Jesus, Befreier auf drei Ebenen
/ Teil 1 14.03.2010
Wissen Sie, ich habe in unserer Gemeinde eine Predigtreihe über „Großartige Kapitel in der Bibel" gehalten. Dabei haben wir uns mit den Wahrheiten beschäftigt, die in einem Kapitel stehen oder sind das Kapitel Vers für Vers durchgegangen. Eins dieser großartigen Kapitel in der Bibel ist Markus 5.
Wir sehen Jesus hier als Befreier auf drei Ebenen. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie.
Wir werden uns gemeinsam Gottes Wort zuwenden und uns eins dieser großartigen Kapitel der Bibel ansehen.
In Markus, Kapitel 5 sehen wir Jesus als Herrn und Befreier auf drei Ebenen. Wir sehen Ihn erstens als Befreier des menschlichen Verstandes. Wir hören zunächst die Geschichte eines Mannes, der dämonisiert ist und der seinen Charakter, seine Gefühle und seine Gedanken nicht mehr im Griff hat und Jesus ist sein Befreier. Zweitens sehen wir Jesus als denjenigen, der Menschen körperlich heilt.
Wir hören die Geschichte der blutflüssigen Frau, die 12 Jahre litt und Jesus befreite sie. Drittens sehen wir Jesus als Herrn und Befreier im Bereich des Geistes. Es ist die Rede von einem zwölfjährigen Mädchen, der Tochter eines Mannes namens Jairus. Sie starb und Jesus rief ihren Geist buchstäblich von den Toten zurück. Er ist der Befreier auf allen drei Ebenen.
Bevor wir uns Markus, Kapitel 5 und der Geschichte des dämonisierten Mannes zuwenden, ist es interessant, die Vorgeschichte anzuschauen. Jesus ist auf der gegenüberliegenden Seite des Sees Genezareth mit Seinen Jüngern und sagt Folgendes: „Lasst uns hinüberfahren." Sie erleben einen schlimmen Sturm und kommen dann an. Und kaum, dass sie angekommen sind, kommt der dämonisierte Mann, fällt nieder und fängt an, Jesus anzubeten.
Ich muss davon ausgehen, dass Jesu Aussage: „Lasst uns hinüberfahren" nicht nur eine willkürliche Idee war, die Ihm gerade kam. Ich glaube, Er wurde vom Heiligen Geist geführt. Ich glaube, Er fuhr über den See und nahm sogar den schweren Sturm in Kauf, weil dieser Mann um Hilfe schrie, der vielleicht nur noch den Hauch einer intakten Persönlichkeit hatte. Vielleicht kam ab und zu nur ein winziger Anteil seiner wahren Persönlichkeit an die Oberfläche, bevor er sich dann wieder den dämonischen Kräften beugen musste. Jemand war in unbeschreiblicher Not, war vom Teufel gebunden und schrie zu Gott um Hilfe. Ich glaube, dass Jesus im Geist diesen Hilfeschrei hörte und dass er Ihn dazu brachte, über den See Genezareth, durch den Sturm und in den Landstrich der Gerasener zu kommen, wo Er den Mann freisetzte.
Ich erzähle das nicht ohne Grund. Vielleicht ist heute jemand hier, der total gebunden ist. Vielleicht haben Mächte der Finsternis Sie in Ihrem Sinn massiv bedrängt. Oder Dinge geschehen in Ihrem Leben, die Ihre Welt scheinbar zusammenzubrechen lassen. Vielleicht war der Schrei Ihres Herzens:
„Gott, wenn es irgendwie möglich ist, hilf mir!" Genauso wie der Schrei dieses Mannes dafür sorgte, dass Jesus an den Ort kam, wo der Befreier aus dieser Notlage der gewaltigen Not begegnen konnte, glaube ich, dass der Schrei Ihres Herzens Sie heute abend in die Gegenwart Jesu brachte. Ich denke, es ist nicht einfach nur ein Zufall, dass Sie heute abend hier sind. Gott hört unseren Schrei.
Sie sind Ihm wichtig. Für Ihn sind Sie nicht nur ein Gesicht in einer anonymen Menge. Ihm sind Ihre Schwierigkeiten bewusst, mögen sie selbstverschuldet oder durch Umstände, auf die Sie keinen Einfluss haben, entstanden sein. Es gibt einen Gott im Himmel, der Ihnen helfen möchte. Ich sage Ihnen, genau dieser Jesus, der der Befreier auf drei Ebenen ist, ist immer noch der Befreier. Er ist nach wie vor der Herr und Er kann Ihnen heute helfen.
Sind Sie bereit, sich Gottes Wort zuzuwenden? Beginnen wir bei Vers 1 von Markus, Kapitel 5.
Dort steht:
Markus 5:1-6
„Und sie kamen an das jenseitige Ufer des Sees in das Land der Gerasener. Und als er aus dem Boot gestiegen war, begegnete ihm sogleich von den Grüften her ein Mensch mit einem unreinen Geist, der seine Wohnung in den Grabstätten hatte; und selbst mit Ketten konnte ihn keiner mehr binden, da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden worden war und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand konnte ihn bändigen. Und allezeit, Nacht und Tag, war er in den Grabstätten und auf den Bergen und schrie und zerschlug sich mit Steinen.
Und als er Jesus von weitem sah, lief er und warf sich vor ihm nieder."
Was in diesem Mann vorgeht, ist mehr als eine normale Depression und mehr als Bedrückung. Er ist, wie es im Griechischen steht, dämonisiert. Ein böser Geist hat ihn im Griff. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir, dass viele Geister in ihm sind. Seine Gedanken und sein Charakter sind unter ihrer Kontrolle.
Wie sich das bei ihm entwickelte, wird uns nicht gesagt. Uns bleiben nur Vermutungen. Vielleicht ließ er sich auf okkulte Dinge ein. Über die Jahre lernte ich viele Menschen kennen, die geistlich in große Schwierigkeiten gerieten, weil sie sich auf okkulte Praktiken einließen. Einige wenige von ihnen gerieten unter starken dämonischen Einfluss, weil sie sich mit Dingen einließen, von denen Sie sich hätten fernhalten sollen. Vielleicht und sogar höchstwahrscheinlich, kam es so, weil er einem Geist Raum gab, der anfing, ihn zu verführen... er unterwarf ihm seinen Willen und gab der Verführung und der Versuchung nach. Das geschah dann immer und immer wieder und während es immer wieder geschah, gab er immer schneller nach, bis dieser Geist ihn im Griff hatte und sein Wille von ihm bestimmt wurde. Denn, Freund, die meisten guten wie schlechten Dinge sind ein Prozess. Wie auch immer er dazu kam, er war äußerst bedauernswert.
Stellen Sie sich seine Situation vor. Dieser Mann hat einen unreinen Geist. Er lebt in den Grüften, schneidet sich selbst mit Steinen und schreit Tag und Nacht. In Vers 4 steht, dass nicht einmal Ketten ihn bändigen konnten, denn er wurde oft mit Fußfesseln und Ketten gebunden, aber er zerriss sie.
Oft wurde er... sagen Sie alle ‚oft‘... das bedeutet nicht ein- oder zweimal. Wie kam es, dass er oft mit Ketten und Fußfesseln gebunden wurde und man ihn doch zwischen den Gräbern und in den Bergen umherlaufen sah? Das bedeutet, dass er öfters gejagt und eingefangen wurde. Stellen Sie sich seinen erbärmlichen Zustand vor. Er ist schlimmer als ein wildes Tier. Vielleicht bauten diese Männer seinetwegen Fallen und fingen ihn mit Netzen. Er hat übermenschliche Kräfte, zerreißt die Ketten und zerreibt die Fußfesseln. Sein Körper ist von Wunden übersät, die er sich selbst zufügte. Vielleicht waren zwölf oder mehr Männer beschäftigt, ihn zu jagen, ihn mit Netzen zu fangen und auf ihn zu springen, während er schrie und jaulte und alle kräftig verprügelte. Sie legen ihn in Ketten und er zerreißt sie. Das passierte nicht ein- oder zweimal, es passierte oft. Diese arme geplagte Seele!
Das Wirken des bösen Geistes in seinem Leben hat sechs Merkmale. Vielleicht sehen wir bestimmte Parallelen im Leben von Menschen, die geknechtet werden oder die sogar dämonisiert oder vielleicht sogar besessen sind.
Nummer eins, er war isoliert. Er war völlig getrennt von der Familie, von Freunden und von der Gesellschaft. Die Bibel sagt, wer sich absondert, geht an gegen jeden guten Rat. Abkapselung ist nicht gut. Hören Sie, ich bin gerne für mich allein. Ich bin von tiefer Zufriedenheit erfüllt. Aber ich merke, dass ich andere brauche. Ich brauche, was Sie haben und sie brauchen, was ich habe. Ich brauche meine Familie und Freunde. Wir wurden als soziale Wesen geschaffen. Abkapselung ist nichts Gutes. Eine der wesentlichsten Absichten des Teufels ist es, uns von anderen Menschen zu isolieren. Er ist völlig isoliert.
Zweitens ist er moralisch und physisch unrein. Die Bibel sagt, er hatte einen unreinen Geist. Dieses Wort wird häufig gebraucht, um Menschen zu beschreiben, die in moralische Unreinheit verstrickt sind. Aber darüber hinaus lebt der Mann zwischen den Gräbern. Er lebt inmitten der Toten... könnte es noch schlimmer kommen? Der Teufel brachte ihn in eine Verfassung der mentalen und der körperlichen Unreinheit.
Drittens, er kannte keine Grenzen. Niemand konnte ihn bändigen oder stoppen. Wir wissen, dass er Ketten und Fußfesseln zerbrach, aber ich halte das für ein äußerliches Anzeichen eines inneren Zustandes. Er ließ sich weder durch menschliche noch göttliche Gesetze zügeln. Das ist ein Merkmal des Teufels, das wir in der Bibel sehen... er ließ sich nicht beherrschen, weigerte sich, in den Grenzen von Gottes Gesetz zu leben. Wann immer Menschen den Impulsen des Teufels nachgeben, brechen sie menschliche und göttliche Gesetze und nichts kann sie davon abhalten.
Viertens ist er rastlos. Er schreit Tag und Nacht und wandert zwischen den Gräbern und in den Bergen umher. Er hat niemals Ruhe und ist immer getrieben.
Nummer fünf, er leidet unter Selbstzerstörung. Er ließ es nicht nur an körperlicher Pflege fehlen, er fügte sich bewusst Schaden zu. Und, Freund, wenn Menschen sich absichtlich selbst verstümmeln, hören sie auf den Teufel.
Ich sage nicht, dass sie besessen sind, aber der Teufel bedrückt sie zumindest. Das ist extrem unnatürlich. Selbst die ungeistlichsten Menschen kümmern sich um ihren Körper. Aber wenn jemand anfängt, sich selbst zu verstümmeln oder körperlichen Schaden zuzufügen, ist es ein Zeichen dafür, dass etwas sehr Finsteres abläuft.
Gut, Nummer sechs, er war eine Gefahr für sich und andere. Das sind Symptome oder Charakteristika des Wirkens dieses bösen Geistes in seinem Leben. Wir lesen ab Vers 7.
Markus 5:7-20
„Und er schrie mit lauter Stimme und sagt: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! Denn er sagte zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen! Und er fragte ihn: Was ist dein Name? Und er spricht zu ihm: Legion ist mein Name, denn wir sind viele. Und er bat ihn sehr, dass er sie nicht aus der Gegend fortschicke. Es war aber dort an dem Berg eine große Herde Schweine, die weidete. Und sie baten ihn und sagten: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie hineinfahren! Und er erlaubte es ihnen. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See, etwa zweitausend, und sie ertranken in dem See. Und ihre Hüter flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land; und sie kamen, um zu sehen, was geschehen war.
Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, bekleidet und vernünftig sitzen, und sie fürchteten sich. Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geschehen war und das von den Schweinen. Und sie fingen an, ihn zu bitten, dass er aus ihrem Gebiet weggehe. Und als er in das Boot stieg, bat ihn der, der besessen gewesen war, dass er bei ihm sein dürfe. Und er gestattete es ihm nicht, sondern spricht zu ihm: Geh in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wie viel der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.
Und er ging hin und fing an, im Zehnstädtegebiet auszurufen, wie viel Jesus an ihm getan hatte; und alle wunderten sich."
Es gibt hier sehr viele Dinge in dieser Geschichte. Wir werden uns nicht die Zeit nehmen, alles zu behandeln, aber ich möchte sagen, dass das Alte und das Neue Testament bestätigen, dass Dämonen real sind. Wir befinden uns in einem geistlichen Kampf. Ich glaube, dass Menschen heutzutage besessen sein können. Ich las gerade die Zeitung und glaube, dass es besessene Menschen gibt bei all den unglaublichen, unnatürlichen und gewalttätigen Dingen, die Menschen tun, obwohl sie keinerlei Sinn ergeben. Dieser Mann hatte nicht nur einen Geist in sich. Jesus sagte: „Wie ist dein Name?" Ich kann es nicht sagen und der Text macht nicht deutlich, ob Jesus zu dem bösen Geist oder zu dem Mann redete. Diesem Mann, dessen Charakter wieder zum Vorschein kam, nachdem Jesus den bösen Geistern gebot herauszukommen, erwies Jesus vielleicht die Güte zu fragen: „Wie heißt du?", um ihm zu helfen, wieder zu realisieren, dass er ein Mensch ist. Aber ob nun Jesus den bösen Geist oder den Mann ansprach, der böse Geist sprach. Er sagte: „Ich heiße Legion, denn wir sind viele."
Legion bezeichnete damals eine Gruppe bewaffneter Soldaten von mindestens 6.000 und manchmal bis zu 12.000 Leuten. Könnten so viele Dämonen in diesem Mann gewesen sein? Keine Ahnung, aber unmöglich ist es jedenfalls nicht.
Als Jesus bei einer anderen Gelegenheit über das Wirken des Teufels lehrte, sagte Er: „Wenn ein böser Geist einen Menschen verlässt, sucht er an dürren Orten nach Ruhe, findet sie nicht und sagt: ‚Ich kehre zurück in mein Haus.‘"
Es macht mich wirklich wütend, dass ein böser Geist einen Menschen als sein Haus ansieht. Aber Jesus sagte, dass der böse Geist sagt: „Ich kehre zurück in mein Haus." Und wenn er zurückkehrt, findet er es sauber und ordentlich vor, aber die Person hat nichts unternommen, um ihr geistliches Leben zu fördern. Es gab kein geistliches Wachstum. Es ist nur gereinigt durch Gottes Handeln, aber ungeschützt und gefährdet. Jesus sagt, dass dieser böse Geist weitere böse Geister sucht, die noch böser sind als er selbst und dass es diesem Menschen hinterher schlechter gehen wird als vorher.
Dieser Mann ist von vielen Geistern besessen und als Jesus sie austrieb, muss es ein interessanter Anblick gewesen sein, zweitausend Schweine zu sehen, die sich in den See stürzen. Jemand sagte: „Selbst Schweine möchten keine Dämonen beherbergen." Das mag stimmen... andere Leute sagten:
„Nun, das war... Jesus zerstörte ihre wirtschaftliche Basis. Das war der Lebensunterhalt vieler Menschen. Wie konnte Er das tun? Er war in einer griechischen Stadt, als das geschah." Das stimmt natürlich. Aber Jesus hat als Jude Juden gedient und es besteht kein Zweifel, dass diese Juden illegalen Handel betrieben. Die Bibel verbot ihnen, mit Schweinen zu handeln. Jesus hatte ganz bestimmt das Recht dazu, diesen illegalen Handel zu beenden, den diese Juden betrieben. Wie auch immer, die Schweine rannten jedenfalls bergab und ertranken im See.
Ich liebe den Bericht der Männer, die erzählen, was mit den Schweinen passierte, die ertranken, und auch mit dem Mann. Sie kommen aus der Stadt zurück und in Vers 15 heißt es, sie kamen zu Jesus, sahen denjenigen, der von Dämonen besessen war, der die Legion hatte, sitzend, ordentlich gekleidet und bei klarem Verstand. Ich liebe das.Er sitzt.- Die Unruhe und die Rastlosigkeit sind weg.
- Er ist bekleidet. Das ist ein Zeichen dafür, dass er nicht mehr unrein ist.
- Er ist nicht mehr isoliert.
- Er ist nicht mehr unbändig.
- Er tut sich nichts mehr an.
Und es heißt, er war bei klarem Verstand. Und ich sage Ihnen heute: Jesus kann Ihren Verstand wiederherstellen. Er kann es tun.
Vielleicht sind Sie heute hier und niemand in Ihrer Umgebung hat die leiseste Ahnung, aber unreine Gedanken überfluten Sie manchmal und sie sind fast nicht in der Lage, sie zu stoppen. Vielleicht werden Sie massiv geknechtet. Vielleicht hört jemand, der heute hier ist, Stimmen, die ihm sagen, was er tun soll. Ich sage Ihnen: Jesus Christus kann Sie befreien! Er ist der Befreier, der Ihren Verstand wiederherstellen kann. Ob Sie dämonisch belastet, bedrückt oder nur voller Sorgen sind, Jesus kann Ihnen Frieden geben, der wunderbare, wunderbare Jesus.
Ich erinnere mich, als junger Christ... ich war nach Mexiko gezogen...half ich bei einer Evangelisation, nicht als Leiter, sondern nur als Helfer. Die Evangelisation fand in einer Art Steinbruch statt. Tausende Menschen kamen. Die Polizei verbot die Versammlungen. Sie sagten, der Evangelist trete ohne Lizenz als Arzt auf, da er für die Kranken betete. Also stoppten sie die Evangelisation. Sie sollte aber weitergehen. Gemäß unserer Werbung sollte sie noch einige Tage weitergehen. Am Tag, bevor das geschah, hatte ich einen Pastor aus dem Nachbarort kennengelernt, der ein Grundstück und etwas Land hatte... wir setzten die Evangelisation dort fort. Ich brachte ihn an den Veranstaltungsort, um den Evangelisten kennen zu lernen. Etwa hundert Leute schwirren dort herum. Der dämonisierte Mann taucht auf. Er hat diesen Pastor nie zuvor gesehen. Er weiß nicht, dass er Pastor ist.
Ich denke, wenn Sie hinter die Kulissen des Sichtbaren in die geistliche Welt geschaut hätten... sicher kam die Polizei und stoppte es, weil jemand ohne Lizenz als Arzt auftrat... ein unsinniger Vorwurf... aber ich denke, dahinter steckt der Teufel. Evangelisationen gefallen dem Teufel nicht. Ich denke, wir könnten böse Geister hinter den Kulissen sehen, die Menschen beeinflussen, damit diese Dinge geschehen.
Gott hatte bereits dafür gesorgt, dass ich diesen Mann aus dem Nachbarort kennen lernte. Die Evangelisation sollte nun dort stattfinden. Wir kündigten sie über Radio an und sie ging nahtlos weiter.
Der dämonisierte Mann kommt. Von all den Anwesenden, raten Sie, wen er sich aussucht - den Pastor aus dem Nachbarort. Er versucht ihn zu fangen, bewirft ihn mit Steinen und beschimpft ihn. Das war kein Zufall. Der Pastor rennt weg, wird von Steinen übersät... dieser Mann war wirklich verrückt! Er fügte sich Verbrennungen zu, schnitt sich mit Steinen und brachte kein verständliches Wort heraus. Er war sehr groß, total umnachtet und bewirft den Pastor mit Steinen und verfolgt ihn.
Schließlich brachte jemand den Pastor in Sicherheit und der Besessene verschwand.
Die Evangelisation ging weiter. Raten Sie mal, wer auf einem Hügel während der Versammlung auftauchte? Der dämonisierte Mann. Er schreit und tobt dort nicht nur, vielmehr warf er so große Bretter, in denen so lange Nägel steckten, in die Menge. Er hüpfte wie ein Affe auf dem Hügel umher und warf so große Steine gezielt in die Menge. Er hatte einen Haufen Bretter mit Nägeln und er sah eher aus wie ein wildes Tier. Einer der Leiter der Evangelisation... ich stand ganz in seiner Nähe... sagt: „Bayless, kümmere dich um ihn." Ich denke: „Wie bitte? Ich bin ein junger Christ. Ich wurde erst kürzlich errettet." Er warf mir einen unmissverständlichen Blick zu. Ich sagte: „Okay." Ich gehe hoch.
Er springt und tanzt herum, redet wirres Zeug, wirft Bretter umher und ich denke: „Das wird interessant!" Ich lief zu ihm und sagte: „Im Namen Jesu..." und er ließ das Brett fallen und wurde zahm wie ein Hündchen. Ich sagte: „Setz dich hin." Er setzte sich und ich legte ihm die Hände auf, befahl dem bösen Geist in dem Namen Jesu zu gehen, und er war durch. Danach konnte er sogar normal sprechen und wir führten ihn zu Christus. Das war eine erstaunliche Erfahrung!
Ich sage Ihnen... an diesem Tag lernte ich... ich kannte diese Dinge theoretisch, weil ich so etwas in der Bibel gelesen hatte. Jesus sagte: „Geht in alle Welt. Predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Diese Zeichen werden denen folgen, die glauben... In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben."
Es ist Vollmacht in dem Namen Jesu, selbst wenn man unsicher ist: „Ich bin nur ein junger Christ, kann das kein anderer machen?" Und, Freund, vielleicht wurden Sie kürzlich errettet; ich sage Ihnen:
Es ist Vollmacht in dem Namen Jesus und Sie können sie ausüben.
Als dieser Mann freigesetzt wird, kommen alle herbei und haben Angst. Sie sehen ihn bei klarem Verstand dort sitzen, die Schweine ertranken und sie sagen nur: „Jesus, geh fort. Wir wollen nicht, dass du an unserem Ufer bist."
Sehr interessant! Und Jesus verlässt diesen Ort. Aber Sie können das nachlesen... wir nehmen uns jetzt nicht die Zeit, aber in Markus, Kapitel 7 und auch in Matthäus 15... Sie können das später nachschlagen... werden Sie sehen... sie sagten, Jesus solle gehen und der Mann möchte Jesus folgen, stimmt's? Er fleht Ihn an und Jesus sagt: „Nein, geh nach Hause zu deinen Freunden. Erzähl ihnen die großen Dinge, die der Herr für dich tat, wie Er dir gnädig war."
Genau das müssen wir tun. Wenn Jesus uns geholfen hat, wenn Er uns befreit hat, wenn wir errettet wurden, wenn wir geheilt wurden, wenn unser Gebet erhört wurde, müssen wir nach Hause gehen und es unseren Freunden und der Familie erzählen. Wir müssen die Taten des Herrn bezeugen.
Dieser Mann geht fort und erzählt im Zehnstädtegebiet, wie wir lasen, von den großen Dingen, die der Herr getan hat. In dieser Region gab es zehn Städte. Dieser Mann durchzieht zehn Städte. Das ist sehr interessant. Denken Sie an die Verse, die ich nannte... als Jesus wieder in das Zehnstädtegebiet kommt... zuvor sagten sie: „Geh fort, du bist hier unerwünscht." Als Er wiederkam, sagt die Bibel, brachten sie die Kranken zu Ihm und warfen sie buchstäblich zu Jesu Füßen und Er heilte sie alle.
Aus all diesen Städten brachten sie die Kranken.
Was machte den Unterschied aus? Zunächst sagten sie: „Jesus, geh von hier fort. Du bist unerwünscht." Beim nächsten Mal bringen sie jeden Kranken, den sie finden können. Der Mann, der sein Wunder erzählte, machte den Unterschied aus. Freund, unterschätzen Sie nicht die Kraft Ihrer Geschichte.
Ich denke über den Mann nach. Er war derartig belastet, geht umher und sagt den Menschen: „Ich war dämonisiert. Früher lebte ich bei den Gräbern. Schaut die Narben an meinen Armen an! Schaut euch die Narben an meiner Brust und am Nacken an. Ich selbst tat mir das an. Ich schnitt mich mit Steinen. Ich war total dämonisiert. Ich schlief bei den Toten. Menschen kamen, um ihre Toten zu begraben und ich verjagte sie. Ich wurde in Ketten gelegt, zerriss sie aber. Seht die Narben an meinen Handgelenken. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen, nur Unreinheit und Verdorbenes, Jahr für Jahr. Und ein Mann namens Jesus kam und befreite mich. Er gebot den bösen Geistern auszufahren und seitdem kann ich wieder klar denken. Ihr hättet meine Kinder und meine Frau sehen sollen, als ich wiederkam. Sie waren voller Angst, aber Gott stellte meine Familie wieder her. Wenn ich mich abends hinlege, schlafe ich friedlich. Oh, die Barmherzigkeit Gottes und Jesus! Ich sage euch, Er ist ein Prophet. Er ist mehr als ein Prophet. Und wenn Er es für mich tat, kann er es auch für euch tun."
Als Jesus wieder an ihre Küste kommt, kamen sie in Scharen. Sie brachten Verstümmelte, sie brachten Blinde, sie brachten Lahme und die Bibel sagt, noch viele andere, und sie legten sie Jesus zu Füßen. Und Er heilte sie alle.
Haben Sie etwas zu erzählen? Ich weiß, manche können meine Geschichte, dass ich Drogen nahm und ein 12-jähriger Junge in einem Park mir von Jesus erzählte, nicht mehr hören. Gewöhnen Sie sich daran! Ich werde nie aufhören zu erzählen, was Jesus Christus für mich getan hat!
Ich hörte vor Kurzem eine christliche Radiosendung, die wirklich sehr, sehr gut war. Eine Kernaussage war: „Wenn du deine Geschichte nicht erzählen kannst, hast du keine." Nicht, dass Ihre Geschichte von haarsträubenden Details und Wendungen, die Sie zu Gott brachten, strotzen muss. Vielleicht lautet sie nur: „Als Kind fuhr ich in ein christliches Zeltlager und gab mein Leben Jesus, als ich neun Jahre alt war." Gut, das ist Ihre Geschichte. Vielleicht nahmen Sie ja auch Drogen und jemand sprach Sie in einem Park auf Jesus an, dann ist das Ihre Geschichte. Aber wenn Sie Ihre Geschichte nicht erzählen können, dann haben Sie keine. Ich erzähle häufig davon, wie Jesus mich befreit hat. Haben Sie etwas erlebt? Sind Sie dem Retter Jesus Christus begegnet? Freund, nur der Kirchenbesuch macht aus Ihnen keinen Christ. Nur weil Sie in einer christlichen Familie aufgewachsen sind, sind Sie nicht automatisch Christ. Nur weil Sie in einem Land leben, das sich als christliches Land versteht, sind Sie nicht gleich ein Christ. Sie brauchen eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus. Jesus drückte es so aus: „Du musst wiedergeboren sein. Niemand kann das Reich Gottes sehen, wenn er nicht von neuem geboren ist." Sie fragen: „Wie kann ich das erfahren?" Rufen Sie den Namen Jesus an. Unterstellen Sie Ihr Leben Ihm. Die Bibel sagt, wer im Herzen glaubt, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit seinem Mund als Herrn bekennt, wird errettet.
Herr bedeutet Chef. Sie geben Ihr Recht auf ein unabhängiges Leben auf und geben sich ganz und gar Ihm hin. Tun Sie das heute!
drucken