Jesus, Befreier auf drei Ebenen
/ Teil 2                                                                  21.03.2010



 

Wir schauen uns jetzt ein großartiges Kapitel der Bibel an, Markus Kapitel 5. Wir finden hier eine Geschichte nach der anderen darüber, wie wunderbar Jesus voller Mitleid im Leben von Menschen eingreift, heilt, sie befreit und Dinge verändert. Wir werden uns einen Mann anschauen, dessen Tochter todkrank war und dann starb und werden schauen, wie Jesus sie rettete. Diese Geschichte enthält Wahrheiten, die Sie sehen müssen.

 

Die Geschichte geht in diesem Kapitel noch weiter und wird noch interessanter. In Markus 5:21 steht: „Als Jesus wieder hinübergefahren war..." Er ließ diesen Mann und die Region der zehn Städte zurück und fuhr mit dem Boot wieder zum jenseitigen Ufer.

Markus 5:21-24
 „... versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm; und er war am See. Und es kommt einer der Synagogenvorsteher, mit Namen Jaïrus, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen und bittet ihn sehr und sagt: Mein Töchterchen liegt in den letzten Zügen. Komm, und lege ihr die Hände auf, damit sie gerettet wird und lebt! Und er ging mit ihm, und eine große Volksmenge folgte ihm, und sie drängten ihn."

Ich möchte kurz etwas über Jairus sagen. Seine kleine Tochter, sagt das Lukasevangelium, war seine einzige Tochter. Wir lesen im Verlauf des Kapitels, dass sie 12 ist. Was kann herzzerreißender sein als der Schrei eines Elternteils, dessen Kind im Sterben liegt? Dem kann nichts hinzugefügt werden.

Jairus war Leiter einer Synagoge... denken Sie darüber nach! Dieser Mann hat Autorität, er hat Macht und Einfluss. Er ist in der Umgebung bekannt. Er ist für alle Elemente des Gottesdienstes in der Synagoge verantwortlich. Wer eine Frage hatte, kam zu Jairus. Wer Eheberatung brauchte, kam vielleicht zu Jairus. Fragen hinsichtlich der Schrift? Sie könnten mit Jairus sprechen. Nun kommt der Leiter der Synagoge zu diesem Jesus, der bei vielen Freunden von Jairus nicht besonders beliebt war. Viele der religiösen Leiter mochten Jesus nicht. Sie redeten bereits negativ über Ihn. Also kommt Jairus und was tut er? Zu Jesu Füßen fällt er auf sein Angesicht!

Freund, wenn wir etwas von Gott haben möchten, müssen wir in Demut kommen. Indem er vor Jesus niederfällt, sagt er: „Ich habe nicht alle Antworten." Und er sagte: „Es ist mir total egal, was die anderen denken. Meine Tochter braucht dringend Hilfe!"

Solange unser Frieden von der Meinung anderer abhängig ist..., solange Sie sich Sorgen darüber machen, was andere über Sie denken, wird Sie dieses Hindernis davon abhalten, vor Jesus niederzufallen. Kommen Sie und werfen Sie sich, wenn nötig, vor Jesus nieder. Was kümmern Sie die Ansichten anderer?

Das Besondere an Jairus ist, dass er plötzlich auftaucht und sich inmitten derer, denen er dient, in den Staub wirft. Er hat sich total gedemütigt und ist zum Herrn gekommen. Jesus geht mit ihm mit, aber es gibt eine Unterbrechung. Markus 5:25.

Markus 5:25-29
„Und es war eine Frau, die zwölf Jahre mit einem Blutfluss behaftet war und vieles erlitten hatte von vielen Ärzten und alle ihre Habe aufgewendet und keinen Nutzen davon gehabt hatte; es war vielmehr schlimmer mit ihr geworden. Als sie von Jesus gehört hatte, kam sie in der Volksmenge von hinten und rührte sein Gewand an; denn sie sagte: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, werde ich geheilt werden. Und sogleich vertrocknete die Quelle ihres Blutes, und sie merkte am Leib, dass sie von der Plage geheilt war."

Diese Frau..., wenn Sie im 3. Mose, Kapitel 15 nachlesen, musste eine Frau, die einen Blutfluss hatte wie sie, sich vom Tempel und von der Synagoge fernhalten. Sie wurde aus der Mitte der Gläubigen verbannt. Das war für sie nicht gut. Damals, obwohl das nicht in Ordnung war... wer an einem Blutfluss litt so wie sie, der nicht nachließ, war den Leuten sehr verdächtig. Menschen dachten und Rabbis lehrten das auch oft, dass es auf Sünde zurückzuführen ist, dass es ein sichtbares Zeichen für Sünde im Innern ist, besonders, wenn es sich über zwölf Jahre hinzog. Diese Frau war ihnen äußerst suspekt, jeder hatte Hintergedanken, wenn er sie sah. Per Gesetz ist sie von ihrer Familie getrennt und darf sie nicht treffen. Die Rabbiner lehrten, obwohl das nicht der Schrift entsprach... damals lehrten die Rabbiner, es sei ein Grund zur Scheidung. Sie war wahrscheinlich geschieden. Sie ist bettelarm. Sie hatte ihr ganzes Geld für die Ärzte ausgegeben. Sie ist nicht nur durch die Krankheit geschwächt. Haben Sie bemerkt, dass es heißt: „Sie hatte vieles erlitten von vielen Ärzten?" Die Ärzte machten anscheinend Experimente mit ihr. Sie litt nicht nur an ihrer Krankheit, sondern sie litt unter manchen Dingen, die ihr manche Ärzte antaten. Da ist also diese Frau. Manchmal lesen wir das beiläufig und erkennen nicht, wie verzweifelt sie war.


  Was für ein Kontrast! Jairus mit seiner Tochter, der 12 Jahre voller Freude und Sonnenschein erlebte und diese Frau, die 12 Jahre lang litt. Aber in Vers 27 lesen wir, dass alles anders werden sollte, weil sie von Jesus hörte. Als sie von Ihm hörte, kam sie. Jesus hatte bereits Tote auferweckt, Aussätzige gereinigt, Stürme gestillt und Kranke geheilt.

Ich möchte Sie heute fragen, von was für einem Jesus haben Sie gehört? Glaube kommt aus dem Hören und das Hören durch die Verkündigung. Ich bin oft beschuldigt worden: „Pastor, du solltest den Leuten nicht solche Hoffnung machen!" Ich bekenne mich schuldig. Immer, wenn ich eine Predigt halte, versuche ich, Menschen Hoffnung zu machen. Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Er heilt, Er befreit, Er macht frei. Er ist wunderbar und Ihm ist nichts unmöglich. Wenn Ihre Welt zusammenbricht, kann Jesus Sie befreien. Ich sage Ihnen, Er kann alles in einem Augenblick verändern oder auch Stück für Stück. Aber Jesus kann eine Wende bringen. Er ist voller Kraft.

Er ist auferstanden. Er lebt, mein Freund, und Er liebt Sie!

Diese Frau hörte von Jesus. Sie hörte von einem Jesus, der Wunder tut. Sie hörte über einen Jesus, der heilt. Sie hörte über einen Jesus, der barmherzig ist und daher kam sie. Gott sei Dank! Wir lesen in Vers 30:

Markus 5:30-34
„Und sogleich erkannte Jesus in sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, wandte sich um in der Volksmenge und sprach: Wer hat mein Gewand angerührt? Und seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst, dass die Volksmenge dich drängt, und du sprichst: Wer hat mich angerührt? Und er blickte umher, um die zu sehen, die dies getan hatte. Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, da sie wusste, was ihr geschehen war, kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt. Geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage!"

Jesus schaut sich um, um die zu sehen, die dies getan hatte. Jesus sagt, sie tat es. Er sagt im letzten Vers, den wir lasen: „Tochter, dein Glaube hat dich geheilt." Als Jesus fragte: „Wer hat mich angerührt?", sagten die Jünger: „Du siehst, dass die Volksmenge dich drängt." 

Das Wort ‚drängen‘ bedeutet drücken, schieben und drängeln. Die Amplified Bible sagt, dass die Menge Ihn derart bedrängte, dass sie Ihn zu ersticken drohte. Alle berührten Ihn! Aber eine Berührung war anders. Eine Berührung ließ Kraft von Ihm ausgehen. Jesus initiierte das nicht, sondern die Frau.

Jesus sah sich um, um die zu sehen, die das getan hat. Er fragte nicht nur: „Wer hat mich berührt?", sondern: „Wer hat Kraft von mir ausgehen lassen?", schließlich berührten Ihn viele Menschen. Manche in der Menge berührten Ihn sicher aus Neugier: „Mal sehen, ob etwas passiert. Ich habe ja allerlei gehört!" Manche wurden durch die Menge einfach gegen Ihn gedrückt. Sie wollten Ihn nicht berühren, aber es passierte. Manche dachten: „Oh, der ist berühmt!"

Manche wollen einfach in der Nähe einer Berühmtheit sein. Nach dem Motto: „Ich war dort und habe Ihn berührt." Aber wissen Sie, diejenigen, die Ihn aus Neugier berührten, jene, die Ihn zufällig berührten und solche, die sich nur an eine Berühmtheit hängen wollten, gingen leer aus. Aber eine Frau wurde geheilt. Die Menge war da, weil sie Interesse an Ihm hatten, aber nur eine einzige Person... „...und Jesus blickte umher, um die zu sehen, die dies getan hatte. Und er sagte: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt."

Wir müssen das genauso sehen, wie Jesus es darstellte. 

Ich weiß, Gott handelt manchmal souverän. Gott sei Dank! Aber wissen Sie, Jesus sagte: „Tochter, dein Glaube hat dich geheilt." Natürlich hat Gott im Hintergrund gewirkt. Natürlich hat der Heilige Geist sie auf den Gedanken gebracht und Gott hat ihr Gebet erhört und vieles geschah sicherlich im Vorfeld. Gott am Anfang, Gott mittendrin und Gott am Ende. Er bekommt alle Ehre. Aber niemand kann bestreiten, dass sie mit Ihm zusammenarbeitete. Wir sind Gottes Mitarbeiter, sagt die Bibel. Gott hatte kein großes Glücksrad im Himmel, wie manche es sich vorstellen: „Dreh das Rad, Gabriel!" „Jetzt dreht es sich. Es wird immer langsamer und langsamer... und, ja, es trifft die Frau mit dem Blutfluss! Heiliger Geist, es ist ihr Glückstag! Geh doch bitte hin und heile sie!" Oh ja! Es passierte etwas! Nein, sie hat es herbeigeführt. Sie hörte, sie kam, sie berührte. Jesus blickte umher und fragte: „Wer hat das getan?" Er wusste nicht einmal, wer es getan hatte. Und sie fiel zitternd vor Ihm nieder und sagte Ihm die ganze Wahrheit. Und Er sagte: „Tochter, dein Glaube hat dich geheilt." Natürlich war es Gottes Kraft. Gottes Wirken ist unbestreitbar, aber sie kooperierte mit Ihm.

 

Ich liebe das! Sie war nicht passiv. Sie handelte entschlossen. Das Wort ‚berühren‘ bedeutet wörtlich: mit Macht an sich reißen. Das hatte nichts mit Passivität zu tun. Schließlich war sie von der Gesellschaft ausgestoßen. Sie hätte nicht dort sein dürfen, nach jüdischem Gesetz und nach den gesellschaftlichen Konventionen. Aber sie kommt und drängt sich durch die Menge. Das besagt etwas. Die Frau ist entschlossen. Sie sagte: „Wenn ich Ihn nur anrühre, wenn ich nur Seine Kleidung ergreifen kann, werde ich geheilt werden." Und dann handelte sie gemäß ihren Worten. Sie sagte es und sie tat es. Das ist Glaube.

Glaube hat mit dem zu tun, was wir sagen. Und Glaube hat damit zu tun, wie wir handeln. Sie bewegte sich durch die Menge. Sie schob sich an ihren Zweifeln, ihren Ängsten und an religiösen Tabus vorbei, streckte sich aus und ergriff Sein Gewand. Sie sagte nicht voller Passivität: „Wenn Gott es mir geben möchte, warte ich hier zuhause darauf. Gott weiß ja, wo ich wohne. Wenn es Gottes Wille ist, wird Jesus an meine Tür klopfen, hereinkommen, eine Handbewegung machen und dann wird es passieren." Nein, sie setzte alles daran!

Hören Sie, was ich sage? Glaube ist eine Handlung. Der Jakobusbrief sagt, dass Glaube ohne entsprechende Taten tot ist. Er ist leblos. Er kann nichts bewirken. Sie hörte von Jesus. 

Dienen wir demselben Jesus? Hat Er sich verändert? Ist Er nicht immer noch der herrliche Retter, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit? Wird Er nicht immer noch dieselben Dinge tun, die Er an den Ufern des Sees Genezareth tat? Sitzen wir vielleicht passiv da und sagen: „Wenn der Herr möchte, dass ich es habe, passiert es einfach oder auch nicht. Wenn Gott Sein großes Rad im Himmel dreht oder wie auch immer Er es anstellt, bleibt es vielleicht bei meiner Zahl stehen!" Oder suchen wir Gott voller Eifer?

Ich weiß, diese große Menge hier ist versammelt, weil wir am Herrn interessiert sind. Errettet oder unerrettet, wir sind auf Grund von Interesse hier. Aber wissen Sie, in einer Menge von Interessierten gibt es immer ein, zwei oder einige, die mehr wollen. Und sie lassen nicht locker. Sie strecken sich aus, in ihrem Herzen manchmal sehr energisch und mit einer positiven Verzweiflung aufgrund eines Anliegens. Mein Freund, Sie werden nicht enttäuscht werden. Jesus ist nicht nur derjenige, der unsere Psyche befreit, Er heilt uns auch körperlich.

Ich werde ein Mädchen nie vergessen, das in unseren Gottesdienst kam. Wir waren... damals war die Gemeinde in der Katella-Avenue. Damals hatten wir noch nicht die Gebäude in Sausalito gebaut. Sie kam in die Gemeinde. Sie hatte etwas gehört und kam, soweit ich weiß, um für ihre Mutter beten zu lassen. Ich erinnere mich, ich betete für sie und ihr Glaube beeindruckte mich sehr. Ich stellte ihr ein paar Fragen. Sie hatte keine Mitfahrgelegenheit, lieh sich also ein Fahrrad und fuhr die ganze Strecke aus der Innenstadt von Long Beach bis zur Gemeinde. Und ich dachte: „Das ist Glaube." Glaube findet einen Weg. Sie glaubte, sie würde die Antwort bekommen. Sie hörte von einer Gemeinde, wo gebetet wird und wo Menschen glauben, Jesus könne auf Gebet hin Dinge tun, stieg auf ihr kleines Fahrrad und fuhr die ganze Strecke aus der Innenstadt von Long Beach bis zur Katella Avenue, einen Häuserblock von hier entfernt, wo unser erstes Gebäude stand. Danke, Jesus!

Und noch eine Bemerkung, bevor wir zum Ende kommen. Ich liebe, was Jesus sagte. Er sagte: „Tochter." Alle anderen grenzten sie aus. Jesus nahm sie an. Er sagte: „Tochter, geh hin in Frieden."

Sie wird vielleicht nach wie vor misstrauisch angeschaut. Wahrscheinlich freut sie sich über die Heilung und denkt vielleicht nicht an kommende Ereignisse, aber sie ist immer noch eine  Außenseiterin. Wer weiß, wie schwer es ihr fallen wird, wieder in die Gesellschaft, die Familie und die Synagoge aufgenommen zu werden, nachdem sie so lange eine Außenseiterin war, der misstraut wurde. Vielleicht steht ihr noch manches bevor..., sie ist noch eine Außenseiterin, vielleicht noch geschieden und noch verarmt. Aber Jesus sagt: „Geh hin in Frieden." Das bedeutet für mich: „Das kommt alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen. Ich werde mich darum kümmern. Geh einfach voran, das wird schon wieder!"

Sobald Er Sie als Sohn oder Tochter anspricht, sind alle anderen Dinge nur noch die Details. Ich bin sicher, dass sie sich oft an Jesu Worte erinnerte und dadurch sehr getröstet wurde. „Er nannte mich Tochter. Er nahm mich auf. Er liebt mich. Er wird mich nicht im Stich lassen. Meine Familie hat mich im Stich gelassen, aber Er ist Familie. Er machte mich zu einem Teil Seiner Familie. Er nannte mich Tochter. Alles andere sind Details. Wenn ich auch pleite bin, momentan ausgegrenzt werde und eine Scheidung hinter mir habe... schließlich nannte Er mich Tochter. Alles andere wird auch in Ordnung kommen." Es reicht aus zu wissen, dass der Herr Sie in Seine Familie aufnimmt, Freund.

  Jetzt haben wir Jairus vergessen. Seine Tochter liegt im Sterben und er drängt natürlich: „Jesus, Du musst jetzt kommen!" Jesus kommt mit und jetzt gibt es diese Unterbrechung! Diese Frau kommt und Jesus bleibt stehen. Denken Sie, was Jairus bewegt: „Jesus, meine Tochter! Du weißt, sie litt bereits 12 Jahre daran. Etwas länger ist auch nicht schlimm, bleib jetzt nicht stehen!" „Jemand hat mich angerührt." Er spricht mit den Jüngern. Schließlich kommt die Frau zu Ihm. Jesus spricht mit ihr und lässt sie erzählen. Jairus denkt... Folgendes hat Jairus in dieser Phase gesagt. Genau! Nichts.

Manchmal sind wir gut beraten, unseren Mund zu halten. Das stimmt wirklich. Die Bibel sagt in den Sprüchen: Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge. Das größte Problem von manchen unter uns befindet sich knapp unterhalb unserer Nase. Das stimmt. Unsere Worte widersprechen Gottes Verheißungen. Unser Reden steht im Widerspruch zu den Dingen, die wir von Gott empfangen wollen und zu Dingen, die wir aufgrund des Opfers Christi für uns beanspruchen. Wir sagen das glatte Gegenteil.

Freund, Ihre Worte haben eine Wirkung in Ihrem Leben. Der Jakobusbrief sagt, sie sind wie ein Ruder. Ihre Worte bestimmen den Kurs Ihres Lebens. Und ich liebe das. Jairus bleibt die ganze Zeit still. Es erstaunt mich, aber er schafft das! Dann hören wir von schlechten Nachrichten.

Markus 5:35-37
„Während er noch redete, kamen etliche von den Leuten des Obersten der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben, was bemühst du den Meister noch? Sobald aber Jesus das Wort hörte, das sie redeten, sprach er zum Obersten der Synagoge: Fürchte dich nicht, glaube nur! Und er ließ niemand mitgehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus."

Und wir lesen im Lukasevangelium, dass der Vater und die Mutter auch dabei sein durften.


Markus 5:38-43
„Und er kommt in das Haus des Obersten der Synagoge und sieht das Getümmel, wie sehr sie weinten und heulten. Und er geht hinein und spricht zu ihnen: Was lärmt ihr so und weint? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft! Und sie lachten ihn aus. Nachdem er aber alle hinausgetrieben hatte, nahm er den Vater und die Mutter des Kindes mit sich und die, welche bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag. Und er ergriff die Hand des Kindes und sprach zu ihm: Talita kumi, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war nämlich zwölf Jahre alt. Und sie gerieten außer sich vor Staunen. Und er gebot ihnen ernstlich, dass es niemand erfahren dürfe, und befahl, man solle ihr zu essen geben."

Das Mädchen starb. Jesus sagte: „Talita kumi." Das ist Aramäisch, nicht Hebräisch oder Griechisch, sonder Aramäisch. ‚Mädchen‘ ist keine schlechte Übersetzung, aber Jesus nannte sie wörtlich „kleines Lamm." Er ist der Gute Hirte. Er hätte nichts Liebevolleres sagen können.

Die anderen verstanden das nicht. Jesus sagte: „Sie schläft." Er betrachtete den körperlichen Tod nicht aus ihrer Perspektive, der irdischen Perspektive. Selbst als Lazarus starb, sagte Er Seinen Jüngern: „Lazarus schläft." Und sie verstanden es nicht. „Dann ist es ja halb so wild." Er sagte: „Schaut mal...", Er kam auf ihre Ebene, „schaut, Lazarus ist tot, damit ihr versteht, was ich meine."

Der Geist dieses Mädchens wich von ihrem Körper und Jesus sagte: „Kleines Lamm, steh auf!"

Ich liebe das Lukasevangelium. Dort steht: „Ihr Geist kehrte zurück." Ihr Geist, der in einem anderen Bereich war, ihr wahres Ich hörte diese Worte, die der Herr sprach, ihr Geist kehrte in ihren Körper zurück und sie richtete sich auf.

 Interessant ist, dass Jesus nur drei Menschen von den Toten auferweckte in Seinem Dienst. Nur drei.

Da war der tote Junge in Nain. Die Bibel sagt ausdrücklich, er war der einzige Sohn. Der zweite war Lazarus. Er war der einzige Bruder. Und dieses kleine Mädchen, die laut Bibel das einzige Kind war.

Sie war das einzige Kind von Jairus. Sie waren alle jung und jeweils die einzigen Kinder. Jesus erweckte sie nicht um ihrer selbst willen von den Toten.

Bitte hören Sie mir zu...besonders jene, die Angehörige verloren haben. Jesus brachte sie zum Wohl der Familien zurück. Denn sie kamen zurück aus einem Land, wo es keinen Kummer, keinen Schmerz, keine Traurigkeit und keinen Betrug gibt. Es ging nicht um ihr Wohl. Er tat dem Mädchen keinen Gefallen. Er tat Lazarus keinen Gefallen und Er tat dem toten Jungen in Nain keinen Gefallen.

Er hatte mit den verbliebenen zwei Schwestern von Lazarus Mitleid. Er hatte Mitleid mit der alleinstehenden Mutter und er hatte Mitleid mit diesen Eltern, sie war ihr einziges Kind. 

Wissen Sie, der Apostel Paulus sagte: „Das Leben bedeutet Christus und Sterben Gewinn." Er selbst sagte: „Ich sehne mich danach, zu gehen und bei Christus zu sein, was weit besser ist, aber, sagte er, um euretwillen werde ich bleiben." Es ist weit besser, bei Christus zu sein. Es ist ein Gewinn. Der Tod entspricht bei uns Gläubigen einer Abschlussprüfung. In der Zeit vor dem Kreuz kamen die Toten an einen Ort, der Abrahams Schoß hieß. Ich habe jetzt keine Zeit für Details, aber dieser Ort hieß Paradies. Es war kein Ort von Leiden. Jesus machte sie lebendig, aber der Mutter, den Schwestern und der Eltern zuliebe, nicht um derentwillen, die ihr irdisches Haus verließen. Ich denke, das ist ein wertvoller Gedanke im Hinblick auf gelegentliche Gebete und bestimmte Wünsche.

Jesus ist nicht nur der Befreier unseres Sinnes und unseres Körpers, sondern auch unseres Geistes.

Er gab ihrem Geist einen Befehl. Er kam, damit unser Geist wiedergeboren werden kann. Da geht es wirklich um unser wahres Ich. Sie sehen jetzt mein irdisches Haus. Meins hat... bei der Endlackierung wurde ein besonderer Aufsatz benutzt und deshalb ist es fleckig. Ich habe Sommersprossen. In meiner Kindheit waren es noch viel mehr, wirklich! Wenn Sie Fotos aus meiner Kindheit sehen... mein Gesicht war voller Sommersprossen... rote Haare und Sommersprossen. Das charakterisierte mich.

Grünbraune Augen, so sehe ich aus. Aber Sie sehen nicht mich. Sie sehen das Haus, in dem ich lebe.

Der wahre Bayless ist hier verborgen. Er ist ein Geistwesen. Mein Geist und meine Seele arbeiten zusammen, aber das ist mein wahres Ich... meine ewige Persönlichkeit wohnt hier. Und jeder von Ihnen ist ein Geistwesen. Sie sitzen jetzt in diesem irdischen Haus, werden aber irgendwo die Ewigkeit verbringen. Jesus kam, damit unser Geist wiedergeboren werden kann. Als Er mit Nikodemus sprach im Johannesevangelium, sagte Er: „Nikodemus, du musst wiedergeboren werden. Kein Mann und keine Frau kann Gottes Reich sehen, ohne wiedergeboren zu sein." Nikodemus sagte: „Wie bitte? Ich kann nicht in den Leib meiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden. Das ist Unsinn, Jesus." Jesus sagte: „Nein, nein, nein, nein." Er sagte: „Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch. Deinen Leib bekamst du von deinen Eltern. Aber was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Aus dem Heiligen Geist wird dein menschlicher Geist geboren."

Wenn jemand Christus annimmt, kommt der Heilige Geist und erneuert denjenigen buchstäblich innerlich. Sie kommen mit Gott in Kontakt. Ihr inneres Wesen verändert sich. Das ist eine radikale Angelegenheit.

Wissen Sie, wenn Jesus nicht vorher kommt, werde ich Ihn eines Tages meinen Namen rufen hören.

Und mein Geist, mein wahres Ich, wird zu Ihm kommen. Ich werde dieses irdische Haus zurücklassen.

Sie werden in der Zeitung lesen, dass Bayless Conley gestorben ist. Das können Sie gleich vergessen! Ich werde lebendiger sein als je zuvor. Das ist die gesegnete Hoffnung all jener, die auf Jesus Christus vertrauen. Und eines Tages wird auch der Körper auferweckt werden. Wir bekommen einen neuen Leib, der Seinem gleicht. Der wird wirklich Klasse sein. Jesus ging mit Seinem Auferstehungsleib durch Wände, selbst nachdem Er Fisch und Honigwaben aß. Keine Ahnung, wie der Fisch und die Waben durchkamen, aber es ging. Eines Tages werden auch wir einen neuen Körper bekommen. In der Zwischenzeit, während wir auf der Durchreise in diesem Land der Trauer und manchmal auch des Verrates und der Mühe sind, ist Er unser ständiger Begleiter. Er leitet uns.

Er ist unser Feldherr. Er sandte den Heiligen Geist als Anzahlung unserer völligen Erlösung. Er tröstet, führt und berät uns. Er wird uns niemals verlassen oder im Stich lassen. Eines Tages wird Er uns in das ewige Reich aufnehmen.  

Wissen Sie, ich kann den ganzen Tag über Jesus reden. Er ist fantastisch. Er ist der Gute Hirte.

Er ist der Urheber unserer Errettung. Er ist das Lamm, das vor Grundlegung der Welt geschlachtet wurde. Er ist der eine Mittler zwischen Gott und den Menschen. Er ist das Opfer, das uns zu Gott brachte. Er bezahlte für unsere Sünden.

Wissen Sie, die Bibel sagt: „Sollte uns Gott nicht, nachdem Er Seinen eigenen Sohn für uns hingegeben hat, alles schenken?" Es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt und der Sie liebt, mein Freund. Er sandte Seinen Sohn Jesus Christus, um an Ihrer Stelle am Kreuz zu sterben, damit Sie eine Beziehung zu Gott haben können, die die Bibel Errettung nennt. Wenn Sie Ihr Jesus Herz noch nie geöffnet haben, tun Sie es heute. Es geht nicht um ein Ritual oder eine Zeremonie, sondern darum, mit Gott zu leben und zu reden. Rufen Sie den Namen Jesus an.



 
drucken