Gottes Wort in einer Krise bedenken
- Teil 1 15.11.2009
Pastor Bayless Conley
Wissen Sie, nachdem ich Christus annahm, hat eine Sache, eine bestimmte Einstellung, mein Leben wie nichts anderes verändert. Darauf kann ich alles Gute, was in mir und durch mich geschah, zurückführen. Wir werden heute darüber sprechen. Nehmen Sie Ihre Bibel. Diese Botschaft ist bedeutsam.
Unsere Prämisse war, dass Gott uns Verständnis gibt, wenn wir nachsinnen. Wenn wir Seine Lektionen bedenken, die Er uns durch Umstände unseres Lebens lehrt, wenn wir über Seine Worte nachdenken, gibt Gott uns Licht. Nachdem Paulus Timotheus die Beispiele eines Soldaten, eines Sportlers und eines Farmers gab, schrieb er: „Bedenke, was ich sage, und der Herr wir dir Verständnis geben in allen Dingen."
Bedenken heißt eingehend studieren und nachdenken. Wörtlich bedeutet es, den Verstand trainieren um zu verstehen. Sobald wir das tun, gibt Gott uns Verständnis. Er erleuchtet uns. Und, Freund, wenn Licht kommt, wird der Glaube lebendig. Wenn Licht kommt, flieht die Finsternis. Wenn Licht kommt, weiß man plötzlich, wohin man gehen soll.
Wir sahen uns bereits konkrete Dinge an, von denen Gott in der Bibel sagt, dass wir über sie nachdenken sollen. Heute kommen wir zu etwas sehr Wichtigem.
Psalm 119:95. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 119:95 an. Es heißt:
Psalm 119:95
„Die Gottlosen lauern mir auf, um mich zu verderben; aber ich richte meinen Sinn auf deine Zeugnisse."
Beten wir. Vater, wir beten jetzt... wir wenden Dir unsere Herzen zu und bitten Dich, uns sehende Augen, hörende Ohren und verständige Herzen zu geben. Herr, wir haben nicht vor, bereits Gelerntes zu bewundern, zu bejubeln oder zu feiern, sondern es anzuwenden, es im täglichen Leben umzusetzen, Täter des Wortes zu sein. Wir widmen Dir jetzt volle Aufmerksamkeit und vertrauen darauf, dass Du durch Dein Wort durch Deinen Geist zu uns reden wirst. In Jesu Namen, amen.
Der Psalmist sagte: „Die Gottlosen lauern mir auf, um mich zu verderben; aber ich richte meinen Sinn auf deine Zeugnisse."
Die Living Bible drückt es so aus: „Ich richte meine Gedanken still auf deine Verheißungen."
Der Begriff Zeugnisse ist einer unter vielen, die der Psalmist in diesem Psalm gebraucht, um Gottes Wort zu beschreiben. Manchmal sagt er „Deine Vorschriften", dann „Dein Gesetz" oder „Deine Gebote, Deine Gerichte, Deine Ordnungen, Deine Zeugnisse," manchmal sagt er nur „Dein Wort".
Zeugnisse sind Dinge, von denen Gott bestätigt oder versichert, dass sie wahr sind, genau genommen Sein ganzes Wort. Das ist so, als wären Sie im Gericht und würden aussagen: „Ich bezeuge, dass das wahr ist." Gott bestätigt bestimmte Dinge, Er bezeugt sie.
Tatsächlich ist alles wahr, was Gott sagt. Er sagt also: „Ich werde über Deine Zeugnisse nachsinnen", ich werde über Dein Wort nachsinnen. Und wenn wir uns intensiv mit Seinem Wort beschäftigen, darüber nachdenken, es lesen und verinnerlichen, entdecken wir enorme geistliche Reichtümer und entscheidende Wahrheiten für unser Leben. Ich möchte heute über vier Wahrheiten sprechen, die Sie entdecken werden, wenn Sie anfangen, nachzusinnen über Sein Wort. Sie werden erkennen, dass Seine Worte Ihre besten Ratgeber sind. Sie brauchen Rat? Sie sollten sich zuerst mit Gottes Worten beschäftigen. Schauen Sie sich bitte Vers 24 desselben Psalms an. Dort steht:
Psalm 119:24
„Ja, deine Zeugnisse sind meine Freude; sie sind meine Ratgeber."
Ich liebe sie, ich erfreue mich an ihnen und sie sprechen mich an. Dein Wort, Dein Zeugnis, meine Ratgeber.
Schauen Sie sich weiter hinten Vers 97 an.
Psalm 119:97-100
„Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich sinne ich ihm nach. Du machst mich mit deinem Gebot weiser, als meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich habe mehr Einsicht als alle meine Lehrer; denn über deine Mahnungen sinne ich nach. Ich bin klüger als die Alten; denn ich halte mich an deine Befehle."
Vers 104:
„Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege."
Schauen Sie sich jetzt Vers128 an, den liebe ich besonders!
Vers 128:
„Darum halte ich alle deine Befehle in allem für recht und hasse jeden Pfad der Lüge."
All Deine Befehle halte ich in allem für Recht.
Sobald Sie an diesem Punkt sind, sind die Hälfte aller Entscheidungen bereits gefallen. Sobald Sie das geklärt haben, sind die Hälfte Ihrer Entscheidungen bereits getroffen. Sobald Sie beschließen: „Gott, Dein Wort, Deine Vorschriften, Deinen Rat halte ich in allem für richtig", wenn Sie diesen Entschluss fassen, stehen die Hälfte aller anstehenden Entscheidungen im Leben bereits fest. Plötzlich haben Sie endgültige Werte. Es wird Ihre letzte Instanz. Es sind Grenzen gesetzt. Anhand unverrückbarer Werte können Sie Ihren Weg finden. Es wird Ihre letzte Instanz in der Geschäftsethik, der Familie, bei der Freundschaft, der Ehe, den Finanzen, bezüglich Geben, der Behandlung von Feinden und der Kindererziehung.
Ich erinnere mich, vor Jahren lehrte ich über Kindererziehung. Nach dem Gottesdienst kam eine Frau nach vorne. Ich erkannte sie nicht. Ich vermutete, sie sei noch neu in der Gemeinde... all das ist sehr, sehr lange her. Ich wünschte, ich könnte manche... damals gab es noch keine CDs... Kassetten zurückkriegen. Man bringt allen bei, wie man Kinder erzieht und die eigenen sind erst zwei und drei.
Da gibt es noch viel Neuland! Rückblickend denke ich, ich könnte das Thema ausgewogener lehren.
Aber wir sprachen über Gottes Wort und danach kam diese Frau zu mir, wartete auf mich und ich war sehr überrascht. Sie schaute mich an und sagte: „So eine schlechte Lehre habe ich noch nie gehört."
Sie sagte: „Ich habe bereits gebetet, dass sie keinen Einfluss haben wird." Ich sagte: „Wirklich, was sehen Sie anders?" Sie sagte: „Was Sie über Korrektur der Kinder sagten, ist einfach verkehrt." Ich sah eine Bibel in ihrer Hand. Ich sagte: „Haben Sie eine andere Version der Bibel als ich?" Sie sagte: „Nein, ich habe dieselbe wie Sie." Ich fragte: „Haben Sie die Stellen mitverfolgt?" Sie sagte: „Das habe ich." Ich sagte: „Habe ich etwas gesagt, was den Stellen über Kindererziehung widerspricht?" Sie sagte: „Nein, Sie sagten genau, was dort steht, aber es ist falsch." Sie sagte: „Es ist nicht mehr anwendbar, es ist überholt und gilt nicht für die heutige Generation von Kindern. Es ist falsch und ich wiederhole, es ist die schlechteste Lehre, die ich je hörte und ich werde nach Hause gehen und beten, dass niemand davon beeinflusst wird." Dann ging sie. Ich dachte: „Hier gibt es ein Problem, aber es liegt nicht an Gott."
Sein Wort muss unsere letzte Instanz sein. Ich halte alle Deine Befehle in allem für Recht. Wer oder was ist für Sie das Maß der Dinge? Schauen wir uns Psalm 119:105 an, dort steht:
Psalm 119:105
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Es wird Sie führen und Ihnen zeigen, wohin Sie gehen sollen. Es ist ein Licht für Ihre Füße und ein Licht für Ihren Weg.
Ein Freund kam eines Abends spät zur Wohnung von Janet und mir, klopfte an die Tür und sagte:
„Bayless, ich war heute auf der Jagd und habe einen Hirsch geschossen." Ich sagte: „Schön für dich. Kommst du, um mir etwas Fleisch abzugeben?" Er sagte: „Nein." Er sagte: „Ich habe den Hirsch in den Bergen gelassen. Ich hatte keine Zeit, ihn auszunehmen. Das ist kein Problem, die Nacht wird kühl. Ich kam, um dich zu fragen, ob du mich im Morgengrauen begleiten willst, um mir zu helfen, den Hirsch auszunehmen." Ich sagte: „Ich bin dabei." Er nahm ein paar Männer mit, holte mich ab, als es noch dunkel war, wir fuhren von hinten auf den Berg und mussten hinabsteigen, um zu dem Hirsch zu gelangen. Stundenlang wanderten wir zu dem Platz, wo er den Hirsch schoss! Er war riesig! Wir zerteilten den Hirsch in vier Teile, machten uns provisorische Rucksäcke und schleppten ihn bergab.
Es war so gedacht, dass uns ein paar Männer am Fuße des Berges mit ein paar Pick up Trucks abholen sollten. Aber seine Schätzung war etwas zu optimistisch. Wir brauchten weitere 8-10 Stunden für den Abstieg. Ich war so müde, dass mir die Beine versagten. Sie trugen mich nicht mehr. Die Sonne ging unter und der Mond schien nicht. Es war eine der Nächte, wo man kaum die Hand vor Augen sehen konnte, den Boden unter den Füßen konnte man auch nicht sehen. Also liefen wir alle sehr vorsichtig und fielen ein paar Mal hin. Die Männer neben mir fielen ein paar Mal. Schließlich konnten wir die Scheinwerfer der Trucks weit unten erkennen und einer schoss ein paar Mal in die Luft, damit sie wussten, dass wir dort oben sind. Wir hörten sie von unten rufen: „Bleibt, wo ihr seid. Wir holen euch ab!" Also setzten wir uns und sahen sie kommen. Statt dass sie direkt zu uns hochliefen, machten sie einen großen Bogen. Wir sahen sie mit einer Taschenlampe im Zickzack einen Weg hochgehen und als sie oben waren, sagten sie: „Wir müssen euch mal etwas zeigen."
Knapp zehn Meter von uns entfernt war ein steiler ungefähr 30 Meter tiefer Abhang... zehn Meter von dem Punkt, wo wir stoppten! Wir hätten es erst gemerkt, wenn es zu spät gewesen wäre. Wir konnten den Boden unter unseren Füßen nicht sehen. Also leuchteten sie den Weg mit der Taschenlampe aus. Wir gingen den ganzen Weg herunter und kamen schließlich bei den Trucks an.
Nun, wissen Sie, Gottes Wort wird Sie vor vielen Abstürzen bewahren. Es ist eine Leuchte für Ihre Schritte und ein Licht für Ihren Weg.
Gottes Worte sind Ihre besten Ratgeber.
Das Zweite: Wenn Sie intensiv über Sein Wort nachsinnen, werden Sie herausfinden, dass Seine Worte das Rezept für Ihre Gesundheit von dem Herrn, Ihrem Arzt, sind. Seine Worte sind Ihr Rezept für Gesundheit von dem Herrn, Ihrem Arzt. In 2.Mose 15:26 sagt Gott: „Ich bin der Herr, der dich heilt." Wörtlich, Jehova Rapha, der Herr, dein Arzt. Schauen wir uns Vers 92 desselben Psalms an.
Psalm 119:92
„Wäre dein Gesetz nicht meine Freude gewesen, so wäre ich vergangen in meinem Elend."
Der Psalm sagt: Das Elend, in dem ich steckte, hätte mich umgebracht. Es hätte mein Leben gekostet, wäre Dein Wort nicht gewesen. Wäre Dein Wort nicht meine Freude gewesen, wäre ich umgekommen. Schauen Sie sich bitte Psalm 107 an. Psalm 107:17.
Psalm 107:17-20
„Die Toren litten wegen ihres gottlosen Weges und wegen ihrer Sünden. Ihre Seele ekelte vor jeder Speise, sie rührten an die Pforten des Todes. Dann aber schrieen sie zum Herrn um Hilfe in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete sie aus ihren Gruben."
Er sandte Sein Wort und heilte sie. Diese Person sagte, dass diejenigen, die durch das Wort geheilt wurden, buchstäblich an den Pforten des Todes waren und sogar nichts mehr essen wollten... keinerlei Appetit mehr hatten... und doch wurden sie gerettet, befreit und geheilt durch das Wort.
Schauen Sie sich bitte mit mir Sprüche 4 an. Wir sehen uns heute einige Stellen an, stellen Sie sich darauf ein. Sprüche 4... das sind erstaunliche Bibelverse! Sprüche 4:20.
Sprüche 4:20-22
Mein Sohn, achte auf meine Worte, neige dein Ohr meiner Rede zu! Lass sie nicht aus den Augen, bewahre sie tief im Herzen! Denn Leben bringen sie dem, der sie findet, und Gesundheit seinem ganzen Leib."
Gottes Wort ist Gesundheit für Ihren ganzen Leib. Dort steht das hebräische Wort für Medizin. Gottes Wort ist Medizin für unseren ganzen Leib... unseren ganzen Leib! Das schließt ein: meine Augen, meine Haut, meine Knochen, all meine Organe, meine Muskeln. Sein Wort ist Medizin für meinen ganzen Leib. Aber, wissen Sie, Sie können Medizin haben, aber Sie wird Ihnen nichts nützen, wenn Sie sie nicht einnehmen.
Ich habe hier ein Döschen mit verschreibungspflichtiger Medizin. Direkt auf dem Döschen steht, wie man sie einnehmen muss. Das ist ganz einfach. Nehmen Sie jeden Abend eine Pille ein. Sie können sich etwas verschreiben lassen und ein-, zwei Wochen später den Arzt erbost anrufen: "Herr Doktor, ich bin schwer enttäuscht. Ich habe für die Verschreibung gutes Geld ausgegeben. Ich holte die Medizin, wie Sie es sagten, und es geht mir nicht besser." Der Arzt fragt: "Nun, nahmen Sie sie nach den Anweisungen?" "Nein, ich nahm sie noch nicht, aber das Döschen steht hier auf meinem Nachttisch neben meinem Bett und ich schaue es jeden Tag an." Der Arzt sagt: "Nun, sie müssen sie einnehmen, damit sie bei Ihnen wirkt."
Und Gottes Worte sind Heilung und Medizin für unseren ganzen Leib, aber wir müssen Seine Medizin einnehmen. Und Er gibt uns hier Anweisungen zur Anwendung. Schauen Sie sich nochmals Vers 20 an... Sprüche 4:20. Er sagte:
Sprüche 4:20
"Mein Sohn, achte auf meine Worte."
Gut, das ist das Erste, was auf Gottes Pillendose steht. Achte darauf, konzentriere dich.
Vor zwei Tagen sah ich das Sony Turnier, ein Golf-Turnier auf Hawaii, im Fernsehen. Meine Frau kam und setzte sich neben mich auf die Couch. Ich sah, wie Ihre Lippen sich bewegten, konnte aber nicht hören, was sie sagte, weil ich mich voll konzentrierte. Sie sagt, ich konzentrierte mich auf das Falsche... und alle Frauen sagen... , aber ich konzentrierte mich. Und sie sagte: "Bayless!" Sie verschränkte ihre Arme. Ich wusste, dass es ernst wird, wenn das geschieht. Sie sagte: "Hast du gehört, was ich gerade sagte?" Ich sagte: "Nein." Ich sah sie an und sagte: "Bitte sag es noch einmal."
Die erste Anweisung zur Anwendung von Gottes Medizin ist, auf Seine Worte zu achten.
Mir gefällt diese Formulierung, denn wie Sie wissen, gibt es Dinge, die uns fesseln. Etwas fesselt Sie und fast unweigerlich können Sie nicht wegschauen. In der Regel wird das Wort Gottes nicht so auf Sie wirken. Manchmal fesselt es Sie, aber normalerweise müssen Sie ihm Aufmerksamkeit widmen.
Das ist ein bewusster Willensakt. Wir müssen fleißig über Seine Zeugnisse und Ordnungen in Seinem Wort nachsinnen.
Die zweite Anweisung im selben Vers lautet: "Neige dein Ohr meinen Worten zu." Das bedeutet, wir müssen das Wort aussprechen, um es zu hören oder zumindest jemandem zuhören, der es ausspricht oder predigt. Neige dein Ohr. Höre auf mein Wort.
Wissen Sie, die hebräische Definition für Nachsinnen... und das Wort finden wir überall in der Bibel... Gott sagte Josua: "Wenn du Gelingen und Erfolg haben möchtest, sinne Tag und Nacht über das Wort nach." Psalm 1, der Mann, der wie ein Baum ist, der am Wasser gepflanzt ist und seine Frucht zu seiner Zeit hervorbringt, dessen Blätter nicht verwelken... ja, er sinnt über das Gesetz Gottes Tag und Nacht nach. Das hebräische Wort für "nachsinnen" bedeutet, über etwas nachdenken und brüten, aber es bedeutet auch, etwas murmeln, sich selbst etwas immer wieder laut sagen. Wenn Sie das Wort aussprechen, hören Sie es. Achten Sie darauf und neigen Sie Ihr Ohr.
Das nächste steht in Vers 21:
"Lass sie nicht aus deinen Augen weichen."
Die nächste Anweisung ist, es zu lesen, und nicht nur ein wenig. Halten Sie es sich vor Augen.
Ich wurde gebeten... das ist viele Jahre her... von einem Ehepaar, ins Krankenhaus zu kommen und für den Mann zu beten. Gemäß der Diagnose der Ärzte war er todkrank und sie sagten: "Wir können Ihre Schmerzen nur lindern. Etwas anderes können wir nicht tun. Wir können Ihnen Schmerzmittel geben, aber mehr nicht." Also holten sie mich... ich kannte beide nicht wirklich gut, vielleicht bin ich ihnen einmal begegnet... sie holten mich und sagten: "Würden Sie kommen und für die Heilung meines Mannes beten?" Ich sagte: "Natürlich!" Er lag im Long Beach Memorial Hospital. Ich fuhr zum Krankenhaus und kam in das Zimmer mit meiner Bibel und die Frau war nicht da. Er war da und klebte am Fernseher. Ich weiß nicht mehr, was lief... Jerry Springer oder so etwas? Und ich sagte: "Hallo, ich bin hier, um für Sie zu beten." Er sagt: "Oh ja, Hallo Pastor! Großartig! Schön, dass Sie gekommen sind!" Schon sah er wieder fern. Und ich sagte: "Darf ich kurz mit Ihnen sprechen?" "Ja, das ist kein Problem, fangen Sie an." Er drehte sich nie vom Fernseher weg. Ich las eine halbe Stunde lang Verse aus der Bibel und ab und zu brummte er: "Okay, ja, in Ordnung", voll auf den Fernseher ausgerichtet. Ich erkannte, er war nicht soweit, dass ich für ihn beten konnte. Also sagte ich: "Ich habe ein kleines Büchlein dabei. Darin stehen alle Verheißungen Gottes über Gebetserhörung und über körperliche Heilung. Ich empfehle Ihnen... man kann es in ein paar Minuten durchlesen... ich empfehle Ihnen, das Büchlein zwei bis drei Mal täglich zu lesen. Ich werde in drei Tagen wiederkommen und für Sie beten. Ich spüre wirklich, dass Sie etwas über die Verheißungen nachdenken müssen." "Gut, Pastor, legen Sie es dort auf den Tisch." So ungefähr: "Schön, dass Sie hier waren, tschüss!" Er starrte unentwegt auf den Fernseher. Nun, ich kam drei Tage später wieder. Er ist im Zimmer, der Fernseher läuft, er klebt daran. Ich sagte: "Hallo!" "Ja, Hallo! Danke für Ihren Besuch." Ich fragte: "Lasen Sie das kleine Büchlein, das ich Ihnen gab?" "Ach, nein, ich hatte keine Zeit. Es liegt hier irgendwo." Und schon sah er wieder fern. Da wurde mir klar, dass er nicht durch das Wort geheilt werden würde.
Natürlich heilt Gott auch auf andere Art, sicher, aber ich wusste, dass es nicht durch das Wort geschehen würde, weil seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet war... er hatte etwas anderes vor Augen statt Gottes Wort.
Der zweite Teil von Vers 21 sagt: "Bewahre sie im Innern deines Herzens!" Sobald Sie aufgemerkt und mit gespitzten Ohren angefangen haben zu lesen, fängt das Wort Gottes an, in Ihrem Herzen zu wohnen. Aber dann sagt Er, Sie müssen es bewahren, das heißt, darüber wachen und es schützen. Denn wir haben einen Feind, der Sie gerne ablenken und Ihnen das Wort aus dem Herzen rauben möchte. Wir wollen nicht zulassen, dass er es raubt.
Und wenn wir Gottes Anweisungen auf Seinem Rezept für unsere Heilung befolgen, sehen wir das Resultat in Vers 22: "Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung... Medizin... für ihr ganzes Fleisch."
Ein anderer Ansatz ist darüber nachzudenken, dass Jesus im Gleichnis das Wort Gottes mit einem Samen vergleicht. Er sagte: "Der Same ist das Wort und der Sämann sät das Wort aus." Das tue ich gerade. Ich streue gerade Samen auf den Boden von Menschenherzen. Und das ist sehr interessant, denn Matthäus, Markus und Lukas berichten über das Gleichnis vom Sämann.
Es gibt jeweils verschiedene Arten von Menschen. Bei manchen wird der Same sofort gestohlen, bei anderen sprosst er auf, aber sie nehmen Anstoß und die Pflanze wird erstickt und dann gibt es bei Matthäus, Markus und Lukas eine Gruppe, die die Verheißung empfängt. Sie können die Sichel ansetzen und genießen die Frucht des Samens. Und jeder Same bringt nach seiner Art hervor, oder nicht? Wenn ich Mais säe, ernte ich Mais. Wenn ich Wassermelonensamen säe, wächst eine Wassermelone.
Das gilt auch für Gottes Verheißungen. Wenn Sie Frieden brauchen, fangen Sie an, Frieden zu säen. Fangen Sie an Verse zu lesen, die von Frieden handeln und Sie werden Frieden in Ihrem Leben ernten. Samen bringen nach ihrer Art hervor. Das gilt für Samen des Wortes Gottes und für normale Samen.
Jesus sprach über jene, die die Ernte einholten, die die Sichel ansetzten. Manche ernten dreißig-, manche sechzig- und andere hundertfach. Das ist interessant, weil Jesus im Markusevangelium sagte, dass jene, die in den Genuss der Verheißung kommen, das Wort in ihren Herzen annahmen. Ich glaube, das kommt zuerst. Selbst wenn Sie es nicht verstehen, müssen Sie es annehmen. "Gott, rechnerisch geht das nicht auf, aber ich halte alle Deine Befehle in allem für richtig. Du sagst, wenn ich zehn Prozent meines Einkommens in Dein Vorratshaus bringe, wirst Du die Fenster des Himmels öffnen und mich segnen. Rechnerisch geht das nicht auf, mir scheint, dass ich 90 und nicht mehr 100 Prozent habe, aber Du sagst, dadurch kommt Segen in mein Leben. Ich verstehe es nicht, aber, Gott, ich nehme es an, weil Du es gesagt hast."
Gut, diese Haltung müssen wir einnehmen. Matthäus sagte nicht: "Nehmt es an!" Er hob etwas anderes hervor, was Jesus sagte. Er sagte, diejenigen, die Frucht bringen, die ernten, sind jene, die das Wort verstehen. Und oft kommt das Verstehen nach dem Annehmen. Manche sagen: "Ich muss alles verstehen, bevor ich es annehmen kann." Gott sagt: "Nein, ich bin Gott, und weil ich es sage, must du es annehmen" und Erleuchtung und Verständnis kommen später. Lukas sagte noch etwas anderes. Er sagte, Jesus sagte, diejenigen, die Frucht bringen, sind jene, die das Wort in ihrem Herzen behalten. Wörtlich, darüber wachen. Er sagte: "Weil der Feind, der Teufel, sofort kommt, um den Samen zu stehlen, das Wort, das in das Herz einer Person gesät wurde." Jesus sagte, Satan kommt sofort, um den Samen zu stehlen. Das bedeutet, dass der Teufel heute früh bereits in der Kirche war. Jemand denkt: "Ich frage mich, ob diese Predigt lang sein wird. Wann wird er zum Schluss kommen?"
Was meinen Sie, woher dieser Gedanke kommt?
Jemand anders ist abgelenkt und denkt: "Warum hat sie mir das gesagt? Ich sollte ihr meine Meinung sagen. Ich fasse es nicht!" Was ist mit dem Mittagessen? (O?) "Was werde ich heute mittag essen?" Weil er es auf den Samen des Wortes abgesehen hat. Wenn er den Samen des Wortes kriegen kann, wird er sie davon abhalten, in Ihrem Leben Frucht zu bringen.
Der Apostel Paulus gebrauchte dasselbe Gleichnis, dass das Wort wie ein Same ist. "Ich pflanzte, Apollos bewässerte es, aber Gott ließ die Samen wachsen. Gott gab das Wachstum." Und dann sagte er in 1.Korinther 3:9 Folgendes: "Ihr seid Gottes Ackerfeld." Eine Übersetzung sagt: "Ihr seid Gottes Feld, das bestellt werden muss." Aber kein Farmer der Welt würde an einem Feld stehen, auf das er nichts gesät hat und eine Ernte erwarten. Das wäre lächerlich, oder etwa nicht? Aber viele Christen tun genau das. Sie erwarten eine Ernte auf einem Feld, auf das nichts gesät wurde. Wissen Sie, bevor etwas wachsen kann, muss es geboren werden, stimmt's?
Als mein Sohn Harrison klein war... manche kennen die Geschichte... unsere Kinder waren schließlich von klein auf in unseren Kindergottesdiensten. Er kam eines Tages nach dem Gottesdienst mit einem Styroporbecher voller Erde nach Hause. Sie brachten ihm bei, dass das Wort Gottes wie ein Same ist.
Sie gaben jedem Kind eine Bohne, die die Kinder in die Erde des Styroporbechers einpflanzten. Er brachte sie nach Hause. Wir bewässerten sie etwas und stellten sie aufs Fensterbrett. Am nächsten Morgen rennt er hin, schaut nach und sagt: "Papa, etwas stimmt nicht! Sie wächst nicht!" Ich sagte: "Sohn, sei geduldig. Es dauert etwas, bis Samen wachsen. Wir bewässern sie noch mehr. Wir lassen sie auf dem Fensterbrett. Sie wird wachsen." Am Abend nach der Schule schaut er nach. "Papa, sie wächst nicht. Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht." Ich sagte: "Sohn, wenn du sie ausgräbst, bringst du sie um. Das geht nicht. Lass sie in Ruhe." Jeden Morgen rennt er hin und schaut nach:
"Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht!" Jedes Mal sagte ich: "Sohn, sei geduldig." Zwei Wochen tat er das jeden Tag! Ich schaute sie an, und sie war nicht einmal gesprosst. Ich sagte: "Etwas stimmt nicht." Ich sagte: "Komm, wir graben sie aus." Also schütteten wir den Becher auf dem Küchentisch aus und verteilten die Erde auf dem Tisch. Es war nirgendwo eine Bohne zu sehen. Ich sagte: "Harrison!" Er sagt: "Oh, ich hab wohl vergessen, sie einzupflanzen."
Nun, es gibt keine Ernte, wo kein Same gesät wurde.
Freund, niemals, nie und nimmer sollten Sie die Kraft des Wortes Gottes unterschätzen.
Es kann Auferstehungsleben in jeden Umstand, jede Situation bringen.
Es kann Auferstehungsleben in einen entmutigten, niedergeschlagenen Geist bringen.
Es kann Auferstehungsleben in eine tote Ehe bringen.
Es kann Auferstehungsleben in Ihre Finanzen bringen, in Ihren Körper.
Gottes Wort ist voller Kraft. Allerdings muss das Wort in Sie hineinkommen. Jesus sagte: "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, seid ihr in Wahrheit meine Jünger." Lassen Sie uns Jünger Jesu sein!
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