Sei ein fleißiger Leiter
- Teil 2 27.12.2009
Ich las eine Geschichte über ein Gebiet in Afrika, wo in einem Dorf eine Erweckung ausbrach. Fast alle fanden zu Christus. Die Dorfeinwohner hatten die Angewohnheit, an einem einsamen Ort zu beten. Jeder hatte seinen eigenen abgeschiedenen Ort im Busch. Jeder hatte einen eigenen Pfad zu seinem Ort des Gebets. Wenn ein Dorfbewohner merkte, dass ein Pfad mit Grass zuwuchs, wussten sie, dass derjenige nicht gebetet hatte. Sie gingen voller Liebe zu demjenigen und sagten folgendes:
„Bruder, Schwester, es wächst Gras auf deinem Pfad." Und ich möchte Sie in Demut und in dem Bewusstsein, dass ich selbst mehr beten sollte, fragen: Wächst Gras auf Ihrem Pfad? Waren Sie gewissenhaft im Gebet? Freund, fast alles, was Gott in der Welt tut, ist auf Menschen zurückzuführen, die im Verborgenen vor Gott im Gebet sind. Lassen Sie uns gewissenhaft sein in unserem Gebet.
Die Bibel sagt, dass wir zu den Ameisen gehen und ihnen zuschauen sollen, um etwas von ihnen zu lernen im Hinblick auf Fleiß und Bereitwilligkeit. Wir sehen uns jetzt sechs verschiedene Bereiche an, von denen die Bibel sagt, dass wir darin fleißig und bereitwillig sein sollen. Und, Freund, ich möchte Ihnen sagen, Gehorsam wird in jedem Fall belohnt. Das, was Sie heute hören, sollten Sie sich zu Herzen nehmen und umsetzen. Ich bete, dass Sie reich gesegnet werden. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wir werden uns Gottes Wort zuwenden.
Hören Sie, vielleicht hat es Ihnen lange keiner mehr gesagt, aber lassen Sie mich am Anfang der Sendung folgendes sagen: Sie werden geliebt. Gott liebt Sie und wir lieben Sie. Ich würde Sie gerne persönlich treffen, aber momentan geht es nur per Bildschirm, der nächstbesten Lösung. Also, Freund, lassen Sie uns heute etwas aus der Schrift lernen.
Gut, das R.
Bitte schauen Sie sich mit mir 2. Timotheus, Kapitel 2 an. Das R in dem Wort prompt steht für das Lesen, das Lesen des Wortes. Wir müssen das mit Fleiß tun.
2.Timotheus 2:15
„Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt."
Die King James Übersetzung lautet: „Studiere das Wort, um dich Gott als bewährt zu erweisen." Wir müssen das Wort fleißig studieren.
Ich weiß noch, ich war noch nicht lange gläubig... ich fand ungefähr ein Jahr davor zu Christus.
Vielleicht war ich damals auch schon ein Jahr errettet. Ich traf einen Mann... warum ich ihn aufsuchte, weiß ich nicht mehr. Das war auf einem kleinen Flughafen und der Mann kam gerade aus Indien zurück. Er war eine Art Guru. Ich erinnere mich, bei unserm ersten Treffen trug er einen großen gelben Satin-Turban und luftige Seidenkleidung. Er lehrte ein paar Leute und unterwies sie in östlicher Mystik und hatte Einfluss auf ein paar Leute in dieser Stadt. Die Menschen sahen in ihm einen geistlichen Leiter. Ich erzählte ihm von Jesus und von der Geistestaufe. Andere erzähltem ihm auch vom Herrn und er wurde errettet und mit dem Heiligen Geist getauft. Das war sehr stark! Er lebte sehr spartanisch in einem kleinen Zimmer, in dem fast nichts war. Ich besuchte ihn und er hatte seine Bibel und sagte: „Bayless, die Bibel ist so erstaunlich!" Ich fragte: „Was hast du denn gelesen?" Er sagte: „Ich habe sie durchgelesen." Ich sagte: „Was?" Er war zwei Wochen errettet! Ich sagte: „Du hast sie ganz durchgelesen?" Er sagte: „Ja, und ich lese sie gerade zum zweiten Mal. Sie ist erstaunlich!"
Das hat mich total überführt. Ich sagte: „Ja genau, das stimmt!" Ich dachte: „Ich muss wirklich meine Bibel lesen!"
Aber, Freund, wir müssen uns in unsere Bibel verlieben. Wenn Sie gerade Christ wurden, hören Sie:
Kaufen Sie sich eine Bibel. Vielleicht mögen Sie High-tech und sagen, Sie haben bereits Bibelprogramme auf Ihrem Computer. Das ist super. Ich habe auch welche und arbeite oft damit.
Aber nichts ersetzt eine eigene Bibel, wo Sie hineinschreiben und Dinge unterstreichen können.
Meist unterstreichen Sie die Dinge, die Gott zu Ihnen sagt - deswegen unterstreichen Sie sie. Gott redet durch Sein Wort zu Ihnen. Und dazu sollten Sie sich am Rand kleine Notizen machen können.
Besonders diejenigen, die gerade zum Glauben kamen, sollten sich eine Bibel kaufen, in die Sie hineinschreiben und die Sie studieren können. Machen Sie sich darin Notizen. Das ist wirklich eine gute Sache. Vielleicht... keine Ahnung... haben wir irgendwann nur kleine Bildschirme vor uns und drücken auf Knöpfe. Das mag sein, aber das Leder in den Händen zu haben, ist irgendwie wohltuend für unsere Seele. Ich liebe meine Bibel einfach!
Jesus sagte in Johannes 17:17 „Vater, Dein Wort ist die Wahrheit." In Johannes 8:31-32 sagte Er: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr in Wahrheit meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freisetzen." Die Wahrheit ist Sein Wort. Und das funktioniert so: Wenn Sie frei werden wollen... und es setzt Sie in jedem Bereich des Lebens frei. Es befreit Sie geistlich, es befreit Sie emotional, es setzt Ihren Körper frei, es befreit Sie von Sünde, es befreit Sie im wirtschaftlichen Bereich.
Freund, die Wahrheit in Gottes Wort ist explosiv und kann in jedem Bereich Ihres Lebens wirken. Gott hat in Seinem Buch Verheißungen für jeden Lebensbereich ausgesprochen. Aber, um durch Gottes Wort befreit zu werden, müssen wir es zunächst kennen. Ihr werdet die Wahrheit kennen und die Wahrheit wird euch freisetzen. Die Wahrheit wird Sie erst freisetzen, wenn Sie sie kennen. Sie können die Wahrheit nur kennenlernen, wenn Sie in Seinem Wort bleiben. Das bedeutet, sich darin zu bergen; es bedeutet, sich dort niederzulassen, sich darauf zu gründen, ein Zelt aufzuschlagen und dort zu wohnen. Das ist die wörtliche Bedeutung des Wortes bleiben: sich dort niederlassen. Und wenn wir in Seinem Wort bleiben, werden wir Seine Jünger, erkennen die Wahrheit und werden dann durch die Wahrheit freigesetzt. Ich kann Ihnen ehrlich sagen, dass ich jeden Erfolg, jedes bisschen Erfolg in meinem Leben, zum allergrößten Teil auf Gottes Wort und meine Liebe zu Gottes Wort zurückführen kann. Das hatte mehr Einfluss und mehr Auswirkungen auf mein Leben als jeder andere Faktor. Wir müssen das Wort fleißig studieren. Mögen wir als Menschen des Buches angesehen werden.
Gut, das O im Wort prompt steht für Beschäftigung. Schlagen Sie mit mir nochmals die Sprüche auf.
Wir lasen bereits genug Verse, um diesen Punkt zu untermauern, aber einen wollen wir noch lesen.
In Sprüche 22:29 steht:
Sprüche 22:29
„Siehst du jemand tüchtig in seinem Geschäft - bei Königen wird er im Dienst stehen; er wird nicht bei unbedeutenden Leuten dienen."
Wieder die alte King James Übersetzung: „Seht ihr jemanden, der fleißig seine Arbeit tut, vor Königen wird er stehen." Die Fleißigen steigen wie Sahne an die Oberfläche. Das ist wahr.
Vielleicht vor 22 oder 23 Jahren kam ein Mann zu mir und wollte, dass ich ihm finanziell helfe. Ich habe ihm zunächst viele Fragen gestellt, wie: „Haben Sie eine Arbeit?" Er sagte mir, er diene dem Herrn. Ich befragte ihn weiter, er hatte keinen wirklichen Dienst. Er hatte nicht einmal einen Hauskreis.
Vielleicht einmal im Jahr organisierte er für ein paar Leute eine kurze Missionsreise, sagte aber: „Ich vertraue auf Gott, ich stehe im Dienst." Ich sagte: „Hör zu, du brauchst einen Job. Selbst der Apostel Paulus machte Zelte. Und wenn du empfindest, dass Gott dich zum Dienst berufen hat, musst du Zelte herstellen, einer Arbeit nachgehen, bis der Dienst dich ganz und gar trägt." Und ich sagte ihm:
„Ich werde dir helfen, aber du musst gut zuhören, bevor ich dir das Geld gebe. Du musst verstehen, dass es keine Gebetserhörung ist. Es ist nicht die Bestätigung, dass du auf dem richtigen Weg bist.
Es ist Barmherzigkeit. Das bedeutet, dass Gott dir Barmherzigkeit erweist. Ich sage dir: Du brauchst einen Job. Ist das klar? Ich werde dir kein Geld geben, wenn du dazu nicht klar ja sagst." Er nickte mit dem Kopf und sagte: „Ja, ich verstehe, dass es keine Gebetserhörung ist. Es ist keine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es ist Gottes Barmherzigkeit. Ich brauche einen Job." Ich sagte: „Gut, hier ist das Geld." Nun, ungefähr drei Monate... oder vielleicht vier Monate später, war er wieder da. Er wollte erneut dieselbe Summe haben. Ich fragte: „Hast du jetzt einen Job?" Er sagte: „Ich bin doch im Dienst." Ich sagte: „Weißt du, wir sprachen neulich sehr klar darüber, dass du einen Job brauchst und du hast nicht gearbeitet." Ich sagte: „Ich werde dir nicht helfen." Er sagte: „Ich stecke in einem Dampfkochtopf. Bitte!" Ich sagte: „Koche, bis du gar bist." Dann warf er mir einen Bibelvers aus dem 1. Johannesbrief an den Kopf. „Wenn jemand seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt, wie kann die Liebe Gottes in ihm bleiben?" Ich sagte: „Gut, machen wir ein Bibelstudium." Ich nahm mir mit ihm die Bibel vor und wir lasen Markus 16, wo Jesus sagte: „Geht in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." Ich sagte: „Das ist ein direkter Befehl von Jesus, oder nicht?" Wir sollen in alle Welt gehen und der ganzen Schöpfung das Evangelium predigen." Er sagte: „Ja, das stimmt." Ich sagte: „Gut, jetzt sieh dir die Apostelgeschichte an." Ich sagte: „Schau dir den Apostel Paulus an. Paulus versucht nach Asien zu gehen und der Heilige Geist lässt ihn nicht ziehen. Er versucht nach Bithynien zu gehen und der Heilige Geist verbietet es ihm. Und dann sagt der Mann aus Mazedonien in der Vision: ‚Komm herüber und hilf uns.‘" Ich sagte: „Schau dir das an. Sagte Jesus nicht, sie sollen in alle Welt ziehen und der ganzen Schöpfung das Evangelium predigen?" Er sagte: „Doch!" Ich sagte: „Ist Asien nicht ein Teil der Welt?" Er sagte: „Ja, das ist es." Ich sagte: „Ist Bithynien nicht ein Teil der Welt?" Er sagte: „Ja." Ich sagte: „Derselbe Heilige Geist, der dem Apostel Paulus verbot, dorthin zu gehen, verbietet mir, dir zu helfen." Ich sagte dann so freundlich ich konnte: „Du musst dir einen Job suchen." Er kam daraufhin nie wieder.
Gut, schauen wir uns wieder etwas im Neuen Testament an, in Römer, Kapitel 12. Wir kommen zu unserem nächsten Buchstaben, dem M in dem Wort prompt. M steht für den Dienst. Römer, Kapitel 12, Vers 10, wollen wir uns anschauen. Dort steht:
Römer 12:10-11
„Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.
Im Eifer lasst nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn!"
Wenn ich jetzt von Dienst spreche, gehe ich davon aus, dass Ihre Arbeit Ihr Dienst ist. Ich unterteile das Leben nicht in Einzelbereiche und denke, dass Gott es auch nicht tut. Wir sollten Gelegenheiten zum Dienst bei unserer Arbeit suchen und arbeiten, als täten wir es für Ihn. Arbeit ist also Dienst.
Vielleicht haben einige hier den Eindruck, es sei ihr Dienst, das Reich Gottes und den Dienst der Ortsgemeinde finanziell zu unterstützen und andere Werke in Gottes Reich zu fördern. Sie haben den Eindruck, Gott hat Sie berufen, Geld zu verdienen, um das zu tun. Gut, großartig. Das ist Dienst. Das ist eine Berufung. Und dennoch glaube ich, dass Menschen mit einer solchen Berufung sich irgendwo in der Ortsgemeinde engagieren müssen. Ich denke, das gilt für alle. Sie mögen andere junge Männer und Frauen unter Ihre Fittiche nehmen und sie lehren, geschäftlich erfolgreich zu sein, damit sie das Reich Gottes unterstützen können oder in einer Gebetsgruppe oder anderswo aktiv sein. Jeder muss in irgendeiner Weise in Gottes Haus dienen. Jeder sollte in irgendeiner Weise aktiv dem Herrn dienen.
Und er sagte: „Im Eifer lasst nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn!" Und wir dienen dem Herrn dem Kontext zufolge, indem wir uns gegenseitig herzliche brüderliche Liebe erweisen.
Er meint, es soll im Hause Gottes passieren. Wir dienen dem Herrn, indem wir anderen dienen... und zwar in diesen Räumen und außerhalb dieser Räume.
Ich erinnere mich, dass Jesus sagte: „Ich war hungrig und ihr gabt mir etwas zu essen. Ich war durstig und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war nackt und ihr gabt mir Kleidung. Ich war ein Fremder und ihr nahmt mich auf. Ich war krank und ihr habt mich besucht. Ich war im Gefängnis und ihr kamt zu mir."
Dann sagten sie: „Herr, wann? Wann warst du krank? Wann warst Du im Gefängnis? Wann warst Du hungrig und wir gaben Dir zu essen? Wir erinnern uns nicht daran! Du hattest Durst? Du hattest nichts anzuziehen? Wir gaben Dir Kleidung? Du warst ein Fremder, Herr? Wann geschahen diese Dinge?"
Er sagte: „Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!"
Wenn wir also eifrig und brennend im Geist dem Herrn dienen, dienen wir Ihm, indem wir Menschen dienen, ihnen helfen und ihrer Not begegnen, der sichtbaren und der geistlichen. Wir sollten eifrig sein im Dienst.
Gut, der nächste Buchstabe. Schauen Sie sich mit mir Hebräer, Kapitel 6 an. Wir kommen zum zweiten P in dem Wort prompt und es steht für das Aneignen der Verheißungen. Hebräer 6:11.
Hebräer 6:11-12
„Wir wünschen aber, dass jeder von euch denselben Eifer beweise, so dass ihr die Hoffnung mit voller Gewissheit festhaltet bis ans Ende, damit ihr ja nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erben."
Im Zusammenhang damit, dass wir die Verheißungen erben oder uns aneignen, betont er die Notwendigkeit von Eifer, damit auch wir durch Glaube und Geduld die Verheißungen erben. Eifer, weil wir sehr entschieden an Gottes Verheißungen festhalten müssen. Wenn wir träge werden, gehen wir leer aus. Gottes Verheißungen, Freund, kommen nicht automatisch zustande. Es heißt in Hebräer 11, dass Verheißungen durch Glauben ergriffen werden. Und wir müssen, wenn wir die Verheißungen ergreifen, wenn wir sie erben wollen, denen nacheifern, die diese Verheißungen durch Glaube und Geduld erbten.
Wissen Sie... am Ende... genau genommen am Anfang des vergangenen Jahres gab Gott mir einen Vers aus Psalm 65. Vers elf, wo Er verspricht, dass Er das Jahr mit Güte krönen wird und dass unsere Pfade von Überfluss triefen werden. Der Herr sprach sehr klar zu mir und ich benutze die Worte „der Herr sprach zu mir" nicht leichtfertig. Ich habe den Eindruck, dass der Heilige Geist mir sagte, dass Gott das im vergangenen Jahr tun würde: das Jahr mit Güte krönen und unsere Pfade von Überfluss triefen lassen. Er gab mir das am Anfang des Jahres und kurz darauf brach die Wirtschaft zusammen.
Ich musste lachen und dachte: „Gott, das ist typisch für Dich. Du bist nicht von der Wirtschaft abhängig und kannst so etwas versprechen." So zeigt sich Gott immer wieder in der Bibel. Mitten in schwierigen Umständen und in massiven Problemen kommt Gott durch und befreit, versorgt und segnet.
Also erzählte ich es der Gemeinde. Wer dabei war, weiß, dass ich es häufig tat. Wenn Sie denken, ich habe es oft in der Gemeinde erzählt, sollten Sie wissen, wie oft ich es den Mitarbeitern erzählt habe.
Wir Mitarbeiter treffen uns mittwochs und immer und immer wieder habe ich sie ermutigt, diese Verheißung entschieden zu beanspruchen, entsprechend zu beten, daran festzuhalten und sie laut auszusprechen. Das Jahr ging zu Ende. Gott hat sie wahr gemacht. Es war das beste Jahr, das wir je erlebten. Es gab riskante Phasen in diesem Jahr und es sah absolut nicht nach der Erfüllung aus, aber Gott erfüllte Seine Verheißung. Ich will jetzt nicht den Anschein erwecken, dass wir im Geld schwimmen. Es ist ein Wandel im Glauben, Woche für Woche. Wir vertrauen auf Gott. Wir zogen in die neuen Räume ein und die Rechnungen sind exponentiell gestiegen. Aber Gott war treu und wird weiterhin treu sein. Und viele aus der Gemeinde... ich habe die Gemeinde ermutigt. Ja, das ist einen Applaus wert! Ich ermutigte die Gemeinde... und wer hier war, kann das bestätigen..., sich diese Verheißung anzueignen. Ich sage Ihnen, einer nach dem anderen stoppte mich in der Eingangshalle, kam zu mir nach vorne oder sprach mich auf dem Gang an und sagte: „Pastor, dieser Vers ist in meinem Leben zur Realität geworden." „Gott tat folgendes. Es sah ganz und gar nicht danach aus.
Er öffnete eine Tür, Er segnete dieses und Er veränderte jenes und Er gab Gelingen, Er brachte mich auf eine Idee." Viele bezeugten, dass dieser Vers in ihrem Leben zur Realität wurde.
Aber ich habe mir gemerkt, dass jeder, der die Erfüllung dieser Verheißung erlebte, dies sehr engagiert anstrebte. Sie beteten die Verheißung sehr energisch. Sie zitierten die Verheißung. Sie dankten Gott für die Verheißung. Sie lasen sie immer und immer wieder. Ich befragte sie, und es war niemand dabei, der nicht ganz engagiert dabei geblieben ist. Und ich weiß, dass es andere gab, die dachten: „Nun ja, stark! Schauen wir mal, ob es was wird. Wir werden schon merken, ob Pastor Bayless ein falscher Prophet ist oder nicht." Nun, Freund, im Hinblick auf die Verheißungen sagt die Bibel eindeutig, dass wir Eifer, Glauben und Geduld brauchen, nicht träge werden dürfen und keine „es kommt wie es kommt"-Haltung haben dürfen. „Wir werden schon sehen, ob es geschieht." Denn mit dieser Haltung gehen wir leer aus.
Wir lesen das Wort genau genommen aus zwei Gründen: Um es zu studieren und um fest zu stehen.
Über das Studieren sprachen wir bereits, dass wir Gottes Wort kennenlernen. Und, Freund, das müssen Sie tun. Sie müssen Ihre Bibel wirklich durchlesen, auch die Geschlechtsregister. Wenn Sie kürzlich zum Glauben kamen, lesen Sie die Geschlechtsregister, auch wenn Sie die Namen nicht aussprechen können. Sie müssen Obadja, Micha, Nahum und Habakkuk lesen. Sie werden kleine Propheten genannt, aber nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil ihre Bücher kürzer als die von Jeremia und Jesaja sind. Außerdem, wenn Sie in den Himmel kommen, werden Amos und Obadja zu Ihnen kommen und fragen: „Hast du denn mein Buch gelesen?" Sie sollten in der Lage sein zu sagen: „Ja, ein starkes Buch, Amos!" Aber wissen Sie, wenn Sie die Bibel kennenlernen, wird Gott dadurch zu Ihnen reden. Sie füllen Ihr Inneres mit dem Wort und wollen es studieren und wenn Sie eine Krise erleben, wird der Heilige Geist Sie an das erinnern, was Sie in Ihr Herz aufgenommen haben. Dann werden Sie in der Lage sein zu stehen.
Wir müssen die Verheißungen beharrlich beanspruchen. Seien Sie eifrig, wenn es darum geht, sich die Verheißungen anzueignen.
Und schließlich 2.Korinther, Kapitel 9. Schauen Sie es sich bitte mit mir an. 2.Korinther 9:7, das T in dem Wort prompt: Wir müssen fleißig sein, wenn es um unseren Schatz geht.
2.Korinther 9:7
„Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!"
Gott mag fröhliche Geber nicht nur, er liebt fröhliche Geber. Hören Sie sich diesen Teil des Verses aus der Amplified Bible an. Es heißt: „Denn Gott liebt, hat Wohlgefallen an, schätzt über die Maßen und ist nicht bereit, einen solchen zu verlassen oder auf jemanden zu verzichten, der voller Wonne und Freude unverzüglich und von ganzem Herzen gibt."
Gott liebt, schätzt über die Maßen und wird sich nicht von jemandem abwenden oder auf jemanden verzichten, der voller Wonne und Freude unverzüglich und von ganzem Herzen gibt.
Ich möchte schnell drei Gründe dafür nennen, unverzüglich und fleißig zu handeln, wenn es darum geht, unseren Schatz zu säen, indem wir geben. Einer geht aus dem vorherigen Vers hervor.
Gehen Sie zu Vers 6 zurück.
2.Korinther 9:6
„Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen."
Denn unsere Ernte entspricht unserer Saat. Wenn wir wenig und nur sporadisch säen, wie werden wir wohl ernten? Wir ernten wenig und nur sporadisch. Aber wenn wir fleißig, beständig und reichlich säen, wie ernten wir dann? Fleißig, beständig und reichlich. Jesus sagte: „Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden." Aber Gottes Schaufel ist größer als Ihre. Wenn Sie in Sein Reich hineinschaufeln, segnet Er Sie mit Seiner Schaufel, und Gott hat eine riesige Schaufel. Aber Tatsache ist: Wenn wir kärglich, spärlich und unbeständig säen, werden wir ebenso ernten. Wenn wir aber reichlich, beständig und fleißig säen, werden wir genauso ernten. Das ist doch eine gute Begründung.
Aber folgendes ist noch wichtiger: Die Auswirkungen unseres Gebens. Dadurch werden Menschen verändert... Menschen finden buchstäblich zu Christus... kommen aus der Finsternis ins Licht.
Schließlich nehmen wir nur die kostbaren Seelen, die wir für Christus gewinnen, mit in den Himmel.
Wenn wir geben, ist nichts wichtiger als Gottes Reich, weil Menschen das Wichtigste überhaupt sind.
Jesus sagte: „Was hätte ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnen würde... was würde es ihm bringen, wenn er die ganze Welt gewinnen und seine Seele verlieren würde?" Aus Gottes Sicht ist die Seele eines Menschen mehr wert als die ganze Welt. Alles Materielle, alle Bodenschätze wiegen sie nicht auf. Sie bewegen das Zünglein an der Waage nicht einmal, wenn sie mit einer Seele aufgewogen werden. Und wenn wir geben, werden dadurch Menschen in dem Namen Jesu berührt und verändert.
Der dritte Grund, fleißig und prompt zu geben, ist der, dass dadurch offenbar wird, wie es um unsere Beziehung zu Gott bestellt ist. Mein Geben zeigt den Stand meiner Beziehung. Jesus sagte: „Wo euer Schatz ist, wird auch euer Herz sein." Wenn mein Herz für Gottes Reich schlägt, wird mein Schatz auch dort sein. Wenn mein Schatz dort ist, wird mein Herz dort sein. So wird immer offenbar, wo ich mit Gott stehe.
Wenn es darum geht, anderen zu helfen, möchte ich Ihnen am Ende noch das ultimative Beispiel nennen. Schauen Sie sich 2.Korinther, Kapitel 8 an, das Kapitel davor, und zwar Vers 9.
2.Korinther 8:9
„Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet."
Jesus gab den Reichtum und die Schätze des Himmels auf und kam auf diese Erde. Er wurde von einer Jungfrau geboren und wuchs nicht unter Reichen und Mächtigen auf. Er wurde in einem Stall geboren, lag in einem Futtertrog, auch Krippe genannt, und wuchs bei einem armen Tischler und dessen Frau auf. Wir wissen, dass sie arm waren, denn als sie Jesus zur Weihe in den Tempel brachten, hätten sie ein Lamm bringen sollen. Aber die Bibel sagt, wenn eine Familie zu arm ist, ein Lamm zu bringen, dürfen sie ein Taube bringen. Wissen Sie, was Joseph und Maria brachten? Sie brachten das Opfer der Armen. Er wuchs im Haus eines armen Tischlers auf, lebte unter uns, zeigte uns, wie Gott ist und gab dann alles auf, hing am Kreuz, nahm unsere Sünde auf sich. Er, der von keiner Sünde wusste, wurde für uns zur Sünde gemacht, damit wir mit Gott ins Reine kommen.
Obwohl Er reich war, wurde Er um unsretwillen arm, damit wir die Reichtümer des Himmels erleben können, damit wir den Reichtum einer Beziehung zu Gott erfahren können, den Reichtum von Gottes Barmherzigkeit, den Reichtum von Gottes Gnade, den Reichtum eines reinen Gewissens, sodass wir abends ruhig schlafen und wissen können: „Gott sei Dank, ich kann ganz von vorne anfangen und ich wurde von meinen Sünden befreit!" Er wurde arm, um uns in jeder Beziehung und in jeder Weise reich zu machen.
Unser Jesus ist erstaunlich! Er, der alles aufgab, damit wir alles haben können. Er gab Seinen Thron im Himmel auf und kam auf die Erde, wurde in einem Stall geboren, lag in einer Krippe, damit wir die Herrlichkeit des Himmels erfahren können. Was für ein Retter! Was für ein Erlöser! Freund, wenn Sie Ihn nicht kennen, möchte ich Ihnen nur sagen, Sie können Ihn kennenlernen! Jesus Christus liebt Sie.
Gott kennt Sie und Er möchte, dass Sie Ihn kennenlernen. Vielleicht sagt es Ihnen niemand in Ihrem Umkreis, aber lassen Sie es mich zuerst in Gottes Namen sagen: Gott liebt Sie. Sie kennen Ihn vielleicht nicht und haben vielleicht nicht oft über Gott und über geistliche Dinge nachgedacht, aber jetzt sehen Sie ja meine Sendung. Das hat seine Gründe. Ich möchte Ihnen einfach sagen: Gott liebt Sie. Er ist nicht zornig auf Sie. Er liebt Sie, und wissen Sie, ich möchte hinzufügen, auch ich liebe Sie.
Vielleicht sind wir uns noch nie begegnet und doch habe ich den Eindruck, wir sind Freunde und es besteht eine gewisse Verbindung. Und wenn ich zu Ihnen nach Hause kommen, mich hinsetzen und mit Ihnen ein Sandwich essen oder eine Tasse Tee trinken und ein wenig reden könnte und wir einander kennenlernen könnten, würde ich das tun. Aber das kann ich am besten tun, indem ich jetzt mittels der Kamera zu Ihnen komme und sage: Hey, jemand liebt Sie. Sie sind kostbar und das müssen Sie wissen. Freund, unterschätzen Sie niemals, was Gott getan hat oder was Er in Ihnen tun kann. Er liebt Sie wirklich! Bis zur nächsten Woche. Gott segne Sie.
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