Durch Kooperation Gottes Güte erleben
/ Teil 2 07.03.2010
„... Da schrieen sie zum Herrn (sie riefen zum Herrn) um Hilfe in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis, er zerriss ihre Fesseln. Sie sollen den Herrn preisen für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern! Denn er hat eherne Türen zerbrochen, und eiserne Riegel hat er zerschlagen."
Wenn ich Sie jetzt anschaue, dann nicht, weil Gott mir etwas über Sie gezeigt hat, okay? Aber ich nehme an, es sind heute manche hier, die unsichtbar angekettet sind. Die nächste Notlage, die er anspricht, sind Menschen, die gebunden sind. Sie leben hinter Riegeln; sie sind angekettet. In diesem Fall lag es an ihrer eigenen Torheit. Manche Menschen sind aufgrund von Rebellion gegen Gott an schreckliche Süchte gebunden. Andere sind durch eine bestimmte Sünde gebunden und leben in ständiger Verdammnis. Ich möchte Ihnen nur sagen, wenn Sie in irgendeiner Weise gebunden sind, egal in welchem Bereich: wir dienen einem Gott, der Riegel zerschlägt und Ketten sprengt.
Willkommen zur heutigen Sendung. Wir sind gerade in einer Serie, die von der Güte Gottes handelt.
Wir sprachen insbesondere über die Kooperation mit Gott; welche Haltung wir haben müssen, um Seine Güte in unserem Leben zu empfangen und zu erfahren. Wir wissen, die Bibel sagt, dass die Erde voll der Güte des Herrn ist und doch scheinen manche das nie zu erfahren. Das ist so, weil sie nicht mit Gott kooperieren. Also gehen wir etwas zurück und hören ein kleines Stück der Botschaft von letzter Woche, damit Sie den Kontext kennen, um dann andere Wege zu betrachten, wie wir mit Gott kooperieren können. Denn, Freund, ich sage Ihnen, Gott hat Sie im Visier und das Geschütz Seiner Güte ist auf Sie gerichtet. Die Pfeile Seiner Güte sind bereit, auf Sie geschossen zu werden. Aber Sie müssen sich bereit machen, Sie müssen dorthin kommen, wo der Segen fließen wird. Gott wird Sie führen und Er wird Ihnen helfen, während Sie Sein Wort hören. Freund, nehmen Sie Ihre Bibel, lassen Sie uns zusammen lesen, o.k.?
Gut, Nummer vier. Schauen Sie sich bitte mit mir nochmals Psalm 34 an. Nummer vier: Wenn wir Gottes Güte erleben wollen, müssen wir lernen, unsere Zunge zu bewahren. Jeder sage: „Oh ha!" Psalm 34... diese Verse werden im Neuen Testament zitiert. Psalm 34:13.
Psalm 34:13-15
„Wer ist der Mann, der Lust zum Leben hat, der seine Tage liebt, um Gutes zu sehen? Bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor betrügerischer Rede; lass ab vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach!"
Er stellte die Frage: „Wer wird Gutes erleben?" Als erstes sagt er: der Mann und die Frau, die ihre Zunge vor Bösem bewahren und deren Lippen kein Trug reden. Ich denke, wir alle wissen, was mit Trug gemeint ist. Es bedeutet zu lügen, Dinge falsch darzustellen und zu tratschen. Manche Menschen neigen mehr dazu als andere, aber ich denke, wir alle müssen uns davor hüten. Mir wurde schon von Leuten erzählt, die im Wohnzimmer saßen und in der Küche einen Löffel ableckten, so stark war ihr Hang zu tratschen und zu übertreiben. Aber selbst wenn Sie nicht dazu neigen sollten - und jeder von uns hat eine bestimmte Neigung zu etwas Negativem in seinem Fleisch, jeder von uns sollte seine Zunge bewahren. Wissen Sie, 90 Prozent der Tratscherei entspricht nicht der Wahrheit.
Und die zehn Prozent, die wahr sind, sollten Sie sowieso nicht weitersagen. Ich glaube, wenn unsere Rede trügerisch ist, hindern wir uns selbst daran, Gottes Segnungen zu empfangen.
Aber ich möchte mich auf den ersten Abschnitt konzentrieren. Er sagt, wer Gutes erleben möchte, muss seine Zunge vor Bösem bewahren. Ich denke, das kann manches bedeuten, aber mir wird sofort die Geschichte aus 4.Mose 13 lebendig. Ich bin sicher, dass Sie sie kennen, aber bleiben Sie dran. Sie bereiten sich darauf vor, ins verheißene Land zu gehen, das Gott übrigens immer wieder als gutes Land bezeichnet. In dieses gute Land, das Gott Ihnen verheißen hat, werden Sie ziehen. Die 12 Kundschafter kehren von ihrem Kurzbesuch zurück. Zehn brachten einen Bericht, den Gott gemäß der King James Übersetzung als böse bezeichnete. Ich denke, die Neue King James sagt, sie brachten einen schlechten Bericht. Aber ihr Bericht war böse. Sie sagten das ganze Gegenteil dessen, was Gott ihnen zuvor sagte und Gott nannte den Bericht böse. Unsere Zunge vor Bösem zu bewahren bedeutet nichts zu sagen, was Gottes Wort widerspricht. Gott hatte ihnen gesagt: „Jeden Ort, den ihr betreten werdet, habe ich euch gegeben. Ich werde die Bewohner des Landes vor euch vertreiben." Und zehn der Kundschafter sagten: „Es ist genauso, wie Gott sagte. Es ist gut, es gibt Früchte und all das. Trotzdem schaffen wir das nicht. Ganz gleich, was Gott sagt. Wir wissen, dass es nicht geht. Wir sind dazu nicht in der Lage. Sie sind stärker als wir." Josua und Kaleb waren zwei der Kundschafter. Sie sagten: „Hört bloß nicht auf diese Männer. Wir sind sehr wohl fähig, es einzunehmen. Der Herr ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen. Lasst uns sofort hingehen und das Land einnehmen!"
Die Worte von Josua und Kaleb stimmten mit Gottes Aussagen überein, die Worte der anderen zehn Kundschafter absolut nicht. Gott nannte ihr Reden böse. Die ganze Gemeinde stellte sich zu den zehn Kundschaftern. Freund, ich möchte Ihnen sagen: Die Mehrheit hat nicht immer recht. Vielmehr sagten sie Folgendes: „Wären wir doch in der Wüste gestorben!" Wissen Sie, was jenen zehn Kundschaftern und der ganzen Generation widerfuhr? Sie alle starben in der Wüste. Nur zwei aus dieser Generation gelangten in das Gute Land. Raten Sie mal, wer? Josua und Kaleb, die das sagten, was Gott sagte. Ihr Bericht war gut. Der Bericht der anderen war böse.
Es gibt ein Wort, vor dem manche etwas Angst haben, aber dieses Wort wird häufig in der Bibel erwähnt, im Alten und auch im Neuen Testament. Es ist das Wort „bekennen". Ich denke, den meisten Menschen fällt bei diesem Wort nur das Sündenbekenntnis ein. Das gehört ganz bestimmt dazu.
1.Johannes 1:9
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit."
Das ist nur ein Bruchteil der Lehre des Neuen Testaments über das Bekennen. In Hebräer 10 heißt es, wir sollen das Bekenntnis der Hoffnung festhalten.
Römer 10:9-10 sagt:
„Glaube in deinem Herzen, dass Gott Jesus aus den Toten auferweckt hat und bekenne ihn mit deinem Mund als Herrn."
Dort steht: das Bekenntnis führt zur Errettung. Wir sollen die Herrschaft Christi bekennen. Wir sollen unsere Hoffnung bekennen. Hebräer 4 sagt uns, dass wir Gottes Wort bekennen sollen. Dort wird auch die Geschichte aus 4.Mose 13 und 14 genannt, die ich gerade erwähnte. Es heißt: „Fallt nicht nach demselben Beispiel des Unglaubens jener, die den bösen Bericht brachten, sondern haltet stattdessen daran fest, Gottes Wort zu bekennen." All diese Dinge lehrt das Neue Testament.
Im Hebräerbrief wird Jesus Christus als Apostel und Hohepriester unseres Bekenntnisses bezeichnet.
Das gilt für jeden Aspekt unseres Bekenntnisses, das Sündenbekenntnis, das Bekenntnis unserer Hoffnung und das Bekenntnis des Wortes Gottes... in jedem Bereich geht es darum, die Herrschaft Christi zu bekennen. Das Wort „bekennen", das wir im Neuen Testament finden, ist ein zusammengesetztes Wort im Griechischen... es besteht aus zwei Teilen. Das erste Wort bedeutet: etwas sagen oder sprechen und das zweite bedeutet: dasselbe. Das Wort „bekennen" im Neuen Testament bedeutet: dasselbe sagen. Ich soll dasselbe sagen, was Gott über meine Hoffnung sagt.
Freund, ich sage Ihnen, der Himmel wartet auf mich. Ich erwarte eine Belohnung. Gott richtet diese Erde tatsächlich, aber, Freund, Er belohnt auch jene, die Ihn eifrig suchen. Eine konkrete Hoffnung wartet im Himmel auf mich. Es ist mir egal, was andere denken, ich werde an dem Bekenntnis meiner Hoffnung festhalten. Ich werde dasselbe darüber sagen wie Gott. Ich werde daran festhalten, die Herrschaft Jesu Christi zu bekennen und ich werde weiterhin Gottes Wort bekennen. Ich werde danach trachten zu sagen, was Gott über mich sagt, über meine Familie, über meine Umstände und über sich selbst. Darüber will ich beständig reden. Und wissen Sie, was das Resultat ist? Wir werden Gutes erleben. Das größte Problem vieler Menschen befindet sich knapp unterhalb ihrer Nase!
Mir ist klar, dass jede Wahrheit übertrieben werden kann. Deswegen reagieren manche gereizt, wenn man dieses Thema anschneidet - es wurde übertrieben. Aber ich möchte Ihnen sagen, Freund: eine enorme Kraft wird freigesetzt, wenn Herz und Mund harmonieren. Die Dinge, die wir uns angewöhnt haben von Herzen zu sagen und denen unser Mund nicht widerspricht, prägen unser Leben. Der Jakobusbrief handelt von dieser Art des Redens und vergleicht es mit dem Steuerruder eines Bootes, das die Richtung unseres Lebens bestimmt!
Vor kurzem las ich einen Artikel, der gleichermaßen traurig und lustig war. Lustig war er, weil niemand verletzt wurde, traurig, aber aufgrund des Geschehens. Jemand ist auf See mit seiner wunderhübschen Yacht. Ein paar Freunde sind an Bord und der Kapitän, der Besitzer der Yacht, sagt:
„Ich gehe runter und schmiere unten ein paar Brote und koche Kaffee." Er sagt einem der Neulinge:
„Lenke das Boot einfach. Fahre auf dieses Licht zu und in zwanzig Minuten übernehme ich dann wieder." Der Mann sagte: „kein Problem" - er hatte es nicht bemerkt -aber als er sagte: „Fahre auf das Licht zu", schaute der Mann in eine andere Richtung. Er schaute auf das falsche Licht! Sie waren mit 25 Knoten unterwegs und das Licht, das er anvisierte, war die Beleuchtung einer Bahnstrecke.
Er rammte die Mole also mit 25 Knoten. Er versenkte die Jacht nicht nur, sie landeten auf der Mole und rissen den kompletten Rumpf der Jacht ab. Mitten auf den Gleisen kamen sie zum stehen. Die Jacht lag also auf den Gleisen, auf denen ein Zug hätte anrollen können! Niemand wurde verletzt, doch was für ein Anblick! Warum landeten sie auf den Gleisen? Der Mann steuerte darauf zu!
Manche haben ihre Ehe ruiniert und endeten auf den Klippen der Scheidung, nur durch dieses Ding!
Genau, sie reden über Scheidung und andere Dinge. Achten Sie auf die Dinge, die Sie tagtäglich sagen, die aus Ihrem Herzen kommen. Manche haben ihr Leben am Felsen der Depression und des Unglücks ruiniert, und es hängt mit der Übereinstimmung zwischen Herz und Mund zusammen. Wer will Gutes sehen? Der bewahre seine Zunge, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen vor Trug. Etwas zum Nachdenken.
Gehen wir weiter... wo sind wir gerade? Nummer fünf? Gut, Nummer fünf: Säen Sie Gutes in das Leben anderer. Wenn Sie Gutes erleben wollen, säen Sie Gutes. Sie kennen diese Verse, wir schlagen sie nicht auf.
In Galater 6:7 steht:
„Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.
Vers 9:
„Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten."
Epheser 6:8 sagt:
„Ihr wisst doch, dass jeder, der Gutes tut, dies vom Herrn empfangen wird."
Es gibt ein Gesetz der Wechselwirkung. Das Gute, das Sie zuwege bringen, erleben andere. Ihr Leben kann nicht von Großzügigkeit und Freundlichkeit geprägt sein, ohne dass das auf Sie zurückkommt. Sie können nicht gute Dinge in das Leben anderer säen, danach trachten, andere zu ermutigen, zu segnen und ihnen zu helfen, ohne dass das letztlich auf Sie zurückkommt. Dieses Gesetz hat Gott in das Universum hineingewirkt, Freund, es ist unausweichlich. Was ein Mensch sät... deswegen sollten Sie nie müde werden, Gutes zu tun, da es zu seiner Zeit zu Ihnen zurückkommt. Es kommt zur rechten Zeit zu Ihnen zurück. Trachten Sie danach, anderen Gutes zu erweisen, besonders wenn es niemand sieht. Jesus sprach über das Geben von Almosen. Das sind gute Taten zugunsten der Armen und der Bedürftigen. Wenn ihr Menschen helft, die in Not sind, soll eure rechte Hand nicht wissen, was die linke Hand tut. Posaunt es nicht hinaus. Er sagte: „Für das Gute, das ihr im Verborgenen für andere tut, wird euer Vater im Himmel, der in das Verborgene sieht, euch öffentlich belohnen."
Ich las über einen Jungen in der Schweiz, der hoch in den Bergen bei seinem Großvater lebte.
Manchmal ging er am späten Nachmittag hinaus und rief inmitten der Schweizer Alpen: „Hallo!"
Er hörte das Echo: „Hallo, hallo, hallo!" Manchmal rief er: „Ich liebe dich!" Es hallte: „Ich liebe dich, ich liebe dich!" Dann hatte er einen heftigen Streit mit seinem Großvater. Total frustriert marschierte er nach draußen und rief: „Ich hasse dich!" Raten Sie, was er daraufhin hörte? „Ich hasse dich! Ich hasse dich! Ich hasse dich!" Freund, das ist ein Gesetz. Was wir von uns geben, kommt auf uns zurück. Wenn Sie in Ihrem Leben Gutes ernten wollen, fangen Sie an, anderen Gutes zu erweisen.
Gut, schauen wir uns Psalm 73 an. Psalm 73:1. Nummer sechs, das nächste, was wir tun können, um zu kooperieren, ist, reinen Herzens zu sein. Psalm 73:1.
Psalm 73:1
„Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind."
Ich weiß, manche denken: „Können wir den siebenten Punkt hören? Ich qualifiziere mich nicht für Punkt sechs." Ein reines Herz bedeutet keine sündlose Perfektion. Es bedeutet nur: wenn Sie versagen, kehren Sie um und gehen mit Gott weiter. Das macht ein reines Herz aus. Es bedeutet: gereinigt oder gesäubert. Jemand prüft sein Herz und merkt, dass er falsch liegt, kehrt um, wird freigesetzt und durch Gottes Gnade gereinigt. Das ist für Gott ein reines Herz.
Das Neue Testament spricht davon, dass wir vollkommen gemacht werden. Das Wort, das am häufigsten hierbei zugrunde liegt, ist dasselbe Wort, das im Neuen Testament das Flicken kaputter Netze beschreibt. Wortwörtlich bedeutet es: korrigieren und reparieren. Wenn ich zur ständigen Korrektur und Reparatur meines Herzens bereit bin, schaut Gott mich an und sagt: „Das ist ein vollkommenes Herz." Keine sündlose Perfektion, aber wenn ich versage, gehe ich weiter. Schauen Sie sich den Psalmist an. Er ist hier sehr offen. Er sagt, Gott ist gut gegen die, die ein reines Herz haben, aber schauen Sie, was er in Psalm 73:2 sagt.
Palm 73:2-3
„Ich aber - fast wären meine Füße ausgeglitten, beinahe hätten gewankt meine Schritte. Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah."
Schauen Sie Vers 12 an.
Psalm 73:12-13
„Siehe, dies sind Gottlose und, immer sorglos, erwerben sie sich Vermögen. Fürwahr, umsonst habe ich mein Herz rein gehalten und in Unschuld gewaschen meine Hände."
Ziemlich freimütig, uns das zu sagen! Er sagte: „Gott ist gut zu denen, die ein reines Herz haben, aber jetzt erzähle ich mal von mir. Ich war neidisch auf die Bösen. Sie waren gesegnet, ihnen ging es gut und ich habe momentan zu kämpfen." Er sagte: „Es kam so weit, dass ich dachte: ‚Es bringt nichts, Gott zu dienen. ‘ Ich habe mein Herz wirklich umsonst rein gehalten. Was bringt es mir, Gott zu dienen, wenn ich Menschen anschaue, denen Gott und Sein Reich egal sind, die Jesus nicht lieben, die entspannt und gesegnet sind und sich dessen rühmen. Sie sind wohlhabend und ich erlebe eine Prüfung nach der anderen. Das bringt einfach nichts." Ich denke, er sündigte in seinem Herzen, oder nicht? Aber danach sagt er: „Aber als ich in das Heiligtum hineinging, Gott, hast du mir Verständnis gegeben. Du gabst mir eine Ewigkeitsperspektive." Und er kehrt um. Lassen Sie uns etwas weiter hinten schauen, Vers 21.
Psalm 73:21-23
„Als mein Herz erbittert war und es mich in meinen Nieren stach, da war ich dumm und verstand nicht; wie ein Tier war ich bei dir." - Und ich liebe die nächste Aussage. - „Doch ich bin stets bei dir. Du hast meine rechte Hand gefasst."
Obwohl ich manchmal ein totaler Idiot bin, Gott, gibst Du mich niemals auf. Du liebst mich immer noch! Und der Psalmist hat sehr offen über das gesprochen, was in seinem Herzen vorging. In all den Jahren habe ich weder gesagt noch gedacht: „Es bringt nichts, Gott zu dienen." Es gab andere Probleme in meinem Leben, aber er sprach über dieses. Aber er sagt von sich, dass er ein reines Herz hat und doch sprach er von einem Bereich, wo Unreinheit in seinem Herzen war und kehrte später um.
Wenn Sie an eine Sünde gebunden sind und sich nicht ändern und nicht herausgefordert werden wollen, ist das etwas anderes. Aber wenn Sie von Ihrer Sünde umkehren und zu Gott kommen, können Sie Seine Güte erleben.
Denken Sie an die Geschichte des verlorenen Sohnes. Sein Vater ist ein Bild für unseren Vater im Himmel mit Seiner unerschöpflichen Güte. Der Sohn führt ein lausiges sündiges Leben. Er kommt zur Besinnung und kommt nach Hause, nachdem er sein Erbe verschwendet und jede erdenkliche Sünde begangen hat. Und wissen Sie, als er nach Hause kam, küsste ihn sein Vater und hielt keine Standpauke. Er ließ eine Party für ihn steigen. Er bestand nicht auf einer Probezeit. Er steckte einen Ring an seinen Finger und legte ihm keine Handschellen an. Ich möchte Ihnen heute einfach sagen:
Egal, wie weit Sie von Gott abgekommen sind, ganz gleich, wie tief Sie jetzt unten sind, wenn Sie jetzt von ganzem Herzen zu Gott umkehren, wird Er Sie reinigen und Sie können Gottes Güte erleben.
Erlauben Sie Ihm, Ihr Herz zu reinigen. Er ist gut und bereit, Ihnen zu vergeben.
Noch etwas zum Schluss. Wir schlagen es nicht auf, weil viele es auswendig können. Wenn wir Gutes in unserem Leben erfahren wollen, müssen wir dem guten Hirten folgen. Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Die ersten Verse dieses Psalms handeln davon, dass der Hirte mich führt und leitet. Und wenn ich durch das Tal der Todesschatten gehe, „bist Du bei mir". Ich bin nicht alleine. Ich folge dem Hirten. Und was steht am Schluss? Was folgt mir? „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen", wie lange? „Alle Tage meines Lebens." Gutes und Barmherzigkeit folgen mir, weil ich dem guten Hirten folge. Ich laufe nicht alleine dort draußen herum. Ich trachte danach, mit Ihm zu leben und Ihm zu folgen. Und Er ist der gute Hirte. Er gibt Sein Leben für die Schafe. Jesus verlässt die 99 und geht dem einen nach.
Vor ein paar Tagen las ich eine Geschichte, die mich über Jesus nachdenken ließ. Ein Mädchen wuchs in einer Kleinstadt in Brasilien auf. Sie war außergewöhnlich hübsch, aber innerlich voller Rebellion. Ihre Mutter hatte ihre liebe Not mit ihr. Als das Mädchen 16 wurde, sagte sie: „Die Kleinstadt ist nichts für mich. Ich ziehe in eine Großstadt." Also zog sie in eine riesige Stadt. Die Mutter wusste, dass das Mädchen keinerlei Fertigkeiten hatte und dass Menschen ihr gutes Aussehen ausnutzen würden. Sie wusste auch, dass ihre Tochter zu stur sein würde, ihren Fehler einzugestehen und nach Hause zu kommen. Sie wusste, dass sie als Prostituierte enden würde. Und genau das geschah. Die Mutter hörte länger nichts von ihrer Tochter und kratzte dann alles verfügbare Geld zusammen. Sie verkaufte so viele Dinge wie möglich und lieh sich Geld von Freunden und der Familie. Sie nahm ein Foto ihrer Tochter und machte Hunderte Kopien davon. Bis ihr Geld alle war, blieb sie in der großen Stadt. Sie ging in jeden Nachtclub. Sie ging in jede Bar. Sie ging an jeden Ort, wo Prostituierte verkehrten. Und an jeden Toilettenspiegel klebte sie ein Bild ihrer Tochter, auf dessen Rückseite stand: „Dir ist alles vergeben. Bitte komm nach Hause." So verbrachte sie einige Wochen, sah ihre Tochter aber nie... und fuhr deprimiert nach Hause. Etwas später ging diese Tochter, die, nur um durchzukommen, ihren Körper verkaufte, auf eine dieser Toiletten, sah ihr Bild an der Ecke des Spiegels kleben, machte es ab, las die Worte auf der Rückseite und brach in Tränen aus und schluchzte. Sie dachte: „Mein Bett zuhause in meiner kleinen Stadt ist besser als all diese Hunderte von Betten, in denen ich schlief." Sie fuhr nach Hause. Ihre Familie wurde wiederhergestellt. Sie führte dann ein sehr fruchtbares und gesegnetes Leben.
Ich möchte Ihnen einfach sagen: Jesus wird nie aufhören, Ihnen nachzugehen, Freund. Ganz gleich, wo Sie jetzt sind und wo Sie waren. Er liebt Sie und es ist an der Zeit, dass Sie nach Hause kommen.
Jesus ist der gute Hirte und Er verlässt die 99, um das eine zu suchen. Sie sind vielleicht gerade das eine. Hören Sie, bleiben Sie, wo Sie sind, wechseln Sie nicht den Kanal, schalten Sie den Fernseher nicht aus. Vielleicht sind Sie im Nebenzimmer und tun etwas und hören gerade meine Stimme. Warum kommen Sie nicht zum Fernseher, nur für einen Moment? Wissen Sie, Gott liebt Sie, das stimmt wirklich. Er liebt Sie und möchte Ihr Herz gewinnen und Sie sollten nur wissen, wie weit Gott ging, um Sie zu retten. Er sandte Seinen eigenen Sohn... als Jesus am Kreuz hing, Freund, waren es in Gottes Augen Sie. Jesus trug willig Ihre Sünde und Ihre Schande. Er nahm Ihren Platz ein und Gott richtete Seinen Sohn an Ihrer Stelle, damit Sie freikommen. Der Preis für Ihre Sünden wurde bezahlt; der Preis für die Sünden der ganzen Welt war am dritten Tag bezahlt, als Gott Jesus von den Toten auferweckte. Und wissen Sie was? Sie könnten jetzt alles Mögliche tun, statt meiner Stimme zuzuhören oder die Sendung zu sehen, aber jetzt schauen wir uns in die Augen. Wenn ich jetzt zu Ihnen kommen, Sie bei den Händen nehmen und mit Ihnen beten könnte, würde ich es tun. Aber näher kann ich Ihnen jetzt nicht kommen. Ich möchte Ihnen sagen, dass Gott Sie liebt. Freund, wenn Sie Ihr Herz Seinem Sohn Jesus Christus öffnen, können Sie den Frieden erfahren, den Sie an all den verkehrten Stellen und in falscher Weise suchten. Ich sage es nochmal, Gott liebt Sie und es ist kein Zufall, dass Sie jetzt gerade zuschauen. Ja, ich spreche mit Ihnen; Gott liebt Sie, Gott kennt Sie und es ist Zeit, dass Sie aufhören, wegzurennen und Ihm Ihr Leben geben. Jesus ist der gute Hirte, der Sein Leben für die Schafe gab - und Er ist ein grandioser Retter. Ich lebe schon 34 Jahre mit Ihm und Er ist einfach unbeschreiblich gut, unbeschreiblich gut und Er liebt Sie. Freund, Er kommt gerade jetzt zu Ihnen, öffnen Sie Ihm Ihr Herz, Sie werden es niemals bereuen. Rufen Sie den Namen des Herrn an. Sie werden gerettet werden.
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