Kraft in schwierigen Zeiten
Teil 1                                                                           16.05.2010

 

Kommt Ihnen das bekannt vor? Prüfungen?... Schwierigkeiten?... Hindernisse im Leben? Ich möchte Ihnen eine Botschaft mit dem Titel ‚Stärke in schwierigen Zeiten‘ bringen und Ihnen ein paar Gedanken nahebringen, um Sie in Ihren Schwierigkeiten zu stärken. Die Bibel sagt uns, dass Probleme und Schwierigkeiten kommen werden, dass wir Prüfungen und Versuchungen erleben werden, dass aber Gott, der treu ist, uns durch all das hindurch bringen und uns von vielem freisetzen wird. Vielleicht setzt Ihnen gerade ein Sturm zu oder Sie haben den Eindruck, mitten in einem schweren Sturm zu sein... vielleicht finanziell oder im Hinblick auf Ihre Ehe, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit oder in einem anderen Bereich Ihres Lebens. Gott hat Kraft für Sie. Gott hat Weisheit für Sie. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Ich denke, Gott hat ein Wort für Sie. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wir wollen uns jetzt gemeinsam Gottes Wort zuwenden.

In Apostelgeschichte 13 und 14 haben Paulus und Silas ihre eigene Gemeinde in Antiochien verlassen und ihre erste Missionsreise angetreten. Sie haben nicht nur Menschen für Christus gewonnen und Wunder gewirkt, sie wurden auch missverstanden, als Götter verehrt, aus einer Region verwiesen, massiv angegriffen und geschmäht. Sie erlebten viel Widerstand. Wir lesen ab Kapitel 14... der Apostel Paulus wird gerade gesteinigt. Apostelgeschichte 14.19.

 

Apostelgeschichte 14:19-22 „Es kamen aber aus Antiochia und Ikonion Juden an, und nachdem sie die Volksmengen überredet und Paulus gesteinigt hatten, schleiften sie ihn zur Stadt hinaus, da sie meinten, er sei gestorben. Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein; und am folgenden Tag zog er mit Barnabas aus nach Derbe. Und als sie jener Stadt das Evangelium verkündigt und viele zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lystra und Ikonion und Antiochia zurück. Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren und sagten, dass wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen müssen."

Paulus und Barnabas waren das beste Beispiel dafür, durch viele Bedrängnisse zu gehen. Paulus sagte, wissen Sie... vielmehr sagt die Bibel, sie stärkten die Seelen der Jünger und ermutigten sie, weiterzugehen. Ich bete heute, dass Sie in Ihrer Seele gestärkt werden und weitergehen, dass Sie weiterhin glauben, dass Gott gut ist, obwohl Sie mitten in Prüfungen und Nöten stecken, obwohl Ihnen das Leben viele Gründe liefert, zu glauben, dass Gott doch nicht gut ist. Ich bete, dass Sie sich weiterhin mit den Heiligen versammeln, weiterhin mit Ihrem ganzen Herzen und Ihrer ganzen Seele Gott anbeten, dass Sie weiterhin nach geistlichen Dingen streben, dass Sie weiterhin erwarten, Gottes Hand in Ihrem Leben wirken zu sehen, obwohl Sie mitten in Prüfungen und Schwierigkeiten stecken.

Ich möchte Ihnen heute vier stärkende Gedanken mitteilen. Ob wir ganz durchkommen, werden wir sehen. Insgesamt sind es vier Gedanken.

Der erste ist folgender: Uns wurde schon vorher gesagt, dass wir Schwierigkeiten und Probleme erleben würden. Es wurde uns bereits gesagt. Es wurde vorausgesagt, dass der Weg schmal und manchmal sehr schwierig ist. Achten Sie nochmals auf die Formulierung in Vers 22: „durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen müssen." Sagen Sie alle: „Wir müssen." Ich hasse das genauso wie Sie, aber hier steht es! Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen. Jesus sagte in Johannes 16:33 „In der Welt habt ihr Bedrängnis." Aber ich bin für Seine nächsten Worte sehr dankbar und zwar: „Aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden."

Hier steht, wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen. Mir gefällt das Wort ‚durch‘. Ich schlage hier nicht mein Zelt auf, um dauerhaft hier zu wohnen. Ich gehe durch sie hindurch. Tippen Sie doch mal Ihren Nachbarn an und sagen Sie: „Gott bringt mich durch!" Nein, Sie sind nicht permanent hier, Freund! Gott bringt Sie durch. Wir gehen durch bestimmte Dinge, durch Schwierigkeiten und durch Probleme, aber wir bleiben nicht immer darin.

Schauen Sie sich bitte mit mir 1.Thessalonicher, Kapitel 3 an. 1.Thessalonicher, Kapitel drei. Wir lesen ab Vers eins. 1.Thessalonicher 3:1. Paulus schreibt an seine Kinder im Herrn, die gläubig wurden und sagt Folgendes:

1.Thessalonicher 3:1

„Deshalb, da wir es nicht länger aushalten konnten, beschlossen wir, allein in Athen zurückzubleiben, und wir sandten Timotheus, unseren Bruder und Mitarbeiter Gottes in dem Evangelium des Christus, um euch zu stärken und zu trösten eures Glaubens wegen, dass niemand wankend werde in diesen Bedrängnissen. Denn ihr selbst wisst, dass wir dazu bestimmt sind; denn auch als wir bei euch waren, sagten wir euch vorher, dass wir bedrängt sein würden, wie es auch geschehen ist und ihr wisst.

Darum, da auch ich es nicht länger aushalten konnte, sandte ich ihn, um euren Glauben zu erfahren, ob nicht etwa der Versucher euch versucht habe und unsere Arbeit vergeblich gewesen sei."

Paulus sagte: „Wir habe es euch ja gesagt... und euch vor Bedrängnissen und Problemen gewarnt, die ihr jetzt erlebt habt." Er sagte: „Aber ich konnte es nicht mehr aushalten. Ich musste wissen, ob der Versucher euch versucht hat und ihr aufgegeben habt oder vom Glauben abgekommen seid."

Wissen Sie, wenn Schwierigkeiten kommen, ist der Teufel immer zur Stelle und flüstert Ihnen ins Ohr: „Gott kümmert sich nicht um dich. Gott ist nicht gut. Er ist gemein. Es lohnt sich nicht, Gott zu dienen. Gott ist ein Lügner. Sein Wort ist nicht wahr. Man kann Ihm nicht vertrauen. Was ist jetzt mit Seinen Verheißungen bei all deinen Problemen? Glaube ist wertlos. Du solltest das ganz aufgeben." Nein, Freund, Prüfungen gehören zu unserer Reise. Nur dass Sie jetzt eine erleben ist kein Zeichen dafür, dass Sie Gott egal sind oder dass Er nicht existiert.

Wissen Sie, Petrus schrieb im

1.Petrus 4:12

„Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Seltsames."

Seid nicht überrascht. Denkt nicht: „Was ist los? Warum habe ich Probleme?" Er sagte: „Es gehört dazu, das gehört zur Reise dazu. Seid nicht überrascht." Mir gefällt die Übersetzung der Message Bible. Hören Sie sie sich an. 1.Petrus 4:12 aus der Message: „Freunde, wenn es richtig schwierig wird im Leben, solltet ihr nicht annehmen, dass Gott nicht auf dem Plan ist." Ist das nicht ein starker Vers?

Ich weiß, dass das Leben einiger Menschen, die hier sind, kürzlich sehr schwierig wurde. Kommen Sie jedoch nicht auf den Gedanken, Gott sei nicht auf dem Plan. Vielleicht haben Ihre Probleme Sie überrascht, Gott sicher nicht. Er ist niemals überrascht. Wie jemand einmal voller Weisheit fragte:
„Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass Gott niemals etwas auffällt?" Das bedeutet, dass Gott schon vorgesorgt hat für Ihre aktuelle Prüfung, weil Gott den Ausgang von vorneherein sieht und Ihn nichts jemals überrascht. Deswegen kann Er alle Dinge zum Guten dienen lassen.

Denken Sie an all die Probleme, die Joseph erlebte. Gott hatte überall im Verborgenen vorgesorgt und in alles Seine Absichten gelegt. So macht Er es bei uns. Unsere Prüfungen, unsere Probleme, Ihre momentane Lage, nichts hat Gott überrascht. Gott sah Ihre heutige Situation schon vor einer Ewigkeit.

In Ihren Problemen ist Gottes Vorsorge versteckt und dadurch wird Er Seine Pläne verwirklichen, wenn Sie die richtige Einstellung bewahren und Ihre Augen auf Ihn gerichtet halten so wie Joseph es tat. Bedenken Sie, was Joseph durchgemacht hat! Wenn seine Brüder nicht getan hätten, was sie taten und wenn er nicht in Ägypten gelandet wäre, hätte er nicht gelernt, Ägyptisch zu lesen, zu schreiben und zu sprechen. Er wäre nicht in den Hof des Pharao gelangt und ihm wäre nicht die Macht übertragen worden, durch die er seine Familie und die Welt retten konnte. Aber als der Teufel Josephs Brüder durch Neid anstiftete, Joseph den Händlern aus Midian als Sklaven zu verkaufen, dachte Satan: „Ha, ich habe gewonnen! Ich habe den Plan und den Mann Gottes kaputt gemacht!"

Aber wissen Sie, Gott sagte: „Das hab ich kommen sehen. Er muss nach Ägypten gebracht werden.

Dort wird Potiphar ihn kaufen und er wird in allen Wegen und in der Sprache der Ägypter unterwiesen werden, er wird die Gabe der Haushalterschaft entwickeln können, die ich in ihn hineinlegte und die er später brauchen wird." Also stachelt Satan Potiphars Frau an, ihn zu begehren und zu lügen und am Ende ist Joseph im Gefängnis. Der Teufel sagt: „Ha, ich habe doch gewonnen!" Gott sagte: „Keine Chance, ich bin dir weit voraus. Dort musste er sein, um den Mundschenk und den Bäcker zu treffen, um so Zugang zum Pharao zu bekommen." Und als der Mundschenk entlassen wurde, verstärkte Satan, denke ich, das Element der menschlichen Selbstsucht und völlig egoistisch vergaß er sein Versprechen Joseph gegenüber, beim Pharao für ihn vorzusprechen. Der Teufel dachte: „Ha, ich habe doch gewonnen. All das bringt nichts, Gott. Menschen sind egoistisch, ich habe das verstärkt und keiner denkt an Joseph." Und Gott sagte: „In Wirklichkeit, Teufel, bin ich dir wieder weit voraus, denn wenn der Mundschenk sich gemeldet hätte, als er entlassen wurde, hätte das gar nichts gebracht. Das ist eine Frage Meines Timings, da der Pharao seine Träume noch nicht hatte. Sobald der Pharao die Träume hat, bringe Ich es dem Mundschenk in Erinnerung, er wird Joseph dem Pharao gegenüber erwähnen und mein Plan wird erfüllt werden." Es sah jedes Mal so aus, als würde Joseph weiter und weiter von seiner Bestimmung abkommen. Jede Notlage schien ihn weiter wegzubringen. Aber in Wirklichkeit brachten sie ihn der Bestimmung, die Gott für ihn hatte, immer näher.

Und ich möchte Ihnen sagen: Mitten in Ihren Problemen, Freund, hat Gott Vorsorge getroffen und so kann Er Seinen Plan dadurch umsetzen. Er sieht den Ausgang bereits voraus und Sie müssen sich nicht sorgen. Gott weiß, wo Sie sind und Er wird sich um Sie kümmern. Er wurde keineswegs überrascht.

Gut, der zweite Gedanke: Prüfungen währen, nach der Bibel, eine gewisse Zeit. Schauen Sie sich bitte mit mir 1.Petrus, Kapitel 5 an.

1.Petrus 5:10

„Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen!"

Nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt... nicht ewig, sondern eine Zeit lang. Die meisten übersetzen ‚eine kurze Zeit‘. Dann erfolgt die Vervollkommnung oder die Reife, die Entwicklung, Stärkung, Festigung und Gründung. Er sagt nicht: „Euer ganzes Leben lang auf der Erde werdet ihr leiden und wenn ihr dann in den Himmel kommt, werdet ihr zubereitet, gefestigt, gestärkt und gegründet und Reife wird einkehren."

Nein, Freund, sie müssen nicht gegründet werden, wenn Sie in den Himmel kommen. All das brauchen wir hier. Er spricht über unser irdisches Leben. Gut, eine kurze Zeit werdet ihr Probleme haben. Es wird Prüfungen geben. Und ich denke, allen ist klar, Gottes Vorstellung von einer kurzen Zeit und unsere Vorstellung ist nicht immer identisch. Aber der Punkt ist: es dauert nicht ewig und außerdem wird Gott uns stärken. Wir werden gegründet werden in dieser sehr unsteten, instabilen Welt. Es erfolgt Festigung, Wachstum, wir entwickeln uns und kommen zur Reife. Gott bewirkt all diese Dinge und wird uns durchbringen auf die andere Seite. Schauen Sie sich doch bitte mit mir Kapitel 1 an. In 1.Petrus 1:6 steht:

1.Petrus 1:6-7

„Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kurze Zeit ...sagen Sie bitte: eine kurze Zeit..., die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi."

Mit anderen Worten, ihr seid standhaft, ihr bleibt fest bis zum Ende und bleibt voller Vertrauen dran, obwohl ihr von Kummer und Problemen umgeben seid. Freund, lassen Sie nicht locker, denn am Ende wird Ihr Glaube sich als echt erweisen und er wird ein Beleg sein für die Treue und die  Barmherzigkeit Gottes und für den Sieg, den Christus errungen hat. Er wird uns durchbringen.

Ich liebe die King James Übersetzung von Vers 6, wo wir lasen: „... obwohl ihr eine kurze Zeit...", sagt die King James: „... obwohl ihr eine Saison..." Sagen Sie alle: „Eine Saison". „Eine Saison lang seid ihr betrübt wegen verschiedener Versuchungen." Gut... verschiedene Versuchungen... Versuchungen in der Ehe, familiäre Probleme, Prüfungen im finanziellen Bereich und bei der Arbeit, emotionale  Probleme, Spannungen in Beziehungen, körperliche Prüfungen... verschiedene Versuchungen... obwohl ihr eine Saison lang bedrückt oder betrübt seid. Das gute an Saisons ist, dass sie einen Anfang und ein Ende haben. Alle Saisons sind irgendwann zu Ende. Manche dauern zugegebenermaßen länger als uns lieb ist, aber sie dauern nicht ewig.

Die momentane wirtschaftliche Krise, die unser Land und die Welt gerade plagt, wird irgendwann ein Ende haben. Obwohl sie schon länger dauert und vielleicht noch dauern wird als uns lieb ist, wird Gott sich währenddessen um uns kümmern. Wenn wir weiterhin Sein Reich an die erste Stelle setzen, wird Er uns alles zukommen lassen, was wir brauchen. Die wirtschaftliche Situation auf diesem Planeten begrenzt Gott nicht. Er kann unserer Not gemäß Seinem Reichtum an Herrlichkeit in Christus Jesus begegnen. Aber manche Menschen ähneln in dieser Saison, dieser kurzen Zeit, Bart und Lisa Simpson, wissen Sie? Sie fahren im Auto mit Homer irgendwohin: „Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon da?" Wann, Gott? Wann, Gott? Wie lange, Gott? Wie lange, Gott? Wie lange, Gott? Wie lange, Gott? Wann wird etwas passieren, Gott? Wann wird etwas passieren, Gott? Wie lange, Gott? Wie lange, Gott? Wie lange, Gott?

Hören Sie: Bleiben Sie standhaft! Die Bewährung Ihres Glaubens bringt Gott Ehre. Gott ist treu, der Sie durchbringen wird. Bleiben Sie dran! Geben Sie nicht auf!

Hören Sie sich mal Vers 4 aus der Message Bible an. Der ist wirklich gut, wirklich gut! Es heißt: „Reines Gold erweist sich im Feuer als rein. Echter Glaube erweist sich inmitten dieses Leides als echt. Am Ende wird Jesus euren Glauben, nicht euer Gold, vor Gott als Beweis Seines Sieges präsentieren."

Ist das nicht wunderbar?

Gut, Nummer drei: Lassen Sie sich durch Verzögerungen nicht entmutigen. Lassen Sie sich durch Verzögerungen nicht entmutigen, weil Ihr Zeitplan mit Gottes Zeitplan nicht synchron läuft oder weil Sie Ihr Ziel auf einem Umweg erreichen.

Schauen Sie sich bitte mit mir 4.Mose 21 an. 4.Buch Mose, Kapitel 21. Eine erstaunliche Geschichte der Befreiung durch Gott. Er brachte Israel nach 400 Jahren der Knechtschaft aus Ägypten heraus.

Es gab einige phänomenale Wunder, unter anderem die Teilung des Roten Meeres. Israel durchzog es trockenen Fußes. Als die ägyptische Armee das versuchte, ertranken sie mitten im Meer. Eine große Feier auf der anderen Seite, Israel ist begeistert! Jetzt werden sie direkt ins Verheißene Land gehen. Sie sind die Generation, die das Land, wo Milch und Honig fließen, ererbt, das Land, das Gott ihren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob verheißen hatte. Sie sind diejenigen! Also ziehen sie los.

Der direkte Weg geht quer durch das Land Edom... kein Problem. Die Edomiter sind unsere Cousins.

Es sind Nachfahren von Ismael.  Alles kein Problem. Sie kommen also in das Land Edom und begegnen dem König von Edom und seiner Armee. Und er sagt: „Ihr zieht hier nicht durch!" Sie sagten: „Wir sind Brüder!" Er sagt: „Ihr zieht hier nicht durch!" Mose schickte sogar eine Botschaft und sagte: „Wir bleiben auf der Hauptstraße und bezahlen sogar für das Wasser aus dem Fluss, das wir trinken, okay?" Der König Edoms sagte: „Wenn ihr versucht durchzuziehen, kämpfe ich gegen euch."

Also mussten sie einen großen Umweg machen. Sie konnten nicht den direkten Weg gehen und mussten mit drei Millionen Menschen um das Land Edom herumziehen. Diese Reise war extrem lang.

Wir kommen zu 4.Mose 21:4... schauen wir uns das an.

4.Mose 21:4

„Die Israeliten brachen vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut."

Das Ziel wurde nicht verändert, aber die Ankunft verzögerte sich und die Tatsache, dass sie diesen großen Umweg machen mussten, entmutigte sie sehr. Hat jemand hier schon jemals einen langen Umweg gemacht? Sie dachten, Sie wären längst wieder bei bester Gesundheit? Sie halten an Gottes Verheißung fest. Sie wissen, dass sie sicher ist, aber scheinbar müssen Sie einen großen Umweg gehen. Sie waren sich sicher, ihr Mann und Ihre Kinder würden bereits gemeinsam mit Ihnen in der  Gemeinde sein, die Hände erheben, Gott preisen und in Sprachen reden. Scheinbar müssen Sie den langen Umweg nehmen. Sie waren sich sicher, Ihr finanzieller Durchbruch hätte bereits stattfinden müssen oder andere Dinge in Ihrem Leben hätten bereits verändert sein müssen. Sie wissen, dass Gottes Worte wahr sind. Sie wissen, dass Gott treu ist, aber scheinbar müssen Sie um Ihr Edom herumziehen. Wenn wir bei so einem Umweg nicht aufpassen und das Ziel zwar sicher ist, unsere Ankunft sich aber verzögert, klopft Entmutigung bei uns an. Die Bibel sagt in 

Sprüche 13:12

„Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank." 

Wenn Ersehntes sich verzögert, kann das Herz krank werden.

Das Volk ist durch den Umweg, den sie gehen müssen, sehr entmutigt. Schauen Sie, was dann passiert. 4.Mose 21:5.

4.Mose 21:5

„und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: Wozu habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Damit wir in der Wüste sterben? Denn es ist kein Brot und kein Wasser da, und unserer Seele ekelt es vor dieser elenden Nahrung."

Sie fingen an, sich über Gott, über Gottes Diener und sogar über Gottes Versorgung, die Er Ihnen gab, zu beschweren: „Diese elende Nahrung". Sie sprechen über das Manna. Und, Freund, wenn Ihnen Brot vom Himmel nicht mehr gut genug ist, haben sie echte Probleme. Wenn Sie anfangen, kritisch und geringschätzig über Dinge zu sprechen, mit denen Gott Sie versorgt und anfangen, sich über Gott und vielleicht auch über Diener Gottes zu beschweren, wissen Sie, dann öffnen Sie bestimmten Dingen die Tür. Schauen Sie sich den nächsten Vers an, 4.Mose 21:6.
                          
4.Mose 21:6

„Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen und viele Israeliten starben."

Sie sind auf dem Umweg entmutigt, fangen an, die Sprache des Teufels zu sprechen, beschweren sich, meckern und weisen Schuld zu, so wird den Schlangen die Tür geöffnet. Und Gott sandte Sie, indem Er es zuließ. Denn wenn Sie in Ihrer Bibel 5.Mose 8:15 lesen, war das Land bereits voller Giftschlangen. Sie waren bereits da. Sie sind sogar heute immer noch da. Sie heißt Sandrasselotter.

Aber bis jetzt wurde niemand von den drei Millionen Menschen gebissen, nicht einer! Gott hatte sie übernatürlich geschützt. Ich stelle mir vor, dass die Schlangen eine kleine Konferenz einberiefen und sagten: „Wir müssen uns beraten. Hier passieren komische Sachen. Heute saß ein Mann fast auf mir.

Ich versuchte ihn zu beißen und stieß gegen eine unsichtbare Wand!" Und die anderen Schlangen sagten: „Genau, bei uns auch! Immer wieder versuchten wir, sie zu beißen und es geht einfach nicht.

Etwas hält uns zurück!" Aber plötzlich ist dieser unsichtbare Widerstand weg und viele Menschen werden gebissen und sterben.

In der ganzen Bibel, vom 1.Mose bis zur Offenbarung, ist die Schlange ein Symbol für den Teufel.

Im 1.Mose kam er im Körper einer Schlange. Jesus bezeichnete den Teufel und böse Geister als Schlangen und Skorpione. In der Offenbarung steht: „Die alte Schlange, der Teufel, das ist Satan."

Wenn Sie entmutigt werden, weil Sie einen langen Umweg nehmen müssen und es Verzögerungen gab und Sie anfangen die Sprache des Teufels zu sprechen, sich beschweren, meckern und beschuldigen, öffnet ihm das die Tür. Sie können in Ihrer Bibel nachlesen. Im 1.Korinther 10:9-10 wird diese Geschichte über die Erlebnisse der Israeliten erwähnt, damit wir ihrem Beispiel nicht folgen und nicht dem Zerstörer eine Tür zu unserem Leben öffnen und zerstört werden so wie sie. Es heißt, sie stellten Gott auf die Probe und beschwerten sich. Die Schlangen kamen und sie wurden vom Zerstörer zerstört. Sie stellten Gott auf die Probe. Das heißt, sie lehnten sich zurück und spielten sich Gott gegenüber als Richter im Hinblick auf Seinen Zeitplan und Seine Methoden auf: „Wo bist Du, Gott?" Und: „Du hättest dies und jenes tun sollen." Oder: „Warum bist Du nicht hergekommen?", als ob wir das Recht hätten, Gott ins Gericht zu nehmen wegen der Dinge, die Er tut oder nicht tut und wegen Seines Timings. Freund, wenn Sie anfangen, Gott auf diese Art zu richten und auf die Probe zu stellen und sich dann noch beschweren und meckern, öffnen Sie den Schlangen die Tür.

Wissen Sie, wenn Sie anfangen zu meckern und sich zu beschweren, ist das leicht zu beheben: Kehren Sie um. Bitten Sie Gott, Ihnen zu vergeben und fangen Sie an Dinge auszusprechen, die aufbauen und die andere segnen.

Eine der größten Lektionen, die ich meiner Meinung nach im Leben lernte, ist, dass Gott nicht die Quelle meiner Probleme ist. Es bringt also nie etwas, Ihn oder andere zu beschuldigen. Gott ist unsere Quelle, Er ist unsere Antwort. Und Er möchte Ihnen helfen, inmitten Ihrer Probleme. Wir haben die Botschaft heute nicht beendet. Sie müssen also nächste Woche wieder einschalten, um Teil 2 zu sehen. Ich möchte Ihnen einige sehr, sehr wichtige Dinge mitteilen, aber ich möchte jetzt für Sie beten.

Gott, ich bete für jeden meiner momentanen Zuschauer. Für jenen, der allein dasitzt, eine Familie, die zusammen ist... ich bete, dass Deine Kraft und Deine Weisheit durch Sie strömen, dass Du Ihnen in ihren Schwierigkeiten hilfst, Gott. Ich bete, dass Du sie rettest und Ihnen die nötige Weisheit gibst.

In Jesu Namen. Amen.

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