Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
- Teil 4                                                  04.07.2010



 

Und David befragte den Herrn: Soll ich diese Räuberbande verfolgen? Werde ich sie einholen? Der Herr antwortete: Verfolg sie! Denn du wirst sie mit Sicherheit einholen und deine Leute befreien."

Lesen wir weiter ab Vers 18.

„So gewann David alles zurück, was die Amalekiter genommen hatten, auch seine beiden Frauen,

und es fehlte nichts, weder Klein noch Groß, weder Söhne noch Töchter noch Beute noch alles, was sie sich genommen hatten; David brachte es alles zurück."

Sprechen wir diesen letzen Satz gemeinsam aus: David brachte es alles zurück. Gott half David alles zurückzubringen. Und Gott stellt Dinge wieder her. Er rettet verlorene Seelen, stellt Beziehungen, verlorene Hoffnungen und Träume, Besitz und Gesundheit wieder her. Gott ist ein Gott der Wiederherstellung.

Vielleicht verloren Sie Dinge in Ihrem Leben oder der Feind hat Ihnen etwas gestohlen. Ich möchte Ihnen einige Gedanken dieser Geschichte nahbringen, die Ihnen helfen können, mit Gott bei der Wiederherstellung zusammen zu arbeiten.
 
Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Wir setzen eine Botschaft mit dem Titel fort ‚Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte‘. Gegen Ende der letzten Botschaft sprachen wir besonders über Wiederherstellung. Wir werden ein klein wenig wiederholen, damit Ihnen der Kontext vor Augen ist.

David verlor alles, Gott sprach zu ihm, er solle den Feinden nachjagen und würde alles wiedererlangen. Das tat er dann auch. Wir sehen, dass David sich im Herrn stärkte.

Drittens: Stärken Sie sich selbst. In Vers 6 sprechen die Männer davon, David zu steinigen. David ist sehr bedrängt, aber er stärkt sich selbst in dem Herrn, seinem Gott. Sie werden sehen, es ist nicht möglich, Gott zu beschuldigen und sich gleichzeitig in Ihm zu stärken. Es ist erlaubt zu weinen, aber danach müssen Sie sich selbst stärken. Ich wiederhole das: Es ist erlaubt, zu weinen. Aber danach müssen Sie sich selbst stärken. Sie können durch Anbetungszeiten gestärkt werden oder durch das Lesen des Wortes oder indem Sie sich erinnern, wie Gott Ihnen in der Vergangenheit half und die Verheißungen aufleben lassen... 

Ich denke, das ist etwas, was David tat und worauf sich dies vermutlich bezieht. Ich sage das, denn wenn ich in den Psalmen lese, sehe ich, dass er das immer wieder tut. Wenn er durch raue Zeiten geht und alles gegen ihn zu sein scheint, geht er zurück, zitiert die Verheißungen Gottes und die Güte Gottes ihm gegenüber in der Vergangenheit. Und dann stellt er Fragen wie: „Hat Gott mich verlassen?" Nein, hat Er nicht.

Und David hatte eine Gewohnheit, die wir übernehmen sollten. Er sprach zu seiner Seele. Er sprach zu sich selbst! Ich weiß, heutzutage scheint jeder mit sich selbst zu sprechen. Sie haben ihr Headset am Ohr und sie sitzen im Auto und sie sprechen ins Nichts. Sie sprechen im Supermarkt, sie gestikulieren mit den Armen und sie reden. Es irritiert mich immer noch, denn wenn sich früher Leute so verhielten, wusste man, dass etwas nicht stimmte. Und jetzt macht es jeder! Aber davon spreche ich nicht. Ich meine, buchstäblich zur eigenen Seele zu sprechen und die Seele zu ermutigen.

Lassen Sie mich Psalm 42:11 zitieren. David sagt:

Psalm 42:11
„Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schmähen und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?"

Ich denke, so ging es David. Der Teufel flüsterte ihm ins Ohr: „Wo ist dein Gott, David? Du hast Ihm gedient. Schau, was es bringt. Wo war Er, als die Amalekiter kamen und dein Haus niederbrannten?

Wo war Er, als sie all deinen Besitz raubten? Wo war Er, als sie deine Frauen nahmen? Du weißt, was gerade mit ihnen geschieht, nicht wahr, David? Wo war Er, als all deine Kinder schreiend verschleppt wurden, als ihre Häuser brannten? Wo ist Gott?" Davids Antwort - der nächste Vers in dem Psalm - er sagte: „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken!" 

Er sprach zu seiner Seele.

Was immer es braucht... vielleicht müssen Sie sich ein paar Tage zurückziehen und fasten, auf und ab gehen, die Verheißungen Gottes lesen und sich selbst ermutigen... tun Sie das. Sei es, dass Sie auf Ihre Knie gehen, Gott anbeten und Zeit vor Ihm verbringen, tun Sie das. Sei es, dass Sie sich mit Freunden treffen, sich mit ihnen im Gebet eins machen und sich Zeit nehmen, um Ihr Herz vor Gott auszuschütten, tun Sie das. Stärken Sie sich selbst im Herrn.

Gut, Nummer vier: Führung suchen.

1.Samuel 30:8         
„Und David befragte den Herrn: Soll ich dieser Schar nachjagen? Werde ich sie einholen? Und er sprach zu ihm: Jage ihr nach, ja, du wirst sie gewiss einholen und die Gefangenen ganz gewiss befreien!"

David suchte Führung und auch das richtige Timing. Er fragte Gott, was er wann tun sollte. „Soll ich ihnen nachjagen?" Hier geht es um Führung. „Werde ich sie einholen?" Hier um Timing, denn wenn sie sie nicht eingeholt hätten, hätten sie vielleicht warten und eine andere Strategie anwenden müssen. Das Wann ist genauso wichtig wie das Was.

Wissen Sie, mein Vater... ich erzählte das bereits gestern abend und heute Morgen, ohne dass er etwas davon wusste. Mein Vater schenkt mir gelegentlich Khakifrüchte. Er brachte mir heute früh eine mit. Ich sehe darin ein kleines Zeichen von Gott, denn er wusste nicht, dass ich damit etwas illustriert habe. Er brachte mir schon länger keine mehr mit. Aber ab und zu schenkt er mir welche. Er hat einen erstaunlichen Baum. In den letzten beiden Jahren stieg der Ertrag explosionsartig. Er musste die Pflanze mit Stäben und von unten mit Kisten entlasten, sonst wären die Äste unter der Last der Früchte zusammengebrochen. Und er sagte etwas Interessantes. Er sagte: „Sohn, der Baum redet zu mir." Er sagte, er trägt so viel Frucht, weil er nicht mehr lange leben wird und noch soviel wie möglich hervorbringen möchte, solange es noch geht. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Eine gute Einsicht, denke ich! Bäume reden zu meinem Vater. Aber wissen Sie, diese Khakifrüchte sind wirklich erstaunlich gut, es sei denn, Sie essen eine grüne. Khakifrüchte sind wohl die Früchte, bei denen sich der Mund am meisten zusammenzieht, wenn man sie vor ihrer Zeit isst. Das kann eine sehr bittere Erfahrung sein. Es löst die seltsamsten Dinge im Mund aus, wenn man nicht wartet, bis sie reif ist. Wenn Sie warten, bis sie reif ist, können Sie sie genießen. Leg diese lieber ein paar Tage aufs Fensterbrett.

Die Bibel sagt in 

Prediger 3:1
 „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit."

Wissen Sie, in Apostelgeschichte, Kapitel 7 ist von Mose die Rede. Und Folgendes steht in der Bibel:

Apostelgeschichte 7:23-24
 „Es kam in seinem Herzen auf, nach seinen Brüdern, den Israeliten, zu sehen. Und er sah einen Unrecht leiden; da stand er ihm bei und rächte den, dem Leid geschah, und erschlug den Ägypter."

Mose handelte gemäß seiner Aufgabe und Berufung als Befreier. Am nächsten Tag geht er nach draußen und sieht ein paar Israeliten, die sich streiten und sagt: „Ihr solltet euch nicht streiten."

Er trennt sie und greift seine Berufung als Richter auf. In seinem Herzen kam ihm der Gedanke, nach ihnen zu sehen, und er wusste, dass er berufen war, ein Befreier und ein Richter der Israeliten zu sein. Aber der Mann, der seinem Nachbar Unrecht tat, sagt: „Wer hat dich zum Herrn und Richter über uns gesetzt?" Wirst du mich umbringen, so wie gestern den Ägypter, Mose?" Er erkannte, dass sein Geheimnis gelüftet war und floh in die Wüste. Er war ganze 40 Jahre dort. Dann hatte er nach 40 Jahren das Erlebnis am brennenden Busch und das können Sie in Apostelgeschichte 7 nachlesen.

Gott sagte ihm: „Jetzt sende ich dich, mein Volk zu befreien."

Bei Mose stimmte das Was, nicht aber das Wann und das Wie. Er handelte gemäß seiner Berufung, so weit so gut, aber das Timing war falsch. Er war 40 Jahre zu früh dran. Aber als er nicht nur in Gottes Wegen, sondern auch in Gottes Zeitplan lebte, begrub er die Armee der Ägypter im Roten Meer. In seiner eigenen Kraft konnte er nicht einen Ägypter auf rechte Weise beseitigen.

Gott wird zu Ihnen reden, wenn Sie um Führung bitten. Keine Panik, wenn Sie plötzlich einen Verlust erleiden. Handeln Sie nicht überstürzt. Tun Sie nicht einfach irgendetwas. Suchen Sie Gott.

Jesus sagte: „Meine Schafe kennen Meine Stimme und sie folgen Mir." Er sagte: „Bittet, so wird euch gegeben, sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan werden." Jakobus sagt: „Wem Weisheit mangelt, erbitte sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt." Gott wird zu uns reden, wenn wir Ihn suchen.

Wissen Sie, eine Bekannte von mir ging bestimmten Dingen nach, die sich meiner Meinung nach verheerend auf ihr geistliches Leben auswirkten. Ich sprach mit ihr darüber und sagte: „Weiter diesen Dingen nachzugehen, halte ich für falsch. Ich denke, du wirst es später bereuen." Und sie sagte: „Ich habe mich entschieden, das zu tun." Ich fragte: „Hast du darüber mit dem Herrn gesprochen? Hast du den Herrn befragt?" Sie sagte: „Kein Stück." Ich fragte: „Wie kommt das?" Sie sagte: „Er könnte mir antworten." Sie hatte großen Glauben, dass Gott antworten würde.

Wer von Ihnen..., wenn Sie etwas täten, wogegen Ihr Gewissen aufbegehrt, was Sie aber doch nicht lassen wollen... hat großen Glauben, dass Gott, wenn Sie Ihn befragen würden, Sie darauf ansprechen würde? Wer glaubt, dass Gott das tun würde? Warum sollten wir nicht denselben Glauben haben, wenn es darum geht, positive Führung zu erleben? Er wird genauso schnell zu uns über das Wann, Wie und Was der Wiederherstellung reden, wie Er uns davon abhalten wird, einen schlechten Weg zu verfolgen. „Meine Schafe kennen Meine Stimme und folgen Mir."

Gut, Nummer 5: Dienen Sie weiterhin anderen. Vers 9.

1.Samuel 30:9-10
„Da zog David hin mit den sechshundert Mann, die bei ihm waren. Und als sie an den Bach Besor kamen, blieben etliche zurück. David nahm mit vierhundert Mann die Verfolgung auf; die zweihundert Mann machten Rast, weil sie zu erschöpft waren, um den Bach Besor zu überschreiten."

Selbst wenn Sie schwach sind, gebraucht Gott Sie vielleicht, um anderen zu dienen und für sie zu kämpfen. David muss jetzt noch mehr auf sich nehmen. Er muss für 200 Männer kämpfen, die vor Erschöpfung nicht mehr kämpfen können. Er war genauso erschöpft wie sie. Er hatte den gleichen Verlust erlitten wie sie und in gleicher Weise getrauert. Vielmehr hatte er mehr Probleme als sie, da die Männer davon sprachen, David zu steinigen. Ihm steckt nicht nur die Trauer, der Verlust und die Erschöpfung in den Knochen, er muss auch noch diesen Männern vorstehen, die wenige Minuten zuvor von Meuterei und Mord sprachen... und zwar Mord an ihm. Er ist hier nicht zu beneiden.

Auch wenn Sie selbst schwach und ratlos sind, wird Gott Sie gebrauchen, um anderen zu helfen.

Diejenigen von Ihnen, die in Leiterschaft sind, müssen besonders gut zuhören.

Erwarten Sie nicht, dass andere an Ihre Bedürfnisse denken. Meist denken sie nur an die eigenen.

Sie dürfen sich nicht über Menschen ärgern, weil sie nicht bedenken, dass Sie vielleicht erschöpft oder müde sind und das Gleiche durchmachen wie sie. David war nicht nachtragend oder bitter ihnen gegenüber. Er war bereit, für sie noch etwas weiter zu gehen. Sie werden erleben, dass Gott Sie gebrauchen wird, anderen zu helfen, auch wenn Sie selbst an einem Tiefpunkt sind, nur um Ihnen zu beweisen, dass Er sowieso das Entscheidende tut und nicht Sie.

Ich erinnere mich, ich kam gerade aus dem Ausland zurück, war eine Weile zuhause und flog dann nach Europa. Und die Planung dieser Reise war, gelinde gesagt, verrückt. Neun Tage lang hatte ich im Schnitt drei Stunden Schlaf aufgrund des übervollen Predigt- und Reisepensums. Ich sprang in zwei Wochen durch ungefähr acht verschiedene Zeitzonen und kämpfte obendrein damals den guten Kampf um meine Gesundheit. Ich erinnere mich, dass ich gegen Ende der Reise derart erschöpft war, dass ich hinter einer Kanzel in einem vollen Saal stand und predigte und mich buchstäblich an der Kanzel festhielt, um nicht umzufallen. Alles in mir schrie: „Was tust du hier! Geh zurück ins Hotel und leg dich hin." Ich weiß noch, dass ich während der Predigt dachte: „Wenn ich mich auf der Bühne hinlege, schlafe ich in fünf Sekunden ein." Wirklich, ich predige das Evangelium und denke: Leg dich auf die Bühne, leg dich auf die Bühne. Salbung? Ich fühlte nichts! Gegenwart Gottes? Fehlanzeige. Nichts davon! Ich wollte nur zurück ins Hotel und mich hinlegen und doch predigte ich von ganzem Herzen. Ich spürte buchstäblich nichts von Gott! Ich bin hundemüde, spreche eine Einladung aus und 84 Menschen kommen nach vorne und geben ihr Leben Christus. Und ich dachte: „Was geht hier ab?"

Sehen Sie, Gottes Kraft, sagte der Apostel Paulus, kommt in Schwachheit zur Vollendung. Das bedeutet, sie zeigt sich dann völlig und blüht vollends auf. Er sagte sogar in

2.Korinther 12:10
„Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um Christi Willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark."

Wenn Sie das gerade erleben, seien Sie bereit, von Gott gebraucht zu werden, andere zu stärken, zu ermutigen und ihnen zu dienen, selbst wenn Sie harte Zeiten erleben. Wissen Sie, es wird zu Ihnen zurückkommen. Die Bibel sagt, was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Wir lernen fantastische Dinge, wenn Gott uns an unseren Tiefpunkten gebraucht. Klinken Sie sich nicht einfach aus, indem Sie sagen: „Ich habe jetzt eigene Sorgen" und alle anderen vergessen. Freund, Gott möchte Sie gebrauchen, selbst in schwachen Momenten.

Gut, Nummer sechs: Seien Sie offen für Hilfe aus unerwarteten Quellen.

Wir lesen das jetzt aus Zeitgründen nicht, aber in den Versen 11 bis 15 steht, dass sie die amalekitischen Plünderer finden wollten und dabei auf einen Ägypter stießen, der auf dem Feld lag und ein Knecht eines der amalekitischen Plünderers war. Sie fanden ihn dort und David gibt ihm etwas zu essen und zu trinken und fragt: „Wer bist du?" Er sagt: „Ich bin der Knecht eines Amalekiters. Wir haben vor ein paar Tagen Ziklag niedergebrannt und alle Bewohner verschleppt."

Ich bin sicher, ein paar Männer von David dachten: „Gut, Gott hat ihn in unsere Hand gegeben.

Er ist ein Feind. Lasst uns ihn jetzt umbringen." Aber David gibt ihm etwas zu trinken und zu essen und fragt: „Sagst du uns, wo sie sind?" Er sagt: „Wenn du versprichst, mich nicht umzubringen, dann ja." Das taten sie und sie fanden die Amalekiter und holten sich alles zurück. Sie gewannen alles zurück. Ohne den Feind, den sie getroffen haben, hätten sie sie nie gefunden.

Manchmal schickt Gott aus völlig unerwarteter Quelle Hilfe. Hilfe muss nicht aus dem kleinen Bereich kommen, den Sie im Blick haben. Gott gebraucht unerrettete Menschen. Nicht nur unerrettete Menschen, sondern unerrettete Menschen, die Gott weder lieben noch kennen lernen wollen, kann Gott gebrauchen, um Ihnen zu helfen. In meiner Bibel steht, dass Er heidnische Könige mitten in der Nacht aufweckte, damit Sein Wille geschieht. Gott ist immer noch sehr gut darin, Menschen anzurühren und dafür zu sorgen, dass sie Seinen Willen umsetzen.

Wir hatten einige sehr unerwartete Verbündete in den letzten Jahren. Ich weiß noch, als unser Kampf in der heißen Phase war, war ich sehr müde. Es ging um das Grundstück und all diese Dinge. Ich bekam einen Brief aus einem anderen Staat von einem Mann, der kein Christ war und der gehört hatte, was bei uns los war. Er gehörte zu den ermutigendsten Briefen, die ich jemals erhielt. Er schrieb einen zweiseitigen Brief und sagte: „Lieber Bayless, ich hörte von den Geschehnissen und möchte dich einfach ermutigen." Er erzählte mir eine lange Geschichte aus seiner Familie und ein paar Dinge, die vor Generationen passiert sind und ermutigte mich, dranzubleiben. Er telefonierte und sprach tatsächlich mit einigen sehr einflussreichen Leuten um unsretwillen. Ich dachte: „Gott, das ist erstaunlich! Er ist nicht einmal im christlichen Lager und Du hast ihn gebraucht!" Gott ist wirklich ein echter Experte auf diesem Gebiet.

Nochmal zu diesem Mann, von dem einige Männer Davids dachten: „Den sollten wir jetzt töten. Er ist verantwortlich dafür, dass unsere Frauen und Kinder verschleppt und unsere Häuser niedergebrannt wurden." Aber David erwies ihm Güte. Wissen Sie, die Bibel sagt in 

Römer 12:20
„Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln."

Ich denke, einige der härtesten Widersacher des Evangeliums wurden durch Liebe gewonnen.

Ein Mann wohnte in der Nähe unseres früheren Gebäudes und schrie die Menschen, die zur Gemeinde gingen, jeden Morgen von seinem Grundstück aus an und belästigte sie. Ich weiß noch, alle Leiter der Gemeinde gaben ihre Parkplätze frei und parkten eine Zeit lang außerhalb und liefen zur Gemeinde. Ich laufe also zur Gemeinde und er schreit mich an: „Du bist auch einer von den Christen! Du gehst in diese Gemeinde. Wenn du ein richtiger Christ wärst, würdest du mir die Mülltonnen reinbringen!" Also ging ich herüber und brachte ihm seine Mülltonnen. Und er belästigte die Leute, beschimpfte sie und schrie sie an... jeden Sonntagmorgen. Ed Morgan lief vorbei und unterhielt sich eines Tages mit ihm. Ich weiß auch, dass ein weiterer Bruder mit ihm gesprochen hat, der in der Nähe arbeitet. Und Ed sagte: „Mensch, Ihre Rosen sind wirklich wunderschön." Der Mann war sehr stolz auf seinen Garten. Sie unterhielten sich und wurden tatsächlich Freunde. Ed gewann ihn für Christus, einfach nur durch Liebe. Ich erinnere mich, er nahm ihn mit zum Gottesdienst und stellte ihn mir vor und der Mann war nur am Heulen: „Es tut mir so leid, es tut mir so leid! Ich habe nur so ausgeteilt, weil ich Angst hatte. Gott hat mich befreit und ich habe mein Herz Jesus gegeben."

Und ich dachte: „Gott, Du bist einfach genial!" Der Mann, der die Gemeindemitglieder beschimpft hatte, hat sein Leben Jesus gegeben, weil ihm jemand Liebe erwiesen hat.

Ich denke, das ist letztendlich ein Bild für Gott. Gott hätte uns den Preis für unsere eigene Sünde bezahlen lassen können, aber das tat er nicht, stimmt's! Gott liebte die Welt so sehr, dass Er gab.

Er gab Seinen einzigen Sohn. Was Er tat, war erstaunlich! Ich sage Ihnen etwas: Sie sitzen nicht zufällig hier, ganz sicher nicht, mein Freund. Es gibt einen Gott im Himmel, der Sie kennt, der Sie liebt und der alles, was Er hatte, für Sie gab. Er gab Seinen einzigen Sohn, Jesus Christus. Bitte neigen Sie doch kurz Ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen.

Wir können Gottes Rettung nichts hinzufügen. Es wäre, als würde man eine Kerze anzünden, damit die Sonne heller scheint. Wir müssen es nur glauben. Er schuldete uns nichts, bezahlte aber alles.

Der Gerechte, Jesus, starb für die ungerechte Welt. Der reine und heilige Sohn Gottes starb für die schmutzige unheilige Welt. Als Er an diesem Kreuz hing... wir sangen heute über Golgatha und über die Tatsache, dass der König das Kreuz trug. Er wurde an dieses Kreuz genagelt und, wie wir gesungen haben, empfand Er, dass wir jeden Nagel wert waren. Er machte all das Leid durch... und zwar für Sie! Und an diesem Kreuz legte Gott die Sünde der ganzen Welt auf Seinen eigenen Sohn.

Es gibt dafür ein treffendes Bild im Alten Testament. Sie werden den Begriff kennen. Er kommt aus der Bibel: Ein Sündenbock. Jemand, den die Schuld anderer trifft. Jemand wird als Sündenbock bezeichnet, wenn er die Schuld und die Strafe anderer auf sich nimmt. Unter dem Alten Bund nahm der Priester eine Ziege und legte seine Hände auf den Kopf der Ziege und sprach die Sünden des Volkes über ihr aus. Dann wurde sie in einer unbewohnten Gegend freigelassen. Diese Ziege wurde Sündenbock genannt. Das ist ein biblischer Begriff. Und als Jesus am Kreuz hing, legte der Vater dem Sohn gewissermaßen die Hände auf und sprach Ihre Sünden über Ihm aus. Jesus trug unsere Sünden in ein unbewohntes Land und starb unter ihrer Last. Soweit der Osten vom Westen entfernt ist, hat Er unsere Vergehen von uns entfernt. Gottes ewigem Rechtsanspruch wurde Genüge getan und am dritten Tag wurde Jesus von den Toten auferweckt. Ich sage es Ihnen ganz einfach. Die Bibel sagt, wenn Sie das glauben und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Gott bringt Sie in Seine Familie, macht aus Ihnen einen Sohn, eine Tochter, nimmt Sie auf und bringt Sie in Kontakt zu sich selbst. Das kann nur geschehen, wenn Sie auf Ihn vertrauen. Die Bibel spricht vom Glauben und vom Bekennen. Ihn als Herrn zu bekennen bedeutet, Ihm Ihr Leben zu unterstellen, indem Sie quasi sagen: „Ich gebe mein Recht auf ein unabhängiges Leben auf und sage ‚ja‘ zu Jesus Christus."

Es geht nicht um Regeln und Gebote und darum, in eine Form gepresst zu werden, damit Sie wie jeder andere Christ reden und aussehen. Ich denke, wer sein Herz Christus gibt und sein Leben Ihm unterstellt, entdeckt seine wahre von Gott angelegte Persönlichkeit. Und diese Persönlichkeit ist einzigartig, bunt und tief und weit und drückt sich anders aus als jede andere, so wie auch Ihr Fingerabdruck keinem anderen gleicht. Ich denke, wenn wir Christus annehmen, brechen wir aus der Form aus, in die die Welt uns pressen möchte. Wenn Sie also im Innern dachten: „Wenn ich das jemals täte, ist mein Leben zu Ende." ... Nein, Freund, Ihr Leben beginnt, wenn Sie Jesus Christus annehmen. Es ist nicht das Ende, es ist der Anfang. Ich möchte Ihnen einfach die Gelegenheit geben, mit mir zu beten. Ich kann Ihnen nur Worte vorsprechen, mehr nicht. Und wenn Sie sie als nette Geste aussprechen, ist es eben nur eine nette Geste. Aber wenn Sie sie aufrichtig und von Herzen aussprechen, verkünden wir gemeinsam die Herrschaft Jesu Christi. Gott wird das Gebet Ihres Herzens hören und Sie retten. Ihr Leben wird sich ändern. Wenn Sie abgefallen sind, müssen Sie nach Hause kommen. Gut, beten wir. Legen Sie vielleicht eine Hand auf Ihr Herz und wenn Sie es ehrlich meinen, wird Gott Ihr Gebet annehmen. Sagen Sie einfach:

Oh Gott, ich komme heute vor Dich. Ich lege Dir mein ganzes Leben hin. Ich weiß, ich könnte mich nie selbst retten. Ich schaue nicht auf meine guten Werke. Ich vertraue auf kein religiöses Ritual.

Ich vertraue nicht auf ein persönliches Opfer. Ich schaue nur auf Jesus Christus, Deinen Sohn, der am Kreuz starb, um die Sünde der Welt zu tilgen. Jesus, ich glaube, dass Du für mich starbst, dass Du die Strafe für meine Sünden trugst und dass Du auferweckt wurdest von den Toten und ich bitte Dich jetzt: Komm in mein Leben. Sei mein Herr. Von diesem Moment an bin ich Dein Jünger, Jesus.

Wohin Du mich führst, werde ich Dir folgen. Lehre mich Dein Wort. Hilf mir, Deine Wege zu gehen, denn mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Ich lege alles in Deine Hände. In Deinem Namen bete ich. Amen. Fantastisch!

Ich möchte Ihnen etwas sagen. Sie sind Gott nicht unbekannt. Sie haben mich eine Botschaft predigen sehen und gehört, dass ich Menschen eingeladen habe, Christus anzunehmen und vielleicht  haben Sie in Ihrem ganzen Leben noch keinen Kontakt zu Gott gehabt. Ich möchte Ihnen sagen: Er kennt Sie und Er liebt Sie. Gott hat Sie nicht vergessen und Sie sind Gott nicht unwichtig. Ihr Leben kann sich radikal ändern, wenn Sie ‚ja‘ sagen zu Jesus. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass Sie mir jetzt zuhören. Ich glaube wirklich, dass Sie Gott so sehr am Herzen liegen, dass Er all das zuwege gebracht hat und dass wir alle Kosten der Sendung auf uns nahmen, nur um Sie im Herzen zu ermutigen und wissen zu lassen, dass Gott Sie liebt und dass Sie Ihm wichtig sind. Die Bibel sagt: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden." Rufen Sie heute den Namen Jesu an und Sie werden sehen, dass sich Ihr Leben radikal ändern wird. Freund, Gott liebt Sie von ganzem Herzen. Bis zum nächsten Mal.



drucken