Durch Kooperation Gottes Güte erleben
Teil 1 28.02.2010
Willkommen zur heutigen Sendung. Wir sprachen bereits über Gottes Güte - wie wir sie erwarten und erleben können. Heute möchte ich darüber sprechen, wie wir kooperieren können, um Gottes Güte in unserem Leben zu erleben. Gott ist gut und wie so viele fast ohne nachzudenken sagen, Er ist immer gut. Das ist wahr. Wir müssen das bedenken, wenn wir es aussprechen. In der Regel ist es so, dass Menschen Seine Güte erleben, weil sie sich entsprechend positioniert haben. Sie haben mit Gott zusammengearbeitet und auf Sein Reden reagiert. Die Bibel sagt, dass wir Gottes Mitarbeiter sind. Wir werden darüber sprechen, auf welch unterschiedliche Art und Weise wir mit Gott kooperieren können, um Seine Güte zu erleben. Manchmal ist es nur eine kleine Korrektur, die eine Flutwelle der Güte Gottes in unser Leben bringt. Und manchmal verhindert eine Kleinigkeit, dass die Flut Seiner Güte uns erreicht.
Ein Freund von mir schraubte einmal an einem Motor. Er überholte den Motor seines Autos komplett.
Er war begeistert und wollte den Motor starten, aber er sprang nicht an. Sein Bruder kam, sah es sich an und korrigierte etwas. Ein Kabel war nicht angeschlossen und ‚vroom‘, plötzlich startete der Motor.
Manchmal liegt es an einer Kleinigkeit, die wir übersehen haben, die aber eine große Wirkung hat.
Kommen wir zum Wort und befassen wir uns damit, zu kooperieren, um Gottes Güte zu erleben. Schließen wir das fehlende Kabel an.
Wir entdeckten, dass Gott Gutes tut, weil Er gut ist. Es entspricht Seinem Wesen, Gutes zu tun. Alles Gute, das wir in unserem Leben genießen, hat seinen Ursprung in Gottes überfließendem gütigen Wesen. Seine Güte bringt Ihn dazu, unserer Not zu begegnen und uns körperlich zu heilen. Die Tatsache, dass wir Vergebung empfangen, spiegelt Gotte Güte wieder. Die Schrift sagt: „Du bist gut und zum Vergeben bereit." Gunst, Schutz, usw. usw. usw. sind Manifestationen der Güte Gottes. Wir schauten uns voriges Mal einige Gründe an, Gottes Güte zu erwarten.
Heute Morgen nehme ich mir die Zeit - hoffentlich reicht sie aus - über sieben Gründe zu sprechen, Ihnen sieben Wege aufzuzeigen, wie wir kooperieren können, um Gottes Güte zu erleben. Denn die Tatsache, dass Gott gut ist und uns Güte, Segen und Gnade entgegenbringt bedeutet nicht, dass wir automatisch darin wandeln und all das erleben. Wir müssen mit Gott kooperieren. Der Apostel Paulus sagte im 1.Korinther, Kapitel 3, dass wir Gottes Mitarbeiter sind. Er sagte: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben." Gott gab das Wachstum. Paulus hatte Anteil daran und auch Apollos, während Gott alle Ehre bekam. Es gab eine Zusammenarbeit, ein gemeinsames Wirken.
Häufig wird folgendes Bild gebraucht. Jemand ist auf dem Hof eines alten Bauern und bestaunt alle Felder, die so gut angebaut sind; seinen Mais, der hochgewachsen und gerade ist und den schönen Garten an seinem Haus und sagt: „Das sieht so schön aus. Schau nur, was der Herr getan hat!" Der Bauer sagte: „Ich bin Ihrer Meinung. Gott hat hier viel getan, aber sie hätten es sich anschauen sollen, als Gott es alleine bearbeitete."
Gott schuf natürlich den Boden. Gott schuf den Samen. Gott ließ die Sonne scheinen und Er ließ es regnen. Gott schuf die Luft. Gott gab dem Bauern die Kraft zum Arbeiten. Also wirkte Gott von Anfang bis Ende und doch hatte der Bauer Anteil daran. Wir haben Anteil daran, mit Gottes Güte zu kooperieren.
Ein deutscher Toyotahändler könnte kostenlose Autos anbieten und sagen: „Jeder, der ein kostenloses Auto haben möchte, soll sich diese Woche von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr melden.
Suchen Sie den dafür extra eingerichteten Bereich auf und Sie bekommen ohne weitere Verpflichtungen ein Auto." Wenn Sie zuhause auf der Couch sitzen, Brause trinken, Chips essen und sagen: „Ich glaube, sie werden es persönlich anliefern, in mein Haus kommen und mir die Schlüssel geben, während ich das Spiel anschaue" werden Sie wohl ihr Auto nicht bekommen. Obwohl sie etwas Gutes tun und etwas kostenlos anbieten, müssen Sie auf bestimmte Weise kooperieren. Sie müssen hinfahren. Sie müssen sich anstellen und die erforderlichen Schritte tun, um zu kooperieren. Also darum geht es. Sind Sie bereit?
Sieben Dinge.
Nummer eins: Die gute Nachricht hören und annehmen. Römer 10:15 sahen wir uns in den letzten Wochen einige Male an. Lesen wir es nochmals. Römer 10... es wäre nicht schlecht, wenn ich es selber finden würde ... Vers 15.
Römer 10:15
„Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht..."
„Wie lieblich sind die Füße derer, die Schlechtes verkündigen, die schlechte Nachrichten über Schlechtes bringen. Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium verkündigen?" Nein. „Wie lieblich sind die Füße derer, die das Gute verkündigen."
Was bedeutet „Evangelium"? Gute Nachricht, nicht nur Nachricht. Das Wort Evangelium bedeutet gute Nachricht. Sie verkündigen die gute Nachricht des Friedens. Sie verkündigen die frohe Kunde guter Dinge. Schauen Sie sich jedoch den nächsten Vers an.
Römer 10:16-17
„Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam." - Nicht alle haben kooperiert, nicht alle haben darauf reagiert. - „Denn Jesaja spricht: »Herr, wer glaubt unserm Predigen?«"
Demnach kommt der Glaube aus dem Gehörten, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Das Hören des Evangeliums dieser guten Dinge bewirkt Glauben, einen Glauben, der diese Dinge empfangen kann.
Dennoch kooperieren einige immer noch nicht. Und manche haben, offen gesagt, die falsche Botschaft gehört. Sie hörten nur schlechte Nachrichten.
Ich war noch nie in einer solchen Kirche, aber manche haben mir erzählt, dass sie Mitglieder einer Kirche waren, wo ihnen jeden Sonntag die Leviten gelesen wurden. Es läuft so: Das Auto ist voller Leben. Die Kinder lachen, es werden Witze gemacht, das Radio dröhnt und auf dem Parkplatz der Kirche werden alle plötzlich leblos. Fünf kleine Leichen gehen hinein, setzen sich und ihnen steht der Tod ins Gesicht geschrieben. Der Prediger nimmt sie 45 Minuten lang in die Mangel, bis sie schließlich depressiv sind und gehen. Das nennen sie dann Gottesdienst. Ich denke, gute Nachrichten sehen anders aus! Wir sollen frohe Kunde von guten Dingen predigen.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich weiß, es gibt Momente, in denen der Heilige Geist sehr, sehr tiefe Überführung bringt und bestimmte Aussagen in Gottes Wort sind sehr eindringlich. Es ist nicht mein Anliegen, jene zu verwässern oder zu umgehen. Aber, Freund, die Nachricht von Jesus Christus und von den Dingen, die Er für uns tat und die Er für uns tun wird, ist gut. Und wenn wir gute Dinge erleben wollen, müssen wir zunächst etwas darüber hören. Dann aber müssen wir dem Evangelium gehorchen. Wir müssen mit dem Evangelium kooperieren, wie der folgende Vers sagt. In Sprüche 16:20 steht: „Wer auf das Wort achtet, findet Gutes." Der zweite Teil des Verses handelt davon, dem Herrn zu vertrauen. Wenn wir auf Gottes Wort achten, werden wir befähigt zu vertrauen und erlangen Zugang zu den guten Dingen. Wir müssen allerdings damit übereinstimmen und es annehmen, auch wenn wir nicht verstehen, wie es wirken kann.
Manche suchen Gründe, es nicht zu glauben oder wollen es zerpflücken statt es einfach anzunehmen.
Amos 3:3 sagt:
„Können etwa zwei miteinander wandern, sie seien denn einig untereinander?" Wir können nicht mit Gott leben, wenn wir nicht mit Ihm und Seinem Wort übereinstimmen. Das Wort für „einig" erinnert an Harmonie und stimmigen Rhythmus.
Wir haben olympische Ruderer in unserer Gemeinde... ein paar junge Frauen, die zu den besten Ruderern des Landes gehören. Und sie stehen um fünf Uhr früh auf... sind dann vielmehr schon auf dem Wasser und rudern. Ihr Schlagmann sorgt dafür, dass sie im Takt sind. Die Ruder berühren das Wasser im gleichen Winkel, zur selben Zeit und sie sind im Takt. Was passiert, wenn ein Ruder aus dem Takt kommt... oder noch schlimmer... was ist, wenn eins der Mädchen einfach anfängt, in die andere Richtung zu rudern?
Niemand kann gegen Gottes Wort anrudern und die guten Dinge erleben, die Sein Wort verheißt.
Vielleicht sagen Sie: „Für mich ist das mathematisch unlogisch. Ich verstehe nicht, wie das funktionieren kann, aber ich werde es dennoch annehmen. Ich werde trotzdem damit übereinstimmen. Er ist Gott.
Er hat das ganze Universum zusammengefügt. Er schuf die natürlichen und die geistlichen Gesetze.
Und wenn Er mir sagt, wenn ich Ihm zuerst den Zehnten meines Einkommens gebe, wird Er mich segnen und ich werde am Ende mehr haben, werde ich Ihm vertrauen, obwohl das für mich nicht aufgeht und werde mit Ihm kooperieren. Das gilt auch für jeden anderen Bereich.
Wissen Sie, ich lebe jetzt länger als ein Dritteljahrhundert mit Jesus. Vom ersten Tag an, als ich hörte, dass wir Gott zuerst den Zehnten des Einkommens geben sollen, habe ich es treu über 33 Jahre getan.
Als ich in einem Auto wohnte, bekam Gott zuerst den Zehnten all meines Besitzes, obwohl das sehr wenig war. Als ich... als Janet und ich in unsere erste Wohnung zogen, die 265 Dollar pro Monat oder auch 215 kostete... ein Neubau... verdiente ich stolze 300 Dollar in meinem Vollzeitjob, aber Gott bekam zuerst den Zehnten unseres Einkommens. In Zeiten der Knappheit und der Not bekam Gott immer zuerst den Zehnten. In Zeiten des Überflusses bekam Gott zuerst den Zehnten. Wissen Sie, ich kann ehrlichen Herzens sagen: Gott blieb Seinem Wort treu. Ich kam zwar rechnerisch nicht dahinter, aber Gott erfüllte Seinen Teil der Abmachung. Bei Ihm war nicht am ersten und am fünfzehnten Zahltag, aber Er hat Sein Versprechen immer eingelöst. Erstens müssen wir also die gute Nachricht hören und annehmen und dann damit kooperieren.
Nummer zwei: Wir müssen bitten. - Sagen Sie alle: bitten. - In
Matthäus 7:11 sagte Jesus:
„Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!"
Im Jakobusbrief steht: „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet." Wir müssen Ihn bitten.
Lassen Sie uns doch bitte Psalm 107 anschauen. Ich möchte heute etwas Zeit mit diesem Psalm verbringen. Ich habe diesen Psalm liebgewonnen. Die ersten paar Verse.
Psalm 107:1-2
„Preist den Herrn, denn er ist gut, denn seine Gnade währt ewig! So sollen sagen die Erlösten des Herrn, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst hat."
Freund, wenn Sie erlöst sind, sollen Sie über die Güte und die Gnade Gottes reden. Jetzt schildert er mindestens vier verschiedene Szenarien, vier unterschiedliche Notlagen, die Menschen erleben, und beschreibt, was jene taten, um Gottes Güte zu erleben. Wir sehen uns nur zwei davon an. Dann sage ich Ihnen, was die anderen sind. Sie können es später nachlesen. Schauen Sie sich Psalm 107:4 an.
Psalm 107:4-8
„Sie irrten in der Wüste, auf ödem Weg, sie fanden keinen bewohnten Ort. Hungrig waren sie und durstig, es verschmachtete in ihnen ihre Seele. Da schrieen sie zum Herrn (sie riefen den Herrn an) in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er leitete sie auf rechtem Weg, so dass sie zu einem bewohnten Ort gelangten. Sie sollen den Herrn preisen für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern!"
Gut, das erste Szenario: Ihnen fehlt Führung. Ihre Seele verschmachtet in Ihnen. Braucht jemand der Anwesenden Führung von Gott? Irgendjemand? Sie brauchen einfach Gottes Weisheit. Sie müssen wissen, was Sie tun, wohin Sie gehen und wie Sie es anstellen sollen. Das war ihre Situation. Es ging so weit, dass ihre Seele in ihnen verschmachtete. Was tun sie? Sie schreien zu Gott und Gott reagiert, indem Er sie führt. „Sie sollen den Herrn preisen für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern!"
Dann beschreibt er eine weitere Not, die viele erleben. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 107:10 an.
Psalm 107:10-16
„Die Bewohner des Dunkels und der Finsternis lagen gefesselt in Elend und Eisen: denn sie waren widerspenstig gewesen gegen die Worte Gottes und hatten verachtet den Rat des Höchsten; und er hatte ihr Herz gebeugt durch Unheil. Sie waren gestürzt, und kein Helfer war da. Da schrieen sie zum Herrn (sie riefen zum Herrn) um Hilfe in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis, er zerriss ihre Fesseln. Sie sollen den Herrn preisen für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern! Denn er hat eherne Türen zerbrochen, und eiserne Riegel hat er zerschlagen."
Wenn ich Sie jetzt anschaue, dann nicht, weil Gott mir etwas über Sie gezeigt hat, okay? Aber ich nehme an, es sind heute manche hier, die unsichtbar angekettet sind. Die nächste Notlage, die er anspricht, sind Menschen, die gebunden sind. Sie leben hinter Riegeln; sie sind angekettet. In diesem Fall lag es an ihrer eigenen Torheit. Manche Menschen sind aufgrund von Rebellion gegen Gott an schreckliche Süchte gebunden. Andere sind durch eine bestimmte Sünde gebunden und leben in ständiger Verdammnis. Ich möchte Ihnen nur sagen, wenn Sie in irgendeiner Weise gebunden sind, egal, in welchem Bereich: wir dienen einem Gott, der Riegel zerschlägt und Ketten sprengt.
Wie geschah es? Sie baten Ihn. Sie schrieen zu Gott und Er reagierte, indem Er sie befreite. Und dann wird jemand beschrieben, der krank ist. Buchstäblich heißt es: „Sie rührten an die Pforten des Todes.
Dann aber schrieen sie zum Herrn und er sandte sein Wort und heilte sie aus ihren Bedrängnissen."
Und dann wird wieder gesagt: „Sie sollen den Herrn preisen für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern."
Danach wird ein Sturm beschrieben. Die Wellen toben wie wild und eine Person wird beschrieben, die wie ein Betrunkener hin und her torkelt, völlig am Ende ist und nicht weiß, was sie tun soll. Die vierte Situation ist die eines Sturmes. Vielleicht sind Sie gerade in einem Sturm... einem finanziellen Sturm... und wissen nicht, was Sie tun sollen. Sie sind mit Ihrer Weisheit am Ende. Vielleicht betrifft es Ihre Kinder, die Familie, Ihre Ehe. In einem Lebensbereich erleben Sie einen Sturm, haben buchstäblich keinen Boden mehr unter Ihren Füßen und sind mit Ihrer Weisheit am Ende. Wissen Sie, es gibt einen Gott, der den Sturm stillt. Es heißt, sie schrieen zu Ihm und Er stillte den Sturm und führte sie in den ersehnten Hafen. „Sie sollen den Herrn preisen für seine Gnade!"
Es gibt folgendes Muster: „Ich bin in großer Not! Ich weiß nicht, was ich tun soll! Ich brauche Führung!
Ich schreie zu Gott. Er hilft mir! Er reagiert, indem Er durch Führung Güte erweist." Als nächstes liegt jemand in Ketten... eine Sucht oder dergleichen... sie rufen zu Gott. Gott sprengt die Ketten und reagiert, indem Er durch Befreiung Güte erweist. Danach ist jemand krank. Sie rufen zu Gott. Gott sendet Sein Wort. Wiederum ist Er gut, befreit sie und heilt sie. Jemand ist in einem Sturm und weiß nicht, was er tun soll. Sie rufen zu Gott. Gott ist gut, stillt den Sturm und führt sie zum ersehnten Hafen. All diese Dinge sind Erweisungen der Güte Gottes. Aber bitte beachten Sie: in jedem Einzelfall schrieen sie zu Gott. Es war nicht nur ein Gebetsanliegen. Es handelte sich nicht um ein stilles Gebet. Sie schrieen zu Gott.
Manche hörten das vielleicht schon, aber als junger Christ lebte ich in Ashland, Oregon, und besuchte einige Freunde in Klamath Falls. Die sogenannte „Dead Indian Road" verbindet Klamath Falls mit Ashland. Es schneite sehr, sehr stark, während ich mit ein paar Freunden in meinem 63'er VW-Bus fuhr, der einen überholten Motor mit 36 PS hatte. Wenn wir bergauf fuhren, musste jeder die Zähne zusammenbeißen und sich nach vorne lehnen, damit wir über die Hügel kamen. Wir fuhren bergab, auf beiden Seiten lag viel Schnee und ich hatte die glorreiche Idee, von der Straße abzufahren. Ich fuhr auf einer kleinen, unbefestigten Straße, die verschneit war. Wir rutschten und drifteten und mir machte das Spaß. Das ging vielleicht zwei, drei Kilometer gut und dann gelang es mir, den Wagen im Schnee total festzufahren. Die Sonne ging gerade unter... wir waren nicht in Lebensgefahr, aber uns stand eine extrem ungemütliche elende Nacht bevor. Der Fußweg erstreckte sich über viele Kilometer, vielleicht drei Kilometer bis zur Hauptstraße, aber dann noch etwa 10 Kilometer durch das Tal. Die Straße war kaum befahren um diese Zeit. Und ich dachte: „Was mache ich jetzt?" Wir schaukelten den Bus hin und her, ich fuhr ständig hin und her und plötzlich qualmte der kleine Motor. Ich gehe hin, öffne die Motorklappe und der Keilriemen war gerissen. Das sind schlechte Nachrichten bei einem kleinen luftgekühlten Motor mit 36 PS. Ich hatte keinen Keilriemen mehr. Selbst wenn ich ihn aus dem Schnee kriege, kann ich so nicht fahren. Ich suchte den Keilriemen überall. Ich suchte ihn eine Viertelstunde in Schneeverwehungen und überall, es gab eine Lücke, durch die er hätte wegfliegen können. Ich konnte ihn nicht finden. Ich war wirklich total deprimiert. Ich war erst seit kurzem Christ und hatte eine Idee. Ich setzte mich allein nach vorne, nahm meine Bibel und öffnete sie. Ich landete bei Psalm 107. Ich las ihn durch. Ich dachte: „Da finde ich mich wieder. Leute taten dumme Dinge und gerieten in Not." Aber sie riefen zu Dir und Du hast ihnen Gnade erwiesen. Du warst so gut! Ich weiß noch, ich schloss die Augen, lehnte meinen Kopf an das Lenkrad, rief zu Gott und sagte: „Gott, Hilfe! Ich weiß, dass wir hier feststecken, weil ich dumm bin. Hilfe!" Ich hatte den Eindruck, mir nochmals den Motor anzusehen. Ich ging nach hinten und sah mir den Motor an. Ich öffnete die Klappe und der Keilriemen lag da. Er war vorher nicht da! Keine Ahnung, wo er herkam. Ich montierte den Keilriemen. Wir saßen noch fest, aber 15 Minuten später fuhren vier Betrunkene in einem Allradfahrzeug dieselbe kleine Straße entlang. Sie zogen uns heraus. Ich weiß noch, wie der Mann ausstieg... gut, dass er fuhr, zum Laufen war er viel zu betrunken...er stand da und ich ging zu ihm und sagte: „Ich betete und Gott hat euch geschickt als Gebetserhörung!" Sein Gesichtsausdruck lag zwischen großer Empörung und Erstaunen. Gott kann Betrunkene gebrauchen, um Gebete zu erhören.
Sie sollen wirklich wissen, dass Gott bereit ist, Ihnen Seine Güte zu demonstrieren. Aber wir haben nicht, weil wir nicht bitten. Wir müssen zu Gott rufen. Im Zusammenhang mit dem Rufen dieser Männer beschreibt das hebräische Wort ein ziemlich lautes Rufen. Es ist kein leises Murmeln, sondern eher so:
„Gut, ich begrabe jetzt meinen Stolz. Es ist egal, wer jetzt hier ist. Hilfe!!!" Und Gott antwortet.
Gut, markieren Sie die Psalmen... wir kehren dorthin zurück... und betrachten Sie die Klagelieder.
Das ist das Buch nach Jeremia. Ich könnte es zitieren, möchte aber, dass Sie es lesen. Klagelieder, Kapitel 3. Der dritte Weg, mit Gott zu kooperieren, ist, auf Ihn zu warten und Ihn zu suchen.
Klagelieder 3:25. Am Anfang heißt es: Der Herr ist gut. Können wir das gemeinsam sagen? Der Herr ist gut.
Klagelieder 3:25-26
„Gut ist der Herr zu denen, die auf ihn harren, zu der Seele, die nach ihm fragt. Es ist gut, dass man schweigend hofft auf die Rettung des Herrn."
Die wichtigste Voraussetzung, wenn wir auf den Herrn warten und Ihn suchen wollen, ist Zeit. Verbringen Sie Zeit damit, still auf den Herrn zu warten...Sein Wort zu lesen und zu beten. Diese Zeit ist nie verschwendet. Ich weiß, dass ich heute zu vielen Südkaliforniern rede. Vielleicht stammen Sie auch aus dem mittleren Westen und sind einen sehr gemächlichen Lebensstil gewohnt. Aber es dauert nicht lange, bis Sie die Hektik von Südkalifornien angesteckt hat. Dieses Wort richtet sich besonders an bestimmte Menschen, die Sie vielleicht auch kennen... saßen Sie jemals mit jemandem zusammen, dessen Bein Sie am liebsten gepackt und dem Sie gesagt hätten: „Jetzt hör aber auf!" Die Nervosität kommt aus jedem Knopfloch und sie können nicht still sitzen. Hören Sie: wir müssen dafür sorgen, dass wir zur Ruhe kommen und auf Gott harren. Das ist ein wesentlicher Schlüssel, um Seine Güte zu erleben, zur Ruhe kommen und auf Ihn harren.
Ich erinnere mich, ich las einen Artikel über einen katholischen Priester, vor vielen Jahren. Gott gebrauchte ihn mächtig und heilte viele durch ihn. Ärztlich bestätigte Heilungen, jede Menge. Es waren die erstaunlichsten Heilungen darunter. Er wurde interviewt und gefragt: „Was halten Sie für den Schlüssel, dass Gott sie derartig gebraucht?" Und seine Antwort überraschte mich. Er sagte: „Ich verbringe Stunden damit, still den Herrn zu suchen. Ich harre auf Ihn in der Stille."
Vor Jahren campte unsere Familie. Die Kinder waren klein und ich brachte ihnen das Angeln bei. Wir fuhren zum Kings Canyon. Ich holte etliche Würmer von Papas Komposthaufen, bevor wir losfuhren.
Spencer stellte die ganze Familie in den Schatten. Er fing mehr Fische als alle anderen, aber er angelte auch mehr als alle anderen. Ich erinnere mich an das kleine Gesicht des Vierjährigen. Alle wollen zurück zum Platz. Spencer steht am Fluss und sein Gesicht spiegelt Ruhe und Erwartung wider, während er angelt. Wenn er hier nichts fing, ging er zum nächsten Stein und warf die Angel wieder aus. Zack, und er hatte den nächsten Fisch. Stundenlang angelte er! Ich denke, er fing genug Fische für den ganzen Campingplatz! In dem Wort „harren" steckt eine große Erwartung. Er ist gut zu denen, die Ihn suchen.
Freund, Sie werden nicht enttäuscht sein, wenn Sie Gott suchen. Der Herr ist gut zu denen, die auf Ihn harren.
Ich erzählte Ihnen von meinem Sohn Spencer und von seiner Geduld beim Angeln und dass er deswegen so viel fing. Wenn Sie angeln, brauchen Sie Geduld. Manchmal nehme ich andere mit zum Angeln und sie haben kein bisschen Geduld. Ihnen missfällt es, dass wir nichts fangen. Aber für mich ist es bereits ein Teil des Abenteuers und der Erholung, da draußen geduldig zu warten und den Fischen nachzuspüren. Wir brauchen jede Menge Geduld, um etwas von Gott zu empfangen. Die Bibel sagt: „durch Glaube und Geduld ererben wir die Verheißungen." Die Bibel sagt uns, wir sollen jene nachahmen, die durch Glaube und Standhaftigkeit oder durch Glaube und Geduld die Verheißungen erlangten.
Ich möchte Sie ermutigen, wenn Sie dabei sind, Gott zu vertrauen und, so gut Sie können, mit Ihm kooperieren, um Seine Güte zu erleben, ohne Resultate zu sehen. Geduld soll sein vollkommenes Werk tun, wie es im Jakobusbrief steht. Die Geduld soll sich voll auswirken, denn Sie werden am Ende vollkommen sein und Ihnen wird nichts mangeln, wie es in der Bibel in Jakobus, Kapitel 1 dann gesagt wird. Wenn Sie nicht genug Geduld haben, Freund, können Sie sie nur bekommen, wenn Sie sie ausüben. Geduld ist keine Gabe, die wir durch Gebet bekommen. Geduld bedeutet, dass wir einfach dranbleiben und eine gute Haltung bewahren müssen. Und während Sie dranbleiben und warten... und ich denke, das ist ebenso wichtig wie die ursprüngliche Entscheidung, das Wort zu glauben... und sagen: „Mein Glaube wird sich weiterhin auf Gott gründen."... Wir müssen eine positive Haltung und eine gute Einstellung bewahren, während wir auf den Herrn warten. Und, Freund, wer auf den Herrn wartet, wird Gottes Kraft erleben. Sie werden neue Kraft und neue Zuversicht bekommen und Gottes Güte in Ihrem Leben erleben. Gründen Sie Ihren Glauben auf Gottes Verheißung und nehmen Sie sich vor, dranzubleiben, bis diese Verheißung in Ihrem Leben erfüllt ist. Meine Zeit ist um. Schalten Sie nächste Woche wieder ein. Bis dann.
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