Gottes Wort in einer Krise bedenken - Teil 2 22.11.2009
Als mein Vater ein kleines Kind war, fanden ein anderer Junge und er ein paar Sprengkappen auf einem alten Baugelände, brachten sie mit zu einem Picknick, bei dem sie waren und das Ding explodierte in der Hand seines kleinen Freundes und riss seine Finger ab. Ein schrecklicher Tag.
Es steckte mehr Kraft in diesen kleinen Sprengkappen als sie dachten.
Freund, es steckt mehr Kraft in Gottes Wort als Sie denken! Es kann den Teufel und die Werke der Finsternis zersprengen. Wir werden über die Kraft des Wortes Gottes sprechen und einen Teil der Botschaft der letzten Woche wiederholen, damit Sie den Kontext kennen und damit die heutige Botschaft rund ist. Nehmen Sie Ihre Bibel. Kommen wir zum Wort Gottes!
Der zweite Teil von Vers 21 sagt: "Bewahre sie im Innern deines Herzens!" Sobald Sie aufgemerkt und mit gespitzten Ohren angefangen haben zu lesen, fängt das Wort Gottes an, in Ihrem Herzen zu wohnen. Aber dann sagt Er, Sie müssen es bewahren, das heißt, darüber wachen und es schützen. Denn wir haben einen Feind, der Sie gerne ablenken und Ihnen das Wort aus dem Herzen rauben möchte. Wir wollen nicht zulassen, dass er es raubt. Und wenn wir Gottes Anweisungen auf Seinem Rezept für unsere Heilung befolgen, sehen wir das Resultat in Vers 22: "Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung... Medizin... für ihr ganzes Fleisch."
Ein anderer Ansatz ist, darüber nachzudenken, dass Jesus im Gleichnis das Wort Gottes mit einem Samen vergleicht. Er sagte: "Der Same ist das Wort und der Sämann sät das Wort aus." Das tue ich gerade. Ich streue gerade Samen auf den Boden von Menschenherzen. Und das ist sehr interessant, denn Matthäus, Markus und Lukas berichten über das Gleichnis vom Sämann.
Es gibt jeweils verschiedene Arten von Menschen. Bei manchen wird der Same sofort gestohlen, bei anderen sprosst er auf, aber sie nehmen Anstoß und die Pflanze wird erstickt und dann gibt es bei Matthäus, Markus und Lukas eine Gruppe, die die Verheißung empfängt. Sie können die Sichel ansetzen und genießen die Frucht des Samens. Und jeder Same bringt nach seiner Art hervor, oder nicht? Wenn ich Mais säe, ernte ich Mais. Wenn ich Wassermelonensamen säe, wächst eine Wassermelone.
Das gilt auch für Gottes Verheißungen. Wenn Sie Frieden brauchen, fangen Sie an, Frieden zu säen. Fangen Sie an, Verse zu lesen, die von Frieden handeln und Sie werden Frieden in Ihrem Leben ernten. Samen bringen nach ihrer Art hervor. Das gilt für Samen des Wortes Gottes und für normale Samen.
Jesus sprach über jene, die die Ernte einholten, die die Sichel ansetzten. Manche ernten dreißig-, manche sechzig- und andere hundertfach. Das ist interessant, weil Jesus im Markusevangelium sagte, dass jene, die in den Genuss der Verheißung kommen, das Wort in ihren Herzen annahmen. Ich glaube, das kommt zuerst. Selbst wenn Sie es nicht verstehen, müssen Sie es annehmen. "Gott, rechnerisch geht das nicht auf, aber ich halte alle Deine Befehle in allem für richtig. Du sagst, wenn ich zehn Prozent meines Einkommens in Dein Vorratshaus bringe, wirst Du die Fenster des Himmels öffnen und mich segnen. Rechnerisch geht das nicht auf, mir scheint, dass ich 90 und nicht mehr 100 Prozent habe, aber Du sagst, dadurch kommt Segen in mein Leben. Ich verstehe es nicht, aber, Gott, ich nehme es an, weil Du es gesagt hast."
Gut, diese Haltung müssen wir einnehmen. Matthäus sagte nicht: "Nehmt es an!" Er hob etwas anderes hervor, was Jesus sagte. Er sagte, diejenigen, die Frucht bringen, die ernten, sind jene, die das Wort verstehen. Und oft kommt das Verstehen nach dem Annehmen. Manche sagen: "Ich muss alles verstehen, bevor ich es annehmen kann." Gott sagt: "Nein, ich bin Gott, und weil ich es sage, musst du es annehmen" und Erleuchtung und Verständnis kommen später. Lukas sagte noch etwas anderes. Er sagte, Jesus sagte, diejenigen, die Frucht bringen, sind jene, die das Wort in ihrem Herzen behalten. Wörtlich, darüber wachen. Er sagte: "Weil der Feind, der Teufel, sofort kommt, um den Samen zu stehlen, das Wort, das in das Herz einer Person gesät wurde." Jesus sagte, Satan kommt sofort, um den Samen zu stehlen. Das bedeutet, dass der Teufel heute früh bereits in der Kirche war. Jemand denkt: "Ich frage mich, ob diese Predigt lang sein wird. Wann wird er zum Schluss kommen?"
Was meinen Sie, woher dieser Gedanke kommt?
Jemand anders ist abgelenkt und denkt: "Warum hat sie mir das gesagt? Ich sollte ihr meine Meinung sagen. Ich fasse es nicht!" Was ist mit dem Mittagessen? (O?) "Was werde ich heute Mittag essen?" Weil er es auf den Samen des Wortes abgesehen hat. Wenn er den Samen des Wortes kriegen kann, wird er sie davon abhalten, in Ihrem Leben Frucht zu bringen.
Der Apostel Paulus gebrauchte dasselbe Gleichnis, dass das Wort wie ein Same ist. "Ich pflanzte, Apollos bewässerte es, aber Gott ließ die Samen wachsen. Gott gab das Wachstum." Und dann sagte er in 1.Korinther 3:9 folgendes: "Ihr seid Gottes Ackerfeld." Eine Übersetzung sagt: "Ihr seid Gottes Feld, das bestellt werden muss." Aber kein Farmer der Welt würde an einem Feld stehen, auf das er nichts gesät hat und eine Ernte erwarten. Das wäre lächerlich, oder etwa nicht? Aber viele Christen tun genau das. Sie erwarten eine Ernte auf einem Feld, auf das nichts gesät wurde. Wissen Sie, bevor etwas wachsen kann, muss es geboren werden, stimmt's?
Als mein Sohn Harrison klein war... manche kennen die Geschichte... unsere Kinder waren schließlich von klein auf in unseren Kindergottesdiensten. Er kam eines Tages nach dem Gottesdienst mit einem Styroporbecher voller Erde nach Hause. Sie brachten ihm bei, dass das Wort Gottes wie ein Same ist.
Sie gaben jedem Kind eine Bohne, die die Kinder in die Erde des Styroporbechers einpflanzten. Er brachte sie nach Hause. Wir bewässerten sie etwas und stellten sie aufs Fensterbrett. Am nächsten Morgen rennt er hin, schaut nach und sagt: "Papa, etwas stimmt nicht! Sie wächst nicht!" Ich sagte: "Sohn, sei geduldig. Es dauert etwas, bis Samen wachsen. Wir bewässern sie noch mehr. Wir lassen sie auf dem Fensterbrett. Sie wird wachsen." Am Abend nach der Schule schaut er nach. "Papa, sie wächst nicht. Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht." Ich sagte: "Sohn, wenn du sie ausgräbst, bringst du sie um. Das geht nicht. Lass sie in Ruhe." Jeden Morgen rennt er hin und schaut nach:
"Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht!" Jedes Mal sagte ich: "Sohn, sei geduldig." Zwei Wochen tat er das jeden Tag! Ich schaute sie an, und sie war nicht einmal gesprosst. Ich sagte: "Etwas stimmt nicht." Ich sagte: "Komm, wir graben sie aus." Also schütteten wir den Becher auf dem Küchentisch aus und verteilten die Erde auf dem Tisch. Es war nirgendwo eine Bohne zu sehen. Ich sagte: "Harrison!" Er sagt: "Oh, ich hab wohl vergessen, sie einzupflanzen."
Ein Ehepaar aus unserer Gemeinde... ich kannte sie damals nicht... der Mann rief mich an, nach meiner Erinnerung war das unser erster Kontakt. Am Telefon erzählte er mir den Befund seiner Frau.
Es war sehr, sehr ernst. Das Immunsystem war zusammengebrochen und der Arzt sagte, sie würde bald sterben. Und er sagte: "Ich habe im Jakobusbrief gelesen, wenn jemand unter uns krank ist, soll er die Ältesten der Gemeinde holen, die sollen den Kranken mit Öl salben, das Gebet des Glaubens beten, und der Herr wird ihn aufrichten. Bitte bete doch für meine Frau." Aber als er mit mir sprach, spürte ich, dass der Heilige Geist mir zuflüsterte: "Noch nicht." Und ich sagte: "Weißt du, ich komme gerne, aber ich spüre, es ist jetzt noch nicht dran, zu beten. Ich würde gerne dir und deiner Frau ein Buch schicken. Lest das Buch, ruft mich an und ich komme dann." An diesem Tag sagte ich der Sekretärin Bescheid und sie schickte das Buch ab. Es war von "Christus der Heiler" von F. F. Bosworth. Sie schickte ihnen das Buch und ich vergaß die Sache. Ich wurde nie angerufen. Ungefähr zwei Monate vergingen, plötzlich fiel es mir wieder ein und ich dachte: "Oh nein, ich habe sie bestimmt verletzt, weil ich nicht zu ihnen kam." Ich suchte seine Telefonnummer heraus, rief ihn an und sagte:
"Hallo, ich wollte euch nur sagen, dass ich deswegen nicht kam, weil ich wirklich spürte, dass der Heilige Geist mir etwas zuflüsterte, als wir miteinander sprachen und den Eindruck hatte, euch das Buch zu schicken. Es tut mir leid, wenn euch das verletzt hat." Er sagt: "Pastor, das kannst du nicht wissen. Wir haben das Buch sofort bekommen. Vielen Dank, dass du es geschickt hast. Meine Frau las es und wurde geheilt. Sie ist völlig gesund. Wir gingen wieder zum Arzt und sie ist geheilt!
Deswegen haben wir dich nicht angerufen."
Ein kleiner Nachsatz dazu. Sie lehrte später an unserer Bibelschule und raten Sie mal, welchen Kurs sie lehrte? Göttliche Heilung, oh ja!. Davon verstand sie etwas aus eigener Erfahrung. Sie brachte den Samen in die Erde ein. Wie gesagt, heilt Gott auf unterschiedliche Weise. Gott sei Dank für jeden im Gesundheitswesen. Ihnen ist klar, dass Krankheit und Gebrechen Feinde sind und sie kämpfen mit natürlichen Mitteln dagegen... Gott sei Dank für sie... und Gott mit übernatürlichen Mitteln, mit verschiedenen. Aber hauptsächlich heilt Er, indem Er Sein Wort sendet.
Gut, der dritte Bereich. Wenn Sie intensiv über Gottes Wort nachsinnen, werden Sie bald merken, dass es Ihr Schwert und Ihr Schutzschild gegen den Feind ist. Schauen Sie sich mit mir Epheser, Kapitel 6 an. Es ist Ihr Schwert und Ihr Schutzschild gegen den Feind. Der Epheserbrief, Kapitel 6.
Wir wollen uns Vers 11 ansehen. In Epheser 6:11 steht:
Epheser 6:11
"Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt."
Oder gegen seine Strategien, Tricks und Pläne. Wir haben einen Feind. Petrus sagte auch: "Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht standhaft im Glauben."
Hier steht: Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. Lesen Sie jetzt Vers 16.
Epheser 6:16-17
"Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort."
Der Schild und das Schwert. Sie werden zusammen eingesetzt. Das eine zur Verteidigung, das andere zum Angriff. Ein Soldat wehrt mit dem Schild Angriffe ab und schlägt mit dem Schwert zu. Er schützt sich mit dem Schild und schlägt oder sticht mit dem Schwert zu. Aber sie werden zusammen eingesetzt, Schild und Schwert.
Wissen Sie, beide haben mit dem Wort Gottes zu tun. "Bei alledem, ergreift den Schild des Glaubens."
Freund: "Glaube kommt aus dem Hören und das Hören durch das Wort Gottes.", Römer 10:17. Mein Schild ist die tiefe Zuversicht in die Verheißungen Gottes.
Das Schwert. Er sagte: "Nehmt das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort." Interessant ist, dass im Griechisch des Neuen Testaments zwei verschiedene griechische Worte als Wort übersetzt werden, W-o-r-t. Einmal Logos, und damit ist das ganze Wort Gottes gemeint. Ich halte das Logos in meiner Hand. Es ist das geschriebene Wort Gottes. Aber ein weiteres griechisches Wort wird in unserem Neuen Testament mit Wort übersetzt, und zwar das Wort "Rhema". Es bezeichnet das gesprochene Wort Gottes, wenn das Logos ausgesprochen wird, genau genommen, wenn der Heilige Geist Ihnen etwas aus dem Logos lebendig macht und Sie es dann aussprechen. Wenn Sie das tun, wirkt es wie ein Schwert. Es wird zur Angriffswaffe in den geistlichen Kämpfen, die wir führen müssen.
Unser großartigstes Beispiel von jemandem, der Schild und Schwert gebrauchte, ist natürlich Jesus selbst. Schauen Sie sich bitte mit mir Matthäus, Kapitel 4 an. Matthäusevangelium, Kapitel vier. Jesus ist in der Wüste. Wir lesen ab Vers 2 von Matthäus 4. Es heißt:
Matthäus 4:2-4
"Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich. Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: 'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!'"
Der Teufel kommt und versucht, Zweifel in Jesu Sinn und in Sein Herz zu säen: "Wenn du der Sohn Gottes bist..." und wie reagiert Jesus? Er nimmt Schild und Schwert. Er sagt laut: " Es steht geschrieben: 'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!"' Der Teufel lässt in dieser Sache von Ihm ab, bringt Ihn auf die Zinne des Tempels, nimmt eine Bibelstelle aus dem Zusammenhang und sagt: "Spring doch vom Tempel herunter. Die Engel werden dich auf den Händen tragen." Wie reagiert Jesus?
Matthäus 4:7
"Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: 'Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.'"
Wieder gebraucht Er Sein Schild und Sein Schwert. Also zeigt Satan Ihm die Reiche der Welt in einem Moment. "Beuge dich und bete mich an, und ich gebe sie dir. Deswegen kamst du doch, oder nicht? Das ist eine Abkürzung. Du musst nicht leiden. Du kannst es ganz leicht haben, Jesus." Wie reagiert Jesus?
Matthäus 4:10
"Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, Deinen Gott, anbeten und Ihm allein dienen."
Jesus schlug ihn nochmals mit dem Schwert und gebrauchte wieder Sein Schild. Und ich liebe den nächsten Vers. Am Anfang von Vers 11 steht: "Da verließ Ihn der Teufel."
Das muss er wohl. Und ich denke, ohne die Bibel zu verfälschen, könnten wir hinzufügen, der Teufel verließ Ihn verletzt und blutend, weil Jesus geistliche Waffen in einem geistlichen Kampf einsetzte.
Wissen Sie, in Offenbarung 19:15 ist von Jesus die Rede und es heißt, Er hat ein scharfes zweischneidiges Schwert. Und wo ist es? Es kommt aus Seinem Mund. Es ist das Wort Gottes.
Ich habe hier in der Gemeinde einen Freund. Jemand brach in ihre Garage ein und stahl einige Dinge.
Seine Frau ergriff ihn, er riss sich los und sie verfolgte ihn ein Stück weit. Mein Freund setzte die Verfolgung fort, verfolgte den Mann und kam näher heran. Der Mann kam zu einem Zaun. Er saß in der Falle, drehte sich aber um und zog ein Messer. Mein Freund wich zurück und dachte: "Das ist es nicht wert." Der Mann hangelt sich über den Zaun und verschwindet.
Ich dachte etwas darüber nach. Ich frage mich, wenn Sie bei jedem Angriff des Teufels die Klinge zücken würden, würde er sich vielleicht gründlich überlegen, ob er sich mit Ihnen anlegt?
Freund, wir befinden uns in einem geistlichen Kampf! Ihre Verteidigungswaffe ist das Schild des Glaubens. Ihre Angriffswaffe ist das gesprochene Wort Gottes. Und jemand, der ohne Schild und Schwert mitten in einem Kampf ist, ist in Schwierigkeiten. Manche Gläubige sagen: "All das passiert in meinem Leben. Ich werde wohl angegriffen oder so!" Das stimmt! Wir befinden uns in einem geistlichen Kampf und Ihnen wurden Verteidigungs- und Angriffswaffen gegeben und beide haben mit dem Wort Gottes zu tun. Und schließlich werden Sie, wenn Sie gründlich über Gottes Wort nachsinnen, herausfinden, dass es Nahrung für Ihren Geist ist. Schauen Sie sich nochmals Vers 4 in Matthäus 4 an.
Matthäus 4:4
"Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: 'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!'"
Es ist Brot für Ihren Geist. Wir leben von den Worten, die aus Gottes Mund hervorgehen.
1.Petrus 2:2
"Und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst."
Wissen Sie, mein kleiner Enkel ist allein durch Muttermilch im Handumdrehen ein Brocken geworden.
Das Kind ist riesig! Es ist erstaunlich! Und wissen Sie, wenn Sie anfangen, die Milch des Wortes Gottes zu trinken, werden Sie recht schnell wachsen. Und dann sind Sie reif für das Fleisch des Wortes Gottes, die gehaltvolleren Themen des Wortes Gottes. Sie ernähren sich von der Milch und dem Fleisch des Wortes Gottes, und andernfalls gibt es kein geistliches Wachstum.
Ich arbeitete früher für eine Familie und ihr jüngster Sohn, der 18 war, musste von Kindheit an ein bestimmtes Medikament nehmen, das sein Wachstum hemmte. Er war volle 18 Jahre alt, hatte aber die Statur und das Aussehen eines 11-jährigen. In jeder Beziehung... dem Gesicht und der Größe nach sah er wie 11 aus. Er war ein etwas wilder Junge. Er raste in seinem LKW umher, er fuhr auch, nachdem er Alkohol trank und die Polizei winkte ihn manchmal heraus. Da war so ein Elfjähriger, der die Autobahn entlang heizte. Auf folgende Art und Weise trickste er die Polizei aus, wenn sie ihn herausfischten. Er sagte: "Tut mir leid, ich nahm das Auto meiner Mama und bekam dann Angst."
Und sie sagten: "Schon gut, Kleiner. Ist wirklich alles in Ordnung? Du solltest so etwas nicht tun."
Er sagte: "Ich weiß." Sie sagten: "Wir bringen dich zu deiner Mutter." Das klappte nur etwa zwei oder drei Mal, dann waren die Polizisten schlauer. Die Stadt war recht klein. Aber körperlich ist er nie gewachsen.
Und Gott möchte, dass wir in Gnade und in Erkenntnis, in Liebe, im Glauben, in Weisheit und an Einfluss wachsen. Er möchte, dass wir geistlich wachsen. Er möchte, dass wir reifer werden.
Wirklich, Reife ist das Ziel, nicht der Himmel, sondern Reife. Aber es gibt kein Wachstum ohne das Wort. Sie bleiben geistlich kleinwüchsig, ein geistlicher Zwerg, wenn Sie das Wort Gottes nicht in sich aufnehmen.
Sie schauen vielleicht mein Äußeres an. Meine Körpergröße ist 1,80, aber innerlich bin ich wesentlich größer. Und ich denke, es gibt viele Menschen in Gottes Familie, die ihrem Körper täglich drei warme Mahlzeiten gönnen und ihrem Geist einen kalten Imbiss pro Woche und sich dann fragen, warum sie im Glauben, in Gnade und in all den Bereichen nicht wachsen. Wir müssen uns wieder neu in unsere Bibel verlieben.
Ich möchte dazu noch etwas sagen, weil mir etwas klar ist... ich versuche, Sie zu ermutigen, aber manche empfinden vielleicht Verdammnis, weil sie den Eindruck haben, dass sie total hinterherhinken.
Fangen Sie doch heute an. Mehr können Sie nicht tun.
Ich fand heraus, dass Gott uns Vorschuss gibt. Wenn Sie sagen: "Gott, weißt Du, ich werde mich ändern. Ich werde den Staub von meiner Bibel pusten und anfangen, sie zu lesen. Und, Gott, ich werde anfangen, Deine Nähe zu suchen." Gott wird sich Ihnen nahen. Das wird Er tun! Seien Sie bloß nicht zu gesetzlich in dieser Hinsicht! "Ich muss jeden Tag meine zehn Kapitel lesen." Ich lese keine zehn Kapitel pro Tag. Manchmal lese ich sehr viel; manchmal lese ich das Gleiche unzählige Male nacheinander und denke darüber nach, weil es mich sättigt. Es bewegt mich innerlich.
Ich las vor kurzem erneut die Apostelgeschichte. Ich ging sie durch. Wirklich, ich entdeckte Dinge darin, die ich noch nie sah. Und momentan halte ich mich im Römerbrief auf. Ich komme scheinbar nicht weiter.
Es gibt da ein paar Kapitel, die ich immer und immer wieder lese und erneut lese und über die ich nachdenke. Es ist keine Gesetzlichkeit, aber wir brauchen die Disziplin, das zu tun, denn wie ich bereits sagte, wird es Sie in der Regel nicht besonders fesseln. In der Regel müssen Sie dem Wort Aufmerksamkeit schenken, wenn Sie wachsen wollen. Und ich möchte Sie ermutigen, heute damit anzufangen. Wissen Sie, bevor etwas wachsen kann, muss es erst einmal geboren werden, nicht wahr?
Petrus 2:2, ich zitierte es gerade:
"Und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst."
Gehen Sie ein paar Verse zurück. Dort steht: "Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt."
Wenn wir die Botschaft des Evangeliums annehmen... von Jesu Tod, Seiner Auferstehung und dem ewigen Leben, das Er anbietet... und "ja" zu Gott sagen, findet in uns eine Geburt statt. Wir empfangen den Samen Seines Wortes. Bitte neigen Sie kurz Ihre Häupter. Ich möchte für Sie beten.
Himmlischer Vater, wir öffnen jetzt unsere Herzen so gut wir können, um Menschen des Buches zu werden, Menschen, die all Deine Befehle in allem für richtig halten, Menschen, die Dein Wort annehmen, Dein Wort verstehen, es dann bewahren und im Innern ihres Herzens behalten. Herr, wir bitten Dich wie einst der Psalmist: Öffne unsere Augen, dass wir die Wunder in Deinem Gesetz sehen. Sei unser Ratgeber, führe uns, erleuchte uns. Möge Dein großartiges Erbe auf uns kommen durch dieses Wort. Gott, Du gabst uns ein Buch, angefüllt mit Deinen Gedanken, Deinen Träumen, Deinen Vorstellungen, Deiner Weisheit, Deinen Wegen, Deinen Befehlen und Deinen Richtlinien.
Wir fassen den Entschluss, Dein Wort nicht zu vernachlässigen, weil es uns aufbauen und uns ein Erbe unter denen geben kann, die geheiligt werden. Und, Gott, ich bete für jeden Einzelnen, der heute hier ist.
Paco, bitte komm nach vorne. Bitte setz Dich kurz ans Keyboard. Bitte heben Sie noch nicht die Häupter und öffnen Sie noch nicht die Augen. Vielleicht sind Sie heute zum allerersten Mal hier.
Vielleicht kommen Sie schon eine Weile und gehen den Dingen auf den Grund. Ich möchte Ihnen sagen: Sie können eine Beziehung zu Gott bekommen. Ich werde gleich allen ein Gebet vorsprechen, aber meine nächsten wenigen Worte könnten die wichtigsten Ihres Lebens sein... und ich sage das nicht leichtfertig oder aus Routine.
Die Bibel sagt, dass die ganze Welt durch Sünde von Gott getrennt wurde; es heißt sogar, dass wir alle sündigten und der Herrlichkeit Gottes ermangeln. Jeder gehört in diese Kategorie, aber der nächste Vers in der Bibel sagt: "Wir werden umsonst gerechtfertigt (oder kommen mit Gott ins Reine) durch Seine Gnade, die in Christus Jesus ist." Er starb für uns. Das konnten wir selbst nicht für uns tun. Am Kreuz nahm der unschuldige, vollkommene Sohn Gottes unsere Sünden und unsere Schande auf sich. Er starb an unserer Stelle. Es ist schwer vorstellbar, aber der Zorn Gottes, Gottes Gericht wegen der Sünden und der Abtrünnigkeit der Menschheit, kam auf Seinen eigenen Sohn, weil Gott ein Gott des Rechts ist. Und ein heiliger Gott und ein sündiger Mensch können unmöglich zusammenkommen, wenn kein Gericht über die Sünde erfolgt. Und Gott wollte uns bewahren, also ließ er das Gericht auf Seinen Sohn kommen. Jesus starb unter der Last meiner und Ihrer Sünde.
Nach drei Tagen und Nächten war dem Anspruch Gottes nach ewiger Gerechtigkeit Genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt. Und Folgendes sagt die Bibel: "Wenn Sie das glauben und Jesus mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, bringt Gott Sie in diese Beziehung, die Errettung heißt. Jesus hat es als Wiedergeburt bezeichnet. Darauf bezieht sich der Vers, den ich vorher zitierte, dass wir nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen wiedergeboren wurden, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt. Wenn Sie diese Botschaft des Evangeliums annehmen, so einfach sie auch ist... manche stoßen sich daran, dass sie so einfach ist. Sie denken: "Nein, ich muss dafür bezahlen. Ich muss dafür arbeiten. Ich muss es mir verdienen. Ich muss ein gutes Leben führen und wenn meine guten Taten mehr Gewicht als meine schlechten haben, wird Gott mich in den Himmel lassen." So funktioniert es nicht, Freund. Aus Gnade durch Glauben kommt Gottes Errettung zustande und nicht anders. Sie können nichts hinzufügen und nichts weglassen.
Ich werde Ihnen heute ein einfaches Gebet vorsprechen, ein Gebet, um "Ja" zu Jesus zu sagen.
Falls Sie das noch nie getan haben, lade ich Sie ein, mit mir zu beten. Wenn Sie fern von Gott leben, aber eine Begegnung mit Jesus hatten, müssen Sie beten. Verlorener Sohn, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Verlorene Tochter, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Sie wissen es und Gott weiß es.
Jedes Haupt ist gebeugt und jedes Auge geschlossen. Ich habe eine schlichte Bitte, bevor wir beten.
Ich werde mich beeilen, aber bitte tun Sie es kühn und ohne zu zögern, weil die Bibel sagt, Glaube zeigt sich in Werken. Sie können ganz einfach im Sichtbaren den Glauben in Ihrem Herzen zum Ausdruck bringen, einen Schritt im Glauben machen und ihn vor Gott bekunden. Wenn Sie sagen würden: "Ich werde das Gebet mitbeten, wenn wir gleich beten werden und ich meine es ernst.", heben Sie einfach eine Hand. Im ganzen Saal, heben Sie sie hoch und schämen Sie sich nicht.
Ich sehe in jedem Block Hände. Beeindruckend! Dort sind drei und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort, Gott segne Sie. In jedem Block! Unzählige Hände! Fantastisch! Gut, Sie können jetzt Ihre Hand herunternehmen. Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und lasen Sie uns gemeinsam beten. Sagen Sie:
Oh Gott, ich komme heute zu Dir. Ich demütige mich vor Dir. Ich weiß, ich könnte Vergebung nie verdienen. Ich könnte nie aus Leistung errettet werden. Doch Du bietest es umsonst an. Also empfange ich. Ich glaube, dass Jesus Christus, Dein Sohn, an meiner Stelle starb und dass Er am dritten Tag von den Toten auferweckt wurde. Jesus, komm in mein Leben. Ich bekenne Dich als meinen Retter. Ich bekenne Dich als meinen Herrn. Ich bitte Dich, mir ein neues Leben zu geben, Jesus. Von jetzt ab werde ich überall hingehen, wo Du mich hinführst. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Ich lege alles in Deine Hände, Jesus. Amen.
Wissen Sie, ein Mensch kann nichts Wichtigeres tun, als Jesus Christus als Herrn und Retter anzunehmen. Ich halte es nicht für Zufall, dass gerade Sie jetzt zuschauen. Vielleicht wohnen Sie in der Nähe unserer Gemeinde oder auch weit weg, das kann irgendwo an den Enden der Erde sein, aber Gott liebt Sie! Er weiß, wo Sie sind. Sein Sohn starb für Sie und wurde auferweckt, damit Sie vor Gott gerecht werden können. Es geht weder um ein Ritual noch um eine Zeremonie, sondern um eine reale, erfahrbare, lebendige und dynamische Beziehung zu Ihrem Schöpfer. Rufen Sie heute Jesus Christus an. Sie werden es niemals bereuen. Er liebt Sie.
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