Schlüssel zur Überwindung von Krisen - Teil 1                                                                        25.10.2009

Hallo, was tun Sie gerade? Waschen Sie gerade ab oder zappen Sie durch das Programm und sind bei dieser Sendung stehen geblieben? Nun, bleiben Sie dran, Sie könnten etwas hören, das Ihr Leben verändert. Vielleicht ist es wirklich ein übernatürliches Eingreifen Gottes, weil Er möchte, dass sie etwas Bestimmtes hören. Ich beginne heute die Serie: „Bedenke dies". Es ist wirklich sehr interessant, wenn wir in der Bibel lesen und über die Wahrheit des Wortes Gottes nachdenken, gibt Gott uns Verständnis und Erleuchtung. Paulus beschrieb dem jungen Timotheus drei verschiedene Bilder.

Er erzählte ihm von einem Soldaten, einem Sportler und einem Farmer und sagte dann: „Bedenke meine Worte, dann wird der Herr dir Einsicht geben." 

In der Bibel stehen konkrete Dinge, von denen Gott sagte, dass wir über sie nachdenken und sie  gründlich durchdenken sollen. Eine solche Sache wollen wir uns heute ansehen - Gottes frühere Werke bedenken. Sie denken vielleicht: „Für mich tat Er nie etwas." Nun, lassen Sie sich überraschen.

Sie sollten sich das anhören.

2.Timotheus 2:7
„Bedenke, was ich sage! Denn der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen."

Die meisten Übersetzungen lauten: „Bedenke, was ich sage, und der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen."

Paulus hat Timotheus gerade verschiedene Illustrationen gegeben. Er sagte: „Schau, Timotheus, du bist ein Soldat, du kannst dich nicht in die Beschäftigungen des Lebens verwickeln. Du bist ein Sportler. Du musst nach den Regeln kämpfen. Du bist wie ein Farmer, der schwer arbeitet und als erster Anteil an der Ernte hat."

Er sagte noch weitere Dinge. Nachdem er diese Illustrationen brachte, sagte er: „Bedenke das, was ich sagte, und während du das tust, wird der Herr dir Verständnis geben."

Das Wort bedenken bedeutet: Etwas gründlich bedenken und reflektieren und mit dem Verstand erfassen. Wenn wir Gottes Wort bedenken und darüber nachsinnen, kommt Licht und auch Verständnis.

Wissen Sie, im Gleichnis über den Sämann in Matthäus 13 sagte Jesus Folgendes, als Er es den Jüngern erklärte: „Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, bei dem an den Weg gesät ist." Dann sagt Er am Ende Folgendes: „Bei dem aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere Dreißigfach." 

Und das Wort bringt in Ihrem Leben Frucht. Das Wort kann Ihnen geraubt werden oder in Ihrem Leben Frucht bringen; entscheidend ist, ob Sie darüber nachdenken. Das entscheidet darüber, ob der Teufel oder Gott im Leben eines Menschen zum Zuge kommt. Im Kern geht es darum, ob wir Verständnis haben oder nicht. Und, Freund, der wichtigste Prozess zwischen dem Hören und dem Verstehen ist das Nachdenken. Bedenke, was ich sage, und der Herr wird dir Verständnis geben.

Die meisten kennen die Geschichte, wo Jesus Brot und Fisch vermehrte und die Mengen speiste.

In Matthäus 14 steht Jesus einer großen Menge gegenüber, zu denen Er gepredigt hatte. Er hat fünf Brote und ein paar Fische. Er segnet es, bricht es und gibt es den Jüngern. Sie verteilen es an die Menge und das Wunder der Vermehrung geschieht. Fünftausend Männer und obendrein Frauen und Kinder werden gespeist. Und direkt danach, im nächsten Kapitel von Matthäus, sagt die Bibel, dass Jesus zu einer anderen großen Menge spricht. Diesmal gab es sieben Brote und ein paar Fische.

Er segnet es, zerteilt es und gibt es den Jüngern. Sie verteilen es an die Menge und viertausend Männer und noch dazu Frauen und Kinder, werden satt. 

Ich habe oft über die Jünger nachgedacht. Sie hatten nicht nur Anteil an dem Wunder, haben nicht nur nebenbei zugeschaut. Gott hat das Wunder durch sie gewirkt. Sie verteilten es an 5000 Männer, Frauen und Kinder nicht eingerechnet. Es waren mindestens... normalerweise sind mehr Frauen und Kinder in Versammlungen als Männer... also waren es mindestens 8000 Menschen. Und die andere Menge bestand aus 4000 Männern neben Frauen und Kindern. Moderat gerechnet also 6000 Menschen. Jeder von Ihnen hatte nur ein kleines Körbchen voller Essen und es sättigte Tausende!

Wissen Sie, Sie haben sehr schnell begriffen: „Oh, das ist ein Wunder!"  Sie geben Brot aus - und ihr Korb wird voller; einen Fisch - schon ist ein weiterer in ihrem Korb. Dieses Wunder geschah vor ihren Augen - nicht ein oder zweimal, sondern tausendfach. Sie gaben es an Tausende aus. Und vor ihren Augen und unter ihren Händen geschah dieses tausendfache Wunder der Vermehrung. Ziemlich überwältigend, stimmt‘s?

Stellen Sie sich vor, wir hätten für die heutige Versammlung ein paar Brote mit Erdnussbutter und Marmelade. Wir würden acht oder zehn von Ihnen heraufholen: „Wir wollen jetzt alle speisen."

Wir beten darüber und Sie fangen an, die Brote zu verteilen. Zunächst sind Sie zögerlich und denken:

„Damit kommen ich wohl nicht weit." Aber dann merken Sie: Jedes Mal, wenn Sie ein Brot vom Teller nehmen, ist wieder ein  neues darauf. Manche werden unaufhörlich lachen, andere schluchzen.

Manche werden so sehr weinen, dass sie kaum den Teller halten können... tiefe Ehrfurcht ergreift sie und echte Demut, dass Gott sie bei diesem fortwährenden Wunder gebraucht. Überschwängliche Begeisterung würde den Raum erfüllen. Jeder wäre tief bewegt und beeindruckt, ganz besonders jene, die Gott gebrauchte und durch deren Hände das Wunder geschähe. Sehen Sie das auch so?

Gut, diese Dinge geschahen also. Sie stehen in einem Kapitel in Matthäus. Im nächsten Kapitel, direkt anschließend, heißt es: „Sie stiegen in ein Boot und Jesus redete mit ihnen über Sauerteig. Er zeigte die geistliche Bedeutung auf, aber sie verstanden es nicht. Sie dachten an ihren Vorrat an Brot und machten sich Sorgen: „Es geht darum, dass wir nicht genug Brot mitgebracht haben." Wir könnten es im Matthäusevangelium lesen, aber ich will den Bericht aus Markus, Kapitel 8 lesen. Schlagen Sie es bitte auf. Markus nennt hier ein paar Details, die meinen Punkt verdeutlichen. Markus, Kapitel 8.

Gut, beide Vermehrungswunder geschahen gerade. Sie steigen in ein Boot und jetzt lesen wir, wie es weiterging. 

Markus 8:13-16
„Und er ließ sie stehen, stieg wieder ein und fuhr an das jenseitige Ufer. Und sie vergaßen, Brote mitzunehmen, und außer einem Brot hatten sie nichts bei sich auf dem Boot. Und er gebot ihnen und sprach: Seht zu, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes!

Und sie überlegten miteinander: Das sagt er, weil wir keine Brote haben."

Hier möchte ich stoppen. Gerade speisten sie zwei riesige Menschenmengen, eine mit fünf Broten, die andere mit sieben Broten. Und jetzt haben sie ein Brot für alle Zwölf. Wer denkt, Jesus könnte vielleicht dieses eine Brot vermehren? Wer denkt, es wäre kein Problem? Jesus spricht über Sauerteig... „Bestimmt, weil wir kein Brot oder nicht genug Brot für alle haben."

Markus 8: 17-21
„Und er erkannte es und spricht zu ihnen: Was überlegt ihr, weil ihr keine Brote habt? Begreift ihr noch nicht und versteht ihr nicht? Habt ihr euer Herz verhärtet? Augen habt ihr und seht nicht? Und Ohren habt ihr und hört nicht? Und erinnert ihr euch nicht, als ich die fünf Brote unter die Fünftausend brach, wie viele Handkörbe voll Brocken ihr aufgehoben habt? Sie sagen zu ihm: Zwölf. Als ich die sieben unter die Viertausend brach, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Und sie sagen: Sieben. Und er sprach zu ihnen: Versteht ihr noch nicht?"

Warum waren sie ängstlich und hatten kein Verständnis? Weil sie nicht über die vorherigen Wunder und die damit verbundenen Lektionen nachdachten. Es geschah durch ihre Hände. Sie hatten es unmittelbar gesehen, aber nicht darüber nachgedacht. Daher hatten sie kein Verständnis. Gott kann Dinge sagen und tun, sogar Wunder, aber wenn wir nur das Positive genießen und nicht drüber nachsinnen, was passiert ist, werden wir letztlich voller Angst und Unruhe sein und nicht vertrauen können. Sie bedachten es nicht. „Bedenke diese Dinge, und der Herr wird dir Verständnis geben."

Warum versteht ihr das nicht? Warum macht ihr euch Sorgen? Ihr nahmt euch keine Zeit, darüber zu brüten.

Wissen Sie, kurz nach meiner Bekehrung war ich in einer kleinen Versammlung. Ein Evangelist, ein feuriger Evangelist, predigte und als das Opfer gesammelt wurde, bat er jeden, sein Haupt zu neigen, zu beten und Gott um Führung zu bitten. Ich war vielleicht ein paar Monate errettet und betete ernsthaft: „Gott, was soll ich ins Opfer legen?" Und ich hatte eine Vision. Wirklich, eine Vision!

Ich sah einen Zehn-Dollarschein, der zu einem perfekten kleinen Dreieck gefaltet war, wobei man die Zehn sehen konnte. Es war schon seltsam. Er war zu einem kleinen Dreieck zusammengefaltet und die 10 war sichtbar. Ich dachte: „Bestimmt soll ich zehn Dollar ins Opfer legen." Ich holte mein Portemonnaie heraus, ging die Scheine durch, und hatte keinen Zehn-Dollarschein. Das war vor über 30 Jahren. Ich erinnere mich noch, dass ich zwanzig ins Opfer legte... ich hatte keinen Zehner.

Ich dachte: „Nun, das war seltsam. Was sollte das? Ich weiß genau, ich hatte einen Zehner gesehen, der zu einem Dreieck gefaltet wurde." Ein paar Tage später war ich mit Freunden in meinem kleinen 63‘er VW-Bus unterwegs und wir mussten an einem Überweg halten. Menschen gingen hin und her.

Wir mussten länger warten. Aus dem Augenwinkel sah ich etwas auf den Boden fallen, zwischen die Füße der Menschen, die dort hinübergingen. Ich wusste, dass es kein Blatt war. Es sah merkwürdig aus. Ich sah es fallen, und was immer es war, der Wind erfasste es und drehte es um. Ich sagte jemandem, während wir am Übergang warteten: Steig aus. Ich sah etwas mitten auf dem Weg. Schaue es dir mal an. Derjenige springt aus dem Bus, geht hinüber und kommt zurück. Es war ein perfekt zum Dreieck gefalteter Zehner. Ich dachte: „Wirklich interessant."

Ich dachte häufig darüber nach. Immer noch denke ich oft darüber nach. Ich habe wohl Hunderte Male über diese Begebenheit und die Umstände nachgedacht. Das Ergebnis ist, dass ich Ihnen ehrlich sagen kann: Ich habe mir sehr, sehr selten in den vergangenen 30 Jahren Sorgen um die Finanzen gemacht... um meine und die der Gemeinde. Ganz egal, was in der Wirtschaft, der Welt, in meinem eigenen Leben oder in der Gemeinde passierte. Ich sage nicht, dass ich nie versucht wurde, mir Sorgen zu machen, aber meist habe ich mir nicht oder kaum den Kopf darüber zerbrochen, weil ich etwas Verständnis habe.

Hier sind einige „Zehn-Dollar-Lektionen", die ich durch diesen Tag lernte.

·         Erstens: Gott kann meiner Not begegnen.
·         Eine weitere: Er kann zu mir reden und mir Dinge zeigen.
·         Eine weitere: Er kann mich dahin bringen, wo ich sein muss.
·         Selbst wenn ich nicht merke, dass Er mich führt, kann Er mich dorthin bringen.
·         Er sieht meine Zukunft.
·         Er kann meiner Not auf ungewöhnliche Weise begegnen.
·         Er kümmert sich um mich.

Wenn ich mich um andere kümmere, ihnen etwas gebe und Gottes Reich unterstütze, kümmert sich Gott um mich und wird mich versorgen, denn alles stand im Zusammenhang mit einem Opfer für Gottes Haus.

·         Nichts ist für Gott zu schwierig.
·         Er interessiert sich für Kleinigkeiten.
·         Er hat einen Sinn für Humor.
·         Er kann einfach alles herbeiführen.

Ich weiß nicht immer sofort, warum Gott mir etwas zeigt, und ich soll Ihm immer vertrauen.

Bedenken ist das Bindeglied zwischen Hören und Verstehen, zwischen dem Sehen und dem Erleben von Gottes Wirken und dem Verstehen geistlicher Wahrheiten. Nach dieser Vorrede komme ich zum Thema... das war die Einleitung. Jetzt kommt die Botschaft. Sind Sie bereit?

Wir werden uns heute einem neuen Thema zuwenden, es aber nicht abschließen. Folgende Dinge sollen wir laut der Bibel bedenken. Sind Sie bereit? Psalm 77. Schlagen wir ihn auf. Erstens sollen wir Gottes frühere Werke bedenken, Gottes frühere Werke. Psalm 77. Bedenken Sie Seine früheren Werke. Ab Vers zwei.

Psalm 77:2-4
„Meine Stimme ruft zu Gott, und ich will schreien! Meine Stimme ruft zu Gott, dass er mir Gehör schenke. Am Tag meiner Bedrängnis suchte ich den Herrn. Meine Hand war des Nachts ausgestreckt und ließ nicht ab. Meine Seele weigerte sich, getröstet zu werden. Denke ich an Gott, so stöhne ich. Sinne ich nach, so verzagt mein Geist. Sela."

Sela bedeutet: „Bedenke das." Es bedeutet, nachzusinnen, innezuhalten und darüber nachzudenken.

Lassen Sie uns das tun. Er erzählt von Schwierigkeiten. War irgend jemand hier oder ein Zuschauer mal in Schwierigkeiten? Er kann deswegen nicht schlafen. Es geht so weit, dass schon ein Gedanke an Gott ihn belastet. Ich weiß, dass es Gläubige gibt, die in Not sind und folgende Gedanken über Gott haben: „Gott, warum?" Selbst an Gott zu denken, belastet Sie. „Was ist los? Gott, wo bist Du?

Wie konnte das passieren? Warum hast Du mein Gebet nicht erhört?" Und dann sagt er: „Ich beklagte mich und mein Geist wurde verzagt." Denke darüber nach. Sela, bedenke das.

Freund, wenn Sie in Not sind, ist Anklage das Verkehrteste. Es ist die Sprache des Teufels. Wenn Sie die Sprache des Teufels sprechen, wenn Sie in Not sind, wird Ihr Geist verzagt. Sie fühlen sich innerlich wie ein Ertrinkender. Und, Freund, mit unserem Geist glauben wir Gott. Die Bibel sagt: „Mit dem Herzen glaubt ein Mensch." Unser Geist ist der Teil unseres Wesens, mit dem Gott kommuniziert. „Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des Herrn", heißt es in den Sprüchen. Wenn ich mich mitten in Schwierigkeiten beschwere... wissen Sie... dann werde ich verzagt. Es wird für mich sehr schwierig werden, Gott zu vertrauen und Gottes Reden zu hören.

Also sagt der Psalmist: „Darüber musst du nachdenken!" Und dann schaltet er hoch und legt nach.

Schauen Sie Vers 5 an.

Psalm 77:5-10
„Du hieltest offen die Lider meiner Augen; ich war voll Unruhe und redete nicht. Ich durchdachte... 

Sagen Sie alle: „Ich durchdachte."

Ich durchdachte die Tage vor alters. Der Jahre der Urzeit gedachte ich. 

Es vergingen buchstäblich Jahre. Ich bedachte Gottes früheres Handeln. Ich dachte über die Jahre nach, in denen er in meinem Leben wirkte. Vers 7:

Ich sann nach des nachts; in meinem Herzen überlegte ich, und es forschte mein Geist. Wird der Herr auf ewig verwerfen und künftig keine Gunst mehr erweisen? Ist seine Gnade für immer zu Ende? Hat das Wort aufgehört von Generation zu Generation? Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine Erbarmungen? - Und da ist es wieder: - Sela."

Denk darüber nach.

Gut, ich bin in Not und beklage mich. Es brachte nichts, es wurde schlimmer. Ich fühlte mich innerlich wie ein Ertrinkender. Also werde ich etwas ändern. Mein Geist wird jetzt ernstlich forschen und ich werde die Vergangenheit durchdenken. Hat Gott mit früher geholfen? Ja, das hat Er. Er war barmherzig und gnädig und erwies mir Gunst. Eine Frage: Ist Seine Gnade zu Ende? Nein, Seine Gnade ist jeden Morgen neu. Gelten Seine Verheißungen nicht mehr? Nein, Himmel und Erde werden vergehen, aber Seine Worte werden nicht vergehen. Und dann sagt Er Folgendes. Schauen Sie sich den nächsten Vers an.

Psalm 77:11-13
„Da sprach ich: Das ist mein Schmerz, dass sich die Rechte des Höchsten geändert hat. Ich will gedenken der Taten Jahs; ja, deiner Wunder von alters her will ich gedenken. Ich will nachdenken über all dein Tun, und über deine Taten will ich sinnen."

Statt zu jammern, werde ich nachsinnen und nachdenken über Deine Werke und Deine früheren Taten, Gott. Und was Du früher getan hast, wirst Du auch heute tun, weil sich Deine Barmherzigkeit nie ändert, Du Deine Versprechen hältst und immer Gunst und Freundlichkeit erweist. Du bist der Herr und Du änderst Dich nicht.

Wenn es darum geht, Gottes frühere Werke zu bedenken, besonders in Not, bezieht sich das auf drei Bereiche. Erstens müssen Sie Gottes früheres Wirken in Ihrem Leben bedenken. Im 1.Samuel 12:24 steht: „Denkt an all das Wunderbare, das er für euch getan hat." Wie lange ist es her, dass Ihr Geist ernstlich forschte und Sie Gottes Handeln in Ihrem Leben bedachten?

Ich denke oft darüber nach, wie Gott mich führte und bewahrte. Mitten in unseren Kämpfen als Gemeinde, als alles so verzwickt war und so schlecht für uns aussah, gab Gott mit Träume, tröstete und führte mich und half mir. Er führte mich im Hinblick auf unsere Kinder und Er bewahrte uns.

Was hat Er für Sie getan?

Ich habe diese Geschichte schon oft erzählt. Ein Mann kam in mein Büro. Seine Firma verkleinerte sich. Er hatte nichts anderes gelernt und verlor seine Stelle. Er war total aufgelöst, als er in mein Büro kam und sagte nur: „Pastor, was soll ich nur tun? Was soll ich nur machen? Ich kann mein Haus nicht mehr abzahlen!" Er hätte sich fast die Haare ausgerauft. Ich unterbrach ihn und sagte: „Hallo, Moment mal!" Ich fragte: „Hat Gott je etwas für euch getan?" Er sah aus, als hätte ich ihm einen nassen Fisch in den Schoß geworfen, als ich das fragte. Er fragte: „Was?" Ich sagte: „Hat Gott je etwas für euch getan?" Er sagte: „Na klar, aber sicher." Ich sagte: „Denk mal nach und erzähl es mir." Er sagte: „Einmal waren meine Frau und ich in einer großen Krise..." und er erklärte mir die Umstände.

„Wir machten uns nach Matthäus 18:19 eins: ‚Wenn zwei von euch hier auf Erden darin eins werden, eine Bitte an Gott zu richten, dann wird mein Vater im Himmel diese Bitte erfüllen.‘ Und Gott handelte auf erstaunliche Weise!" Ich sagte: „Wirklich?" Er sagte: „Ja! Und ein anderes Mal...", schon war er bei der nächsten Geschichte. Als er eine fertig hatte, erzählte er schon die Nächste. Eine halbe Stunde lang erzählte er mir eine Gebetserhörung nach der anderen, Gottes Eingreifen, Gottes Bewahrung... mein Teil der Unterhaltung in diesen 30 Minuten war: „So?, wow!, aha, wirklich?, wow!, gewaltig!, hmmm." Er kommt zum Schluss, nimmt meine Hand und schüttelt sie, als ob er meinen Arm  auskugeln will: „Danke, Pastor! Danke, Pastor! Danke, Pastor!" Er steht auf, geht und schließt die Tür hinter sich. Ich fragte mich: „Was war das gerade?" Er begann Gottes früheres Wirken in seinem Leben zu bedenken und das stärkte seinen Glauben für die Gegenwart. 

Was hat Er für Sie getan? Haben Sie sich beklagt oder haben Sie Dinge bedacht?

Zweitens müssen wir Sein Wirken im Leben anderer bedenken. Zwei Menschen kamen nach dem letzten Gottesdienst zu mir und erzählten, wie sie von Krebs geheilt wurden. Erstaunliche Geschichten, wirklich erstaunliche Geschichten!

Ich hörte einmal einen Prediger... er ist schon viele Jahre im Himmel... er erzählte von seinem Großvater, der ein Pfingstpastor in einer Zeit war, als das in unserem Land nicht so beliebt war.

Pfingstler wurden in manchen Regionen unseres Landes sogar massiv verfolgt. Sein Großvater war Pfingstpastor in einer Kleinstadt auf dem Land. Die Stadt war ihnen nicht wohl gesonnen und viele Pastoren wurden geschlagen und aus der Stadt geworfen. Ein paar Männer, er wusste nichts davon, waren unterwegs zu seiner kleinen Farm. Sie wollten ihn schlagen, teeren und federn. Er sagte: „Mein Großvater erzählte der Familie folgende Geschichte: Er saß in der Küche, die Eingangstür zur Veranda war offen, das Fliegengitter war offen und Hühner liefen umher und pickten. Ein Hahn kam vom Hof herein und lief durch die Haustür in die Küche." Er sagte: „Ein Hahn warnte mich, dass diese Männer kommen." Sein Großvater behauptete, Gott sprach durch einen Hahn zu ihm. Ist das denn seltsamer als die Tatsache, dass Gott durch einen Esel zu dem Propheten Bileam sprach? Wenn Er durch einen Esel reden kann, warum nicht durch einen Hahn? Ob Sie das glauben oder nicht, diesen Mann hat die Geschichte jedenfalls sehr getröstet. Ich sage Ihnen: Wir müssen von Gottes Taten hören.

Ich kenne jemanden in Australien. Er ist einer der Pastoren der Gemeinden in Queensland, die uns nahe stehen. Jedes Mal, wenn ich komme, ist er mein Fahrer. Er erlebte etwas Erstaunliches!

Er fuhr Motorrad und war mit einem Freund unterwegs. Sie fuhren sehr schnell und ein Baum fiel auf den Weg, den er erst sah, als es zu spät war. Sein Motorrad fuhr gegen den Baum. Er flog über die Gabel kopfüber an einen anderen Baumstamm. Sein Nacken war zertrümmert, seine Wirbelsäule zerstört. Ein Krankenwagen holte ihn ab. Er war im Krankenhaus und die Ärzte hatten schlechte Nachrichten. Er konnte vom Nacken abwärts weder etwas bewegen noch fühlen. Der Arzt sagt: „Hören Sie..." und wenn er es erzählt, sagt er ganz detailliert, was mit den einzelnen Wirbeln und Knochen im Nacken geschah. Aber er sagte, die Ärzte kamen herein und sagten ihm: „Wir sagen es Ihnen nur ungern, aber Sie werden nie wieder Gefühl in Ihren Armen oder Beinen haben. Sie werden sie nie wieder bewegen können. Es ist medizinisch unmöglich. Auch eine OP kann nicht helfen.

All das wurde durch den Unfall zerstört." 

Er war also dort und wissen Sie, schon bald ging er heraus aus dem Krankenhaus. Es ist alles in Ordnung! Es ist eine erstaunliche Geschichte, eine wirklich erstaunliche Geschichte! Jedes Mal, wenn ich dort bin... jedes Mal, wenn ich dort bin, sage ich: erzähl mir die Geschichte noch einmal. Und wenn jemand anders dabei ist, frage ich: „Haben Sie je seine Geschichte gehört? Erzähl Deine Geschichte! Erzähl Deine Geschichte!" Er sagt genau, was die Ärzte feststellten und erzählt, wie er erst einen Daumen bewegen konnte, dann Gott pries und seinen Zeh bewegen konnte. Die Ärzte kamen jeden Tag und waren verblüfft. Er sagt: „Warten Sie noch ein bisschen!" Und etwas später bewegte er den anderen einfach total erstaunlich! - Wir müssen Gottes Taten bedenken.

Der dritte Bereich ist in der Bibel. Ich nenne sie nicht in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit, denn am wichtigsten ist, was Gott in Seinem Wort sagt. Wir lesen in einer Geschichte nach der anderen, wie Gott Not begegnete, Gebete erhörte, Feinde besiegte und Krankheiten heilte. Diese Geschichten stehen nicht zur Unterhaltung in der Bibel! Sie sollen uns inspirieren, unseren Glauben aufbauen und uns an den Punkt bringen zu erwarten, dass Gott solche Dinge auch für uns tut, weil Er der Herr ist, der sich nicht ändert. Bedenken Sie Gottes Handeln in Ihrem Leben, im Leben anderer und in der Bibel.

Ich habe herausgefunden, dass wir Gott nicht immer klar sehen und Seine Werke schnell verstehen können. Ich denke, viele Dinge, die Gott tut, tut Er ganz unauffällig. Wenn wir nicht nach Gottes verborgenem Wirken suchen, können wir das Übernatürliche unmittelbar um uns herum oft übersehen. Ich denke, Sie hätten Mühe, jemanden zu finden, für den Gott nicht schon etwas getan hat. Aber ich denke, Menschen sehen darüber hinweg oder sagen: „Es war nur Zufall... etwas war nötig, und plötzlich geschah es oder jemand kam zufällig vorbei". Ich denke, Gott wirkt mehr im Leben Einzelner als den Menschen klar ist, obwohl Sein Wirken oft im Verborgenen geschieht. Ich möchte Sie einfach herausfordern. Wenn Sie über Gutes nachdenken, das andere erlebt haben oder Sie selbst... Dinge, die sich plötzlich ergeben haben, obwohl Sie es nie erwarteten. Vielleicht steckt Gott im Verborgenen dahinter und wirkt hinter den Kulissen in Ihrem Leben und im Leben anderer.

Er ist ein erstaunlicher Gott. 

Wenn ich mein Leben betrachte, kann ich ein paar große Dinge sehen, die Gott tat, die jeder andere auch ganz klar erkennen konnte. Andere Dinge allerdings tat Gott im Verborgenen, doch Sie waren genauso übernatürlich. Ich möchte nur sagen: Ich bin sehr froh wegen aller Dinge, die Gott in meinem Leben tat. Er ist sehr real. Falls Sie Ihm noch nie Ihr Herz öffneten, Freund, warum tun Sie es nicht heute? Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wir gerettet werden. Jesus wird Sie nicht abweisen, wenn Sie zu Ihm kommen. Er liebt Sie mehr, als Sie je begreifen können. Ich würde gerne von Ihnen hören. Schicken Sie mir eine Mail mit ein paar Zeilen. Erzählen Sie mir, was Gott in Ihrem Leben tut.

Bis zur nächsten Woche.

 

 

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