Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
- Teil 1 13.06.2010
Hallo, in den folgenden Wochen werden wir uns mit ‚Vier Dingen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte‘ beschäftigen. Ja, Gott möchte helfen. Es ist sehr positiv zu erkennen, dass Gott nicht fern und distanziert ist und die Welt nicht nur gelegentlich kalt und nüchtern betrachtet. Vielmehr ist Er uns sehr sehr nah, Sein Herz verlangt nach uns und Er hat Verlangen danach, uns zu helfen, an unserem Leben Anteil zu haben und uns in unseren Schwierigkeiten zu helfen. Wir werden uns, wie gesagt, konkrete Bereiche anschauen, in denen Gott uns helfen möchte. Einen dieser Bereiche wollen wir uns jetzt gleich näher ansehen.
Gott möchte uns in unserem Gebetsleben helfen. Ja, jeder von uns sollte beten. Ich denke, die Mehrzahl der Christen würden auf die Frage: „Betest du?" antworten: „Ja, ich bete." Wenn Sie fragen würden, wie Ihr Gebetsleben ist, wären Ihre Antwort vielleicht etwas verhalten und viele würden ehrlich sagen: „Nun ja, es ist eher mittelmäßig und nicht so, wie es sein sollte." Nun, Gott möchte beim Beten helfen und Ihr Gebetsleben kann besser werden. Kommen wir zum Wort, um zu sehen, wie das möglich ist.
Mein Thema heute Morgen ist... wir kommen jetzt zum ersten Teil der Botschaft... ich kann sie heute nicht beenden. Ich möchte anfangen über vier Dinge zu sprechen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte. Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte. Gott hilft Menschen noch heute. Ohne Zweifel. Jesus nannte den Heiligen Geist sogar Helfer. In Johannes 14 und ich glaube, in Vers 12 sagte Er: „Ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Helfer senden, der in Ewigkeit bei euch bleiben wird."
Wissen Sie, das Gebet: „Gott, Hilfe!" ist gar kein schlechtes Gebet. Ich bin seit etwa 33 Jahren errettet und ich bete immer noch: „Gott, hilf mir!" Und Er ist treu und hilft uns.
Der erste Bereich, mit dem wir uns beschäftigen wollen, in dem Gott uns helfen möchte, ist unser Gebetsleben. Gott möchte uns beim Beten helfen. Neigen Sie doch einfach Ihr Haupt und lassen Sie uns kurz beten.
Vater, wir bitten Dich, hilf uns, Dein Wort zu verstehen und wirklich zu begreifen. Möge es nicht nur im Verstand, sondern im Herzen ankommen, wo es uns und anderen wirklich helfen kann. Hilf uns, Dein Wort zu verstehen und zu verarbeiten. Und, Herr, das sagen wir mit der klaren Haltung, es umsetzen zu wollen, sobald wir es verstehen. Wir werden gemäß unserer Erkenntnis handeln. Vater, hilf uns zu wachsen und Jesus Christus immer ähnlicher zu werden. Wirke in uns, das beten wir, in Jesu Namen.
Und jeder sage Amen.
Gut, Punkt eins, Gott möchte uns im Gebet helfen. Im Buch Sacharja sagt Gott Israel Folgendes:
„Ich werde auf euch einen Geist der Gnade, einen Geist des Gebets und einen Geist des Flehens ausgießen."
Ich denke nicht, dass jemals vorgesehen war, ohne die Gegenwart und das helfende Wirken des Heiligen Geistes zu beten. Gott möchte uns beim Beten helfen. Und einen Geist des Gebets gibt es wirklich, wo der Heilige Geist uns Kraft gibt, in uns wirkt und uns manchmal übernatürlich Dinge gibt, die wir aussprechen sollen. Wenn Sie das schon einmal erlebt haben, wissen Sie, was ich meine. Ich glaube, der Heilige Geist möchte uns zum Gebet inspirieren, uns beim Beten stärken und uns helfen und unterstützen, damit wir wirksam und angemessen beten können. Und ich denke, wie ich eben sagte, manchmal wird Er uns helfen, im Gebet über uns selbst hinauszuwachsen und Dinge zu beten, die wir nie im Sinn oder im Herzen hatten, sobald wir uns im Gebet mit Ihm verbinden.
Ich hörte einen Mann folgende Geschichte erzählen. Er war Diakon in einer Gemeinde. Ich kenne übrigens alle Beteiligten persönlich. Es ist eine wahre Geschichte. Ein Evangelist sollte demnächst dort sprechen, ein Mann, der früher durch das ganze Land zog und das Wort predigte. Er ist jetzt im Himmel. Dort war eine Versammlung geplant und dieser Diakon war einer der Gebetskämpfer der Gemeinde. Er ist also auf den Knien und betet und betet... er betet besonders intensiv im Geist für die bevorstehende Versammlung. Zwei Worte kamen ihm immer wieder und er sprach sie fast unbewusst im Gebet aus. Er verspürte eine Gebetslast. Die Worte waren Cookie und Candy. Und er denkt: „Das ist total seltsam!" Er betet weiter. Er betet etwas in Sprachen und schon taucht das Wort Cookie auf.
Er hat eine Last... und dann Candy. Und er betete... ungefähr eine Woche lang betete er und nannte immer wieder im Gebet Cookie und Candy, Cookie und Candy. Er betet und betet und schließlich ist er erleichtert. Er hatte den Eindruck: „Was immer das auch war, jetzt ist es durch." Der Evangelist kommt und der Diakon geht zu ihm und fragt: „Ich will Sie nicht stören, aber ich habe wirklich ernstlich für Sie und für diese Versammlung gebetet. Jedes Mal, wenn ich für Sie und für die Versammlung betete, kamen mir folgende Worte und ich sprach sie die ganze Woche über immer wieder aus. Die Worte sind Cookie und Candy. Können Sie damit etwas anfangen?" Er sagte: „Ja, das sind meine Enkeltöchter."
Eine Enkeltochter nannten sie Cookie und die andere Enkeltochter Candy. Ich kenne auch beide Mädchen persönlich. Offenbar lagen dem Opa diese beiden Enkeltöchter besonders am Herzen und es zeigte, dass der Heilige Geist beim Beten mitwirkte. Und bis heute... und das war vor vielen, vielen Jahren... dienen beide Mädchen sehr intensiv dem Herrn. Die eine ist Frau eines Pastors. Und immer wieder denke ich, dieser Diakon, der damals auf den Knien betete, dem der Heilige Geist die Worte gab und der innerlich bewegt war wegen Cookie und Candy, hatte Anteil daran.
Es wäre großartig, wenn wir solche Dinge im Gebet ständig erleben würden und ich bin sicher, Gott möchte, dass solche und andere Dinge häufiger geschehen. Und wenn Sie einmal diese Salbung und das Wirken des Heiligen Geistes im Gebet erlebten und merken: „Hier passieren Dinge, die meine Fähigkeiten weit übersteigen, es ist, als würde Gott durch mich beten." Dann werden Sie anfangen, sich nach Gebetszeiten zu sehnen. Sie werden versuchen Freiräume zu finden, um allein vor Gott sein und beten zu können.
Sind Golfspieler unter uns? Es ist, als würde man bei Loch 18 einen Eagle landen. Das zieht einen zurück auf den Golfplatz. Und wenn Sie das Wirken des Heiligen Geistes im Gebet erlebten, Gottes Hilfe, Beistand und sogar Seine Führung, ich sage Ihnen, Sie sehnen sich danach, die Tür Ihres Gebetsraumes hinter sich zu schließen und von Gott gebraucht zu werden. Wir können im Gebet eine echte Partnerschaft erleben. Schauen wir uns Römer 8:22 an, dort steht:
Römer 8:22-27
„Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes.
Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß."
Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwachheit. So oft wissen wir nicht, wie wir angemessen beten sollen. Das fing an... und es war die Rede davon, dass die ganze Schöpfung seufzt. Eines Tages wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen und in Erwartung dieses Tages seufzt die ganze Schöpfung. Er sagte, wir seufzen in unserem Innern. Eines Tages werden wir mit einem neuen Leib, der Seinem Leib gleicht, angetan werden. Die ganze Schöpfung seufzt, wir seufzen und es heißt, auch der Heilige Geist gebraucht dieses Seufzen in der Fürbitte und Er hilft uns. Sagen Sie alle: Er hilft uns. Er hilft uns in unserer Schwachheit.
Dieses Wort ‚hilft' ist ein ziemlich interessantes Wort. Es wird im Deutschen als ein Wort ‚hilft' übersetzt, besteht aber aus drei Worten. Im Griechischen ist es aus drei Worten zusammengesetzt.
Der erste Teil des Wortes bedeutet ‚wirken‘, das zweite ist ‚zusammen mit' und das dritte Wort ist ‚gegen'. Wortwörtlich: Der Heilige Geist wirkt zusammen mit uns gegen unsere Schwachheit. Das Wort Schwachheit beinhaltet alles von körperlichen Gebrechen und Krankheit bis hin zu Kraftlosigkeit oder der Unfähigkeit, Resultate hervorzubringen. Der Geist Gottes wirkt mit uns zusammen gegen unsere Schwachheit.
Ich wage zu behaupten, dass heute ein, zwei Menschen hier sind, die Widerständen gegenüberstehen, die Ihnen zu groß sind und die mit Dingen konfrontiert sind, die sie allein nicht in den Griff kriegen. Hat noch jemand außer mir kürzlich solche Dinge erlebt? Ich denke: „Gott, in letzter Zeit kommen sie scheinbar haufenweise, eins nach dem anderen" und ich denke: „Gott, das ist zu viel für mich! Ich bin nicht schlau genug, das zu lösen. Mir fehlt die Kraft, das durchzustehen." Gott sei Dank für den Heiligen Geist, der zusammen mit uns gegen diese Schwachheit wirkt, gegen unsere Defizite, und der sie aus dem Weg räumt!
Dort stand nicht, dass Er für uns betet. Es heißt, Er hilft uns. Er wirkt mit uns zusammen. Anders gesagt, wenn wir nicht zuerst anpacken und für etwas beten, kann der Heilige Geist uns nicht helfen.
Aber Er möchte uns helfen.
Einige von Ihnen stehen gerade vor Problemen, die Sie erst überwinden werden, wenn Sie im Gebet aktiv werden und die wunderbare Hilfe erleben, die der Helfer bringen kann. Oft, wenn Sie beginnen, so zu beten oder in Fürbitte einzutreten, drückt sich das in Seufzen - ohne Worte - aus, denn es kommt aus der Tiefe des Herzens, von Ihrem Geist, nicht vom Verstand.
Ich hörte vor langer Zeit einen Mann eine Geschichte erzählen. Er war Manager für einen internationalen Evangelisten und er organisierte mehrere Jahrzehnte weltweit große Einsätze... in Lateinamerika, in Asien, auf dem afrikanischen Kontinent... und er musste immer Monate lang im Voraus planen. Sie kennen das, Treffen mit Beamten, Genehmigungen einholen, Veranstaltungsorte finden, mit unterschiedlichsten Leitern der Gemeinden arbeiten, um die Gemeinden zusammenzubringen. Und das waren Veranstaltungen mit fünfzig-, sechzig-, siebzigtausend, manchmal einhunderttausend Menschen. Also keine Kleinigkeiten. Und er erzählte, dass er hinging und manchmal auf skrupellose Beamte traf... bergeweise Behördenkram, um Genehmigungen zu erhalten... Sprachschwierigkeiten... er empfand oft, dass das dämonische Bedrückung war und er sagte, dass sehr oft alles ins Stocken kam. Alles kam quietschend zum Stehen und es gab keine menschlichen Wege, um die Einsätze stattfinden zu lassen. Was er dann sagte, war so beeindruckend, dass ich es aufschrieb. Das ist ca. 28 Jahre her und hier steht, was ich aufschrieb, was der Mann sagte angesichts der Hindernisse, die zu groß waren. Sie wissen, korrupte Beamte, Papierkrieg, Sprachbarrieren, dämonische Bedrückung... jede Tür schien verschlossen. Dies sagte er: „Am Ende war ich immer in meinem Hotelzimmer auf den Knien und seufzte und betete stundenlang in Zungen, alles löste sich letzten Endes und die Veranstaltung konnte stattfinden." Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist im Gebet. Und wenn wir nicht wissen, wofür wir in rechter Weise beten sollen, was oft vorkommt... Er weiß es. Er betet den vollkommenen Willen Gottes, selbst während wir etwas lesen. Hören Sie: Gott möchte Ihnen helfen.
Ist hier jemand, der gerade vor Lasten steht, die zu groß für ihn sind? Ja. Er möchte Ihnen helfen.
Beten Sie das Gebet, das ich oft betete: „Gott, ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll; ich hab‘ nicht die Kraft dafür. Hilf mir."
Und ich beginne einfach im Geist zu beten und viele, viele Male hat der Heilige Geist mit mir zusammen gewirkt. Ich fühlte Seine Gegenwart und konnte im Gebet über mich hinausgehen. Wenn das passiert, müssen Sie die Last aushalten, bis sie durchgebetet ist, bis sie sich einfach von Ihnen hebt. Das ist fantastisch, denn Er öffnet immer noch Türen, die niemand schließen kann und schließt Türen, die niemand öffnen kann. Aber Er sucht jemanden, der mit zupackt.
Ich erzählte diese Geschichte schon öfter, aber ein Ehepaar in der Gemeinde bat mich, mich mit dem jüngeren Bruder des Mannes und dessen Freundin zu treffen. Der jüngere Bruder war in einer illegalen Motorradgang, sie lebten zusammen, er und seine Freundin, und beide waren heroinsüchtig.
Ja, sie kamen herein und erzählten dies und das und beide waren high, als sie reinkamen, alle beide.
Beide nickten sogar kurz ein, während ich mit ihnen sprach... ja, alle beide nickten ein. Aber da sitzen sie nun. Sie im fünften Monat schwanger, beide sind heroinsüchtig und wir sprachen über ein paar Dinge und sie sagte: „Weißt du... diese Schwangerschaft... ich nehme das schon lange. Ich hab's die ganze Schwangerschaft über genommen. Ich werde jetzt nicht aufhören. Ich muss diese Schwangerschaft einfach abbrechen. Ich muss dieses Kind abtreiben, sonst wird es drogenabhängig geboren. Ich weiß, es wird nicht normal sein." Und sie sagte, dass sie vorhatte, das Kind loszuwerden, das in ihrem Leib heranwuchs, wissen Sie, weil sie heroinsüchtig war. Und ich versuchte, mit ihnen zu sprechen. Schließlich nickten sie ein. Ende des Seelsorgegesprächs. Schließlich kamen wir zum Schluss und sie gingen. Ich empfand so eine Last für das Mädchen und besonders für das ungeborene Kind. Ich erinnere mich an diese Nacht. Janet und ich lagen im Bett und ich fing einfach an, für sie zu beten und bete auch für das Baby. Und als ich betete, spürte ich plötzlich, das etwas mit mir zusammenwirkte und ich begann zu weinen. Das kam nicht aus mir heraus. Aber Gott wirkte plötzlich durch mein Gebet und ich schluchzte und betete für das Baby und für die Mutter. Ich weinte und begann zu seufzen aus meinem tiefsten Innern heraus. Das dauerte ca. 30 Minuten. Ich schluchzte einfach und betete im Geist, dann schließlich hob es sich und wir schliefen ein. Viele Monate später traf ich die Angehörigen und sagte: „Wisst ihr was? Ich habe nie wieder etwas von dem Paar gehört und habe euch auch nicht gesehen. Was ist aus ihr und dem Baby geworden? Hat sie abtreiben lassen?" Und sie sagten: „Pastor, sie waren unterwegs zur Klinik, wo sie das Kind abtreiben lassen wollte. Und sie änderte ihre Meinung und entschied sich auf dem Weg dorthin, dass sie das Kind behalten wollte. Das Baby wurde völlig normal geboren und die Ärzte konnten das nicht verstehen. Das Baby war nicht süchtig. Alles war in jeder Hinsicht normal. Sie konnten sich das nicht erklären." Ich glaube, sie gab das Kind zur Adoption frei und es kam in eine gute Familie, die das Kind liebte.
Jemand mag fragen: „Wie geschah das?" Unser gesegneter Helfer, der Heilige Geist, von dem der Apostel Paulus sagte: „Wenn wir nicht wissen, was wir beten sollen, stellt Er sich zusammen mit uns gegen diese Schwachheiten", manchmal gegen diese Unwissenheit. Manchmal wissen wir absolut nicht, wofür wir beten sollen.
Einmal nachts auf einem Parkplatz sah ich einen Jungen... er war vielleicht neunzehn... und fühlte mich zu ihm hingezogen. Haben Sie schon Menschen angeschaut und konnten plötzlich nicht mehr wegschauen? So ging ich zu ihm, begann mit ihm zu reden und führte ihn schließlich zu Christus.
Ich betete mit ihm. Wir fassten unsere Hände und er weint, als er Jesus annimmt, dort auf dem Parkplatz. Ich kannte ihn nicht. Ich kannte diesen Sohn Adams nicht. Es kam heraus, dass ich seinen Vater kannte. Aber ich wusste es nicht an diesem Abend. Ich traf seinen Vater einige Zeit zuvor bei einer Evangelisation. Und sein Vater besuchte mich ein paar Tage später und sagte: „Bayless, vielen Dank, dass du meinen Sohn zu Christus geführt hast, ich muss dir was erzählen." Ich sagte: „Was?"
Er sagte: „An dem Abend... mein Sohn sagte mir, wann er mit dir auf dem Parkplatz betete. An dem Abend..." Er sagte: „Ich hatte Nachtschicht auf der Arbeit. Ich saß auf meinem Gabelstapler und spürte plötzlich eine Last zu beten." Er sagte: „Und ich begann zu beten und sogar zu seufzen." Er sagte: „Ich betete so intensiv, dass ich fast vom Gabelstapler fiel." Er sagte: „Ich hatte keine Ahnung, worum es ging, aber ich betete und betete und betete." Und er sagte: „Plötzlich hob es sich. Ich wusste nicht, worum es ging, aber ich wusste, was immer es war, es war erledigt und es war sehr, sehr gut." Er hatte keine Ahnung, dass er für seinen Sohn betete!
Ich denke, Gott möchte uns wirklich in dieser Weise führen. Noch ein letzter Gedanke hierzu... denn Gott möchte, dass Menschen in Sein Königreich kommen und Gebet spielt eine wichtige Rolle dabei. Ich werde Ihnen einige Verse zitieren. Bitte hören Sie gut zu. Bleiben sie dran. Jesaja 66:8, Gott stellt einige Fragen:
Jesaja 66:8
„Wer hat solches je gehört?... Ward ein Land an einem Tage geboren? Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren."
Ich bin sicher, das ist ein prophetischer Vers über die Wiedergeburt des Staates Israel. Aber Gott fragt: „Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren." Ja, es geht um Israel. Sicher... ich denke, prophetisch weist es auf die Wiedergeburt des Staates hin. Aber es gibt noch eine andere Deutung, denn im Neuen Testament, besonders in Hebräer, Kapitel 12, Verse 22 - 27, steht, dass Zion die Kirche ist, der Leib Christi. Wir sind das geistliche Zion, sagt das Neue Testament in Hebräer, Kapitel 12. Fügen Sie diese Dinge zusammen:
‚Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren."
Nun sagt der Apostel Paulus den Galatern ... es müsste Galater 4:19 sein, denke ich. Er sagt:
Galater 4:19
„Meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!"
Er hatte sie zu Christus geführt. Und nachdem er die Kirche gegründet und eine Leitungsstruktur aufgebaut hatte, kamen einige Judaisierer und sagten diesen Baby Christen: „Ihr seid nicht wirklich gerettet. Es ist egal, was Paulus sagte, ihr seid nicht wirklich errettet. Ihr müsst das Gesetz des Mose halten; ihr müsst beschnitten werden. Sonst seid ihr keine echten Christen!" Und sie erschütterten den Glauben dieser jungen Gläubigen. Deshalb schrieb Paulus Ihnen den Galater-Brief und sagte:
Galater 3:1
„... wer hat euch verzaubert, dass ihr wankt und der Wahrheit nicht gehorcht, ..."
Paulus war wirklich zornig. Er schrieb einige Dinge, die schon fast bösartig sind im Hinblick auf diese Judaisierer. Das wird besonders deutlich, wenn man den Urtext liest. Er nahm sie hart ran. Aber er spricht mit ihnen und sagt: „Ihr seid meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!" Er spricht von Gebet. Anders gesagt: „Jetzt seid ihr entgleist.
Euer Glaube wurde erschüttert. Ich bete, dass ihr in die Spur zurückkommt und dass ihr wieder zur gesunden Lehre kommt, damit ihr wachst und in Christus mündig werdet." Aber er hat vorher in Wehen gelegen.
Und das bezieht sich auf die Zeit, als er sie für Christus gewann, denn... hören Sie: Menschen werden wiedergeboren, weil sie den unvergänglichen Samen des Wortes empfangen und jemand für sie betet. Es gibt keine Geburt ohne Samen und ohne Wehen. Wir kennen die Saat, die Verkündigung des Evangeliums. Das ist der Same. Jesus sagte, dass der Same das Wort Gottes ist. Männer und Frauen werden durch den unvergänglichen Samen wiedergeboren. Aber, Freund, ebenso wichtig ist:
Jemand muss sich mit dem Heiligen Geist zusammentun und Gebetsarbeit leisten. Die Bibel vergleicht es mit den Geburtswehen einer Mutter, die unter Mühen das Kind gebiert. Sie kamen nicht ins Reich Gottes, ohne dass jemand im Gebet um Sie rang. Ich weiß nicht, wer es war, aber jemand rang im Gebet für mich. Eines Tages werde ich ihn finden.
Charles Finney, vielleicht der größte Evangelist, den unser Land hervorbrachte, gewann 500.000
Menschen für Christus in unserem Land hoch zu Ross! Ganze Städte kamen zu Christus. Aber wissen Sie was? Charles Finney, obwohl er selbst ein Mann starken Gebets war, hatte einen Mann namens Vater Nash, der eine Woche vor Finney in jede Stadt reiste, die dieser besuchen wollte, in einem Gasthof ein Zimmer mietete, die Tür verschloss und Tag und Nacht betete... tagelang. Und er seufzte und stöhnte. Was tat er? Finney würde die Saat ausstreuen, aber jemand musste in Geburtswehen liegen.
Wissen Sie, Sie können heute hier sein und noch keinen Frieden mit Gott geschlossen haben. Es ist kein Zufall, dass Sie hier sind. Irgendjemand hat irgendwo für Sie gebetet. Vielleicht war es Ihre Großmutter oder Mutter. Sie können gleich aufgeben. Sie können Großmutters oder Mutters Gebeten nicht entkommen, das wissen Sie! Himmel und Erde werden bewegt, wenn Mütter und Großmütter beten. Vielleicht war es jemand auf der anderen Seite der Erde, vielleicht ging jemand in einem kleinen Dorf im afrikanischen Busch auf die Knie, vielleicht sogar mitten im Freien, spürte eine Gebetslast und sagte: „Gott, ich weiß nicht, um wen es geht, aber hier bin ich." Und beginnt zu beten und zu weinen, ohne zu wissen, wofür in rechter Weise gebetet werden soll, aber der Heilige Geist hat jemanden gesucht.
Ich glaube, dass der Heilige Geist auch jetzt im Leib Christi nach Menschen sucht, die sagen: „Ich bin bereit. Ich werde beten." Wissen Sie, wir wollen Erweckung. Ich möchte Erweckung sehen. Wollen noch andere Erweckung erleben? Sie wollen erleben, dass Gottes Gegenwart über unseren Staat fegt? Massen von Menschen sollen die Gegenwart Gottes erleben? Bekehrungen im Lebensmittelladen und an der Tankstelle und überall sonst. Das wollen wir erleben. Ja, das Wort Gottes muss von uns gepredigt werden, wenn wir aus diesen vier Wänden kommen, aber jemand muss beten. Hinter jeder Erweckung gibt es Menschen auf Knien im Verborgenen, die im Gebet in Wehen liegen und Gebetsarbeit leisten, damit Menschen in das Reich Gottes hineingeboren werden. Liebe Gemeinde, lasst uns Menschen des Gebets und des Wortes sein.
Ich hoffe, die heutige Sendung hat Ihnen gut getan. Es ist eine gute Nachricht, zu wissen, dass Gott uns helfen möchte. Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen ist, ich brauche viel Hilfe. Gott ist nicht weit weg und gleichgültig, Er ist in allem Wesentlichen unseres Lebens involviert. Ja, wenn Sie darüber nachdenken, wissen Sie, dass Gott in das Alltägliche einbezogen werden möchte und in das Schwierige. Er möchte belästigt werden; Er ist bereit, Seine Hände schmutzig zu machen, sozusagen.
Stellen Sie sich nur vor, was Er durch Jesus tat.
Jesus wurde in einem Stall voller Tiere geboren; sehr unbequem, sehr dreckig. Jesus verbrachte die meiste Zeit mit Krankenheilungen und draußen inmitten der zerbrochenen, seufzenden, sterbenden Menschheit; sehr unbequem und unschön. Dann ging Er ans Kreuz - soviel zum Thema unbequem und schmutzig. Gott scheut sich nicht, sich die Hände schmutzig zu machen, um zu uns zu kommen.
Vielleicht stecken Sie gerade in großen Schwierigkeiten und denken: „Man, Gott, Du hast bestimmt die Nase voll von mir und willst nichts mehr mit mir zu tun haben." Nein. Gott möchte mit Ihnen zu tun haben, Er möchte helfen, Er kommt herunter, dorthin, wo Sie sind. Sie brauchen nur aufschauen; Sie brauchen sich nur auf Ihn zuzubewegen. Die Bibel sagt, wenn wir uns Ihm nahen, dann naht Er sich uns. Es gibt Hoffnung für Sie, Gott kann sie retten. Gott kann noch etwas in Ihrem Leben tun, wenn Sie sich Ihm zuwenden; rufen Sie Ihn an, Sie werden nicht enttäuscht werden. Jesus ist ein wunderbarer Retter und Er liebt Sie. Warum geben Sie Ihm nicht Ihr Herz? Sie wissen, Sie müssen es tun. Seien Sie nächste Woche wieder dabei, bis dann.
drucken