Erwarte Gottes Güte
/ Teil 2                                                                                           21.02.2010



 

Psalm 52:1
 „Was rühmst du dich des Bösen, du Tyrann? Die Gnade Gottes ist den ganzen Tag da."                         

Der fünfte Grund ist, dass Seine Güte immer da ist. Sie ist nicht wie das Kinoprogramm, das alle paar Wochen wechselt. Gottes Güte ist ständig in Ihrer Nähe auf dem Programm. Er ändert Sein Programm niemals. Es bleibt in Ewigkeit gleich und Sie sollten Entsprechendes erwarten. Aber was ist, wenn ich sündige? Seine Güte bleibt ewig bestehen. Und wenn ich eine schlechte Entscheidung treffe? Seine Güte bleibt ewig bestehen. Und wenn der Arzt mir nicht helfen kann? Seine Güte bleibt ewig bestehen. Und wenn ich arbeitslos werde? Seine Güte bleibt ewig bestehen. Und wenn meine Tochter schwanger wird? Seine Güte bleibt ewig bestehen und Sie sollten sie erwarten. Seine Güte wird Ihre Probleme überdauern und sie letztlich durchdringen, weil sie ewig besteht. Sie müssen einfach dranbleiben!

Willkommen zur heutigen Sendung. Wir sprechen über eins der erstaunlichsten und wichtigsten Themen im gesamten Wort Gottes, über Gottes Güte. Wir sprechen über Gründe, Seine Güte zu erwarten. Zu sagen: „Gott ist gut" ist eine Sache, aber es ist noch etwas anderes, Seine Güte zu erwarten und zu erleben. Wir werden einen kleinen Teil der Botschaft der vergangenen Woche hören, damit Sie den Kontext vor Augen haben und uns dann weitere Gründe ansehen, Gottes Güte in unserem Leben zu erwarten.

Gut, schauen Sie sich bitte mit mir Sprüche 13 an. Sprüche 13:21. Wir kommen zum siebenten Grund. Sprüche 13:21.  

Sprüche 13:21

„Unheil verfolgt die Sünder; aber den Gerechten wird mit Gutem vergolten."

Der siebte Grund ist, dass Gott niemandem etwas schuldig bleiben wird. Den Gerechten wird mit Gutem vergolten. Das bedeutet, dass sie Gutes taten und es Ihnen mit Gutem vergolten wird. Gott wacht darüber, dass es geschieht.

Es gibt einen Vers, der sich darauf bezieht, im Neuen Testament. Eigentlich gibt es mehrere, aber schauen Sie sich bitte Epheser, Kapitel 6 an. Epheser 6:8. Gott bleibt niemandem etwas schuldig. Lukas 6, nein, Entschuldigung, nicht Lukas 6, sondern Epheser, Kapitel 6. Epheser 6:8. Am Anfang steht „Ihr wisst", es geht um etwas, was wir wissen.

Epheser 6:8

„Denn ihr wisst: Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen, er sei Sklave oder Freier."

Denn ihr wisst: was ein jeder Gutes tut, was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen. Ich denke, wir alle kennen den Vers in Lukas 6:38: „Gib, so wird dir gegeben werden, ein volles..." genau, wird in euren Schoß gegeben werden. „Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen." Wir bringen das sehr oft, wenn ein Opfer eingesammelt wird.

Ich denke, das ist in Ordnung, weil das Prinzip hier zutrifft. Wir sehen, dass dieses Prinzip an anderen Stellen direkt mit Finanzen in Verbindung gebracht wird, also ist das ganz in Ordnung. Das Prinzip gilt, wir sehen es an anderen Stellen. Doch in diesem Kontext ist nicht von Geld die Rede. Lesen Sie es im Kontext. Jesus sagte: „Tut Gutes, vergebt, erweist Barmherzigkeit, richtet nicht. Gebt, so wird euch gegeben werden. Mit anderen Worten: Erweist Barmherzigkeit, vergebt von Herzen, tut Gutes, richtet nicht und das wird euch zugemessen werden in einem vollen, gedrückten, gerüttelten und überfließendem Maß.

Die guten Dinge, die Sie für andere tun, gibt Gott Ihnen vielfach zurück. Das ist ein unentrinnbares Gesetz. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten, aber es kommt doppelt und dreifach zurück, sowohl im Negativen wie im Positiven. Gott hat dieses Gesetz in die ganze Schöpfung hineingelegt und dem kann niemand entkommen.

Ein Freund von mir arbeitete in einer Karosserie-Werkstatt. Er war Lackierer. Nach meiner Erinnerung war der Besitzer der Werkstatt nicht gläubig, aber er war ein ehrenwerter ehrlicher Mann. Eine Frau hatte mit ihrem Auto mehrere Male in verschiedenen Werkstätten schlechte Erfahrungen gemacht. Sie brachte es schließlich zu ihm und er hat sie sehr fair behandelt. Er tat sogar noch mehr und führte Arbeiten ohne Berechnungen durch, er half ihr einfach. Wenn immer ihr Auto eine Beule hatte oder es ein anderes Problem gab, brachte sie es zu ihm und er half ihr. Sie war eine ältere Dame. Er ahnte nichts weiter und half dieser älteren Dame einfach. Es stellte sich heraus, dass sie Einiges auf dem Konto hatte. Sie starb und raten Sie mal, wem sie ihr Erbe vermachte? Dem Inhaber der Autowerkstatt! Stellen Sie sich vor... Ihr Erbe dem zu überlassen, der Ihr Auto repariert! Aber sie tat es. Ich erinnere mich, als ich das hörte, dachte ich... wissen Sie was? Das ist mehr als einfach ein Glückstreffer! Ich denke, hier gibt es ein Prinzip. Denn ihr wisst: was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen. Ich denke, wir sollten Gottes Güte in unserem Leben erwarten, weil Gott dafür sorgt, dass sie wieder auf uns zurückkommt.

Nun gut, Grund Nummer acht. Bitte schauen Sie sich mit mir Römer, Kapitel 10 an.

Römer 10:15

Römer 10:15
„Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: ‚Wie lieblich sind die Füße derer, die Gutes verkündigen! ‘"

Derer, die die frohe Kunde von guten Dingen verkündigen. Oder, die die gute Nachricht verkündigen. Grund Nummer acht..., weil wir gesandt wurden, die gute Nachricht zu verbreiten. Keine schlechten Nachrichten schlechter Dinge, sondern gute Nachrichten guter Dinge - Plural. Warum? Vers 17.

Römer 10:17
 „Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi."
              

Wir sind gesandt, es zu verkündigen, weil es Glauben und Erwartung nach diesen guten Dingen in den Herzen derer freisetzt, die es hören. Gute Dinge wie Errettung, Heilung und Gunst. Und ich weiß, an erster Stelle stehen Vergebung, Erlösung und die Tatsache, dass unsere Sünden abgewaschen sind... wir mit Gott im reinen sind. Aber noch vieles andere ist in dem enthalten, was Christus tat. Wissen Sie, Gott ist ein heilender Gott. Er ist ein Gott des Trostes. Er ist ein Gott, der uns führt. Er ist ein Gott, der uns stärkt. Dies sind einige der guten Dinge, die das Evangelium enthält. Und wir sind gesandt und beauftragt, die gute Nachricht dieser guten Dinge zu verkündigen. Gott sandte uns nicht, etwas zu verkündigen, was Er nicht tun wird. Die Tatsache, dass er uns geboten hat, es zu predigen, ist das klarste Indiz dafür, dass Er es tun wird und der beste Grund für uns, es zu erwarten.

Ich weiß noch, als wir frisch verheiratet waren, war ich eines Abends unter der Dusche und Janet las die Mails im anderen Zimmer... und sie kommt, nimmt einen Hocker, stellt sich drauf und schwenkte über der Tür der Dusche einen Scheck hin und her. Es hatte mit einer Erbschaft zu tun. Einer meiner Großväter hatte ein ziemlich großes Stück Land in Florida; als es verkauft wurde, bekamen alle Kinder etwas... meine Tanten und Onkel und Verwandten... aber einiges ging auch an die Enkel. Und ich sah diesen Scheck. Er entsprach etwas mehr als meinem damaligen Jahresgehalt. Und ich weiß noch, wie ich jubelte und jubelte und jubelte unter der Dusche. Verstehen Sie... mehr als ein Jahresgehalt! Das ist fantastisch! Ich glaube, es war ein Freitagabend, wissen Sie... ich predigte am Wochenende und bin total begeistert darüber. Nun, am Montag bekomme ich einen Anruf vom Anwalt, der den Verkauf tätigte. Er sagte: „Haben Sie den Scheck erhalten?" „Ja, ja." „Haben Sie ihn schon eingelöst?" „Nein, das machen wir heute nachmittag." „Gut, gehen Sie nicht zur Bank. Uns ist bei Ihrem Scheck ein Fehler unterlaufen. Wir schrieben eine Null zu viel darauf." Und das, was mehr als ein Jahresgehalt war, schrumpfte sofort auf ein Monatsgehalt zusammen. Ich war immer noch sehr dankbar dafür und es half natürlich. Aber ich will ehrlich sein: Ich war etwas enttäuscht. Aber schauen Sie sich mit mir Römer 10:11 an.

Römer 10:11
„Denn die Schrift sagt: ‚Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.' „

Moffatts Übersetzung: „Niemand, der an Ihn glaubt, wird jemals enttäuscht." Freund, das bezieht sich auf Seine gute Nachricht, die wir verkündigen sollen. Jeder, der glaubt, wird nicht enttäuscht werden, weil Gott Sein Wort erfüllen wird. Er hat uns gesandt, zu predigen; Er wird es erfüllen.

Jetzt Nummer neun. Schauen Sie sich Römer 8:28 an: „Und wir wissen..." jeder sage: „Wir wissen."

Römer 8:28
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind."

Gut, Grund Nummer neun..., weil wir wissen, dass alle Dinge... jeder sage: „Alle Dinge"... zum besten dienen, denen, die Gott lieben und die nach Seinem Vorsatz berufen sind.

Denken Sie an Joseph, all die Prüfungen, die er ertrug. Seine neidischen Brüder warfen ihn in die Grube, verkauften ihn an Sklavenhändler. Er landete auf der Auktion in Ägypten und schließlich in Potifars Haus. Dessen Frau lügt und er wird ins Gefängnis geworfen. Er ist dort mehrere Jahre, deutet Pharaos Träume; und durch einen Befehl des Pharao wird Joseph Premierminister über ganz Ägypten. Wissen sie, während der Hungersnot... Joseph gab den weisen Rat, in den sieben reichen Jahren davor, diese großen Häuser zu bauen, um all das Korn dort zu lagern, und so sammelten sie Korn für sieben Jahre. Dann kam die Hungersnot und seine Familie tauchte auf. Als sie erkannten, dass es Joseph war, fürchteten sie sich aufgrund dessen, was sie ihm antaten. Und Joseph sagte: „Seht, fürchtet euch nicht. Was ihr böse meintet, hat Gott in Gutes verwandelt."

Aufgrund all dessen, all der Dinge, die passierten, wurde Joseph befähigt, seiner ganzen Familie Rettung zu bringen. Ganz Ägypten wird gerettet und alle umliegenden Nationen werden auch gerettet, weil alle in Ägypten Getreide kaufen. Gott verwandelte etwas sehr, sehr schlechtes... die böse Absicht der neidischen Brüder... Gott verwandelte es in etwas Gutes, weil Joseph sein Herz vor Gott rein  hielt.

Es gibt ein paar Kriterien, wissen Sie: „Denen, die Gott lieben, dienen alle Dinge zum besten." Und damit ist keine sündlose Perfektion gemeint, sonst wären wir alle sofort disqualifiziert. Darum geht es nicht. „Wenn der Herr auf unsere Sünden sähe, wer könnte bestehen?", sagte der Psalmist. Es geht um ein reines Herz vor Gott: „Ich gebe mein Bestes. Wenn ich versage, kehre ich um und gehe Schritt für Schritt voran. Gott, so gut ich kann, lebe ich für Dein Reich und bemühe ich mich um die richtigen Prioritäten. Ich weiß, schlechte Dinge werden mir zum Besten dienen... meine Sünden, meine Fehler, was Menschen mir antun... Gott wird all das zum Guten in mein Leben einbauen. Wissen Sie, nichts kann Ihn überraschen! Er kann alles so zusammenfügen, dass etwas Gutes dabei herauskommt.

Unser guter Freund Jeff Perry hat gerade das neue Gebäude seiner Kirche, der St. Louis Family Church, fertiggestellt... einfach herrlich! Kaum waren sie eingezogen, brach ein Damm im Chesterfield-Tal und das Tal wurde überflutet. Jetzt steht ihre brandneue Kirche 5 Meter unter Wasser, in dem Giftschlangen schwimmen und noch dazu Äste, Frösche und Schlamm. Das ganze Tal ist überflutet. Als das Wasser schließlich versickert war, entschlossen sie sich statt ihre Kirche wieder aufzubauen, den Anwohnern zu helfen. Sie begannen, Wohn- und Geschäftshäuser kostenlos vom Schlamm zu befreien. Sie stellten kostenlos Essen zur Verfügung und Teams kamen und arbeiteten. Sie bekamen quasi die Schlüssel der Stadt, unglaubliche Gunst in der Stadt, und das brachte etwas ins Rollen. Heute haben sie großartige Räumlichkeiten, großartige Objekte... Service International entstand daraus, eine Organisation, die weltweit Nothilfe leistet. Wir haben schon mehrfach mit ihnen in den USA und anderswo zusammengearbeitet. Sie halfen vielen Tausenden von Menschen in extremen Notlagen. Gott hat aus etwas sehr Schlechtem etwas unglaublich Gutes gemacht. Das kann Er auch für Sie tun. Sie sollten das erwarten.

Gut, der zehnte Grund. Bitte schauen Sie sich mit mir Matthäus, Kapitel 7 an. Das Matthäusevangelium, Kapitel 7. Wissen Sie, insgesamt bringe ich elf Gründe. Wenn Sie durchzählen, merken Sie, dass wir bald fertig sind. Matthäus, Kapitel 7. Schauen Sie sich Vers 11 an.

Matthäus 7:11
„Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!"

Vers 11 ist unser zehnter Grund. Wenn wir im Vergleich zu Gott böse sind... in uns steckt nach wie vor eine sündige Natur, in unserem Fleisch, auch wenn wir gläubig sind..., wenn wir doch unseren Kindern gute Gaben geben und sie segnen können, wie viel mehr wird unser Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn darum bitten?

Lesen wir etwas weiter vorne. Ich möchte dazu etwas sagen. Schauen Sie Vers 7 an. Er sagte: „Bitte, so bekommst du vielleicht etwas, wenn du Glück hast." Nein!

Matthäus 7:7-10
„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt, und, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gibt?"

Mit Schlange ist eine giftige Viper gemeint. Bitte denken Sie darüber nach! Jesus spricht zu einer Gruppe von Menschen und sagt: „Sagt mal, wer von euch würde, wenn sein Sohn um Brot bittet, ihm einen Stein geben?" Wie viele würden sagen: „Niemand würde das tun! Das ist teuflisch! Wer würde sein Kind zwingen, Steine zu essen? Dein Kind bittet um einen Fisch und Du legst eine Schlange auf seinen Teller? Du terrorisierst es und bringst es in Lebensgefahr! Die Schlange könnte es beißen. Das würde niemand tun, Jesus. Das ist böse. Niemand von uns würde seinen Kindern schaden. Wenn wir jemand erwischen würden, der so etwas täte, der sein Kind zwingt, Steine zu essen, ihm eine Schlange auf den Teller legt und seine Kinder terrorisiert, würden wir ihm die Kinder abnehmen und ihn ins Gefängnis werfen."

Das würden wir auch tun. Jede Mutter und jeder Vater unter uns würde sagen: „Wir würden unseren Kindern keine Steine zu essen geben und sie nicht terrorisieren. Menschen, die verwirrt und geistig umnachtet sind, würden solche Dinge tun. Wenn wir von jemandem so etwas hören würden, würden wir ihnen die Kinder abnehmen und sichergehen, dass sie eingesperrt werden. Das ist kriminell, verkehrt und böse." Und Jesus sagte: „Okay, das ist klar. Und im Vergleich zu Gott seid ihr alles andere als gut. Und wenn ihr als irdische Eltern euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel... ich liebe dieses Wort... wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn darum bitten?" Das ist für mich unbegreiflich - ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele Christen mir über die Jahre gesagt haben, Gott habe ihnen Schlimmes angetan. „Er gab mir eine schlimme Krankheit." „Diese Tragödie und jene Katastrophe sind passiert, der Herr hat das getan." Einen Moment mal! Jesus sagte: „Selbst ihr, die ihr im Verhältnis zu Gott böse seid, würdet euren Kindern so etwas nie zufügen. Ihr wisst, dass es falsch ist. Ihr wisst, dass es pervers ist, eure Kinder zu terrorisieren und ihnen körperlichen Schaden zuzufügen." Und doch sagen Leute: „Nun, der Herr hat mir diese Krankheit geschickt." Jesus sieht das nicht so! Jesus sagte: „Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel euch gute Dinge geben."

Uns muss klar sein, dass wir in einer gefallenen Welt leben. Nicht alles läuft so wie es ursprünglich geplant war. Wir haben einen Feind, den Teufel, der wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann. Jesus sagte, er ist der Dieb, der kam, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Jesus kam, damit wir Leben haben, Leben im Überfluss. Hier sollte keine Verwirrung herrschen! Gott ist ein guter Gott; der Teufel ist ein schlechter Teufel.

Wissen Sie, Janet und ich waren keinesfalls die perfekten Eltern, aber ich kann ehrlichen Herzens, von ganzem Herzen und mit meiner ganzen Seele sagen: „Es gab niemals einen Augenblick, an dem wir je daran dachten, unseren Kindern zu schaden. Wir haben immer versucht, unseren Kindern Gutes zu tun. Wir hätten niemals und unter keinen Umständen auch nur in Betracht gezogen, unseren Kindern körperliches Leid zuzufügen, sie zu terrorisieren oder brutal zu behandeln. Wissen Sie, unsere Kinder waren ziemlich gut darin, um Dinge zu bitten... sie waren sehr kühn. Wir konnten uns die Dinge nicht immer leisten, um die sie baten und manchmal wussten wir, dass sie nicht reif genug waren, gut mit den erbetenen Dingen umzugehen. Aber wir versuchten, ihnen wirklich Gutes zu tun. Und wissen Sie, mein Vater im Himmel ist im Vergleich zu mir... Mann, ich bin absolut nicht gut im Vergleich dazu. Wie viel mehr wird Er denen Gutes tun, die Ihn darum bitten? Wir haben großartige Gründe, Seine Güte in unserem Leben zu erwarten.

Ein letzter Grund. Bitte schauen Sie sich mit mir Hebräer, Kapitel 10 an. Wenn Sie mitschreiben, notieren Sie: Weil das Gesetz auf das Kommende hindeutete, es aber in Christus erfüllt wurde. Das Gesetz deutet auf das Kommende hin, Christus aber ist die Erfüllung. Hebräer 10:1 sagt:

Hebräer 10:1
„Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie alljährlich darbringen, die Hinzunahenden für immer vollkommen machen."

Gut, das Gesetz hatte nur einen Schatten dieser guten Dinge. Ich möchte nochmals betonen, dass es um zukünftige Güter (Plural) geht. Gehen Sie zurück zu Hebräer 9:11.

Hebräer 9:11

"Christus aber kam als ein Hohepriester der zukünftigen Güter..."

Jesus ist die Erfüllung. Der Schatten deutet an, dass etwas kommen wird. Wenn ich beim Gehen den Schatten eines Flugzeugs am Boden sehe, weiß ich, dass ein Flugzeug kommen wird. Sehe ich den Schatten eines Vogels, weiß ich, dass ein Vogel kommen wird. Jetzt sind hinter mir Scheinwerfer. Ich sehe meinen Schatten, er ist da unten. Und nun kommt mein Schatten auf meinen Papa zu, der in der ersten Reihe sitzt. Jetzt ist er bei ihm. Papa, mein Schatten hat dir gerade gezeigt, dass ich komme.
 
Die Schatten und Bilder im Alten Testament deuteten darauf hin, dass etwas Gutes kommen würde. Sie waren nicht das Eigentliche, sondern nur ein Schatten. Es gab gute Dinge im Gesetz. Gott tat Seinem Volk Gutes. Er schützte sie. Er führte sie. Er sorgte für sie. Er vergab ihre Sünden. Es wurden Opfer gebracht, die sie darauf verwiesen, dass etwas Besseres kommen würde, aber es waren nur Schatten! Sie besagten: „Das wahre Opfer kommt noch! Die Umsetzung all dieser Wahrheiten kommt noch!" Und als Jesus Christus kam, kam auch diese Realität zu uns. Freund, wir leben nicht in der Zeit der Schatten, sondern in der Zeit der Realität. Jesus verkörpert alles Gute, was Gott ausmacht. Er sagte: „Wer mich sieht, sieht den Vater." Und aufgrund Seines Opfers und Seiner Auferstehung kommt alles Gute, das im Herzen Gottes ist, auf uns. Jesus ist jetzt der Mittler, der Hohepriester dieser zukünftigen Güter. Wir erleben sie durch Ihn. Ich bin froh, dass ich in dieser Zeit lebe... froh, in dieser Phase der Heilgeschichte zu leben. Er brachte Gottes Güte in eine kranke Welt.

Schauen Sie sich bitte Vers 12 an... Kapitel 9, der folgende Vers. Dort steht:

Hebräer 9:12
„Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben."

Eine ewige Erlösung wurde erworben. Und es heißt, dass Jesus... nicht mit dem Blut von Tieren... der Hohepriester ging unter dem Alten Bund einmal im Jahr in das Allerheiligste und brachte das Blut eines Tieres dar, um die Sünden des Volkes zu bedecken. Aber der Hebräerbrief sagt, Jesus ging nicht in dieses Zelt. Es war nur ein Abbild und ein Schatten des Eigentlichen, welches gemäß dem Hebräerbrief im Himmel ist. Jesus kam mit Seinem eigenen Blut um unseretwillen ein für alle Mal vor den Vater und erlangte eine ewige Erlösung. Er sagte: „Vater, ich komme wegen Bayless. Wenn Du mich annimmst, nimmst Du Bayless an. Ich weiß, er hat üble Dinge getan, aber mein Blut bedeckt sie nicht nur, es nimmt sie hinweg, nicht nur seine Sünde, sondern die Sünde der ganzen Welt. Und wenn Du dieses Opfer annimmst, nimmst Du Bayless in Mir an, denn ich starb an seiner Stelle. Und, Vater, nicht nur für ihn! Du nimmst die ganze Welt an." Und der Vater sagte: „Ich nehme sie in Dir an." Sie sind angenommen in dem Geliebten. Und, Freund, das müssen wir jetzt nur noch empfangen. Lassen wir nicht zu, dass diese Gnade Gottes vergeblich gewährt wurde!

Ich habe etwas auf dem Herzen, was wir gleich tun werden, und ich glaube, der Heilige Geist hat mich dazu inspiriert. Aber ich bitte Sie, zuvor kurz Ihre Augen zu schließen. Ich möchte Sie einladen, heute mit mir zu beten. Falls Sie dieses großartige Geschenk der Erlösung, der Vergebung, die Christus uns anbietet, noch nie empfingen..., wenn Sie jetzt Ihren letzten Atemzug machten, ein letztes Mal ausatmeten, Ihren Körper verließen und in die Ewigkeit gingen... denken Sie kurz darüber nach. Sind Sie bereit, Gott zu begegnen? Vielleicht sind Sie vom Herrn abgefallen? Sie sind Jesus ohne Zweifel begegnet, aber zu Ihren alten Wegen und auch zu den alten Freunden zurückgekehrt. Sie wissen, wenn Jesus jetzt zurückkäme, wären Sie nicht bereit, Ihm zu begegnen. Freund, Er ist nicht böse auf Sie. Sein Geist drängt und zieht Sie vielmehr. Sie müssen Ihm Ihr Leben neu hingeben. Vielleicht müssen Sie einige schwere Entscheidungen treffen im Hinblick auf Ihre jetzige ungute Beziehung oder auf andere Dinge in Ihrem Leben, von denen Sie wissen, dass sie mit einem Leben mit Jesus unvereinbar sind. Aber Freund, es lohnt sich, denn die Wahrheit ist: wenn Sie die Wahrheit im Herzen kennen, bringt Ihnen die Sünde nichts mehr. Sie werden niemals die Freude und die Genugtuung erleben, die den Dienst für Jesus kennzeichnen, wenn Sie Kompromisse machen. Verlorener Sohn, verlorene Tochter, dieser Aufruf richtet Sich auch an dich und natürlich an jeden, der noch nie sein Herz öffnete und bisher Jesus Christus als Herr und Retter nicht annahm. Wir werden gemeinsam beten. Ich werde ein einfaches Gebet vorsprechen, Sie aber bitten, etwas zu tun. Wenn Sie hier im Saal sitzen und sagen würden: „Weißt Du, ich muss heute Frieden mit Gott finden. Zwischen Gott und mir steht etwas. Ich werde beten und ich will es in aller Aufrichtigkeit tun!"

Ich bitte Sie... niemand außer mir schaut jetzt herum...eine Hand zu heben. Ihre erhobene Hand zeigt mir: „Ich bin dabei! Ich werde das Gebet sprechen." Lassen Sie mich das wissen. Heben Sie sie richtig hoch. Tun Sie es schnell. Winken Sie kurz und nehmen Sie die Hand herunter. Dort, Gott segne Sie. Weitere hier im Saal, danke, danke, Gott segne Sie. Noch mehr Hände im Saal, danke... an vielen Stellen im Saal. Gott segne Sie. Gott segne Sie dort hinten, vielen Dank. Gut, wir beten jetzt als ganze Gemeinde. Seid Ihr bereit? Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und sagen Sie:

Lieber Jesus, ich glaube von ganzem Herzen, dass Du Gottes Sohn bist. Ich danke Dir, dass Du am Kreuz starbst, um all meine Sünde hinwegzunehmen. Ich glaube, Du wurdest aus den Toten auferweckt, und ich bitte Dich jetzt: Komm in mein Leben. Ich sage, Du bist mein Herr. Ich unterstelle meinen Willen Dir. Von diesem Tag an werde ich Dir nachfolgen, Jesus. Danke, dass Du mich reingewaschen und mir einen neuen Anfang gegeben hast. Ich bete in Deinem Namen, amen.

Vielleicht sehen Sie die Sendung und haben es gerade schwer, vielleicht haben Sie den Eindruck, emotional den Boden unter den Füßen zu verlieren. Vielleicht erleben Sie momentan eine Ehekrise und haben große Schwierigkeiten. Vielleicht hat eins Ihrer Kinder Ihnen das Herz gebrochen oder sogar mehrere. Vielleicht haben Sie momentan große finanzielle Probleme. Vielleicht ist eine Flutwelle von Schwierigkeiten anderer Art über Sie hereingebrochen. Sie müssen einfach wissen, es gibt einen Gott im Himmel, der Sie liebt. Er kennt Sie beim Namen. Ich möchte Sie wirklich ermutigen, erwarten Sie, Seine Güte zu erleben. Vielleicht denken Sie: „Wie sollte das in meinem Leben je passieren? Meine Situation ist so schwierig und aussichtslos, wie sollte mir je geholfen werden?" Hören Sie, Gott ist nicht daran gebunden, dass Sie Ihre Situation durchschauen. Er ist der Gott des Übernatürlichen und erwartet nur, dass wir Ihm vertrauen. Er ist gut, erwarten Sie, Seine Güte zu erfahren.
 

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