Lobpreis mit Einsicht - Teil 11 18.10.2009
Wir schauen uns jetzt im Neuen Testament verschiedene für uns relevante Tatsachen und Offenbarungen über Anbetung und Lobpreis an. Wir betrachten jetzt nicht mehr verschiedene hebräische Worte, die als preisen übersetzt werden und deren Bedeutung für Anbetung und Lobpreis, sondern schauen uns bestimmte Dinge an, die uns das Neue Testament über Anbetung und Lobpreis Gottes lehrt. Kommen wir gemeinsam zum Wort Gottes.
Gut, Nummer fünf. Aus dem Neuen Testament geht klar hervor, dass Lobpreis die angemessene und natürliche Reaktion auf Gottes Eingreifen in unserem Leben ist. Es ist die angemessene und natürliche Reaktion auf Gottes Eingreifen, insbesondere zum Beispiel bei Heilungen. Aber wenn Gott eingreift...
Wissen Sie, ich erinnere mich an einen Mann in meiner Wohnung. Er hieß Robert. Er und seine Frau hatten einen finanziellen Engpass. Das war viele Jahre, bevor ich verheiratet war. Und jemand gab ihnen das Geld... und all das geschah in meiner Wohnung, vor meinen Augen... jemand gab ihnen das Geld, das sie benötigten. Natürlich bedankte er sich, aber das war nicht alles. Ich hatte nie jemanden so etwas tun sehen und es hat mich tief berührt. Er bedankte sich bei der Person, sagte dann: „Einen Moment bitte", ging zum Fenster, hob seine Hände und begann, Gott anzubeten und Ihm zu danken und fing dann an zu weinen und zu schluchzen, während er Gott anbetete und Ihm für die Gebetserhörung dankte. Ich stand in seiner Nähe. Es hat mich sehr beeindruckt, weil ich erstens erkannte, dass das Geschehen sehr heilig war. Dieser Mann dankte Gott wirklich aus der Tiefe seines Herzens für Sein Eingreifen. Zweitens beeindruckte es mich, weil ich erkannte, dass mein eigenes Herz nicht so dankbar war wie es sein sollte - denn ich hätte nicht so reagiert. Mir wurde klar, dass ich viel dankbarer sein muss für Gottes Eingreifen und die Dinge, die Er in meinem Leben tat, als ich es bisher war.
Schauen Sie sich doch bitte mit mir ein paar Verse aus dem Lukas-Evangeliums, Kapitel 5 an. Lukas 5, und stellen Sie sich das bildlich vor. Lukas 5:22. Diese Männer lassen ihren gelähmten Freund durch das Dach herunter. In Vers 23 sagt Er:
Lukas 5:23-25
„Was ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf und nimm dein Bett auf und geh nach Hause!
Und sogleich stand er vor ihnen auf, nahm auf, worauf er gelegen hatte, und ging hin in sein Haus und (tat was?) verherrlichte Gott."
Das Wort „verherrlichen" bedeutet, preisen, erheben, Ehre und Größe zuschreiben. Das ist die natürliche Reaktion auf Gottes Hilfe. Schauen wir uns Lukas 13:10 an.
Lukas 13:10-13
„Er lehrte aber am Sabbat in einer der Synagogen. Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Geist der Schwäche hatte; und sie war zusammengekrümmt und völlig unfähig, sich aufzurichten. Als aber Jesus sie sah, rief er ihr zu und sprach zu ihr: Frau, du bist gelöst von deiner Schwäche! Und er legte ihr die Hände auf, und sofort wurde sie gerade und verherrlichte Gott."
Sie betete an und pries Gott. Erinnern Sie sich an die Heilung der zehn Aussätzigen in Lukas,
Kapitel 17? Einer kam zurück und pries Gott lautstark. Jesus fragte: „Wo sind die Neun? Nur dieser eine Fremde kehrte zurück, um Gott die Ehre zu geben? Wo sind die anderen neun? Sie alle sollten mich preisen und mir danken."
Es ist die natürliche Reaktion. Lassen Sie uns Lukas 18 anschauen. Lesen Sie eine weitere Stelle, denn sie enthält etwas, was ich sowieso ansprechen wollte. Lukas 18:40, es geht um einen Blinden.
Lukas 18:40-43
„Jesus aber blieb stehen und befahl, dass er zu ihm gebracht werde. Als er sich aber näherte, fragte er ihn: Was willst du, dass ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, dass ich sehend werde! Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt. Und sofort wurde er sehend, folgte ihm nach (und tat was?) und verherrlichte Gott. Und das ganze Volk, das es sah, gab Gott Lob."
Ich denke, manchmal, wenn wir von Dingen hören, die Gott tut, preisen wir Ihn nicht in dem Maß, wie wir es tun sollten. Ich sprach über das Ereignis in meiner Wohnung. Es überführte mich. Ich war gesegnet, weil ich in etwas eingeweiht wurde, was wirklich heilig war, aber es überführte mich wegen meines Mangels an Danksagung. Daraufhin tat ich etwas. Jedes Mal, wenn mir jemand am Telefon oder persönlich etwas sagte... ich war beispielsweise im Gespräch und jemand sagte: „Du, wir haben gebetet und Gott hat dies und jenes getan", sagte ich: „Mensch, das ist stark, das ist stark!" Dann legte ich auf, ging auf meine Knie, hob meine Hände, dankte Gott für das, was Er getan hat und nahm ein paar Minuten, um Ihn zu preisen. Ich habe mich nicht nur darum bemüht, weil es richtig ist, sondern auch, damit mein Herz vor Gott nicht hart wird.
Hören Sie: Es ist ein Wunder. Es ist ein Wunder. Ich habe lange genug überlebt, um errettet zu werden. Das ist ein absolutes Wunder. Bei all den törichten Dingen, die ich meinem Körper zumutete, all den Drogen, all den gefährlichen Leuten, zu denen ich Kontakt hatte und den gefährlichen Dingen, die ich tat... dass ich lange genug überlebt habe, um Christus anzunehmen und wiedergeboren zu werden. Die Ewigkeit reicht nicht aus, um allein dafür zu danken. Ich will das nicht als selbstverständlich ansehen und auch nichts anderes, was Gott getan hat. Vielleicht sollten manche im Lobpreis etwas zulegen für all die guten Dinge, die Er in unserem Leben tat.
Gut, gehen wir weiter. Nummer sechs, Nummer sechs... ich muss mich beeilen. Ich zitiere gleich einen Vers, aber dies noch vorweg: Es muss Harmonie zwischen uns und unseren Geschwistern herrschen, damit wir Gott wirklich verherrlichen. Wenn es in diesem Bereich stimmen soll, muss es hier stimmen. Wenn es in der Vertikalen stimmen soll, muss die Horizontale in Ordnung sein.
Ich kann keine großen Dinge mit Gott in der Vertikalen erleben, wenn in meinem Herzen Dinge zwischen mir und einem Bruder, einer Schwester, einem Nachbarn oder Freund oder anderen auf der Horizontalen nicht in Ordnung sind.
Ich will Folgendes zitieren... und zwar Römer 15:5-6. Ich lese aus der New Living Translation.
Es heißt: „Möge Gott, der Frieden und Ermutigung gibt, euch helfen, in völliger Harmonie zu leben..."
Sagen Sie alle: Harmonie. „Möge Gott euch helfen, miteinander in völliger Eintracht zu leben, indem jeder die Einstellung Jesu Christi zum anderen hat. Dann könnt ihr alle gemeinsam mit einer Stimme Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, preisen und verherrlichen."
Tatsache ist, wenn ich keine Gemeinschaft mit meiner Frau habe oder Zorn in meinem Herzen gegen jemanden hege, habe ich auch keine Gemeinschaft mit Gott. Jesus lehrte: „Wenn du deine Gabe zum Altar bringst und dich erinnerst, dass du etwas gegen deinen Bruder hast oder dein Bruder etwas gegen dich, lass deine Gabe am Altar. Geh und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und bring deine Gabe." Es kann eine Gabe des Lobpreises sein, die wir Gott bringen wollen.
Als ich in der Bibelschule war, habe ich dort jemanden kennen gelernt. Er war in einer Versammlung, in der ich vor der Bibelschule predigte. Ich war ihm schon einmal begegnet. Er war bei verschiedenen Versammlungen, in denen ich predigte. Also während... ich war vielleicht im zweiten Jahr und er war im ersten. Ich traf ihn also wieder, erinnerte mich an ihn, kam ins Gespräch und er erzählte mir, dass er sein Schulgeld nicht bezahlen kann. Ich hatte das Jahr bereits bezahlt und schon Geld für das nächste Jahr gespart. Und er sagte: „Ich habe einen Wohnwagen. Ich werde ihn verkaufen und nach dem Verkauf habe ich das Geld. Aber ein paar Wochen brauche ich, um ihn zu verkaufen." Ich sagte: „Ich habe Geld. Ich kann es dir leihen. Aber ich brauche es, okay? Ich leihe es dir nur. Verkauf deinen Wohnwagen und gib mir das Geld wieder." Er sagt: „Okay, in zwei Wochen hast du das Geld wieder." Ich sagte: „Großartig." Ich sagte: „Ich brauche es erst in 10 oder 12 Wochen, aber zwei Wochen wären super." Also gab ich ihm das Geld. Und wissen Sie, damals war das ein Haufen Geld. Es waren 400 Dollar oder so. Das war damals für mich eine große Summe. Es vergingen jedenfalls zwei Wochen und ich hörte nichts von ihm. Und drei Wochen vergingen und ich hörte nichts von ihm. Sechs Wochen vergingen und ich hörte nichts von ihm. Wenn ich ihn sah und ihm zurief, drehte er sich um, lief in die andere Richtung und tat so, als ob er mich nicht sah. Er verkaufte den Wohnwagen nie und gab mir nie das Geld wieder.
Ich weiß noch, einmal war ich im Laden und musste wirklich auf jeden Cent achten, weil ich sehr klamm war. Ich kaufte mir eine Packung Kraft Makkaroni mit Käse und ich denke, ich fand ein paar Hamburger im Angebot. Ich hatte also Sachen im Wert von ungefähr dreieinhalb Dollar und mehr konnte ich mir nicht leisten. Da kommt er den Gang entlang und sein Einkaufswagen ist voller Sachen. Ich schaue hinein und er hat Filet Mignon in seinem Wagen. Er sagte: „Hallo, Bayless, wie geht es dir? Ich esse heute abend Filet Mignon." Das sagte er mir wirklich! Ich hätte ihn am liebsten mit meinem Wagen gerammt, wissen Sie? Und ich dachte mir: „Du kaufst das mit meinem Geld!"
Er gab es mir nie wieder und es lag mir quer im Magen. Er beendete die Bibelschule und arbeitete in einer Gemeinde mit, wurde zweiter Pastor. Es belastete mich und wirkte sich auf meinen Glauben und meine Anbetung aus und ich war mir dessen bewusst. Ich betete Gott an und sein Gesicht taucht auf. Wissen Sie? Ich will dich jetzt nicht ansehen. Gott, ich bete Dich an!
Ich hatte einen Freund, mit dem ich darüber sprach. Er sagte: „Bayless, du musst das loslassen!"
Ich sagte: „Ich will das nicht loslassen. Er muss mir das Geld geben. Er ist ein Dieb!" Und er sagte: „Du musst es loslassen." Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich es losließ. Selbst wenn er später gekommen wäre und gesagt hätte: „Ich will es zurückzahlen", hätte ich gesagt: „Du schuldest mir nichts." Das passierte nie, aber das hätte ich gesagt, weil ich mich entschied, es loszulassen.
Es hat mich in erstaunlicher Weise geistlich freigesetzt.
Paulus schrieb im Römerbrief: „Möge Gott euch helfen, miteinander in Frieden zu leben, damit ihr mit einer Stimme Gott loben und verherrlichen könnt." Dieser Friede ist so wichtig. Wenn Sie heute abend hier sind und Unstimmigkeiten mit jemandem haben, klären Sie das. Jemand sagte:
Unversöhnlichkeit ähnelt einer Säure. Sie schädigt das Gefäß, in dem sie aufbewahrt wird, mehr als das Gefäß, auf das sie gegossen wird. Sie werden merken, wenn Sie vergeben, befreien Sie einen Gefangenen. Nicht denjenigen, dem Sie vergeben haben, sondern sich selbst. Tun Sie sich einen Gefallen und vergeben Sie.
Gut, gehen wir weiter. Nummer sieben: Anbetung ist ein Weg, voll des Geistes zu bleiben. Ich zitiere Ihnen wieder etwas, und zwar Epheser 5:18-19. Es heißt: „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen." Es ist ein Weg, voll des Geistes zu bleiben.
Wissen Sie, jeder ist von etwas erfüllt. Jeder, der heute hier ist, ist von etwas erfüllt. Das ist wahr!
Ich habe darüber gelehrt. Es gibt da eine recht interessante Aufzählung. Von folgenden negativen Dingen, sagt die Bibel, können Menschen erfüllt sein. Und das sind längst nicht alle. Sie spricht von Menschen voller Ungnade, voller Unruhe, voller Schwermut, voller Täuschung, voller Bosheit, voller Perversion, voller Gewalttat, voller Finsternis, voller Zorn, voller Verachtung, voller Schande.
Wer meint, es wäre besser, voll Heiligen Geistes zu sein? Wir bleiben unter anderem voll Geistes durch Anbetung.
Und er sagte: „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist." Ich betrank mich früher täglich... jahrelang, ohne Übertreibung. Auch aus diesem Grund sage ich, dass ich überlebte bis zu meiner Errettung. Manche von Ihnen sind erst kurz in der Gemeinde und haben meine Geschichte noch nicht gehört. Manchmal lag ich tagelang im Bett und hielt mir den Bauch, weil ich starke Schmerzen hatte. Ich hatte meinen Magen, meine Leber und andere Organe fast ruiniert, weil ich so viel trank. Ich kann mich nicht erinnern... es gab vier Jahre, in denen ich niemals nüchtern war.
Wissen Sie, Menschen versuchen dadurch, mit Dingen fertig zu werden. Voll des Geistes zu sein, ist viel besser, als mit Alkohol abgefüllt zu sein. Hören Sie: Jesus ist besser als ein Joint. Das stimmt.
Ich weiß es, weil ich viele geraucht habe. Alle Drogen, die ich nahm, übertreffen Jesus bei weitem.
Einer meiner besten Freunde... ich wurde errettet, erzählte ihm davon und er kam mit einer Menge Kokain zu mir. Und damals... es war Kokain im Wert von ungefähr 200 Dollar. Das war damals viel Geld, heute wohl nicht, aber für uns war es viel. Und ich sagte: „Barry, das nehme ich nicht." Er sagte: „Wie meinst du das?" Ich sagte: „Ich nehme das nicht mehr." Er sagt: „Es ist umsonst!" Ich sagte... ich erinnere mich... ich sah ihn an und sagte: „Ich bin high durch den Allerhöchsten, ich brauche das nicht mehr." Er schüttelte seinen Kopf und sagte: „Was für ein Unsinn!" Er ging jedenfalls. Ich erzählte ihm noch mehr vom Herrn und nach einer Stunde ging er. Er kommt um drei Uhr nachts zurück... ich weiß nicht, warum ich davon erzähle... klopft an meine Tür und sagt: „Ich tat es! Ich tat es!" Ich fragte: „Was hast du getan?" Er sagte: „Ich kniete mich neben mein Bett, betete und nahm Jesus an." Ich sagte: „Das ist super." Ich fragte: „Was hast du mit dem Koks gemacht?" Er sagte: „Den hab ich vorher komplett gesnifft." Er sagte: „Ich konnte es nicht wegwerfen! Ich brachte es nicht übers Herz, es wegzuwerfen! Also zog ich es mir rein, kniete mich dann hin und bat Jesus, in mein Herz zu kommen."
Wissen Sie? Es hielt. Er diente Gott. Ich empfehle das nicht, aber nun gut.
Bitte schauen Sie mit mir in den Kolosserbrief, Kapitel 3. Bleiben Sie dran. Ich gehe schnell voran, es sind nur noch zwei Punkte. Kolosser 3. Oh, Jesus ist gnädig, Er holt uns da ab, wo wir sind, nicht wahr? In Kolosser 3:16 steht:
Kolosser 3:16
„Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!"
Gut, Tatsache Nummer acht: Lobpreis dient auch zur Ermahnung und Belehrung. Es ist die Rede davon, in unseren Herzen dem Herrn geistliche Lieder zu singen, aber es heißt auch, dass wir einander ermahnen und belehren können mit geistlichen Liedern, Psalmen und Lobliedern der Anbetung. Das Wort Gottes soll reichlich in uns wohnen, indem wir singen. Und das Wort „ermahnen" bedeutet: behutsam warnen, ermutigen, die Gedanken ausrichten.
Das ist ein guter Grund, Liebeslieder zu Jesus zu singen und Jesus anzubeten und ich bin total dafür.
Aber generell ist es wichtig, dass unsere Lieder biblisch sind. Sie müssen nicht aus Bibelversen bestehen, müssen aber biblisch sein, denn die Inhalte der Lieder bleiben in uns. Ich denke wirklich, dass die Theologie einer Generation die Lieder prägt, die sie singen. Das ist wahr. Ich hoffe, dass wir nicht als die Generation gelten werden, die nur Lieder sang. Mögen wir für unsere Lieder bekannt sein, aber mögen sie unsere Theologie wiederspiegeln, die Dinge, die wir aus der Bibel über Gott erfuhren.
Die Nebenbedeutung ist, dass wir durch Anbetung und Lobpreis belehrt und ermahnt werden.
Und Folgendes ist Anbetung wert. Schauen Sie sich Kolosser 2:18 an.
Kolosser 2:18-19
„Lasst nicht zu, dass euch irgend jemand um den Kampfpreis bringt, indem er sich in Demut und Verehrung von Engeln gefällt und sich in Sachen einlässt, die er nicht gesehen hat, wobei er ohne Grund aufgeblasen ist von seiner fleischlichen Gesinnung, und nicht festhält an dem Haupt (das natürlich Jesus ist), von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, heranwächst in dem von Gott gewirkten Wachstum."
Gut, wir sollen an Jesus festhalten und er sagte: „Betet keine Engel an." Engel sollen nicht angebetet werden. Das ist die neunte Tatsache über Anbetung im Neuen Testament. Es steht in der Bibel, weil Gott meinte, dass wir das brauchen. In meinem Umfeld, bevor ich errettet war, sprachen Leute mit Engeln, beteten zu Engeln und suchten Führung von Engeln.
Ich erinnere mich, ich war in einem Haus und es wurden Stöckchen hingeworfen. Ich fragte: „Warum werft ihr die Stöckchen hin?" Sie sagten: „Engel lassen die Stöckchen in eine bestimmte Richtung fallen und dadurch erfahren wir Führung. Die Engel wirken auf die Stöckchen ein, während wir zu den Engeln beten und die Stöckchen hinwerfen." Es war wirklich wichtig für mich, herauszufinden, dass es falsch ist, Engel anzubeten. Aber es war auch hilfreich für mich, herauszufinden, dass es richtig ist, Jesus anzubeten.
Wissen Sie, Jesus ließ sich von Menschen anbeten. Wir wissen, dass nur Gott wirklich Anbetung zusteht und doch nahm Jesus Anbetung an. Die Weisen kamen und beteten Ihn an. Der Aussätzige, als er... bevor er geheilt wurde, fiel er sogar nieder und betete Jesus an. Der Vorsteher der Synagoge fiel nieder und betete Jesus an. Die Jünger beteten Jesus an, nachdem Er den Sturm beruhigte.
Die Syrophönizierin fiel nieder und betete Jesus an. Nach der Auferstehung beteten die Frauen Jesus an, sie beteten Ihn zu Seinen Füßen an. Die Jünger beteten Ihn an. In Offenbarung, Kapitel 5, wird Er als das Lamm Gottes im Himmel angebetet. Das sagt mir, dass der Vater und Jesus eins sind. Wäre Jesus nicht eins mit dem Vater, wäre es falsch, Ihn anzubeten. Das half mir genauso wie die Tatsache, dass es falsch ist, Engel anzubeten. Es ist richtig, Jesus anzubeten.
Noch zwei Dinge zum Schluss... Hebräer, Kapitel 13... beide stehen in den Versen, die wir lesen werden. Schauen Sie sich mit mir Hebräer, Kapitel 13 an. Ich denke, ich habe heute abends das Tempo einer Maschinenpistole. Tut mir leid, aber ich wollte nichts auslassen. Hebräer 13:15.
Hebräer 13:15
„Durch ihn lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!"
Tatsache Nummer 10: Lobpreis muss einen festen Platz im Leben eines Gläubigen haben. Lasst uns Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen. Wenn Sie die Apostelgeschichte lesen, war Anbetung für sie scheinbar genauso wichtig und gehörte zum täglichen Leben wie das tägliche Essen. Es ist gut, anzubeten, wenn wir in der Gemeinde sind, aber ich denke, wir müssen Gott überall unter allen Umständen anbeten, auch wenn die Umstände lausig sind. Manche von Ihnen, die hier sind, erleben gerade schwere Zeiten. Es sieht nicht gut aus. Sie müssen Gott preisen. Preisen Sie Ihn nicht für die schlechten Dinge, aber Sie können Ihn in schlechten Umständen preisen, weil Er gut ist. Er kann Sie herausholen. Er ist treu. Seine Verheißungen sind wahr. Wir danken Ihm nicht für die Probleme. Wir danken Ihm für Seinen Charakter. Wir danken Ihm für Seine Verheißungen, was immer Sie erleben.
Wenn Sie gerade Gutes erleben, müssen Sie Gott preisen und Ihm danken. Aber es möge ein fester Bestandteil unseres Lebens werden, dass wir Gott Lob darbringen. Ich meine damit nicht, dass wir verrückte Christen werden sollen. Sie können Gott inmitten anderer anbeten und niemand bekommt diese Anbetung mit, abgesehen von Gott und Ihnen und natürlich dem Teufel, weil er schweigen musste, aber es muss zum Lebensstil werden.
Zum Schluss will ich noch etwas nennen, das Gott gefällt, noch etwas, das Ihm gefällt. Die Bibel sagt im 1.Korinther 1:21: „Es gefiel Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben."
Ich weiß nicht, warum Gott es so gemacht hat, aber Er tat es, ein törichtes fehlbares Gefäß wie mich oder jemand anders zu gebrauchen, um die Botschaft des Evangeliums weiterzusagen und dass jeder errettet wird, der darauf wirklich vertraut. Wäre ich Gott, hätte ich das vielleicht anders gemacht, etwas spektakulärer. Aber Gott entschloss sich, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.
Dies ist die Geschichte: Sie sind durch Sünde von Gott getrennt. Die ganze Welt ist getrennt von Gott, sagt die Bibel. Wir alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes. Aus uns heraus können wir daran nichts ändern... durch gute Werke, persönliche Opfer, religiöse Rituale, unmöglich!
Da ist ein unpassierbarer Ozean, ein unbezwingbarer Berg, ein Bruch, der aus uns heraus nie behoben werden kann. Gott tat, was wir nie hätten tun können, indem Er Seinen Sohn Jesus Christus sandte. Der Sohn Gottes kam tatsächlich, obwohl er seit Ewigkeiten beim Vater war. Der Heilige Geist überschattete eine Jungfrau Namens Maria und der Sohn Gottes wurde in ihrem Innern gezeugt. Er kam nicht in einem Palast unter den Reichen und Einflussreichen zur Welt. Er wurde in einem Stall voller Tiere geboren und lag in einer Futterkrippe. Er wuchs in einer armen Tischlerfamilie auf und als Er 30 Jahre alt war, begann Sein Dienst. Er fing an, Zeichen und Wunder zu wirken. Er redete über Gott, wie Menschen noch nie über Ihn gehört haben. Er war nicht unnahbar, distanziert, kalt und gleichgültig, sondern sprach darüber, dass Gott ein Vater ist, ein Gott der Liebe, ein guter Hirte, der sagte: „Es ist das Wohlgefallen des Vaters, euch das Königreich zu geben." Das stand im krassen Gegensatz zum damaligen religiösen System. Die religiösen Leiter wurden so wahnsinnig neidisch auf Jesus, dass sie Ihn festnahmen und einem Scheinprozess unterwarfen. Er wurde gnadenlos geschlagen und danach gekreuzigt, aber es war alles im Plan des Vaters, denn als Jesus, der schuldlose Sohn Gottes, dort am Kreuz hing, wurde die Sünde der Welt auf Ihn gelegt. Gott goss buchstäblich Seinen Zorn und Seine Strafe für Ihre und meine Sünde auf Seinen eigenen Sohn aus.
In dem Moment, als Jesus sich mit unserer Sünde identifizierte... und die Bibel sagt im
1.Korintherbrief, dass der, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht wurde, damit wir vor Gott gerecht würden. Gott wandte sich von Seinem eigenen Sohn ab und Jesus schrie: „Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?" Jesus starb. Nach drei Tagen und Nächten war den Ansprüchen Gottes ewiger Gerechtigkeit genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt.
Und die Bibel sagt Folgendes: Wenn Sie das glauben und bereit sind, Ihn mit Ihrem Mund als Herrn zu bekennen, bringt Gott Sie in diese Beziehung mit Ihm, die Errettung heißt. Und ich denke, Sie sind klug genug zu erkennen, dass Herr nicht irgendein Schlagwort ist, was man so sagt. Es ist voller Bedeutung und Inhalt. Es bedeutet, Ihr Leben wird sich verändern. Es bedeutet, Sie geben Ihr Herz ganz Ihm hin. Es bedeutet, dass Sie zu Ihm und zu Seinen Wegen ‚ja‘ sagen.
Jesus war das allergrößte Opfer. Er ist der Mittler zwischen Gott und uns Menschen. Hören Sie, wenn Sie meinem Freund, meinem Erretter, dem Urheber meiner Erlösung, dem Friedefürst, Jesus Christus, noch nie begegnet sind, würde ich Sie gerne mit Ihm bekannt machen. Er kennt Sie bereits, aber Sie müssen Ihn kennenlernen. Die Bibel sagt: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden. „Errettet" ist nicht nur ein magisches Wort, das bedeutet, ich versuche anders oder besser zu leben. Es bedeutet, dass Sie eine Beziehung zu Gott bekommen. Glauben Sie in Ihrem Herzen, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat und bekennen Sie Ihn mit Ihrem Mund als Herrn. Rufen Sie heute den Namen des Herrn an. Sie werden es niemals bereuen. Gott segne Sie.
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