Woanders sagt er, dass wir zu Gott Geheimnisse reden, wenn wir im Geist beten. Lesen wir weiter. Das ist wichtig. Gut, mein Geist betet, wenn ich in Sprachen bete.
1.Korinther 14:15
„Was ist nun? Ich will beten mit dem Geist (oder in Sprachen, wie er sagte), aber ich will auch beten mit dem Verstand..."
Ich tue das auf Englisch. So bete ich mit meinem Verstand. Das ist meine Muttersprache, Englisch.
Ich kann auch etwas auf Spanisch beten. Ich bete mit meinem Verstand, ob ich nun Spanisch oder Englisch spreche. Aber wenn mein Geist betet, bete ich in Sprachen. Das ist die Folgerung. Aber schauen Sie, was er dann sagte. Er sagte:
1.Korinther 14:15-17
„ich will lobsingen mit dem Geist (in anderen Sprachen), aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand. Denn wenn du mit dem Geist preist (in anderen Sprachen laut Kontext), wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst?" (Man muss es zur rechten Zeit am rechten Ort tun.)
Aber schauen Sie, was er jetzt in Vers 17 sagt:
„Denn du sagst wohl gut Dank, aber der andere wird nicht erbaut." Er gibt also ein paar Anweisungen für Gebet, Anbetung und das Singen im Geist. Ich kann also in anderen Sprachen singen und der Apostel Paulus sagt unter dem Einfluss des Heiligen Geistes, dass ich mit meinem Geist singe.
Jetzt muss ich das mit dem verbinden, was Jesus sagte: „ Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da sie in Geist und Wahrheit anbeten werden."
Und wenn ich Gott in anderen Sprachen anbete, gibt es dafür angemessene Orte und Zeiten. Es ist nicht immer und überall angebracht, aber manchmal ist es angebracht. Mein Punkt ist: In der Zeit des Neuen Bundes, die wir heute haben, Gott sei Dank für die Taufe im Heiligen Geist! Es gibt ein anderes Niveau von Anbetung, in das ich hineinkommen kann und ich glaube, Jesus weist darauf hin, zumindest unter anderem, dass ich Gott gut anbeten kann, wenn ich im Geist anbete. Mein Geist betet Gott an und umgeht sogar meinen Verstand. Was folgt daraus? Ich werde mit meinem Verstand singen. Das ist stark! Das taten wir heute abend. Aber ich kann auch mit meinem Geist zu Gott singen und er sagte, wenn man es am falschen Ort tut, werden andere dabei vielleicht nicht erbaut.
Er sagt: „Und doch sagst du gut Dank." Also gibt es Zeiten, in denen ich mit meinem Geist gut Dank sage.
Wie gesagt, bedeutet das sicherlich noch mehr, denn wenn Sie Christus angenommen haben, wurde Ihr Geist wiedergeboren. Und aus Ihrem Geist kommt wahre Anbetung. Ich möchte es so sagen: Gott hat kein Interesse an Ritualen oder Zeremonien, aber an Anbetung, die aus dem Herzen kommt. Ihre Anbetung muss aus Ihrem Innern kommen und darf keine mechanische Routine sein. Ich denke, das müssen wir alle bedenken, denn ich bekenne... manchmal bin ich hier in der ersten Reihe und singe, aber wissen Sie, ich bin mit meinem Innern nicht auf Gott ausgerichtet. Ich hebe meine Hände, ich singe den Text, aber mein Verstand ist ganz woanders und ich versuche nicht bewusst, mit meinem Innern Gott zu erreichen. Jesus sagte, das ist wahre Anbetung. Unser Inneres auf Gott auszurichten und nicht etwas mechanisch tun. Und als Euer Pastor möchte ich Euch ermutigen. Wenn Ihr hereinkommt... ich weiß, jeder von uns ist in sehr viele verschiedene Dinge involviert, jeder Einzelne.
Und Ihr kommt in die Gemeinde und es ist manchmal schwer, das über Bord zu werfen. Aber es ist gut, wenn Ihr das ablegt und Euch mit aller Kraft auf Gott ausrichtet.
Vielleicht sagen Sie: „Mir gefallen die Lieder nicht." Wissen Sie, neben Ihnen sitzen Menschen, die die Lieder nicht mögen, die Sie mögen. Das ist wahr. Es geht nicht um Ihren Stil, sondern darum, was in Ihrem Herzen vorgeht. Vielleicht ist es nicht gerade Ihr Favorit. Viele unserer Anbetungslieder sind nicht mein Lieblingsstil. Gott ist interessiert an dem, was in meinem Herzen passiert, ob wir eine Hymne singen oder „Birg mich, Herr, unter Deinen Flügeln", ein Blues- Lied, das mir gefällt. Die Message Bible sagt: „Bei Eurer Anbetung muss sich Euer Geist nach Wahrheit ausstrecken.
(Wieder sagt Er „muss".) Bei Eurer Anbetung muss sich Euer Geist nach Wahrheit ausstrecken.
Wer Ihn anbetet, muss es aus seinem wirklichen Wesen, seinem Geist, seinem wahren Ich in Ehrerbietung tun." Jesus sprach über Anbetung im Geist, aus dem inneren Wesen, und damit ist auch die Ausrichtung auf Gott durch Gesang und Anbetung in anderen Sprachen gemeint. Aber ich glaube, die Hauptbetonung ist die Beteiligung unseres Innern. Wirkliche Präsenz, Sie berühren Gott und richten sich auf Ihn in der Anbetung aus.
Und dann sagte Er auch, sie müssen in Geist und in Wahrheit anbeten, in Vers 23. Nun, in Johannes 17:17 sagte Jesus: „Dein Wort ist Wahrheit", als Er zum Vater sprach... und meinte, wenn wir gemäß der Wahrheit anbeten wollen, müssen wir es gemäß der Offenbarung tun, die Gott den Menschen über sich selbst gab, der Bibel.
Menschen haben mir gesagt: „Ich bete Gott auf meine Art und Weise an."
„Weißt du, ich mag die Natur und Gott schuf die Natur. Wenn ich also wandern gehe und Freude an der Natur habe, ist das meine Anbetung."
Nun gut, ich bin wohl öfter in der Natur als die meisten. Ich trage nicht gerne Schuhe. Ich spucke gerne aus. Ich bin gerne draußen. Aber wissen Sie, das ist nicht unbedingt Anbetung. Ich halte es für gut, die Schöpfung zu genießen.
Ich saß einmal in einem Restaurant und stritt mich mit einem Mann. Ich hätte es nicht tun sollen, tat es aber. Und er sagte: „Wissen Sie..." Er war einfach betrunken und wollte sich mit jemandem streiten, also ging ich darauf ein. Er redete über Gott und sagte: „Siehst du die Pflanze? Diese Pflanze ist Gott.
Siehst du diesen Tisch? Dieser Tisch ist Gott." Nun, das ist nicht wahr. Gott schuf diese Dinge, aber diese Dinge sind nicht Gott. Und wenn wir in Wahrheit anbeten, tun wir es gemäß der Offenbarung.
Jesus sagte, Gott ist Geist. Wer Ihn anbetet, muss Ihn in Geist und in Wahrheit anbeten. Wir wurden nach Seinem Ebenbild geschaffen. Das ist die Wahrheit. Wir müssen in das Buch hineinschauen, wenn es um Anbetung geht.
Ich hatte einen Freund, der über religiöse Rituale der Ureinwohner lehrte. Menschen saßen um einen Steinkreis, legten eine Feder in die Mitte des Kreises und sangen bestimmte Dinge. Anbetung? Sicher! Natürlich war das Anbetung, lediglich der falsche Geist, das ist alles.
Ich saß früher ganz ernsthaft in einer Hütte. Ich lebte dort. Man musste von der Schnellstraße abfahren, wo es weder Abfahrt noch Auffahrt gab... das war in Oregon... bis zum Ende einer unbefestigten Straße fahren, die kaum zu sehen war und dann noch kilometerweit durch unwegsames Gelände wandern. Dort war eine alte Bergbau-Hütte aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Nur ein großer Ofen war darin. Ich wohnte in dieser Hütte. Ich saß auf dem Boden dieser Hütte und chantete stundenlang Dinge, die ich von den östlichen Religionen gelernt habe. Das sollte zur Selbstfindung dienen. Ich war aufrichtig, aber dennoch konnte ich Gott so nicht finden. War es Anbetung? Schon, aber es ist keine Anbetung gemäß der Wahrheit.
Freund, alles was wir tun, muss sich auf dieses Buch, die Bibel, beziehen und darauf gegründet sein. Wir bekommen eine Offenbarung darüber, wer wir sind, wer Gott ist und darüber, was Anbetung wirklich ist. Jesus sagte, Anbetung geschieht in Geist und in Wahrheit.
Gut, die dritte Tatsache im Neuen Testament finden wir im selben Kapitel. Gott sucht Anbeter.
Er sucht Anbeter. Es steht nochmals in Vers 23, dass die Stunde kommt und jetzt ist, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als Seine Anbeter. Beachten Sie, hier steht nicht, dass Gott Arbeiter sucht. Gott sucht Anbeter.
Erinnern Sie sich an die Geschichte von Maria und Marta? Jesus war in ihrem Haus. Marta schmiert fleißig Brötchen, die Jesus nicht bestellt hatte. Maria sitzt zu Jesu Füßen und empfängt Sein Wort.
Marta kommt heraus. Sie ist wütend und gereizt: „Meister, ist es dir egal, dass meine Schwester mich alleine dienen lässt? Bitte sie, zu kommen und mir zu helfen." Sie kommandiert Jesus herum. Jesus sagte: „Marta, Marta." Es wird immer Ernst, wenn der Herr Ihren Namen zwei Mal nennt. „Marta, Marta, du übernimmst dich und tust zu viel. Eins aber ist nötig und dafür hat sich Maria entschieden."
Ich frage mich, wie viele Martas Geschäftigkeit nachgehen, wo Gott doch Menschen sucht, die das ewige Werk der Maria tun. Es ist gut, mit dem Herrn zu arbeiten und auch für den Herrn zu arbeiten.
Aber die Bibel sagt nicht, Gott sucht nach Arbeitern. Er sucht nach Anbetern. Wissen Sie, ich glaube, dass unsere Arbeit aus Anbetung hervorgehen wird. Wenn wir Zeit mit Maria zu Jesu Füßen verbrachten und die Zeit kommt, die Arbeit der Marta zu tun, wird der Impuls dazu vom Herrn kommen und wir werden nicht Brötchen schmieren, die der Herr nicht bestellt hat.
Jemand musste das hören. Gott sucht Anbeter. Gott sucht nach jemandem mit einem Lebensstil der Anbetung, der nicht nur 20 Minuten in der Woche in der Gemeinde anbetet.
Gut, die vierte Sache. Schauen wir uns Matthäus, Kapitel 21 an. Wir werden sehen, wie weit wir heute abend kommen.
Matthäus 21:15-16
„Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrieen und sagten: Hosanna dem Sohn Davids! (Sie beteten Jesus an.) wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja, habt ihr nie gelesen: "Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet'?"
Die Kinder rufen aus: „Hosanna dem Sohn Davids!" Sie beten Ihn an. Jesus zitiert hier einen Vers aus Psalm 8 und sagt: „Habt ihr nie gelesen: ‚Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?‘" Sagen Sie alle: Lob bereitet.
Sie wissen, dass Jesus das fleischgewordene Wort ist. Er ist das lebendige Wort. Er hat daher die Vollmacht, das Wort auszulegen. Wir wissen, wie Jesus den Vers zitierte und schauen uns jetzt Psalm 8 an. Psalm 8, und wir wollen Vers 3 lesen. Diesen zitierte Jesus gerade und es ist interessant, wie Er ihn auslegte.
Psalm 8:3
„Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet wegen deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen."
Die Aussage „Macht gegründet" legte Jesus als „Lob bereitet" aus, woraus hervorgeht, dass Lobpreis die fest gegründete Macht Gottes ist. Das Wort „gegründet" kommt oft in der Bibel vor und wird hauptsächlich gebraucht und übersetzt als „ein Fundament legen, das Fundament eines Tempels oder eines Gebäudes legen." Genau das tut der Lobpreis. Er legt das Fundament für Macht.
Vielleicht fühlen Sie sich hier und heute schwach. Sie sind ausgelaugt, geistlich, emotional und auch körperlich... Freund, Lobpreis wird ein Fundament für Stärke in Ihrem Leben legen. Es ist die Art, wie Gott ein Fundament für Seine Kraft legt, sagte Jesus.
Ich weiß noch, eine Frau aus unserer Gemeinde erlebte eine schreckliche Tragödie, die sich lange hinzog. Sie währte lange und ging für ihren Sohn schlecht aus. Ich bemühte mich, die Situation zum Positiven zu wenden, aber es ging nicht gut aus. Es gehörte zu den schlimmsten Tragödien, die eine Mutter erleben kann, aber ich wusste, dass sie durchkommen würde, weil sie eine Anbeterin war.
Sie hatte ein starkes Fundament in ihrem Leben und ich wusste, das etwas... ich spare mir die Details... glauben Sie mir, es war wirklich schrecklich, aber sie hatte ein so starkes Fundament in ihrem Leben, dass ich wusste, sie kommt durch. Und wissen Sie? Sie kam unbeschadet durch, weil sie eine Anbeterin war!
Danach heißt es: „Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet wegen deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen." Der Ausdruck „zum Schweigen bringen" bedeutet wörtlich: für Ruhe sorgen, etwas am Voranschreiten hindern. Lobpreis bringt den Teufel zum Schweigen und schaltet ihn aus. Wenn er Sie plagt und peinigt und Sie dann Gott preisen, wird es ihn zum Schweigen bringen und ihn abhalten, weiter gegen Sie vorzugehen.
Ich las Folgendes in einem Buch... ein Mann hatte eine Gruppe Namens „Living Sound", die umherreiste und auf der ganzen Welt Anbetungskonzerte veranstaltete. Während er unterwegs war und Gott diente, starb seine Frau bei einem Autounfall. Er kam zurück, war am Boden zerstört und hatte lauter Fragen: „Gott, ich habe Dir gedient. Wie konnte das passieren?"
Ich weiß nicht, welche Antworten er auf diese Fragen bekam, aber folgenden Teil der Geschichte kenne ich, weil ich denjenigen kenne, der ihm gedient hat und auch las, was er selbst darüber schrieb.
Es ging mit ihm steil begab... immer weiter bergab. Eine tiefe Depression breitete sich aus und er war total am Boden. Er liebte seine Frau leidenschaftlich und konnte nicht begreifen, wie das geschehen konnte. Er ist im Dienst für den Herrn unterwegs und kehrt zu einer Beerdigung zurück. Derjenige, der ihm diente, sagte ihm: „Schau mal, du musst Gott anbeten." Er sagte: „Ich kann nicht!" Er sagte: „Du musst Gott anbeten." Er sagte: „Ich kann nicht." Er sagte: „Dein Leben und Dein Dienst hängen davon ab." Und er tat es, nur aus Glauben... fühlte nichts, fühlte sich eine Million Kilometer von Gott entfernt, vielleicht hatte er Groll gegen Gott, ich weiß es nicht. Er hatte offene Fragen, zwang sich aber, Gott anzubeten... und tat das längere Zeit. Er erzählte, wie diese Depression über seinem Leben während dieser Anbetungszeit zerbrach und dass er davon völlig befreit wurde.
Wissen Sie, Jackie leitet hier die Anbetung und ihr Mann Curtis wirkt auch in der Anbetung mit. Ihre Tochter hatte Krebs und war im Krankenhaus und es wurde immer schlimmer. Das Zahnfleisch und die Augen der Tochter wurden schwarz. Es ging immer weiter bergab. Sie war etwa 45 Tage im Krankenhaus. Es sah alles andere als gut aus und Jackie erzählt Folgendes: Gott sagte: „Bete mich an." Ich sagte: „Es geht nicht. Ich kann Dich jetzt nicht anbeten. Ich kann es nicht, Gott!" Gott sagte: „Bete mich an." Sie kniete sich im Krankenzimmer hin und fing an, Gott zu preisen, während ihre Tochter an lauter Schläuche und Maschinen angeschlossen war. Die Mitarbeiter im Krankenhaus dachten, sie hätte den Verstand verloren und wollten sie herausbringen. Schließlich wurde ihnen klar, dass Sie nicht wegen ihrer Tochter durchgedreht ist. Wissen Sie, sie fing an, Gott anzubeten. Fragen Sie Curtis und sie... in dem Moment, als sie anfing, Gott anzubeten, begann ihre Tochter zu genesen. Ihre Tochter ist jetzt ganz normal. Gott hat sie geheilt.
Jesus sagte, Lobpreis ist Gottes fest gegründete Macht, vollendeter Lobpreis. Er legt ein Fundament der Stärke, bringt den Teufel zum Schweigen und stoppt ihn. Wenn Sie wollen, dass der Teufel schweigt, preisen Sie Gott!
Gut... ja, mir kam gerade ein Gedanke. Ich war mit... das war in den Tagen vor Christus... mit ein paar Freunden und ein paar Mädchen zusammen und ein Mann ging mit uns. Er ging uns total auf die Nerven, es war extrem! Er trank und das verschlimmerte seine nervige Ausstrahlung noch. Einer meiner Freunde, bevor ich mich versah, „bamm", schlug den Typ einfach nieder. Er lag auf dem Bürgersteig und wir sagten: „Bis später!" Wir sprangen ins Auto und fuhren los. Ob die Engel, sobald wir Gott preisen, auch zuschlagen und sagen: „Das gefällt uns" und dann Dämonen niederschlagen?
Wir wissen nicht genau, was im geistlichen Bereich geschieht, wenn wir Gott anbeten. Wenn Sie wirklich anfangen, Ihr Herz ganz auf Gott auszurichten, sagt Ihr Engel vielleicht: „Oh ja! Das ist gut!"
Man weiß ja nie!
Was für ein Gedanke. Lobpreis ist die fest gegründete Macht Gottes. Wollen Sie die Kraft Gottes in eine Situation in Ihrem Leben hineinbringen? Wollen Sie die Kraft Gottes in Ihre Ehe bringen? Wollen Sie die Kraft Gottes in Ihre Familie oder auf Ihre Finanzen bringen? Nun, dann preisen Sie Ihn! Heben Sie Ihre Hände und preisen Sie Ihn. Sagen Sie: Ehre sei Deinem Namen. Unser Gott ist würdig.
Unser Retter ist würdig, von uns angebetet und gepriesen zu werden. Wir sind noch nicht fertig.
Sie müssen nächste Woche wieder einschalten, wenn wir uns ein paar weitere Tatsachen im Neuen Testament über Anbetung und Lobpreis ansehen werden. Und, hören Sie, wir sprechen nicht über trockene, langweilige Fakten. Es sind lebensverändernde Tatsachen. Wenn Sie sie anwenden, wird Gott in Ihrem Leben wirken. Seien Sie nächste Woche dabei!
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