Mütter mit einer Botschaft - Teil 2
09.05.2010




 

Bis manche Frauen als Mütter in Israel, als Mütter in der Gemeinde aufstehen, wird es immer andere geben, die in Angst und im Verborgenen leben werden. Mama, sie brauchen deinen Glauben, deine Ermutigung und deine Führung. Sie sind darauf angewiesen, dass sie in die Position kommen, in die Gott sie berufen hat.

Willkommen zur heutigen Sendung. Wir kommen jetzt zum zweiten Teil der Botschaft ‚Mütter mit einer Botschaft‘. Manche dieser Frauen in der Bibel haben erstaunliche Dinge getan und ganze Generationen mit Gottes Hilfe verändert. Ich denke, heute sind Frauen am Horizont, die bedeutende Dinge tun werden oder weiterhin tun... und zwar heute. Ob Sie ein Mann oder eine Frau sind, egal, wo immer Sie sind, was immer Sie gerade tun, lassen Sie uns gemeinsam etwas Zeit investieren, ein paar dieser Frauen der Bibel ansehen, die ihre Generation veränderten und uns von ihnen inspirieren lassen. Lernen wir von ihrem Vorbild und von dem, was die Bibel über sie sagt. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand. Investieren wir gemeinsam etwas Zeit, indem wir uns Gottes Wort zuwenden. Und ich glaube, Sie werden gesegnet werden durch die heutige Sendung.

Ihr Sohn Samuel wurde der letzte und der bedeutendste aller Richter Israels. Und das ist interessant, wenn wir an seine frühe Kindheit denken... er war gerade erst entwöhnt...manche denken, er war ungefähr fünf, andere meinen, er war etwas jünger. Sie brachte ihn dorthin, gab ihn Eli. Ist Ihnen aufgefallen, wir lasen am Anfang der Geschichte, dass Hofni und Pinhas, die Söhne des Priesters, dort waren. Später erfahren wir, dass diese Jungen böse waren. Sie sind „in der Gemeinde" aufgewachsen, stahlen aber die Opfer. Die Bibel sagt, das Volk hasste es, dem Herrn überhaupt Opfer zu bringen, weil die Jungs alles in die eigenen Taschen steckten. Sie stahlen und ganz Israel wusste davon. Nicht nur das, sie schliefen mit den Mädchen in der Gemeinde. Es spricht einiges dafür, obwohl es nicht eindeutig gesagt wird, dass sie tatsächlich im Tempel Sex mit ihnen hatten.

Das war jedenfalls eine schreckliche Situation, in die Samuel als Junge hineinkam. 

Eine Frage: Wie kann ein kleines Kind seine Reinheit bewahren und Gott dienen inmitten von Sünde, Kompromissen und gottlosem Gruppendruck? Hier sind diese beiden Jungen... und Eli gab seinen Kindern interessante Namen... vielleicht war das prophetisch. Hofni und Pinhas, Boxer und Schlangenmund, das ist die Bedeutung ihrer hebräischen Namen. Einer kämpft gerne mit seinen Fäusten und der andere hat den Mund einer Schlange und einen tödlichen Biss. Dann war da dieser kleine Junge. Können Sie sich vorstellen, welcher Gruppendruck zum Bösen von den älteren Jungs ausging? Hanna wusste, was bei den beiden Jungs und in der Gemeinde los war, als sie ihren Sohn dort zurückließ, aber sie hielt ihr Versprechen Gott gegenüber. Wie konnte Samuel sich in dieser schrecklichen Umgebung so gut entwickeln? Durch das, was Hanna in ihn hineinlegte. Ihr Geist und ihr Charakter gingen auf ihren Sohn über, selbst ihre Fähigkeit, Gott im Gebet zu begegnen, was vielleicht das Bemerkenswerteste an Samuels Leben war. Er war ein Mann der tiefen Fürbitte und des kraftvollen wirksamen Gebets. Woher hast du das, Samuel? „Ich bekam es von Mama." Er war ein enorm integerer Mann, sein Leben lang.

Was können wir jetzt von dieser wunderbaren Mutter Hanna lernen? Erstens, wenn Sie in Not sind, müssen Sie zu Gott gehen... nicht zum Kühlschrank, nicht zu den Zigaretten, der Weinflasche, den Beruhigungspillen, in die Arme eines Fremden, sondern zu Gott.

Viele Menschen lassen so Dampf ab:

Sie stehen unter Druck: „Ich muss eine rauchen!"

Sie stehen unter Druck: „Ich muss ein paar Drinks nehmen."

Ich bin total unter Druck: „Jetzt muss ich mit jemandem schlafen."

Ich bin total unter Druck: „Ich werde den Kühlschrank öffnen und plündern."

Hanna steht unter enormem Druck, ist in Not und geht zu Gott. Ich sage Ihnen: Wenn Sie in einem Bereich Ihres Lebens unfruchtbar sind... geistlich, finanziell, gesundheitlich oder in Beziehungen... wenn Sie wie Hanna vor Gott kommen, können Sie eine Antwort bekommen. Wir dienen nach wie vor einem Gott, der Gebet erhört.

Gut, zweitens: Sie müssen nicht zurückschlagen, wenn jemand Sie verfolgt oder schlecht behandelt.

Hanna ging zu Gott und Gott brachte eine Wende. Sie schlug nicht um sich. Obwohl sie sicher traurig und innerlich bedrückt war, reagierte sie nie in gleicher Weise wie Peninna. Sie ließ nie zu, dass sich in ihrem Herzen eine Wurzel der Bitterkeit entwickelt oder dass Groll in ihr Herz kommt. Sie erwähnte es nie und betete nie gegen Peninna. Wissen Sie, ich kenne nichts, was einer Gebetserhörung mehr im Weg steht als Bitterkeit im Herzen. Wenn Hanna ihr Herz hätte bitter werden lassen, hätte sie niemals in dieser Weise für männlichen Nachwuchs in Glauben beten können. Die Hauptpunkte, die Jesus über ausbleibende Gebetserhörung lehrt, sind mangelnde Vergebung und Bitterkeit. Wenn ich erlebe, dass meine Gebete nicht erhört werden, überprüfe ich zuerst mein eigenes Herz, um sicherzugehen, dass sich dort kein Groll und keine Bitterkeit gegen jemanden angesammelt haben.

Gut, die dritte Lektion: Nochmals, eine Mutter kann einen sehr großen Einfluss ausüben. Mütter, hört: dein Sohn oder deine Tochter muss nicht Teil einer Gang werden. Sie müssen keine Drogen nehmen.

Sie müssen nicht unter dem Gruppendruck stehen, ihre Unschuld zu verlieren. Was du zuhause in sie hineinlegst, besonders in jungen Jahren, kann allem entgegenwirken, mit dem die Welt sie locken will.

Gott kann sie bewahren. Vielleicht müssen Ihre Kinder aus einer Situation befreit werden. Gott kann sie befreien, wenn es nötig ist.

Denken Sie an Hanna. Sie wusste, was der schlimme Boxer und Schlangenmund im Schilde führten.

Das ganze Land mag Gott keine Opfer bringen aufgrund der Taten dieser Jungs. Alle sagten Eli, was passiert, aber er hörte einfach nicht darauf. Er stellte seine Jungen über Gott und das kam Eli teuer zu stehen. Gott sagte: „Du liebst deine Söhne mehr als mich, Eli." Und denken Sie an Hanna. Sie gab Gott ihr Wort. Sie liebt ihren kleinen Jungen und wird ihn Eli überlassen. Er hat diese zwei Söhne.

Sie weiß genau, was läuft. Diese Frau verstand etwas davon, Gott zu vertrauen! Hören Sie, liebe Mutter, lieber Vater. Sie werden ihre Kinder nicht immer im Blick haben. Sie sollten lernen, sie Gottes Hand anzuvertrauen. Er ist allemal fähig, sie zu bewahren und zu befreien, wenn Sie Freisetzung brauchen.

Schauen wir uns eine weitere faszinierende Geschichte und eine andere Mutter an. 2.Samuel Kapitel 21. Das ist eine der interessantesten Geschichten in der Bibel. Sie handelt von einer Mutter namens Rizpa und sie lehrt uns Hingabe. Wir beginnen mit Vers 1 von 2.Samuel, Kapitel 21.

2.Samuel 21:1

„Es war aber zu Davids Zeiten drei Jahre lang eine Hungersnot, Jahr für Jahr. Und David suchte das Angesicht des Herrn. Und der Herr sprach: Es ist wegen Saul; auf seinem Haus liegt eine Blutschuld, weil er die Gibeoniter getötet hat!"

Die Israeliten hatten unter Josua einen Bund mit den Gibeonitern geschlossen, dass sie ihnen dienen würden und dass sie sie nicht vernichten würden. Aber Saul versuchte sie auszulöschen... nicht nur Saul, seine Familie. Laut der King James sprach der Herr von seinem blutrünstigen Haus, als David ihn fragte: „Warum haben wir diese Hungersnot?" Gott sagte: „Das ist die Wurzel der Sache, deswegen." Also geht David zu den Gibeonitern und sagt: „Hört, Gott hat zu mir gesprochen. Das Verhalten von Saul und seiner Familie hat dazu geführt. Was erwartet ihr von mir, damit die Dürre und die Hungersnot aufhören?" Und die Gibeoniter sagten: „Gib uns sieben Nachkommen Sauls." David übergibt ihnen sieben Söhne Sauls. Sie werden hingerichtet und aufgehängt. Zwei dieser Jungen waren Söhne der Rizpa, einer Nebenfrau von König Saul. Wir lesen ab Vers 9.

2.Samuel 21:9-14

„Und er gab sie in die Hand der Gibeoniter, und die hängten sie auf dem Berg vor dem Herrn auf. So fielen diese sieben auf einmal und wurden getötet in den ersten Tagen der Ernte, zu Beginn der Gerstenernte. Da nahm Rizpa, die Tochter des Ajas, das Sacktuch und breitete es für sich auf dem Felsen aus, vom Anfang der Ernte an bis das Wasser vom Himmel über sie troff; und sie ließ weder bei Tag die Vögel des Himmels auf ihnen ruhen noch die Tiere des Feldes bei Nacht. Als nun dem David berichtet wurde, was Rizpa, die Tochter des Ajas, Sauls Nebenfrau, getan hatte, da ging David hin und holte die Gebeine Sauls und die Gebeine Jonathans, seines Sohnes, von den Bürgern von Jabes-Gilead, die sie von dem Marktplatz in Beth-Schan heimlich weggenommen hatten, wo die Philister sie aufgehängt hatten an dem Tag, als die Philister den Saul auf dem Bergland von Gilboa schlugen. Und er brachte die Gebeine Sauls und die Gebeine seines Sohnes Jonathan von dort herauf; und man sammelte zu denselben die Gebeine der Gehängten; und man begrub sie mit den Gebeinen Sauls und seines Sohnes Jonathan in Zela, im Land Benjamin, im Grab seines Vaters Kis; man tat alles, was der König geboten hatte. Und danach ließ sich Gott für das Land erbitten."

Es heißt, Rizpa nahm das Sacktuch und legte es auf den Felsen neben die Leiber ihrer Söhne, die dort seit Beginn der Gerstenernte hingen... und Gerste wurde im April oder Mail geerntet. Sie bewachte sie sehr sorgfältig und verjagte tagsüber die Raubvögel und nachts die wilden Tiere, die durch den Gestank der Leichen angezogen wurden. Das ging bis zu der Zeit des Spätregens, heißt es, der im Oktober fiel. Rizpa bewachte die Leiber ihrer Söhne fast sechs Monate lang den ganzen Tag... nachts schlief sie auf dem Felsen... bis der Regen kam und kein Anspruch mehr auf sie bestand. Sie liebte ihre Söhne und weigerte sich zu gehen, bis sie ordentlich beerdigt wurden.

Stellen Sie sich vor, wie sie da draußen in gleißender Sonne und sengender Hitze sitzt. Die Körper verwesen. Sie werden schwarz. Und sie bleibt da! Nicht Tage oder Wochen... Monate! Sie fühlt sich ihren Söhnen absolut verpflichtet. Wissen Sie, Mütter lieben ihre Kinder auf diese Weise und stehen voll hinter ihnen. Sie kann uns wirklich etwas über diese Hingabe lehren. Ihr Entschluss geriet nicht ins Wanken. Zweifellos wurde sie kritisiert, missverstanden, von manchen verspottet und ermattete auch, und doch ließ sie nicht von dem ab, was sie für richtig hielt. Ihre Söhne hatten eine ordentliche Beerdigung verdient. Sie blieb und blieb und blieb und blieb einfach dort. Schließlich hört der König von den Geschehnissen.

Wissen Sie, wenn Sie Ihren Lauf für Christus beenden und das zustande bringen wollen, was Gott Ihnen anvertraut hat, dann darf Ihre Hingabe in Zeiten der Verwirrung, der Langeweile, der Angriffe des Feindes, des Verrats, der Versuchung und der Einsamkeit nicht nachlassen. Sie müssen Kurs halten in Zeiten der Enttäuschung, der Müdigkeit, des Segens und des Niedergangs. Ob Sie verstanden werden oder nicht, halten Sie an dem fest, was Sie als Wahrheit erkannt haben.

Letztlich lohnt es sich! Nur Hingabe hat die Schnecke in der Arche ankommen lassen. 

Sie müssen Mut aufbringen, um den Auftrag auszuführen, den Gott Ihnen gegeben hat... ohne Frage. Aber Mut ist nicht alles. Sie brauchen einen soliden Charakter, denn Mut ohne Charakter bedeutet Schiffbruch. Aber Mut und Charakter allein reichen auch nicht aus. Sie brauchen auch Hingabe, denn Gott wirkt sehr selten gemäß unseres Zeitplans. Wer hat das schon gemerkt? Gott hat immer weit mehr im Blick als wir erkennen. Wir sehen unseren kleinen Beitrag, aber Gott arbeitet all das in den großen Webteppich der Vorsehung ein. Und wir sehen nicht alles!

Was uns hier angeht... von der Zeit, als wir uns mit dem Grundstück auf der Katella Avenue beschäftigten bis zum Einzug, vergingen über neun Jahre. Einen Großteil dieser Zeit verbrachten wir vor Gericht. Wir mussten zehn Gerichtsverfahren durchstehen. Immerhin haben uns zwei Städte gleichzeitig verklagt. Es war hart! Aber wissen Sie, Gott war dabei, an etwas Größerem zu arbeiten.

Und unsere Gemeinde blieb einfach standhaft. Gott sei Dank für jeden Einzelnen, der unbeirrt dranblieb und gebetet hat, denn eine wesentliche Sache, die passierte, ist, dass unser Sieg am Bundesgericht zum Präzedenzfall wurde, der Hunderten von Gemeinden im ganzen Land half.

Mir wurde sogar gesagt, wenn es um Grundstücksrecht in einzelnen Staaten geht, wird unser Fall in einigen juristischen Fakultäten als Fallstudie durchgenommen. Wir dachten uns: „Oh Gott, uns fehlt der Platz, wir schicken jedes Wochenende Menschen weg, wir haben sieben Gottesdienste pro Wochenende." Und: „Gott, ich will nicht sterben." Wir sehen unsere Notlage, die aus unserer Sicht ziemlich massiv ist, aber Gott sagte: „Es gibt einen viel größeren Rahmen, ein weit größeres Werk geschieht gerade." Wir hatten keine Ahnung davon. Wir ahnten nichts von dem Präzedenzfall, der später buchstäblich Hunderten von Gemeinden helfen würde. Es ist unglaublich, wie viele verschiedene Gemeinden aus dem ganzen Land uns erzählten, dass unser Sieg ihnen half! Gott tat etwas, was bei weitem über uns hinausging, aber wir wussten nichts davon. Unsere Hingabe darf nicht nachlassen, denn meist sind weit größere Dinge im Gange als wir sehen oder erahnen können, wenn wir in einer Krise sind. Gott wirkt immer etwas Wunderbares, Heilsames und Gutes. Halten Sie Kurs und erhalten Sie ihr Feuer.

Das lehrt uns Rizpa. Ihr Name bedeutet übrigens „lebendige Kohle" - ein Stück brennende Kohle aus einem Feuer. Sie ließ sich ihr Feuer die ganze Zeit nicht nehmen, stimmt's? Sie ließ einfach nicht locker. Das ist einer der Schlüssel, um das Feuer im Herzen zu behalten. Lassen Sie es nicht ausgehen, wenn Sie scheinbare Rückschläge und Verzögerungen erleben.

Wissen Sie, als der spanische Entdecker Hernando Cortez 1517 in Mexiko ankam, war er fest entschlossen, den unermesslichen Reichtum Mexikos zu erobern. Er verbrannte sogar seine komplette Flotte von 11 Schiffen. Kein Zurück. Hingabe! Wenn wir Gottes Auftrag erfüllen wollen, können wir von Rizpa lernen und völlig hingegeben  bleiben. Eine weitere Botschaft von einer Mutter.

Ich möchte noch eine letzte Stelle ansehen, und zwar im Neuen Testament. 2.Timotheus, Kapitel 1.

2.Timotheus 1:5,  wir lesen über Timotheus, der der hilfreichste und beste Gefährte des Paulus werden sollte, in Anfechtungen und im Sieg. In Vers 5 schreibt Paulus an Timotheus Folgendes:

2.Timotheus 1:5

„Denn ich erinnere mich des ungeheuchelten Glaubens in dir, der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike wohnte, ich bin aber überzeugt, auch in dir."

Es begann mit der Großmutter. Sie hatte ungeheuchelten Glauben an Gott. Sie gab ihn an ihre Tochter weiter. Ihre Tochter gab ihn an Timotheus weiter. Timotheus bedeutet „jemand, der Gott fürchtet." Bitte schauen Sie sich mit mir 2.Timotheus 3:14 an.

2.Timotheus 3:14-15

„Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die Heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist."

Diese gottgefälligen Frauen lehrten Timotheus von Kindheit an. Sein Leben und sein Wirken kann seiner Mutter und seiner Großmutter zugeschrieben werden. Hören Sie, unterschätzen Sie nie den Einfluss, den eine Großmutter oder ein Mutter haben kann. Wir lesen in Apostelgeschichte 16 über den Vater von Timotheus. Er war nicht gläubig. Seine Mutter ist also nicht in der besten Lage, aber Mutter und Großmutter drehen den Spieß um. Ich möchte Ihnen, liebe Frauen, sagen: Nehmen sie die Gelegenheiten wahr, ihre Kinder, Enkel und, falls vorhanden, auch Urenkel zu lehren. Lesen Sie ihnen Geschichten aus der Bibel vor, wenn sie klein sind. Sie können nicht ermessen, welchen Einfluss sie vielleicht auf ihr Leben haben. Unterschätzen Sie nicht die Wirkung, wenn Sie ihnen kleine Lektionen über Glauben bringen und über ihre Erfahrungen erzählen. Wenn ihr Glaube echt ist, wird er ihre Kinder berühren. Sie sind imstande, echten Glauben zu entwickeln, so wie Timotheus. Ungeheuchelter Glaube in Lois, ungeheuchelter Glaube in Eunike, ungeheuchelter Glaube in Timotheus. Das Gegenteil von ungeheuchelt ist ‚vorgetäuscht‘..., wenn wir etwas in der Gemeinde tun, was wir zuhause nicht ausleben. Wissen Sie, die Kinder sehen das. Mama und Papa heben ihre Hände, aber zuhause sind sie Terroristen. Wir sollten nicht anders sein, draußen und zuhause, in der Gemeinde und zuhause.

Wir haben viele Fehler gemacht, meine Frau und ich, bei der Kindererziehung. Ich weiß nicht, warum das so funktioniert, aber wäre es nicht super, die Erfahrung von Großeltern zu haben, wenn man Kinder erzieht? Und ob! Wir würden vieles anders machen, wenn wir jetzt anfangen würden. Aber wir wussten das nicht. Wir gaben einfach unser Bestes. Aber eins haben wir richtig gemacht. Wir waren immer bestrebt, den Kindern einen ungeheuchelten Glauben vorzuleben. Sie können mit allen sprechen. Sie können Ihnen der Reihe nach viele meiner Fehler und Unvollkommenheiten auflisten und vielleicht sagen, was ich hätte besser machen können. Eins davon wäre, dass wir vielleicht in manchen Bereichen nicht ganz so streng hätten sein müssen. Aber wissen Sie, sie wussten, dass das, was Mama und Papa haben, echt ist.

Und Timotheus, obwohl sein Vater nicht gläubig war, sah etwas Echtes im Glauben seiner Mutter.

Und seine Mutter und seine Großmutter unterwiesen ihn in der Bibel von Kindheit an. Und Timotheus wurde der vertrauenswürdigste und beste Begleiter von Paulus, wurde ein treuer und einflussreicher Pastor... er erschütterte buchstäblich die damalige Welt. Aber wir könnten sagen, in Wirklichkeit erschütterten Lois und Eunike die Welt durch ihren Sohn.

Samuel wirkte machtvoll für Gott in seiner Zeit! Aber wir könnten sagen, in Wirklichkeit beeinflusste Hanna das Land und erschütterte die Welt. Sie tat es durch ihren Sohn. In den ersten Jahren lehrte sie ihn beten. Sie legte Charakter und Kraft in ihn hinein. Und als sie ihn losließ, wuchsen diese Dinge in ihm.

Mütter, hören Sie: Wir lieben euch. Wir brauchen euch. Wir glauben an euch und wir danken euch für die guten Dinge, die Ihr in unser Leben sät. Wir wären nicht die, die wir sind ohne euch. Und wir brauchen unsere biologischen Mütter... das stimmt! Wir haben es nötig, dass unsere biologischen Mütter uns lehren, unterweisen und Dinge vorleben und wir brauchen auch geistliche Mütter... Mütter in Israel, die aufstehen, ihren Platz einnehmen und ihre göttliche Begabung ausleben.

Würden Sie kurz Ihre Häupter neigen und Ihre Augen schließen. Herr, ich bete für alle Anwesenden, Mann, Frau, Junge oder Mädchen, die hier sitzen und vielleicht nicht wissen, was es bedeutet, echten Glauben, eine echte Beziehung zu Dir zu haben. Vater, ich bitte Dich jetzt in Demut zu tun, was nur Du durch Deinen Heiligen Geist tun kannst... zu überzeugen, zu überführen, in den Herzen Dinge lebendig zu machen, überall in diesem großen Saal. Bitte schauen Sie jetzt nicht herum. Ich möchte eine einfache Einladung aussprechen, Sie einladen, mit mir zu beten. Vielleicht sind Sie heute hier und haben keinen echten Glauben an Gott; damit meine ich einen Glauben, der Sie in eine Beziehung zu Ihm bringt. Die Bibel sagt, dass Jesus, der Sohn Gottes, am Kreuz starb, um unsere Sünden wegzunehmen und dass wir durch Sein Opfer eine Beziehung zu Gott haben können. Es geht nicht um eine Zeremonie oder ein Ritual, dass wir, indem wir bestimmte Dinge tun und erfüllen, irgendwie Frieden mit Gott bekommen, sondern es geht wirklich um eine Beziehung. Gott möchte, dass Sie eine Beziehung zu Ihm haben. Vielleicht hat jemand von Ihnen heute abend sein Leben noch nicht Jesus Christus hingegeben, Ihm noch nie wirklich vertraut. Die Bibel sagt, wenn Sie in Ihrem Herzen glauben, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, bringt Gott Sie in diese Beziehung zu sich selbst, die Errettung heißt. Sie werden buchstäblich ein Teil Seiner Familie. Wenn Sie das betrifft und Sie heute in Ihrem tiefsten Herzen wissen, dass Jesus der Sohn Gottes ist und dass Gott eine Beziehung zu Ihnen haben möchte, ist heute der Tag, diese  Entscheidung zu treffen. Ich möchte Sie einladen, ein einfaches Gebet mit mir zu sprechen.

Sagen Sie: Oh Gott, ich komme heute vor Dich. Ich beuge mein Herz vor Dir und ich möchte danke sagen. Danke, dass Du Deinen Sohn Jesus sandtest, der am Kreuz für meine Sünde starb, der am dritten Tag von den Toten auferweckt wurde, damit ich Frieden mit Dir schließen kann. Jesus, danke, dass Du meine Sünde trugst. Danke, dass Du an meiner Stelle starbst. Ich gebe Dir mein Leben heute hin. Und ich bitte Dich, mein Herr zu sein. Von diesem Moment an, Jesus, gehört mein Leben ganz und gar Dir. Ich bete in Deinem Namen. Amen. 

Fantastisch! Ich hoffe, Sie haben eben mit mir zusammen das Gebet gesprochen. Wenn Sie es von Herzen taten, hat Gott Ihr Gebet erhört und Dinge verändern sich in Ihrem Leben. Jesus ist erstaunlich. Er rettete mich aus einem Leben von Alkohol und Drogensucht und Er wirkt ständig im Leben von Menschen, deren Herzen offen sind und gibt ihnen ein anderes Leben. Wir würden gerne von Ihnen hören. Wenn Sie diese Botschaft angesprochen hat, schreiben Sie mir kurz. Bis zur nächsten Woche. Mögen Gottes Gaben und Sein Reichtum auf Sie kommen.

 

 

 
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